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  • Todraser (19) von München ist polizeibekannt

    Todraser (19) von München ist polizeibekannt

    Tödlicher Raser-Unfall in München: Porsche zerreißt Renault – zwei Tote

    Todraser (19) von München ist Polizei bekannt

    Tödlicher Raser-Unfall in München: Ein 19-jähriger Porsche-Fahrer rast bei Rot in einen Renault, zwei Mitfahrer sterben, weitere Menschen werden verletzt.

    Bei einem tödlichen Raser-Unfall in München sind am Samstagabend in Milbertshofen zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 19-Jähriger raste mit einem Porsche Macan über eine rote Ampel und prallte in einen Renault Mégane, der ordnungsgemäß abbog. Der Zusammenstoß riss den Renault praktisch in zwei Teile.

    Unfall in Milbertshofen: Porsche rast bei Rot in abbiegenden Renault

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der 19-jährige Münchner am Samstag, 29. November, kurz nach 20 Uhr mit einem Porsche Macan auf der Schleißheimer Straße stadtauswärts. Auf dem Beifahrersitz saß eine gleichaltrige 19-Jährige aus München. In Gegenrichtung war ein 27-jähriger Mann aus Augsburg mit einem Renault Mégane unterwegs. Bei ihm im Auto saßen zwei Männer im Alter von 21 und 48 Jahren, beide aus München.

    Der Renault-Fahrer wollte an der Kreuzung Schleißheimer Straße / Max-Diamand-Straße nach links abbiegen. