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  • Erle: Betrunkener Opel-Fahrer reißt Verkehrsschilder um – Öl läuft in Bach

    Erle: Betrunkener Opel-Fahrer reißt Verkehrsschilder um – Öl läuft in Bach

    Unfall auf der Middelicher Straße in Erle 

    Ein Unfall auf der Middelicher Straße in Erle hat am Mittwochmorgen (11. Februar 2026) gegen 8.30 Uhr für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Eine Autofahrerin informierte die Einsatzleitstelle, nachdem sie selbst über eine Verkehrsinsel an einem Fußgängerüberweg gefahren war. Dabei platzten zwei Reifen ihres Fahrzeugs.

    Die 47-jährige Frau aus Schermbeck hatte die Verkehrsinsel offenbar übersehen. Als sie anhielt und sich den Schaden anschaute, bemerkte sie jedoch sofort:

    Vor ihr musste bereits ein anderes Auto die Verkehrsinsel getroffen haben. Denn mehrere Schilder fehlten am Überweg.

    Schilder aus Fundamenten gerissen – Kennzeichen am Unfallort entdeckt

    Die Polizei stellte fest, dass die Beschilderung nicht zufällig fehlte. Ein anderer Verkehrsteilnehmer hatte die Verkehrsinsel offenbar zuvor gerammt und dabei die Schilder umgefahren. Diese lagen aus den Fundamenten gerissen am Unfallort. Zusätzlich fanden die Beamten ein fremdes Autokennzeichen, das ebenfalls dort zurückblieb.

    Die 47-Jährige beobachtete vor dem Eintreffen der Polizei außerdem einen schwarzen Opel mit sichtbaren Unfallschäden sowie dessen Fahrer in unmittelbarer Nähe.

    Genau dieser Opel fährt der Polizei entgegen – Kennzeichen fehlt

    Während der Unfallaufnahme kam den Beamten ausgerechnet ein schwarzer Opel entgegen, der exakt zur Beschreibung passte. Die Polizei hielt das Fahrzeug sofort an. Dabei stellte sich heraus: An dem Opel fehlte ein Kennzeichen. Das noch vorhandene Nummernschild passte als Gegenstück zu dem Kennzeichen, das am Unfallort gefunden worden war.

    Damit verdichtete sich der Verdacht, dass der Opel-Fahrer zuvor die Verkehrsinsel gerammt und die Schilder beschädigt hatte. Der Unfall auf der Middelicher Straße in Erle bekam dadurch eine ganz neue Dimension.

    Hinweise auf Alkohol – Atemtest bestätigt Verdacht

    Im Gespräch mit dem Fahrer ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Die Polizei brachte den 54-jährigen Mann aus Gelsenkirchen anschließend zur Wache, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

    Die Ermittlungen laufen nun wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen der Unfallverursachung.

    Ölwanne abgerissen – Öl läuft auf Straße und in Bach

    Der Opel wies nicht nur das fehlende Kennzeichen auf, sondern auch zahlreiche weitere Schäden. Unter anderem war die Ölwanne des Fahrzeugs abgerissen. In Verbindung mit dem Regen verteilte sich das Öl auf der Fahrbahn und floss sogar in einen angrenzenden Bach.

    Die Feuerwehr rückte an und setzte Bindemittel ein, um den Schaden für die Umwelt möglichst gering zu halten. So sollte verhindert werden, dass sich das Öl weiter ausbreitet oder das Gewässer stärker belastet.

    Polizei und Feuerwehr im Einsatz

    Der Unfall auf der Middelicher Straße in Erle zeigt erneut, wie gefährlich Alkoholfahrten im Straßenverkehr sind. Neben dem Sachschaden entstand in diesem Fall auch eine Umweltgefährdung, die einen zusätzlichen Feuerwehreinsatz erforderlich machte.

    Weitere Informationen zum Ermittlungsstand liegen derzeit nicht vor.

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  • Schwerer Verkehrsunfall auf der B58

    Schwerer Verkehrsunfall auf der B58

    Verkehrsunfall auf der B58 Schermbeck 

    Am Freitagnachmittag gegen 14:50 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 58 bei Schermbeck ein schwerer Verkehrsunfall.

    Ein Pkw kollidierte mit einem Lkw, wodurch eine Person im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr Schermbeck sowie der Löschzug Altschermbeck wurden umgehend mit dem Einsatzstichwort „H3 – Person klemmt“ alarmiert.

    Sofortrettung eingeleitet

    Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte begannen die Feuerwehrleute sofort mit der technischen Sofortrettung. Dabei setzten sie hydraulisches Rettungsgerät ein, um die eingeschlossene Person schnellstmöglich aus dem stark beschädigten Pkw zu befreien. Die verletzte Person wurde im Anschluss an den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus transportiert.

