Schlagwort: Sanierung

  • Bahnübergang in Pfaffendorf besser befahrbar

    Bahnübergang in Pfaffendorf besser befahrbar

    Sanierung Emser Straße in Pfaffendorf erfolgreich abgeschlossen

    Gemeinsames Projekt verbessert Straßen- und Bahnübergangsbereich deutlich

    Die Sanierung des Bahnübergangs und eines angrenzenden Straßenabschnitts der Emser Straße in Koblenz-Pfaffendorf ist erfolgreich abgeschlossen. Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz und die DB InfraGO arbeiteten eng zusammen und verbesserten den baulichen Zustand des vielbefahrenen Bereichs spürbar. Das Projekt Sanierung Emser Straße Pfaffendorf stärkt die Verkehrssicherheit und erhöht den Fahrkomfort für alle Verkehrsteilnehmenden.

    Die Bauarbeiten lagen größtenteils im Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn und konnten innerhalb von nur zwei Wochen im November umgesetzt werden. Durch die enge Abstimmung mit der DB InfraGO wurde der Übergang vollständig erneuert und der angrenzende Straßenbereich gleichzeitig modernisiert. So entstand eine ganzheitliche Lösung, die den Verkehrsfluss langfristig optimiert.

    Gleiskörper modernisiert und Fahrbahnbelag erneuert

    Im Zuge der Baumaßnahme erhielt der Gleiskörper neue Bodenplatten. Gleichzeitig glichen die Fachkräfte das Niveau zwischen Straße und Bahnübergang an, um störende Höhenunterschiede zu beseitigen. Der Fahrbahnbelag im Abschnitt zwischen dem Bahnübergang Bächelstraße und der Auffahrt zur Südbrücke wurde ebenfalls erneuert. Gerade der zuvor sehr unebene Übergang stellte für Fahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit eine deutliche Herausforderung dar.

    Mit der abgeschlossenen Sanierung Emser Straße Pfaffendorf profitieren nun sowohl Radfahrende als auch Autofahrende von einem spürbar ruhigeren und komfortableren Verkehrsablauf. Die Modernisierung trägt außerdem zu mehr Sicherheit im täglichen Straßenverkehr bei.

    Dank für Verständnis während der Bauphase

    Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz und die DB InfraGO bedanken sich bei allen Verkehrsteilnehmenden für das Verständnis während der Bauzeit. Beide Partner ziehen ein positives Fazit und freuen sich über die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahme.

    Weitere Informationen

    Aktuelle regionale Nachrichten finden Interessierte jederzeit im Bereich News sowie unter Verkehr. Für Hintergrundinfos zu bundesweiten Entwicklungen steht außerdem der Bereich Deutsche Bahn – Presse zur Verfügung.

  • Weg unterhalb von Fort Konstantin bleibt wegen Steinschlaggefahr gesperrt

    Weg unterhalb von Fort Konstantin bleibt wegen Steinschlaggefahr gesperrt

    Weg unterhalb von Fort Konstantin bleibt wegen Steinschlaggefahr gesperrt

    Fußgänger und Radfahrer müssen sich in Koblenz weiterhin auf Einschränkungen einstellen: Der Weg am Nordhang der Karthause unterhalb von Fort Konstantin bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Der Grund ist eine akute Steinschlaggefahr, die bei laufenden Arbeiten festgestellt wurde. Mehrere Mauerabschnitte müssen dringend saniert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

    Sanierungsbedarf am Nordhang größer als erwartet

    Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen hat Industriekletterer beauftragt, den Felsbewuchs zu entfernen. Dabei traten erste Ausbrüche im Gestein und Schäden am Verblendmauerwerk zutage. Nach dem Freischneiden untersuchten ein Statiker und ein Baugeologe den Nordhang und stellten fest, dass die Schäden deutlich umfangreicher sind als zunächst angenommen. Besonders ein mittlerer Mauerabschnitt gilt derzeit als akute Gefahrenquelle.

    Der Bereich bleibt daher auf unbestimmte Zeit unpassierbar. Noch im laufenden Jahr soll ein Sicherungsnetz angebracht werden, um weiteren Steinschlag zu verhindern. Erst nach der Montage kann die Stadt die Sperrung aufheben. Für 2025 plant die Stadt eine umfassende Sanierung, die Ankerarbeiten, eine Neuverfugung und die Erneuerung beschädigter Partien vorsieht.

