Schlagwort: Saarbrücken

  • Öffentlichkeitsfahndung nach Messerangriff in Saarbrücken: Polizei sucht unbekannten Täter

    Öffentlichkeitsfahndung nach Messerangriff in Saarbrücken: Polizei sucht unbekannten Täter

    Messerangriff in Saarbrücken: Amtsgericht ordnet Öffentlichkeitsfahndung an

    Nach einem Messerangriff in Saarbrücken bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Bereits in der Nacht zum 24. August 2025 kam es gegen 00:25 Uhr im Bereich der Reichsstraße zu einem unvermittelten Angriff auf eine junge Frau. Der bislang unbekannte Täter verletzte die 25-Jährige mit einem mutmaßlichen Stichwerkzeug und flüchtete anschließend unerkannt.

    Angriff ohne Vorwarnung in der Saarbrücker Reichsstraße

    Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich das Opfer im Bereich der Reichsstraße auf, als der Täter plötzlich von hinten näherkam. Ohne jede Vorwarnung stach er der Frau in den hinteren Oberschenkel. Durch den Angriff erlitt sie eine schmerzhafte Schnitt- beziehungsweise Stichverletzung, die medizinisch versorgt werden musste. Der Täter nutzte die Überraschungssituation und rannte unmittelbar nach der Tat in Richtung der Congresshalle davon.

    Die Polizei geht derzeit von einem gezielten Angriff aus. Hinweise auf eine vorangegangene Auseinandersetzung liegen aktuell nicht vor. Die Ermittler prüfen daher auch, ob der Messerangriff in Saarbrücken Teil einer zufälligen Gewalttat war.

    Amtsgericht genehmigt Öffentlichkeitsfahndung

    Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen führten, beantragte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung. Das Amtsgericht Saarbrücken gab diesem Antrag nun statt. In diesem Zusammenhang veröffentlichten die Ermittlungsbehörden Bilder des mutmaßlichen Täters.

    Die Polizei erhofft sich durch die Öffentlichkeitsfahndung entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die den Mann erkennen oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, sollen sich dringend melden.

    Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

    Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Reichsstraße oder rund um die Congresshalle gemacht haben, werden ebenfalls gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer 0681 / 9321-233 entgegen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen. Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei des Saarlandes bereit.

    Die Ermittlungen zum Messerangriff in Saarbrücken dauern an. Jede noch so kleine Beobachtung kann helfen, die Tat aufzuklären und weitere Gewaltdelikte zu verhindern.

  • Razzia wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch

    Razzia wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch

    Razzia wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch: Ermittler durchsuchen Wohnungen in Saarland und Rheinland-Pfalz

    Saarländische Ermittler haben eine Razzia wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch und mutmaßlicher Herstellung sowie Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen durchgeführt. Die Einsatzkräfte durchsuchten nach Behördenangaben zehn Wohnungen im Saarland und eine Wohnung in Rheinland-Pfalz. Die Aktion lief am Mittwoch, 17. Dezember 2025, zeitgleich an mehreren Orten an.

    Im Mittelpunkt stehen Ermittlungen zu sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige. Die Behörden nennen dabei auch den Verdacht eines schweren sexuellen Missbrauchs an mindestens einem 13-jährigen Jungen. Gleichzeitig sichern die Ermittler digitale Spuren, denn die Auswertung von Datenträgern spielt in solchen Verfahren eine zentrale Rolle.

    Fünf Beschuldigte im Fokus der Ermittlungen

    Die Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe mit fünf Personen aus dem Regionalverband Saarbrücken und aus dem Bereich Kaiserslautern. Nach derzeitigem Stand gehören dazu zwei Frauen im Alter von 22 und 24 Jahren sowie drei Männer im Alter von 27, 50 und 75 Jahren.

    Ein 50-jähriger Mann aus dem Raum Saarbrücken nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest. Ein Richter erließ einen Haftbefehl, deshalb sitzt der Mann inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittler führen die Ermittlungen weiter, denn sie prüfen auch, ob weitere Tatverdächtige beteiligt sind.

    Große Datenmengen und weitere Spuren

    Bei Durchsuchungen sichern Ermittler regelmäßig Handys, Computer und Speichermedien. Danach beginnt die Arbeit der IT-Forensik: Spezialisten werten Daten aus, rekonstruieren Chats und prüfen Inhalte. Genau deshalb dauert die Aufarbeitung oft lange, obwohl der Zugriff selbst innerhalb weniger Stunden abgeschlossen ist.