    Betreuung von Zeugen und Absicherung der Unfallstelle

    Während der Rettungsmaßnahmen sicherten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle ab und betreuten mehrere Unfallzeugen, die den Zusammenstoß beobachtet hatten. Zudem streuten sie auslaufende Betriebsmittel ab, um eine Gefährdung für den Verkehr und die Umwelt zu verhindern.

    Notfallseelsorge im Einsatz

    Für die Unfallzeugen sowie für die Einsatzkräfte wurde das Notfallseelsorge-Team des Kreises Wesel hinzugezogen. Die psychologische Betreuung half, das Erlebte zu verarbeiten und die Einsatzkräfte nach der intensiven Rettungsarbeit zu unterstützen.

    Einsatzende nach rund zwei Stunden

    Nach Abschluss aller Maßnahmen und der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei beendete die Feuerwehr Schermbeck ihren Einsatz gegen 17:00 Uhr. Während der Rettungsarbeiten blieb die B58 im Bereich der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie unter BlaulichtMYK News und Verkehr.

  • Schermbeck – Brand eines Müllcontainers

    Schermbeck – Brand eines Müllcontainers

    Schermbeck – Brand eines Müllcontainers

    Schermbeck

    Am Freitagvormittag gegen 10:30 Uhr wurden die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit
    dem Stichwort “Brand 1 – Müllbrand” an die Einsatzstelle Kapellenweg alarmiert.

    An der Einsatzstelle brannte ein Abfallcontainer mit Hausmüll und Elektroschrott. Der Container
    wurde von Trupps unter Atemschutz abgelöscht, mit Schaum geflutet und mit der
    Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei
    übergeben.

    Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen 12:15 Uhr.

  • Unfall und auslaufende Betriebsmittel

    Unfall und auslaufende Betriebsmittel

    Unfall und auslaufende Betriebsmittel

    Schermbeck

    Am Freitagmorgen um 05:03 Uhr wurden der Löschzug Gahlen mit dem Stichwort “CBRN2 – Betriebsmittel laufen aus” an die Einsatzstelle Östricher Straße alarmiert.

    Dort war ein PKW frontal gegen eine Mauer gefahren. Die betroffene Person wurde durch
    den Rettungsdienst versorgt und die auslaufenden Betriebsmittel durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr abgestreut und anschließend aufgenommen.

    Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen 05:40 Uhr.

  • Joggerin in NRW stach sich selbst nieder – Strafverfahren !

    Joggerin in NRW stach sich selbst nieder – Strafverfahren !

    Joggerin in NRW stach sich selbst nieder – Strafverfahren !

     

    Schermbeck (NRW) –

    Am Abend des 10. Juni kam es auf einem verlassenen Waldweg bei Schermbeck (NRW) zu einem rätselhaften Vorfall.

    An jenem Montag rief eine Studentin den Notruf. Sie gab an, gegen 19.30 Uhr beim Joggen von einem Unbekannten überfallen und niedergestochen worden zu sein. Polizei und Notarzt fanden die Frau in der Nähe eines Windrads im Kreis Wesel. Sie lag blutend am Boden und war lebensgefährlich verletzt. Ermittler fahndeten tagelang nach dem unbekannten Täter und suchten den Tatort akribisch nach Spuren ab.

    Ermittlungen ergeben neuen Sachverhalt

    Nun steht fest: Der Sachverhalt stellt sich anders dar als zunächst angenommen. Dies teilten die Staatsanwaltschaft Duisburg und die Polizei Duisburg am Donnerstagnachmittag in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

    Offizielle Mitteilung der Behörden

    In der Mitteilung heißt es: „Dank der akribischen und sensiblen Arbeit der Polizei Duisburg und der Staatsanwaltschaft Duisburg kann nunmehr hinreichend sicher festgestellt werden, dass dem Vorfall vom vergangenen Montagabend auf einem Waldweg in Schermbeck kein versuchtes Tötungsdelikt zugrunde liegt.“

    Selbstverletzung und falscher Notruf

    Die ermittelnde Staatsanwältin Jill McCuller erklärte, dass die junge Frau sich selbst ein Messer in den Bauch gestoßen habe. Danach verständigte sie den Notruf. Ihre Motive dafür sind unklar. Die Studentin muss mit einem Verfahren wegen Vortäuschens einer Straftat rechnen. Nach ihrer medizinischen Behandlung ist sie inzwischen wieder zu Hause.

    Keine Gefahr für die Öffentlichkeit

    Die erneute Vernehmung der Betroffenen ergab, dass keine weitere Person in das Geschehen involviert war. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung durch einen unbekannten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen werden daher zeitnah abgeschlossen.

    Unbekannter sticht Joggerin auf Waldweg nieder – Mordkommission ermittelt