    Weitere Schäden am Kehlturm entdeckt

    Auch im Bereich des Kehlturms besteht Handlungsbedarf. Eine hohe Stützmauer, die in den Felsen übergeht, weist erhebliche Schäden auf. Fachleute gehen davon aus, dass auch diese Mauer saniert werden muss. Zudem lagern auf einer Terrasse oberhalb des Mauerkopfes größere Mengen Schutt, die bei den seilgestützten Arbeiten der Industriekletterer abrutschen könnten. Aus Sicherheitsgründen führt die Stadt zusätzliche Arbeiten mit einem Hubsteiger durch.

    Fuß- und Radweg bleibt vollständig gesperrt

    Die Sperrung betrifft den gesamten Abschnitt zwischen dem Bahnhof und der ehemaligen Fußgängerbrücke über die Simmerner Straße. Auch der Zugang zum Fastnachtsmuseum bleibt vorerst geschlossen. Erst nach der Installation des Sicherungsnetzes kann die Strecke wieder geöffnet werden. Bis dahin bleibt die Nutzung untersagt.

    Teil des Projekts „Festungsstadt Koblenz“

    Die aktuellen Untersuchungen am Nordhang sind Teil des Projekts „Festungsstadt Koblenz“. Mit Unterstützung des Bundesförderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ erstellt die Stadt ein Instandsetzungskonzept für das Fort Großfürst Konstantin. Das Konzept umfasst neben der Untersuchung der Gebäude auch die Analyse der Mauerflächen und Felsbereiche unterhalb des Forts. Die Ergebnisse sollen künftig helfen, gefährdete Partien gezielt zu sichern und dauerhaft zu erhalten.

    Weitere Informationen zu Sperrungen und Verkehrsmaßnahmen in der Region finden Sie auf blaulichtmyk.de/verkehr/ oder auf den Seiten der Stadt Koblenz.

  • Zweiter Bauabschnitt „Im Kreutzchen“ in Koblenz-Neuendorf abgeschlossen

    Zweiter Bauabschnitt „Im Kreutzchen“ in Koblenz-Neuendorf abgeschlossen

    Bauabschnitt Im Kreutzchen Koblenz

    Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung der Stadt Koblenz hat den zweiten Bauabschnitt „Im Kreutzchen“ im Stadtteil Neuendorf erfolgreich fertiggestellt. Nach intensiven Kanalbauarbeiten schließt die Maßnahme einen wichtigen Teil der städtischen Infrastrukturmodernisierung ab. Derzeit laufen noch kleinere Restarbeiten, doch ab Montag, 13. Oktober, gibt die Stadt den Bereich wieder vollständig für den Verkehr frei.

    Arbeiten im Zeitplan abgeschlossen

    Die Stadtentwässerung Koblenz arbeitete planmäßig an der Erneuerung und Erweiterung der Kanalanlagen in der Straße „Im Kreutzchen“. Diese Maßnahmen verbessern die Abwasserableitung und sichern die Entwässerung des Stadtteils Neuendorf langfristig. Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts erreicht das Projekt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Sanierung des Kanalnetzes in diesem Bereich.

    Die Arbeiten umfassten sowohl den Neubau von Hauptkanälen als auch die Erneuerung der Anschlussleitungen zu den einzelnen Grundstücken. Zusätzlich erfolgten Fahrbahnsanierungen, um die Straße nach Abschluss der Bauphase wieder verkehrssicher und optisch ansprechend herzustellen.

    Dritter Bauabschnitt startet bis Ende 2025

    Die Stadt Koblenz plant den dritten und letzten Bauabschnitt bis Ende 2025 abzuschließen. In dieser Phase erfolgen die abschließenden Sanierungen des Kanals sowie die Herstellung sämtlicher Hausanschlüsse. Dadurch stellt die Stadt sicher, dass sämtliche Anlieger künftig von einer modernen, leistungsfähigen Abwasserinfrastruktur profitieren.

    Während der laufenden Arbeiten bleibt die aktuell beschilderte Umleitungsstrecke bestehen. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis für eventuelle Einschränkungen.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Informationen zu Verkehrsprojekten und Baumaßnahmen in Koblenz veröffentlicht die Stadt regelmäßig auf ihrer Website. Bürgerinnen und Bürger finden Details und aktuelle Verkehrsinfos unter:

    Die Stadtentwässerung Koblenz betont, dass alle Arbeiten unter Berücksichtigung moderner Umweltstandards und Sicherheitsrichtlinien durchgeführt werden. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser nach Großbrand in Kottenheim gelangt in die Nette

    Nach dem Großbrand am vergangenen Samstag im Industriegebiet Kottenheim gelangte
    kontaminiertes Löschwasser in die Nette.

    Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert über die Folgen und Schutzmaßnahmen.

