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  • Krebszahlen in Deutschland: Fast jeder 2. Mensch ist betroffen

    Krebszahlen in Deutschland: Fast jeder 2. Mensch ist betroffen

    Krebszahlen in Deutschland: Warum fast jeder 2. Mensch betroffen ist

    Viele Menschen erschrecken, wenn sie aktuelle Meldungen lesen. Denn die Krebszahlen in Deutschland wirken so hoch wie nie. Dahinter steckt aber kein einzelner Auslöser. Stattdessen greifen mehrere Entwicklungen ineinander. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick.

    Mehr Lebensjahre, mehr Diagnosen

    Krebs trifft vor allem ältere Menschen. Mit jedem Lebensjahr sammeln sich mehr Zellschäden an. Und genau dann steigt das Risiko deutlich. Außerdem leben heute mehr Menschen länger als früher. Damit erreichen deutlich mehr Bürger die Altersgruppen, in denen Krebs häufiger auftritt. So erklären sich steigende Fallzahlen oft schon durch die demografische Entwicklung.

    Bessere Medizin macht Krebs sichtbarer

    Ärztinnen und Ärzte entdecken Tumoren heute früher. Das gelingt, weil Diagnostik und Vorsorge stark besser arbeiten. Screening-Programme erreichen zudem mehr Menschen als früher. Dadurch sinkt die Zahl unerkannter Fälle. Und dadurch steigen die registrierten Diagnosen in der Statistik. Die Krebszahlen in Deutschland wirken also auch deshalb größer, weil die Medizin genauer hinschaut.

    Lebensstil bleibt ein großer Hebel

    Trotzdem entscheidet der Alltag oft mit. Rauchen erhöht das Risiko für mehrere Krebsarten deutlich. Auch viel Alkohol schadet. Dazu kommen Bewegungsmangel und starkes Übergewicht. Eine sehr einseitige Ernährung verschlechtert die Lage zusätzlich. Gleichzeitig helfen kleine Schritte sofort. Du bewegst Dich regelmäßig. Du hältst Dein Gewicht stabil. Und Du setzt auf Gemüse, Ballaststoffe und weniger stark Verarbeitetes.

    Umwelt und Infektionen spielen ebenfalls eine Rolle

    Auch Umwelt- und Arbeitsstoffe können Krebs auslösen. Fachleute nennen hier zum Beispiel Asbest oder Benzol. Außerdem erhöht Luftverschmutzung das Risiko. Dazu kommen Infektionen, die bestimmte Tumoren fördern können. Bei HPV gibt es einen wichtigen Schutzfaktor: die Impfung. Sie verhindert viele Infektionen und senkt damit das Risiko für HPV-bedingte Krebsarten.

    Warum die Sterblichkeit nicht im gleichen Maß steigt

    Die hohe Zahl an Diagnosen bedeutet nicht automatisch mehr Todesfälle. Therapien verbessern sich seit Jahren. Ärzteteams nutzen personalisierte Ansätze und moderne Immuntherapien. Dadurch leben mehr Menschen lange mit einer Krebsdiagnose. Viele erreichen sogar wieder einen stabilen Alltag. Darum bleibt die Entwicklung differenziert: mehr entdeckte Fälle, aber oft bessere Chancen.

    Was Du jetzt konkret tun kannst

    Du senkst Dein persönliches Risiko mit klaren Basics. Du rauchst nicht. Du trinkst wenig oder gar keinen Alkohol. Du bewegst Dich mehrmals pro Woche. Und Du nimmst Vorsorgeangebote wahr. So stärkst Du Deinen Schutz Schritt für Schritt. Gleichzeitig bleibt wichtig: Bei Warnzeichen gehst Du früh zum Arzt. Denn Zeit macht bei Krebs oft den Unterschied.

    Mehr aktuelle Meldungen findest Du auch hier: Deutschland, Verkehr und Bremen.