    Das Landeskriminalamt im Saarland koordiniert die Maßnahmen. Gleichzeitig arbeiten die Ermittler länderübergreifend, weil Spuren und Kontakte nicht an Landesgrenzen enden. Eine Razzia wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch kann deshalb nur dann Wirkung entfalten, wenn Polizei und Justiz eng zusammenarbeiten und Hinweise konsequent verfolgen.

    Hinweise und Ansprechpartner

    Wer relevante Beobachtungen gemacht hat, sollte sie direkt an die zuständigen Stellen weitergeben. Ansprechpartner im Saarland finden Betroffene und Zeugen auf der offiziellen Kontaktseite der Polizei: Polizei Saarland – Ansprechpartner. In Rheinland-Pfalz informiert außerdem die Justiz über Zuständigkeiten, unter anderem über die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern.

    Weitere Polizeimeldungen aus den Bundesländern findest Du auch in unseren Bereichen Deutschland und RLP.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Schwerer tödlicher Lkw-Unfall auf der A 620: Gegenfahrspur stundenlang gesperrt

    Schwerer tödlicher Lkw-Unfall auf der A 620: Gegenfahrspur stundenlang gesperrt

    Tödlicher Lkw-Unfall auf der A 620 bei Lisdorf: Fahrer stirbt, Autobahn voll gesperrt

    Am heutigen Morgen ereignete sich ein schwerer Lkw-Unfall auf der A 620 in Fahrtrichtung Luxemburg. Gegen 09:54 Uhr befuhr ein 55-jähriger französischer Lkw-Fahrer die rechte Spur, als er zwischen der Anschlussstelle Lisdorf und der dortigen Autobahntankstelle ein Überholmanöver einleitete. Während dieses Vorgangs verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug.

    Lkw durchbricht Leitplanke und überschlägt sich auf Gegenfahrspur

    Der Lastwagen prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke, durchbrach sie und schleuderte anschließend auf die Gegenfahrbahn. Dort überschlug sich das Fahrzeug und kam auf der linken Seite zum Stillstand. Die Wucht des Aufpralls verteilte die Ladung – zahlreiche Steine – großflächig über die Gegenfahrspur.

    Ein großer Stein durchschlug die Frontscheibe eines entgegenkommenden Pkw und verletzte den Fahrer am Arm. Weitere Fahrzeuge erlitten Schäden, weil sie durch die umherliegenden Ladungsteile fuhren. Die Unfallstelle verwandelte sich innerhalb kürzester Zeit in ein kilometerlanges Trümmerfeld.

    Notarzt kann Lkw-Fahrer nicht mehr retten

    Rettungskräfte erreichten die Unfallstelle schnell, doch jede Hilfe kam zu spät. Der 55-jährige Lkw-Fahrer erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Mehrere Augenzeugen standen unter massivem Schock und benötigten medizinische Betreuung durch die eingesetzten Kräfte.

    Großeinsatz mit Rettungshubschrauber – A 620 bleibt mehrere Stunden gesperrt

    Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ordnete ein umfassendes Gutachten zur Rekonstruktion des Unfallhergangs an. Ein Großaufgebot der Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes, darunter der Rettungshubschrauber Christoph 16, sicherte die Unfallstelle und koordinierte die Bergungsarbeiten.

    Die A 620 musste daraufhin in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Wegen der aufwendigen Reinigungsarbeiten und der Bergung des zerstörten Lkw wird die Sperrung noch mehrere Stunden andauern. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, den Bereich weiträumig zu umfahren.

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    Informationen offizieller Stellen: Polizei Saarland | Staatsanwaltschaft Saarbrücken

  • Tödliche Auseinandersetzung in Bad Homburg – Tatverdächtiger flüchtig

    Tödliche Auseinandersetzung in Bad Homburg – Tatverdächtiger flüchtig

    Polizei fahndet nach flüchtigem Tatverdächtigen 

    In einer Asylbewerberunterkunft in Bad Homburg kam es am Mittwochnachmittag, dem 8. Oktober 2025, zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei afghanischen Staatsangehörigen.

    Für einen 31-jährigen Mann endete der Streit tragisch. Der mutmaßliche Täter, ein 28-jähriger Mitbewohner, ist derzeit auf der Flucht.

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.

    Bluttat in der Asylunterkunft am Niederstedter Weg

    Gegen 16.30 Uhr rückten Rettungskräfte und Polizeibeamte zu einer Unterkunft im Niederstedter Weg aus. Sie fanden das Opfer mit mehreren Stichverletzungen vor. Trotz schneller medizinischer Versorgung und Transport in ein Krankenhaus erlag der Mann kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen.

    Nach bisherigen Ermittlungen gerieten die beiden Männer aus bislang unbekannten Gründen in einen Streit, der eskalierte.

    Der 28-jährige Tatverdächtige flüchtete unmittelbar nach der Tat und konnte bisher nicht gefasst werden.

    Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

    Fahndung läuft – Verdächtiger könnte sich in Saarbrücken oder Frankreich aufhalten

    Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich der Gesuchte im Raum Saarbrücken oder möglicherweise in Frankreich aufhalten könnte.

    Er wird als etwa 1,80 Meter groß, schlank, mit kurzen schwarzen Haaren und Vollbart beschrieben.
    Zum Zeitpunkt der Tat trug er einen blauen Trainingsanzug, dessen Jacke im Bauchbereich schwarz abgesetzt
    ist.

    Die Polizei Bad Homburg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Mann gesehen hat oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, soll sich unter der Telefonnummer (06172) 120-0 melden. Hinweise können auch über jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.

    Hintergrund und Ermittlungen

    Die genauen Umstände der Auseinandersetzung sind noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert Spuren am Tatort. Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich Täter und Opfer bereits seit längerer Zeit.

    Beide lebten in derselben Unterkunft. Ein Motiv für die Gewalttat steht derzeit noch nicht fest. 

    Mehr aktuelle Polizeimeldungen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/.

  • Öffentlichkeitsfahndung – Suche nach 15-Jähriger Mutter und ihrem Säugling

    Öffentlichkeitsfahndung – Suche nach 15-Jähriger Mutter und ihrem Säugling

    15-jährige mit Säugling vermisst 

    Wadgassen/Saarbrücken/Völklingen

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum möglichen Aufenthaltsort der 15-jährigen Alysha Barwinski und ihrem 3 Monate alten Säugling.

    Beide wurden letztmalig am 31.07.25 gegen 14:45 Uhr in Wadgassen gesehen.

    Seitdem hat die Familie nichts mehr über einen möglichen Aufenthaltsort der beiden erfahren. Alysha ist 163 cm groß, schlank, hat lange, dunkle Haare, eine Zahnspange, einen Nasen- u. Zungen-Piercing sowie ein Blumen-Tattoo am rechten Unterarm.

    Sie war bekleidet mit einer dunklen Jogginghose, einem weißen Pullover und Nike-Schuhen. Der Säugling hatte einheitlich helle Kleidung mit Herzen darauf an. Er befand sich in einem hellrosa Kinderwagen. Das gewohnte Umfeld der Vermissten befindet sich im Raum Saarbrücken, vornehmlich Alt-Saarbrücken und gegebenenfalls im Raum Luisenthal in Völklingen. Ein Lichtbild der Vermissten liegt bei.

    Hinweise zum Aufenthaltsort von Alysha und ihrem Säugling bitte an die Polizeiinspektion Saarlouis, Tel.: 06831/901-0.

  • 85-jähriger Mann auf Parkplatz überfallen – Polizei veröffentlicht Täterbilder und bittet um Mithilfe

    85-jähriger Mann auf Parkplatz überfallen – Polizei veröffentlicht Täterbilder und bittet um Mithilfe

    Raubdelikt auf Parkplatz in der Bleichstraße Saarbrücken

    Saarbrücken

    Am Mittwoch, den 18. Juni 2025, kam es gegen 10:52 Uhr in Saarbrücken zu einem Raubüberfall auf einem Parkplatz. Tatort war die Bleichstraße 11–15, linksseitig neben der Diskothek “Garage”.

    Senior auf Parkplatz überfallen

    Zwei bislang unbekannte Täter folgten dem 85-jährigen Mann auf den Parkplatz.

    Einer der Täter griff den Senior körperlich an.

    Der zweite Täter beobachtete das Geschehen aus einiger Entfernung.

    Goldkette gestohlen – Opfer verletzt

    Dem Opfer wurde eine Goldkette (Gliederkette ohne Anhänger) vom Hals gerissen.

    Der Mann erlitt dabei leichte Verletzungen. Einer der Täter sprach laut Polizei gebrochenes Deutsch.

