Schlagwort: S-Bahn Unfall

  • Zwei Personen bei Unfall am Bahnübergang tödlich verletzt

    Zwei Personen bei Unfall am Bahnübergang tödlich verletzt

    Zwei Personen überqueren geschlossenen Bahnübergang – S‑Bahn erfasst beide

    Eitorf

    Bei einem Verkehrsunfall am Bahnübergang am Spinnerweg in Eitorf sind am
    heutigen Morgen (22. Juli) eine männliche und eine weibliche Person tödlich verletzt worden.

    Gegen 06:45 Uhr beabsichtigten der 49-jährige Eitorfer und die Frau, deren Identität bislang noch nicht geklärt ist, den beschrankten Bahnübergang aus Richtung Spinnerweg in Richtung Bahnhofstraße zu Fuß zu überqueren.

    Dabei wurden sie von einer herannahenden Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt. Nach Zeugenangaben überquerten die beiden Fußgänger den Bahnübergang bei geschlossener Schranke.

    Der Zugführer erlitt einen Schock und wurde durch Notfallseelsorger betreut. Die Fahrgäste der Straßenbahn wurden durch Einsatzkräfte der Bundespolizei und Feuerwehr aus dem Zug begleitet und konnten ihre Fahrt in Bussen fortsetzen.

    Das Unfallaufnahmeteam der Polizei aus dem Oberbergischen Kreis wurde zur Spuren- und Beweissicherung hinzugezogen.

    Der Bahnverkehr wurde eingestellt und der Eitorfer Bahnhof gesperrt. Die Sperrung konnte nach rund dreieinhalb Stunden gegen 10:15 Uhr aufgehoben werden.

    Das Verkehrskommissariat der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. 

  • Tödlicher Unfall im Hamburger Hauptbahnhof

    Tödlicher Unfall im Hamburger Hauptbahnhof

    Tragischer Unfall am Hamburger Hauptbahnhof: 26-Jähriger stirbt nach Sturz ins Gleis

    In der Nacht zum Freitag, am 11. Juli 2025, kam es gegen 00:43 Uhr zu einem tragischen Unfall am Gleis 3 des Hamburger Hauptbahnhofs.

    Nach aktuellem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg trat ein 26-jähriger Mann, afghanischer Staatsangehörigkeit, gegen eine einfahrende S2.

    Dabei verlor er das Gleichgewicht, stürzte zwischen Bahnsteigkante und Zug und wurde mehrere
    Meter mitgeschleift.

    Der Triebfahrzeugführer erkannte die Situation sofort und leitete eine Schnellbremsung ein. Die S-Bahn kam nach kurzer Strecke zum Stehen.

    Der Bruder des Verunfallten sprang daraufhin in den Gleisbereich, um Hilfe zu leisten.

    Alarmierte Kräfte der Bundespolizei und Landespolizei erreichten kurz darauf
    den Unfallort.

    Die S-Bahn wurde vollständig evakuiert. Auch der betroffene Bahnsteig wurde geräumt.

    Der schwer verletzte Mann wurde durch Polizeikräfte auf den Bahnsteig gehoben und reanimiert.

    Kurz danach trafen Notärztin und Rettungskräfte der Feuerwehr ein. Die Reanimation wurde fortgesetzt.

    Trotz aller Maßnahmen verstarb der Mann noch am
    Bahnsteig.

    Der Bruder des Verstorbenen erlitt einen schweren Schock. Um ihn aus dem Gleisbereich zu retten, mussten einzelne Wagen der S-Bahn auseinandergeschoben werden.

    Er wurde anschließend in ein Krankenhaus
    gebracht.

    Für betroffene Augenzeugen richtete die Notfallseelsorge eine Sammelstelle zur Betreuung ein.

    Insgesamt wurden 13 Personen psychologisch betreut.

    Die Auswertung von Überwachungskameras ergab:

    Ein Fremdverschulden liegt nicht vor. Auch Hinweise auf Suizid gibt es derzeit keine.
    Gegen 01:35 Uhr wurden die polizeilichen Maßnahmen
    beendet.

    Die Unfallstelle wurde an den Notfallmanager der S-Bahn
    übergeben.