    Weitere Informationen und offizielle Hintergründe liefern das Robert Koch-Institut (RKI) sowie das Datenportal „Krebs in Deutschland“.

     

  • Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett : Drei Tote !

    Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett : Drei Tote !

    Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett : Drei Tote – Quelle bleibt unklar

    Ein Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett in Thüringen hat 2024 besonders viele Menschen getroffen. Trotzdem finden Behörden bis heute keinen eindeutigen Verursacher. Die Ermittlungen laufen seit fast zwei Jahren, und dennoch bleibt die zentrale Frage offen: Wer brachte das belastete, gewürzte Gehackte in den Verkauf?

    191 Erkrankte und drei Todesfälle: Das ist bekannt

    Nach Angaben aus dem gemeinsamen Jahresüberblick von Behörden meldeten Stellen im Jahr 2024 in Deutschland 271 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche. Dabei registrierten sie mindestens 2.400 Erkrankungen, außerdem 451 Krankenhausbehandlungen sowie acht Todesfälle. Salmonellen verursachten etwa ein Drittel der Ausbrüche, und Campylobacter folgte als weiterer häufiger Auslöser.

    Der schwerwiegendste Salmonellen-Fall 2024 stand laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Zusammenhang mit gewürztem Schweinemett. Im Februar 2024 erkrankten demnach 191 Menschen an Salmonella Infantis. Zusätzlich mussten 64 Betroffene im Krankenhaus behandelt werden. Drei Menschen starben.

    Behörden suchen seit Monaten: Kein Muster, kein eindeutiger Zulieferer

    Die Thüringer Behörden prüften laut Ministeriumsangaben zahlreiche Einkaufsorte, die Erkrankte nannten. Allerdings ergab sich dabei kein klares Muster. Deshalb konnte auch kein einzelner Zulieferer als Ursache feststehen. Die Kontrolleure verstärkten zwar Kontrollen in Betrieben, die gewürztes Gehacktes herstellen, und sie entnahmen außerdem Proben in den genannten Verkaufsstellen. Dennoch blieb das Ergebnis ohne eindeutigen Treffer.

    Zusätzlich nahmen Ermittler Proben in Schweine-Herkunftsbeständen sowie in Schlachtbetrieben. Doch auch dort fanden sie keinen klaren Beleg, der die Lieferkette sicher bis zu einem Ursprung zurückführt. Damit zeigt der Fall erneut, wie schwer Rückverfolgungen werden, wenn Meldungen zeitverzögert eintreffen und wenn Lieferketten überregional verzahnt arbeiten.

    Wer starb?

    Nach Angaben aus Thüringen starben eine 46-jährige Frau aus dem Unstrut-Hainich-Kreis sowie ein 65-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichsfeld an Salmonellose. Ein weiterer 70-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichsfeld war ebenfalls an Salmonellose erkrankt, allerdings litt er zugleich an Vorerkrankungen.

    Was Du jetzt beim Umgang mit rohem Schweinefleisch beachten solltest

    Rohes Schweinehack gilt als besonders empfindlich, und deshalb braucht es strikte Küchenhygiene. Lagere Mett konsequent kühl, und verarbeite es zügig. Trenne außerdem Schneidebretter und Messer für Rohfleisch und andere Lebensmittel. Wasche Hände gründlich, und reinige Arbeitsflächen direkt nach dem Kontakt. Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten auf rohes Hack verzichten, weil Infektionen bei ihnen schneller schwer verlaufen.