    Tat von Überwachungskamera aufgezeichnet

    Der Parkplatz ist videoüberwacht. Dank der Kameraaufnahmen liegen der Polizei Lichtbilder der Täter vor.

    Aus taktischen Gründen wurden die Bilder erst jetzt – nach richterlicher Anordnung – veröffentlicht.

    Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

    Wer die abgebildeten Personen erkennt oder Informationen zur Tat geben kann, soll sich bitte umgehend mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt in Verbindung setzen: Tel.: 0681 / 9321-233

    Jeder Hinweis kann entscheidend sein

    Die Polizei hofft auf Zeugen, die Angaben zur Identität oder dem Aufenthaltsort der Täter machen können.

    Auch scheinbar kleine Beobachtungen könnten zur Aufklärung beitragen.

  • Schweres Busunglück – Zwei Linienbusse kollidieren frontal – zahlreiche Verletzte, darunter Kinder

    Schweres Busunglück – Zwei Linienbusse kollidieren frontal – zahlreiche Verletzte, darunter Kinder

    Schweres Busunglück in Saarbrücken: Zwei Linienbusse kollidieren frontal – zahlreiche Verletzte, darunter Kinder

    Am Montagmorgen ereignete sich in Saarbrücken ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Linienbusse stießen frontal zusammen. Der Unfall geschah gegen 9 Uhr in der Breslauer Straße, nahe der Einmündung zum Saarbasar. Nach ersten Informationen sind mindestens 35 Personen verletzt, darunter auch Kinder eines örtlichen Kindergartens.

    Ein Sprecher der Polizei Saarbrücken bestätigte die hohe Anzahl an Verletzten. Mindestens fünf Personen erlitten schwere Verletzungen. Zur optimalen Versorgung wurde ein Notarzt per Rettungshubschrauber eingeflogen. Die Rettungsdienste sind mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz und transportieren die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

    Die Unfallstelle ist zwischen der Kaiserstraße und der Graf-Stauffenberg-Straße gesperrt; der Verkehr wird umgeleitet. Innenminister Reinhold Jost (SPD) und der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) sind vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

    In einem der Busse befand sich eine Kindergartengruppe mit zwölf Kindern. Sie waren auf dem Weg, die nahegelegene neue Polizeiinspektion Saarbrücken zu besichtigen. Alle Kinder wurden beim Unfall verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

    Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Saarbrücken zu melden.

  • Gefährliche Verfolgungsfahrt – Bundespolizei sucht nach flüchtigem Fahrer

    Gefährliche Verfolgungsfahrt – Bundespolizei sucht nach flüchtigem Fahrer

    Gefährliche Verfolgungsfahrt – Bundespolizei sucht nach flüchtigem Fahrer

    Saarbrücken

    Am Donnerstagmorgen sollte gegen 02:50 Uhr ein Fiat 500 mit portugiesischem Kennzeichen im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen durch Bundespolizeikräfte kontrolliert werden.

    Im Bereich der Westspange A 620 wurde der Fahrzeugführer durch Anhaltesignale und Blaulicht zum Stehenbleiben aufgefordert. Ungeachtet dessen setzte der Fahrer seine Fahrt jedoch fort. Als das Fahrzeug kurzum stoppte, verließen die Einsatzkräfte das Dienstfahrzeug, um den Fahrer einer grenzpolizeilichen Kontrolle zu unterziehen. Plötzlich und unvermittelt beschleunigte der Fiat 500 erneut und versuchte sich abermals der Kontrolle zu entziehen. Dabei streifte das Fahrzeug einen Beamten, der lediglich durch einen Sprung zur Seite ausweichen konnte.

    Die Verfolgung des Fahrzeugs setzte sich durch das Stadtgebiet Saarbrücken fort. Der Fiat 500 fuhr über rote Lichtzeichenanlagen, wurde von mehreren Radaranlagen erfasst und versuchte sich mit allen Mitteln der Kontrolle zu entziehen. Hierbei gefährdete er unter anderem einen weiteren Verkehrsteilnehmer, welcher zu einem Ausweichmanöver genötigt wurde.

    Die Verfolgungsfahrt endete schließlich in Friedrichsthal, wo das Fahrzeug sich in einer Betonmauer sowie mehreren kleinen Büschen festfuhr und verunfallte.

    Der Fahrer des Fahrzeugs flüchtete anschließend fußläufig in ein angrenzendes Waldstück. Der Beifahrer sowie eine weitere männliche Person konnten vorläufig festgenommen werden. Der Fahrer habe sie vom Flughafen Luxemburg abgeholt, um sie anschließend nach Frankreich zu verbringen.

    Weitere Fahndungsmaßnahmen nach dem Fahrer verliefen bislang ohne Erfolg. In Absprache mit der Landespolizei Saarland, übernahmen die Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt die Unfallaufnahme sowie die in Rede stehenden verkehrsrechtlichen Verstöße.

    Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken hat die Ermittlungen zu ausländerrechtlichen Verfahren aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

  • Versuchter Mord – 36-Jähriger wirft Brandsätze in Wohnung seiner Mutter

    Versuchter Mord – 36-Jähriger wirft Brandsätze in Wohnung seiner Mutter

    Nach versuchtem Mord und Brandstiftung in Dudweiler – Polizei nimmt tatverdächtigen Sohn fest

    Saarbrücken

    Am heutigen Donnerstag, 21.11.2024, warf gegen 11:20 Uhr ein 36-jähriger Mann zwei Brandsätze in
    die Wohnung seiner Mutter und flüchtete in zunächst unbekannte Richtung. Die Hintergründe zur Tat
    sind derzeit noch unklar.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich der Mann am späten Vormittag in den achten Stock des Mehrfamilienhauses in Dudweiler, trat dort die Wohnungstür der Wohnung seiner 67 Jahre alten Mutter ein und warf unvermittelt zwei Brandsätze in die Wohnung. Hiernach flüchtete er.

    Die Frau konnte sich noch eigenständig durch das Feuer im Hausflur aus ihrer Wohnung retten.
    Hierbei zog sie sich Brandverletzungen zu. Sie wird derzeit in einer Saarbrücker Klinik behandelt.

    Die sofort alarmierte Feuerwehr brachte den Brand in dem Mehrfamilienhaus schnell unter Kontrolle, während die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen sofort initiiert und intensiviert wurden.

    Im Rahmen der Löscharbeiten räumte die Feuerwehr zunächst das gesamte Gebäude.
    Die Bewohnerinnen und Bewohner der 39 Wohnungen fanden zunächst in zwei bereitgestellten Bussen Schutz. Zwischenzeitlich durfte ein Großteil der Personen wieder zurück in ihre Wohnungen.

    Durch intensive polizeiliche Fahndungsmaßnahmen konnte der Flüchtige zwischenzeitlich an seiner Wohnanschrift lokalisiert und durch Spezialeinheiten des Landespolizeipräsidiums festgenommen werden.

    Der Mann wird am morgigen Tag dem Haftrichter des Amtsgerichts Saarbrücken vorgeführt.

    Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

  • ZOLL kontrolliert Fahrer*innen; Bundesweite Schwerpunktprüfung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe

    ZOLL kontrolliert Fahrer*innen; Bundesweite Schwerpunktprüfung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe

    ZOLL kontrolliert Fahrer*innen; Bundesweite Schwerpunktprüfung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe

    Saarbrücken

    Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Saarbrücken haben am
    12. November 2024 an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Speditions-, Transport- und dazugehörigen Logistikgewerbe teilgenommen.

    68 Zöllner*innen kontrollierten – teilweise gemeinsam mit der Polizei, Bundespolizei,
    BALM (Bundesamt für Logistik und Mobilität) und SAM (Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH) – 208 Arbeitnehmer*innen im gesamten Bezirk des
    Hauptzollamts Saarbrücken, dessen Geschäftsbereich sich über das Saarland und die
    Südwestpfalz erstreckt.

    “Die Einsatzkräfte kontrollierten neben der Einhaltung des Mindestlohns die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie
    die illegale Beschäftigung von Ausländern”, so Karin Schmidt, Pressesprecherin vom Hauptzollamt Saarbrücken.

    In 22 Fällen ergaben sich Anhaltspunkte auf weitere Verstöße, wie zum Beispiel der Verdacht des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, der Nichtzahlung des gesetzlichen Mindestlohns sowie des unrechtmäßigen Sozialleistungsbezugs. An die durchgeführten Prüfungen schließen sich umfangreiche Nachprüfungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer*innen mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen geprüft werden.