    Das Löschwasser mit wassergefährdenden Stoffen floss über die Niederschlagsentwässerung
    eines Industriegrundstücks in die Nette. Über ein verrohrtes Gewässer wurde das Wasser in die
    August-Horch-Straße und weiter in die Nette
    geleitet.

    Besonders Hundebesitzer werden dringend gebeten, ihre Tiere in den kommenden Tagen nicht aus
    der Nette trinken zu lassen.

    Die wassergefährdenden Stoffe könnten die Gesundheit der Tiere gefährden.

    Zudem ist in den nächsten 72 Stunden zwischen Trimbs und der Mündung der Nette mit vermehrtem Fischsterben zu rechnen. Die Verwirbelung von Löschschaum kann Schaumteppiche auf der Wasseroberfläche bilden.

    Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde der Bereitschaftsdienst der Unteren Wasserbehörde alarmiert.

    Gemeinsam mit dem Umweltzug des Landkreises Mayen-Koblenz und dem Technischen Hilfswerk wurden erste Schutzmaßnahmen eingeleitet.

    Auf dem Industriegelände wurde der Schmutz- und Niederschlagswasserkanal mit einer Kanalblase abgedichtet.

    Außerdem wurde eine zweite Kanalblase an der Einleitstelle in die Nette installiert.

    Diese Maßnahmen sollen Restmengen im Kanalsystem auffangen und absaugen.
    Da eine vollständige Aufnahme der Schadstoffe aus einem Fließgewässer kaum möglich ist,
    wurden vorsorglich drei Ölsperren in der Nette aufgestellt.

    Die Ölsperren dienen dazu, mögliche Rückstände von Löschschaum und anderen Schadstoffen zurückzuhalten und aufzunehmen. Die Arbeitsgemeinschaft Nette (ARGE Nette) wurde über die
    Lage informiert und in die weiteren Maßnahmen eingebunden.

    Alle Fischereipächter und Wasserrechtsinhaber entlang der Nette wurden ebenfalls über den Vorfall informiert. Die Prüfung weiterer Schutzgebiete, wie des Thürer Bachs und der Thürer Wiesen, ergab keine Gefährdung.

    Die Sanierung des betroffenen Industriegrundstücks wird durch ein spezialisiertes Fachunternehmen durchgeführt.

    Die Arbeiten starten nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

    Die Ölsperren bleiben bis zum Ende der Sanierungsmaßnahmen in der Nette installiert und werden regelmäßig kontrolliert.

    Die ordnungsgemäße Entsorgung des kontaminierten Löschwassers ist sichergestellt.

  • Aussichtsplattform Ehrenbreitstein bleibt geschlossen

    Aussichtsplattform Ehrenbreitstein bleibt geschlossen

    Aussichtsplattform Ehrenbreitstein bleibt geschlossen

    Das Aussichtsbauwerk „Rhein-Mosel-Bick“ im Festungspark Ehrenbreitstein bleibt vorerst geschlossen. Der Zustand des zur Bundesgartenschau 2011 eröffneten Holzbauwerks macht größere Sanierungsarbeiten nötig, hat der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen festgestellt. Deshalb kann das beliebt Ausflugsziel nicht wie üblich im Frühjahr nach der Winterpause wieder geöffnet werden.

    Die Sanierung soll voraussichtlich noch im März beginnen. Dabei müssen unter anderem morsche Dielenbretter ausgetauscht werden. Wie lange die Arbeiten dauern, lässt sich derzeit nicht voraussagen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, mit einem virtuellen Rundgang über die Aussichtsplattform zu laufen. Dank einer innovativen Visualisierungstechnik von Mission360 können Interessierte den Ausblick jederzeit genießen – bequem am heimischen Computer. Der virtuelle Rundgang war ein Geschenk des Koblenzer Start-ups an die Stadt und den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen.

    Die Kombination von hochauflösender Grafik und die Möglichkeit, sich auf der Holzplattform fortzubewegen, geben den Betrachtern das Gefühl, tatsächlich vor Ort zu sein. Dabei lässt sich die gesamte Aussichtsplattform vom Eingang bis zum höchsten Punkt durchlaufen. An mehreren Stellen des Rundgangs gibt es Infopunkte, an denen man Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte des Bauwerks, den Festungspark und die Umgebung erfährt.

    Der virtuelle Rundgang über die Aussichtsplattform lässt sich unter folgender Internetadresse starten: https://my.mission360.de/de/tour/7rttb9ertj <https://my.mission360.de/de/tour/7rttb9ertj>

    Screenshot (Stadt Koblenz / Verena Groß): Die Aussichtsplattform im Festungspark Ehrenbreitstein muss wegen Sanierungsarbeiten vorerst geschlossen bleiben. Es ist jedoch ein virtueller Rundgang möglich.