    Der Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett in Thüringen zeigt damit nicht nur tragische Folgen, sondern auch ein Ermittlungsproblem. Gleichzeitig erinnert der Fall daran, wie wichtig schnelle Meldungen, saubere Kühlketten und konsequente Kontrollen bleiben. Der Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett in Thüringen wird Behörden daher weiter beschäftigen, bis sie die Ursache sauber belegen können. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

    Weiterlesen auf Blaulicht-Report:
    Deutschland: Aktuelle Meldungen
    Warenrückruf: Warnung wegen Salmonellen
    Warenrückruf: Superfood Mix darmfit

    Offizielle Infos:
    BVL: Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche 2024
    Jahresbericht 2024 (PDF): Daten zu Ausbrüchen
    RKI: Lebensmittelbedingte Erkrankungen

  • Hepatitis A in Skirort in Tschechien

    Hepatitis A in Skirort in Tschechien

    Hepatitis A in Skirort in Tschechien: Skiort Boží Dar warnt Touristen vor Schmierinfektionen

    Prag/Boží Dar – Kurz vor dem Start der Wintersaison sorgt ein massiver Ausbruch von Hepatitis A in Tschechien für Unruhe. Besonders betroffen sind Prag, Mittelböhmen und der Kreis Karlsbad an der Grenze zu Deutschland. Jetzt warnt der beliebte Skiort Boží Dar im Erzgebirge ausdrücklich vor Schmierinfektionen – und richtet sich damit auch an Tagesgäste und Winterurlauber aus Deutschland.

    28 Tote, tausende Infektionen – Ausbruch an deutscher Grenze

    Die tschechische Gesundheitsbehörde meldet für dieses Jahr bereits mehrere tausend Hepatitis-A-Fälle und Dutzende Todesopfer. Besonders stark trifft es die Hauptstadt Prag und die Region Karlsbad, zu der auch der Kreis Sokolov nahe der Grenze zu Sachsen und dem Vogtland gehört. Gerade dort machen viele Deutsche einen Tankstopp, kaufen günstig ein oder fahren weiter in die Skigebiete.

    Der Wintersportort Boží Dar (deutsch: Gottesgab) reagiert deshalb mit einer ungewöhnlich deutlichen Hygiene-Warnung. In einem öffentlichen Hinweis mahnt der Ort, dass Hepatitis-A-Viren an Türklinken, Einkaufswagen, Toiletten, Geländern oder anderen häufig berührten Flächen sitzen können. Wer im Erzgebirge Ski fährt oder nur zum Einkaufen über die Grenze fährt, soll deshalb konsequent Hände waschen und Desinfektionsmittel nutzen.

    Auch die EU-Gesundheitsbehörden verfolgen die Lage genau. Die tschechische Staatsgesundheitsbehörde hat den Ausbruch über das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) an die anderen EU-Länder gemeldet, damit sich Kliniken und Labore rechtzeitig vorbereiten können.

    Warum der Ausbruch für deutsche Urlauber wichtig ist

    Hepatitis A ist eine hochansteckende Entzündung der Leber, die vor allem über den sogenannten fäkal-oralen Weg übertragen wird. Infizierte scheiden das Virus mit dem Stuhl aus, über ungewaschene Hände oder verunreinigte Oberflächen gelangt es dann leicht in den Mund – etwa beim Essen, Rauchen, Trinken oder beim Nase- und Mundberühren. Schon kleinste Spuren reichen aus.

    Weil viele Menschen erst Wochen nach der Ansteckung Symptome entwickeln, kann der Erreger sich unbemerkt verbreiten. Typisch sind zunächst Müdigkeit, Übelkeit, Bauchbeschwerden und leichtes Fieber, später folgen oft dunkler Urin, heller Stuhl und die bekannte Gelbfärbung von Augen und Haut.

    Reisemediziner betonen, dass nicht nur klassische Risikogruppen wie Obdachlose oder Menschen mit Drogenkonsum betroffen sind. Durch niedrige Impfquoten in Tschechien trifft es zunehmend auch die allgemeine Bevölkerung – darunter Kinder, Erwachsene ohne Impfschutz und eben Touristen, die sich in Restaurants, Skihütten, Hotels oder im öffentlichen Nahverkehr aufhalten.

    Hepatitis A: So schützen sich Skiurlauber und Städtetrip-Reisende

    Wer in den kommenden Wochen oder Monaten nach Tschechien fährt – sei es zum Skifahren im Erzgebirge, für einen Kurztrip nach Prag oder für einen Shopping-Ausflug – sollte einfache Hygieneregeln konsequent einhalten. Diese Maßnahmen senken das Risiko deutlich:

    • Regelmäßig und gründlich Hände waschen (mindestens 20–30 Sekunden mit Wasser und Seife).
    • Wenn möglich zusätzlich Hände desinfizieren, besonders nach dem Toilettengang und vor dem Essen.
    • Im öffentlichen Nahverkehr, in Liften und Seilbahnen möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht fassen.
    • Lebensmittel nur aus hygienisch einwandfreien Quellen verzehren, Speisen gut durchgaren lassen.
    • Rohes Obst und Gemüse vor dem Verzehr sorgfältig waschen oder schälen.

    Auch in Deutschland registriert das Robert Koch-Institut in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg von Hepatitis-A-Fällen. Mehrere Todesfälle stehen im Zusammenhang mit schweren Verläufen, vor allem bei vorerkrankter Leber. Fachleute erinnern deshalb daran, dass es eine wirksame Impfung gibt, die vor Hepatitis A schützt.

    Besonders sinnvoll ist der Impfschutz für Menschen mit chronischen Lebererkrankungen, für medizinisches Personal, für Urlauber in Regionen mit erhöhtem Risiko sowie für alle, die regelmäßig nach Tschechien reisen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, die Impfung idealerweise einige Wochen vor Reiseantritt zu planen, sie kann aber wegen der langen Inkubationszeit auch noch kurz vor der Reise sinnvoll sein.

    Für Reisende, die sich genauer informieren möchten, bieten offizielle Stellen ausführliche Informationsseiten zu Übertragung, Symptomen und Impfschutz. Dazu gehören unter anderem das Robert Koch-Institut, das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sowie der tschechische Staatliche Gesundheitsdienst.

    Was die Lage für Deutschland bedeutet

    Aktuell sehen deutsche Behörden trotz des Ausbruchs in Tschechien keine akute Gefahr für die breite Bevölkerung. Trotzdem mahnen sie zur Wachsamkeit, da der Reiseverkehr besonders in der Wintersaison zunimmt und Infektionen aus dem Ausland immer wieder nach Deutschland eingeschleppt werden.

    Für Leserinnen und Leser in Deutschland gilt deshalb: Wer nach Prag, in die Region Karlsbad oder in Skigebiete wie Boží Dar reist, sollte den Gesundheitsstatus im Blick behalten, bei anhaltenden Beschwerden frühzeitig ärztlichen Rat suchen und zu Hause den Impfschutz prüfen. Denn je besser die Menschen geimpft sind, desto schwerer hat es Hepatitis A – in Tschechien, in den Grenzgebieten und auch hierzulande.

    Weitere Hintergründe und aktuelle Entwicklungen zu bundesweiten Lagen und Reisewarnungen finden Sie jederzeit im Nachrichtenbereich von Blaulicht-Report News, im Bereich Deutschland sowie in der Rubrik Aktuelles.

  • Gesundheitsamt Mayen-Koblenz empfiehlt Grippeschutzimpfung: So schützen Sie sich effektiv

    Gesundheitsamt Mayen-Koblenz empfiehlt Grippeschutzimpfung: So schützen Sie sich effektiv

    Grippeschutzimpfung in Mayen-Koblenz

    Impfung, Abstand und Hygiene – diese drei Maßnahmen bilden den besten Schutz gegen die Grippe.

    Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich rechtzeitig impfen zu lassen, um gut durch die kalte Jahreszeit
    zu kommen.

    Warum die Grippeschutzimpfung so wichtig ist

    Die echte Grippe (Influenza) ist keine harmlose Erkältung, sondern eine ernsthafte Erkrankung, die insbesondere für ältere Menschen,
    Schwangere und Personen mit chronischen Vorerkrankungen gefährlich werden kann.

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät daher allen Personen ab 60 Jahren sowie Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung
    oder beruflicher Exposition zur jährlichen Grippeschutzimpfung.

    Auch wer keiner Risikogruppe angehört, kann sich freiwillig impfen lassen.

    Viele Arbeitgeber bieten die Impfung kostenlos an, um Krankheitsausfälle zu vermeiden. Der Impfstoff schützt gezielt vor Grippeviren,
    nicht jedoch vor gewöhnlichen Erkältungen.

    Impfzeitpunkt und Schutzdauer

    Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt, die Impfung zwischen Oktober und Dezember durchführen zu lassen.

    So kann sich der Impfschutz rechtzeitig aufbauen.

    Da der Schutz nach etwa sechs bis zwölf Monaten nachlässt und sich Grippeviren jedes Jahr verändern, ist eine jährliche Auffrischung
    notwendig.

    Nach der Impfung dauert es rund zwei Wochen, bis der Körper einen vollständigen Schutz aufgebaut hat.

    Auch eine spätere Impfung während der Grippewelle kann noch sinnvoll sein, da sich die Influenzasaison oft bis ins Frühjahr erstreckt.

    Grippeschutzimpfung und Covid-19

    Gemäß STIKO-Empfehlung dürfen Grippe- und Covid-19-Impfungen gleichzeitig erfolgen.

    Beide Impfstoffe gelten als Totimpfstoffe und können an unterschiedlichen Gliedmaßen verabreicht werden.
    Wichtig bleibt die ärztliche Aufklärung über mögliche Impfreaktionen und Nebenwirkungen.

    Weitere Angebote und Informationen

    Auch viele Apotheken in der Region bieten Grippeschutzimpfungen an. Das Gesundheitsamt selbst führt keine Impfungen für die Allgemeinbevölkerung durch.

    Bei Fragen oder für individuelle Beratung stehen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz gerne zur Verfügung:

    M.D. Zeba Parwani, Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen. Tel: 0261/914807-16 oder per E-Mail: ifsg@kvmyk.de

    Weitere Informationen rund um Influenza und Impfschutz finden Sie auf der offiziellen Website des Robert Koch-Instituts.

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  • RKI veröffentlicht brisante Corona-Protokolle: Zweifel an 3G und FFP2-Maskenpflicht

    RKI veröffentlicht brisante Corona-Protokolle: Zweifel an 3G und FFP2-Maskenpflicht

    RKI veröffentlicht brisante Corona-Protokolle: Zweifel an 3G und FFP2-Maskenpflicht

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat kürzlich interne Protokolle veröffentlicht, die Fragen zur Wirksamkeit der 3G-Regel und der FFP2-Maskenpflicht aufwerfen. Brisante Passagen in diesen Protokollen enthüllen, dass die 3G-Regel als “fachlich nicht begründbar” eingestuft wurde und es “keine Evidenz” für die Wirksamkeit der FFP2-Maskenpflicht gab.

    Bedeutende Enthüllungen aus den RKI-Protokollen

    Die Veröffentlichung der RKI-Protokolle durch das Onlinemagazin Multipolar wirft wichtige Fragen auf. Gab es eine externe Einflussnahme auf die Entscheidungen des RKI bezüglich des Lockdowns? War die Maskenpflicht ineffektiv, während das RKI davon wusste? Und war die Einführung der 3G-Regel möglicherweise fehlerhaft?

    Medienberichte über politische Brisanz der Protokolle 

    Berichten zufolge könnten die etwa 1000 Seiten der RKI-Protokolle politische Auswirkungen haben. Insbesondere wird diskutiert, dass eine einzelne Person außerhalb des RKI möglicherweise die Risikoeinschätzung des Instituts beeinflusst hat, was wiederum die Grundlage für den Lockdown bildete. Der Name dieser Person ist geschwärzt, was zu Spekulationen führt.

    Aufregung über eine Aussage in den Protokollen 

    Eine Aussage in einem der Protokolle vom 16. März 2020 sorgt für Aufruhr. Es wird von einem “Signal” gesprochen, auf das gewartet wurde, bevor eine neue Risikobewertung veröffentlicht werden sollte. Während einige Interpretationen darauf hinweisen, dass dies eine externe Einflussnahme darstellt, betont das RKI, dass die Bewertung intern erstellt wurde und lediglich auf die Veröffentlichung wartete.

    Hintergrund der Diskussion

    Die Diskussion über die Authentizität und die Folgen dieser Protokolle kommt zu einem Zeitpunkt, als die Infektionszahlen stark anstiegen. Zwischen dem 4. und 16. März 2020 vervielfachten sich die bestätigten Covid-19-Fälle von 262 auf 6012, was die Dringlichkeit der Maßnahmen verdeutlichte.

    Diese Enthüllungen werfen ein neues Licht auf die Entscheidungsprozesse während der Anfangsphase der Pandemie und könnten weitreichende Konsequenzen für die öffentliche Gesundheitspolitik haben.

  • Foto-Fahndung – Brandanschlag auf das RKI

    Foto-Fahndung – Brandanschlag auf das RKI

    Berlin – Berliner Polizei nach einem der mutmaßlichen Täter.

    Oktober 2020, Berlin – Mitten in der Nacht schlichen mehrere Unbekannte am RKI rum und warfen Brandsätze auf die Hausfassade eines Gebäudes des Robert-Koch-Instituts in Schöneberg.


    Laut Polizei wurde im Rahmen der Ermittlungen eine Bekenner-E-Mail publik.
    Der nun gesuchte Mann soll laut Polizei der Absender dieser E-Mail sein.

    Die Aufnahmen entstanden am 30. Oktober 2020 zwischen 19 und 20 Uhr in dem Internetcafé „Kant Tele Café“ in der Kantstraße 108 in Charlottenburg.


    Die Fragen der Kriminalpolizei lauten:

    Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des Gesuchten machen?
     Wer hat die Tatverdächtigen vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen?
    Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat, den Tatverdächtigen und/oder dem Gesuchten geben?

    Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer (030) 4664 – 95 35 28 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Zu de, Brandanschlag kam es in der Nacht auf den 25. Oktober.
    Gegen 2.40 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere Personen, die Flaschen mit Brandsätzen auf das Haus in der General-Pape-Straße warfen.
    Dabei ging auch eine Fensterscheibe zu Bruch.

    Die Flammen konnte win Mitarbeiter löschen.
    Verletzt wurde niemand.

    Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hatte der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • RKI Chef Wieler – Viele Corona Intensiv Patienten mit Migrationshintergrund

    RKI Chef Wieler – Viele Corona Intensiv Patienten mit Migrationshintergrund

    „Es ist ein Tabu“

    Viele Corona Intensiv Patienten mit Migrationshintergrund

    Wielers Aussage lässt tief blicken sagt der Merkur

    Aufgrund der Sprachbarrieren von einigen Menschen in Deutschland kann die Corona-Politik nicht die gesamte Bevölkerung erreichen.
    Das zeigt sich aktuell auf den Intensivstationen.

     

     Selten stand die Bundes- und Gesundheitspolitik wohl so auf dem Prüfstand wie zur aktuellen Zeit.

    Jeder einzelne Mensch in Deutschland ist von den Beschließungen und Vorgaben der höchsten Entscheidungsträger des Landes maßgeblich betroffen. So wird nun seit circa zwölf Monaten eindringlich versucht, die Menschen vor dem Coronavirus zu schützen.
    Lockdown, Shutdown, Lockerungen, Impfungen, Maßnahmen – all diese Themen beeinflussen den Alltag der Bürger.
    Doch kommen sie auch überall an?

    Wie die „Bild“ jetzt aus einem Gespräch zwischen Prof. Lothar Wieler, dem Chef des Robert-Koch-Instituts, und einigen Chefärzten erfahren haben will, befinden sich viele Patienten mit Migrationshintergrund auf den Intensivstationen der Krankenhäuser.
    Sie würden sich Sorgen darüber machen, dass es aufgrund sprachlicher Barrieren zu höheren Ansteckungszahlen komme. Demnach würden diese Menschen nicht von der Politik erreicht werden.

    Coronavirus in Deutschland: „Patienten mit Kommunikationsbarriere“ machen RKI-Chef Wieler Sorge

    Durch eine telefonische Umfrage unter Chefärzten habe man bereits Zahlen bezüglich dieses Themas ermittelt. „Nach meiner Erhebung hatten immer über 90 Prozent der intubierten, schwerst kranken Patienten einen Migrationshintergrund. Wir haben uns intern darauf geeinigt, dass wir solche Kranke als „Patienten mit Kommunikationsbarriere“ bezeichnen wollen“, soll der Chef der Lungenklinik im Bethanien-Krankenhaus Moers, Thomas Voshaar erklärt haben.

    Für Wieler soll diese Erkenntnis nicht neu gewesen sein. Vielmehr habe er bereits versucht, dieses Thema an die Politik um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu tragen. „Ich habe das genauso gehört. Aber es ist ein Tabu. Ich habe versucht, auf bestimmte Menschen zuzugehen. Wir müssen über Imame auf diese Religionsgruppe eingehen. Das Ganze hat für Berlin riesige Auswirkungen. Das ist ein echtes Problem.“

    Coronavirus: Jens Spahn wurde offenbar längst informiert

    Der RKI-Chef schlug vor, das heikle Thema über Sozialarbeit in die Moscheen und „Parallelgesellschaften mitten in unserem Land“ zu tragen. Da käme man allerdings nicht rein. „Diese Gruppe besteht aus vier Millionen Menschen in Deutschland. Das entspricht einem Anteil von 4,8 Prozent. Auf den Intensivstationen liegen aber deutlich über 50 Prozent aus dieser Gruppe.“

    Warum das Thema von der Politik nicht aufgegriffen wird, ist unklar.
    Die Bild spekuliert, innerhalb der Bundesregierung wolle das Thema niemand aufgreifen, weil man sich vor einer Rassismus-Debatte fürchte.

    Diesen Eindruck hat offenbar auch Voshaar. „Alle die ich gesprochen habe, bis zu Herrn Spahn, haben gesagt: OGottoGottoGott.“ Diese Äußerung habe er noch während der Schalte mit den Chefärzten getätigt.

    Auf Anfrage des Blatts erklärte Lothar Wieler: „Es handelte sich nicht um ein öffentliches Expertengespräch, sondern um einen persönlichen, informellen Austausch.“ Es seien nur Überlegungen – keine „abschließenden Feststellungen“ geäußert worden.

    Bild – Merkur – Deutschlandfunk 

     

     

  • Lockdownregelungen in NRW plus 2 Ergänzungen

    Lockdownregelungen in NRW plus 2 Ergänzungen

    Lockdownregelungen in NRW verlängert
    2 Ergänzungen

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales verlängert die Coronaregelungen für Nordrhein-Westfalen um zunächst eine Woche – bis zum 21. Februar.
    Dabei gebe es zwei notwendige Anpassungen, wie das Ministerium mitteilt.
    Die Maskenpflicht gelte künftig in einer Entfernung von zehn Metern von Geschäftseingängen. Damit werde der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts, wonach dieser Bereich klarer abgegrenzt werden muss, Sorge getragen.

    Und: Lehrerinnen und Lehrer in Schulen sowie Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen müssen nun eine medizinische Maske tragen.

    Alle Corona Meldungen auf Blaulicht Report auf einen Blick: HIER 

     RKI vermeldet steigenden R-Wert 

    Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,90 (Vortag 0,87).
    Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken.
    Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab.

    Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

     

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