    Zusatzinformation:

    Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit feiert 2024 bundesweit ihr 20-jähriges Bestehen. Im Jahr 2004 wurden die Zuständigkeiten im Bereich Bekämpfung von Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung der damaligen Arbeitsmarktinspektion der Bundesagentur für Arbeit und des ZOLLs in der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gebündelt.

    Die rechtliche Grundlage bildet das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG). Mit ihrem Einsatz sorgen die Zöllner*innen für faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen und tragen erheblich zum Schutz der Arbeitnehmer bei, indem sie für die gerechte und korrekte Abführung von Abgaben sorgen.

  • Schlägerei auf der Autobahn

    Schlägerei auf der Autobahn

    Schlägerei auf der Autobahn

    A6, Richtung Saarbrücken, Gem. Ramstein

    Am gestrigen Mittwochabend gegen 21:30 Uhr soll es zu einer Auseinandersetzung zweier Verkehrsteilnehmer gekommen sein.

    Dabei habe der Fahrer eines Lieferdienstes zunächst andere Fahrzeuge davon abgehalten ihn zu überholen. Als es dennoch ein PKW mit KUS-Kennzeichen versuchte, wurde er durch den Transporter fast seitlich in die Mittelschutzplanke gedrückt und anschließend mehrfach stark ausgebremst.

    Der PKW-Fahrer wollte daraufhin den Fahrer des Lieferdienstes zur Rede stellen und bremste seinerseits diesen aus. Deshalb hielten beide Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen im dreispureigen Bereich der Autobahn ohne Standstreifen an. Aus dem Klein-LKW (Sprinterklasse) stiegen dann drei Personen aus und es kam zu einem kurzen Handgemenge auf der Autobahn.

    Der Fahrer des Klein-LKW floh im Anschluss, konnte aber kurz darauf ermittelt und festgestellt werden, wie auch die Insassen zur Tatzeit. Glücklicherweise wurde niemand schwerer verletzt, obgleich das Verhalten aller Beteiligten ein extrem hohes Potential dazu gehabt hätte. Zeugen des Vorfalls oder der vorausgegangenen Situation werden gebeten sich bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern zu melden. 

  • Erzieher (61) missbrauchte Mädchen im Kinderheim

    Erzieher (61) missbrauchte Mädchen im Kinderheim

    SaarbrückenVor dem Landgericht steht ein 61-jähriger Saarbrücker.
    Der Vorwurf gegen den ehemaligen Erzieher aus einem Kinderheim: sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in 76 Fällen, wobei es in 73 Fällen um schweren Missbrauch geht.
    Die Taten spielten sich zwischen 2008 und 2011 ab.

    Das Opfer, ein Mädchen, lebte zu dieser Zeit in einer Wohngruppe der Einrichtung, war zwischen 11 und 13 Jahre alt. Es musste mehrfach sexuelle Handlungen mit dem Betreuer unter anderem im Erzieherschlafzimmer über sich ergehen lassen.

    Doch statt sich jemanden anzuvertrauen, fasste sie Jahre später als Jugendliche einen Plan und wurde selbst kriminell: Sie verlangte Schweigegeld von ihrem Peiniger!
    Der Erzieher zahlte, mehr als 10 000 Euro sollen es gewesen sein.

    Bis dem Mann im Jahr 2019 der Druck zu hoch wurde.
    Sein Verteidiger Dirk Gerlach: „Mein Mandant ist zur Staatsanwaltschaft gegangen und hat sich selbst angezeigt.“

    Mit Folgen: Gegen die junge Frau wurde ein Strafverfahren wegen der Erpressungen eröffnet.
    Der 61-Jährige landete vor Gericht, das Kinderheim kündigte ihm.

    Vor Gericht erreicht sein Verteidiger eine Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und der Nebenklageanwältin des Opfers: Bei einer geständigen Einlassung, die dem Opfer eine weitere Aussage erspart, sagt die Jugendschutzkammer dem Angeklagten eine Strafe zu, die höchstens drei Jahre, aber auch mindestens 2 Jahre und 8 Monate beträgt. Bewährung ausgeschlossen!

    Zu berücksichtigen sei, so die Richter, dass der Mann bereits erhebliche Geldsummen an sein Opfer gezahlt hat und die Taten mehr als zehn Jahre zurückliegen. Aber auch, dass es sich bei dem Mädchen als Heimkind um ein besonders verletzliches Opfer gehandelt hat.

    Alle Seiten stimmen dem Deal zu. Der 61-Jährige wird zu 2 Jahren und 8 Monaten Haft verurteilt.