Schlagwort: Reisepass

  • Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Serbischer Staatsbürger mit gefälschten Dokumenten erwischt – Zwei Jahre Haft

    Basel

    Ein 48-Jähriger wies sich bei der Einreisekontrolle gleich mit mehreren gefälschten Dokumenten aus und scheiterte mit seinem Täuschungsversuch. Er verbüßt nun eine mehrjährige Haftstrafe.

    Am Montag (07.07.2025) geriet der Mann in einem Fernzug nach Deutschland, auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, in eine Kontrolle der Bundespolizei.

    Bei der Überprüfung der drei vorgelegten bulgarischen Dokumente stellten die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale fest. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der originale serbische Reispass des Mannes aufgefunden werden. Beim Abgleich der Daten stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann vier Haftbefehle vorlagen. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Betrugs und Unterschlagung, verhängten Gerichte eine Geld- bzw. zwei Haftstrafen.

    Da der in Serbien wohnhafte Mann in einem weiteren Fall wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, erließ auch hier das zuständige Amtsgericht Haftbefehl. Die Bundespolizei führte den serbischen Staatsangehörigen einem Haftrichter vor, der auch diesen Haftbefehl in Vollzug setzte. Danach erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Zudem muss er sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

  • Alter Polizeibekannter mit neuen Personalien

    Alter Polizeibekannter mit neuen Personalien

    Alter Polizeibekannter mit neuen Personalien

    Lindau/Memmingen

    Am Montag (10. März) hat die Bundespolizei einen Serben auf dem Luftweg in sein Heimatland zurückgewiesen. Der Mann war am Vortag am Grenzübergang Lindau-Ziegelhaus mit einem gefälschten Führerschein am Steuer ertappt worden. Auch der neue Reisepass mit geändertem Namen konnte die Beamten nicht über die kriminelle Vergangenheit des Mannes hinwegtäuschen.

    Eine Streife der Lindauer Bundespolizei stoppte am Sonntagmittag (9. März) einen in Serbien zugelassenen Wagen. Der serbische Fahrzeuglenker legte den Beamten einen Führerschein und seinen erst im Januar dieses Jahres ausgestellten Reisepass vor. Die Polizisten stellten bei der Überprüfung der Dokumente jedoch fest, dass es sich bei dem Führerschein um eine Fälschung handelt und der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dementsprechend erhielt der 46-Jährige Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Aufgrund der Begehung von Straftaten konnte sich der Serbe nicht mehr das befristete visumsfreie Reiserecht berufen, weswegen er auch wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt wurde.

    Die Bundespolizisten fanden heraus, dass der Serbe unter abweichenden Personalien bereits seit 2009 in mindestens 21 Fällen, überwiegend wegen exhibitionistischer Handlungen, in Deutschland polizeibekannt ist. Weiterhin recherchierten die Beamten, dass der Straftäter auch den Polizei- und Justizbehörden im Nachbarland Österreich in 47 Fällen bekannt ist. Seitens der österreichischen Behörden lag seit Juni 2024 eine schengenweite Fahndungsausschreibung zur Einreiseverweigerung vor. Auch der österreichische Führerschein war dem Serben vor sechs Jahren entzogen worden. Eigenen Angaben zufolge hatte der Mann aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit seine Personalien bei den serbischen Behörden ändern und sich einen neuen Pass ausstellen lassen.

    Die Bundespolizisten erhoben eine Sicherheitsleistung für die Rückführungskosten in Höhe von 600 Euro und belegten den Mann mit einem vierjährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik. Am Montagmittag hob der Mann mit einem Flugzeug von Memmingen nach Belgrad ab. Das Auto des Beschuldigten holte später sein in Vorarlberg wohnhafter Vater bei der Bundespolizei ab.

  • Bundespolizei bringt zwei Syrer in Haft

    Bundespolizei bringt zwei Syrer in Haft

    Bundespolizei bringt zwei Syrer in Haft

    Lindau

    Am Freitag (4. Oktober) haben Bundespolizisten zwei syrische Migranten in Zurückschiebungshaft eingeliefert. Die beiden Migranten hatten am Vortag zweimal versucht, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen. Da sich Hinweise auf einen Unterstützer ergaben, hat die Bundespolizei auch die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen.

    In der Nacht auf Donnerstag (3. Oktober) kontrollierten Lindauer Bundespolizisten am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) die Passagiere eines Fernreisebusses mit dem Routing Mailand-Białystok. Zwei 23 und 27 Jahre alte Insassen wiesen sich dazu mit ihren gültigen syrischen Reisepässen aus. Im Besitz eines notwendigen Aufenthaltstitels waren die beiden Männer jedoch nicht. Die Bundespolizisten fanden heraus, dass die Migranten durch einen in Deutschland wohnhaften Verwandten Unterstützung für ihre unerlaubte Reise erhalten hatten, weswegen die Beamten gegen den Mann wegen Einschleusens von Ausländern ermitteln. Die Polizisten beschlagnahmten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft das Smartphone des 23-Jährigen, zeigten beide Syrer wegen versuchter unerlaubter Einreise an und wiesen sie gegen Mittag nach Österreich zurück.

    Am frühen Nachmittag stoppten Beamte der Lindauer Grenzpolizei dieselben syrischen Migranten am Grenzübergang Ziegelhaus und übergaben die beiden unerlaubt Eingereisten anschließend an die zuständige Bundespolizei. Die Syrer erhielten Anzeigen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes und wurden jeweils mit einem vierjährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik belegt. Die Bundespolizisten führten die Migranten am Freitagnachmittag beim Amtsgericht Lindau vor und lieferten sie am Abend in Zurückschiebungshaft in die Kombinierte Transit- und Abschiebungshafteinrichtung München ein. Am Montagmittag (7. Oktober) wurden die Syrer an die österreichischen Behörden übergeben.

  • Sexualstraftäter darf nicht mehr ausreisen – Polizei stellt Reisepass sicher !

    Sexualstraftäter darf nicht mehr ausreisen – Polizei stellt Reisepass sicher !

    Sexualstraftäter darf nicht mehr ausreisen – Polizei stellt Reisepass sicher !

    Frankfurt/Main

    Am Mittwoch, den 15.11.2023 reiste ein 48-jähriger Deutscher von Bangkok/Thailand über Amman/Jordanien nach Frankfurt am Main. Zuvor hatten ihm die thailändischen Behörden die Einreise aufgrund eines polizeilichen Warnhinweises des Bundeskriminalamtes über Interpol verweigert.

    Bei dem Mann handelt es sich um einen vorbestraften Sexualstraftäter, der durch das Landgericht Mannheim wegen schweren Missbrauchs von Kindern im November 2019 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt wurde. Die Entlassung aus der Haft erfolgte erst im Oktober 2023. Die Missbrauchstaten beging der Deutsche in Asien.

    Die Stadt Mannheim hatte daraufhin verfügt, dass der Reisepass des Mannes sichergestellt werden soll, sodass eine Ausreise nicht mehr möglich ist. Bundespolizisten stellten den Reisepass bei der Einreise am Flughafen Frankfurt am Main sicher. Eine erneute Ausreise, insbesondere nach Asien, ist damit für den Mann nicht mehr möglich. Zudem beschränkte die Stadt Mannheim den Geltungsbereich des Personalausweises auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.