Schlagwort: Rettungswagen Unfall

  • Lose Radmuttern: Zwei Rettungswagen verunglücken

    Lose Radmuttern: Zwei Rettungswagen verunglücken

    Lose Radmuttern: Zwei Rettungswagen verunglücken im Landkreis Schaumburg

    Innerhalb weniger Stunden erschütterten zwei schwere Zwischenfälle den Rettungsdienst im Landkreis Schaumburg. Wegen loser Radmuttern bei Rettungswagen verunglückten gleich zwei Einsatzfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes. Die Polizei prüft derzeit mehrere Ursachen – von einem Wartungsfehler bis hin zu einem gezielten Eingriff in den Straßenverkehr.

    Erster Unfall auf Landstraße bei Obernkirchen

    Am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr verlor ein Rettungswagen auf einer Landstraße bei Obernkirchen plötzlich zwei Räder. Der 24-jährige Fahrer reagierte geistesgegenwärtig und hielt das Fahrzeug unter Kontrolle. Weder er noch sein Kollege oder eine transportierte Patientin erlitten Verletzungen. Dennoch blieb der Schock groß, denn der Unfall hätte jederzeit tödlich enden können.

    Nur rund zwei Stunden später kam es im etwa 30 Kilometer entfernten Rodenberg zu einem weiteren Vorfall. Auch dort stellte sich heraus, dass sich Radmuttern während der Fahrt gelöst hatten. In beiden Fällen verhinderten schnelle Reaktionen Schlimmeres.

    Dritter Rettungswagen mit gelösten Schrauben entdeckt

    Nach den Unfällen leitete der Rettungsdienst umgehend eine umfassende Kontrolle aller Einsatzfahrzeuge ein. Dabei entdeckten Techniker einen dritten Rettungswagen mit ebenfalls gelockerten Radmuttern. Alle betroffenen Fahrzeuge gehörten zum Roten Kreuz und standen an unterschiedlichen Standorten in Fahrzeughallen.

    Brisant: Trotz der verschiedenen Stationierungen wurden alle Rettungswagen am selben Ort gewartet. Die Polizei Nienburg prüft deshalb intensiv, ob bei der Wartung ein gravierender Fehler passiert ist. Gleichzeitig ziehen die Ermittler auch Materialermüdung als mögliche Ursache in Betracht.

    Polizei ermittelt auch wegen möglicher Sabotage

    Besonders alarmierend wirkt ein weiterer Aspekt der Ermittlungen. Die Polizei untersucht Hinweise auf einen möglichen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Sollte jemand gezielt Radmuttern gelöst haben, hätte dies potenziell lebensgefährliche Folgen für Einsatzkräfte und Patienten gehabt.

    Unabhängig vom Ermittlungsergebnis steht fest: Lose Radmuttern bei Rettungswagen stellen ein massives Sicherheitsrisiko dar. Der Vorfall wirft grundlegende Fragen zur Wartung sicherheitsrelevanter Einsatzfahrzeuge auf.

    Konsequenzen für den Rettungsdienst

    Der Rettungsdienst überprüft inzwischen seine internen Abläufe und Wartungsprozesse. Auch externe Stellen wie die Polizei Niedersachsen begleiten die Untersuchungen. Das Deutsche Rote Kreuz kündigte an, eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

    Weitere Informationen zu ähnlichen Einsätzen und Polizeimeldungen findest Du in unserem Bereich News, in der Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland.

  • Verkehrsunfall in Höhn: Rettungswagen und PKW kollidieren – drei Verletzte

    Verkehrsunfall in Höhn: Rettungswagen und PKW kollidieren – drei Verletzte

    Verkehrsunfall in Höhn: Rettungswagen und PKW stoßen zusammen

    Ein Verkehrsunfall in Höhn hat am Neujahrstag, dem 01.01.2026, einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Gegen 12:49 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Montabaur die Feuerwehr Höhn wegen auslaufender Betriebsstoffe nach einem Unfall im Ortsgebiet.

    Feuerwehr sichert Einsatzstelle und klemmt Batterie ab

    Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass ein Rettungswagen mit einem weiteren PKW kollidiert war. Die Feuerwehr Höhn sicherte umgehend die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und klemmte bei dem beteiligten PKW die Fahrzeugbatterie ab, um weitere Gefahren auszuschließen. Auslaufende Betriebsstoffe nahm die Feuerwehr fachgerecht auf.

    Rettungsdienst leistet Erstversorgung trotz eigener Betroffenheit

    Der Fahrer des beteiligten PKW erlitt bei dem Verkehrsunfall in Höhn leichte Verletzungen. Die beiden Notfallsanitäterinnen des verunfallten Rettungswagens übernahmen trotz der außergewöhnlichen Situation sofort die medizinische Erstversorgung des Mannes. Aufgrund der Lage entsandte die Leitstelle Montabaur zusätzlich einen weiteren Rettungswagen aus Westerburg zur Einsatzstelle.

    Nach dessen Eintreffen brachten die Einsatzkräfte den verletzten PKW-Fahrer in den nachalarmierten Rettungswagen und transportierten ihn zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus. Auch die beiden Notfallsanitäterinnen erlitten einen Schock infolge des Unfalls. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus, wo Ärzte ihren Gesundheitszustand überprüften.

    Polizei ermittelt zur Unfallursache

    Die Polizei übernahm vor Ort die Unfallaufnahme und leitete Ermittlungen zur genauen Unfallursache ein. Während der Maßnahmen kam es im Ortsbereich zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzstelle blieb bis zum Abschluss aller Arbeiten vollständig abgesichert.

    Einsatzende am frühen Nachmittag

    Gegen 14:30 Uhr beendete die Feuerwehr Höhn ihren Einsatz. Der Verkehrsunfall in Höhn zeigt erneut, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist – selbst dann, wenn Einsatzkräfte selbst in einen Unfall verwickelt werden.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Blaulicht findest Du in den Rubriken News, Verkehr und Deutschland. Offizielle Informationen stellen unter anderem die Polizei Rheinland-Pfalz sowie der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Schwerer Unfall auf der L 143: Rettungswagen kippt um – zwei Verletzte

    Schwerer Unfall auf der L 143: Rettungswagen kippt um – zwei Verletzte

    Rettungswagen kippt auf der L 143 bei Pluwig um – zwei Insassen verletzt

    Am Donnerstagabend, dem 11.12.2025, ereignete sich gegen 22:28 Uhr auf der L 143 kurz vor Pluwig ein schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein Rettungswagen, der sich nach ersten Erkenntnissen nicht auf einer Einsatzfahrt befand, verunglückte auf der abschüssigen Strecke in Fahrtrichtung Pluwig. Der Rettungswagen Unfall führte zu einer mehrstündigen Vollsperrung der Landesstraße.

    Rettungswagen kommt in Kurve von Fahrbahn ab

    Nach Angaben der Polizei befuhr der Krankenwagen die abschüssige Straße, als er aus bislang ungeklärter Ursache in einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. In der Folge kippte das Fahrzeug um und kam seitlich zum Liegen. Der entstandene Schaden war erheblich, der Rettungswagen wurde vollständig zerstört.

    Der Fahrer des Fahrzeugs konnte zeitnah aus dem Fahrzeug gerettet werden. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus. Der Beifahrer hingegen wurde im Fahrzeug eingeklemmt und benötigte technische Hilfe.

    Feuerwehren befreien eingeklemmten Beifahrer

    Die alarmierten Feuerwehren aus Pluwig, Schöndorf und Kasel übernahmen die aufwendige Rettung des Beifahrers. Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten die Einsatzkräfte die eingeklemmte Person aus dem umgestürzten Krankenwagen. Auch dieser Insasse kam anschließend zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus.

    Der Rettungswagen Unfall erforderte eine umfangreiche Einsatzkoordination von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Die Zusammenarbeit der Einheiten verlief nach Angaben der Einsatzleitung reibungslos.

    L 143 mehrere Stunden voll gesperrt

    Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrten die Behörden die L 143 vollständig. Erst nachdem ein größerer Kran den völlig zerstörten Krankenwagen geborgen hatte, konnten die Einsatzkräfte die Fahrbahn wieder freigeben. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an und führte zu Verkehrsbehinderungen im Umfeld.

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 305.000 Euro.

    Weitere Informationen und Hintergründe

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Verkehrsunfälle findest Du in unserer Rubrik Verkehr sowie in den Deutschland-News.

    Offizielle Informationen zu Einsätzen und Präventionsarbeit stellen unter anderem die Polizei Rheinland-Pfalz sowie der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz bereit.

  • Rettungswagen bei Einsatzfahrt in Unfall verwickelt

    Rettungswagen bei Einsatzfahrt in Unfall verwickelt

    Rettungswagen bei Einsatzfahrt in Unfall verwickelt

    Jena

    Gegen 11 Uhr befand sich ein Rettungswagen bei einer Einsatzfahrt.

    Hierbei waren sowohl die blauen Rundumkennleuchten als auch das Martinshorn eingeschaltet. Beim Einfahren auf die Angerkreuzung aus Richtung Jena Nord in Fahrtrichtung Am Eisenbahndamm kreuzte ein Pkw Porsche die Fahrbahn. Der 59-jährige Fahrer wollte vom Lutherplatz in Richtung Wiesenstraße fahren.

    Mittig auf der Kreuzung kam es dann zur Kollision beider Fahrzeuge.

    Hierbei wurden sowohl die drei Insassen des Rettungswagens als auch der Fahrer des Porsche leicht verletzt. Die Kreuzung musste zur Unfallaufnahme sowie Bergung des Porsche für knapp 90 Minuten teils voll gesperrt werden. Zum genauen Unfallhergang aus auch dem Unfallverursacher wird nun ermittelt.

    Schwerer Verkehrsunfall auf Bundesstraße – alle Infos auf Police Report 

  • Verkehrsunfall mit Rettungswagen

    Verkehrsunfall mit Rettungswagen

    Verkehrsunfall mit Rettungswagen

    Düren

    Drei Verletzte und circa 140.000 Euro Sachschaden – Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich
    am Montag (17.03.2025) an der Kreuzung Im Großen Tal/ Nordstraße ereignete. Ein Rettungswagen war im Kreuzungsbereich mit einem Pkw kollidiert.

    Der Rettungswagen, in dem sich neben dem 47-jährigen Fahrzeugführer aus Inden noch ein
    29-Jähriger Baesweiler und ein 27-Jähriger aus Hürtgenwald befanden, befuhr gegen 20:20 Uhr die
    Straße Im Großen Tal.

    Mit eingeschaltetem Sondersignal fuhr er, in Richtung Nordstraße, in den Kreuzungsbereich ein.
    Hier kollidierte er mit einem, aus Richtung Jülich kommenden Pkw in dem sich ein 18-Jähriger aus Düren befand.

    Durch den Zusammenstoß geriet der Rettungswagen ins Schlingern, prallte gegen einen Ampelmast und anschließend gegen den Pkw eines 58-Jährigen aus Belgien. Der Fahrer des Rettungswagens erlitt schwere Verletzungen, die beiden anderen Insassen wurden leicht verletzt.

    Der 18-jährige Dürener und der Mann aus Belgien blieben unverletzt. Der Rettungswagen und der Pkw des Düreners wurden abgeschleppt.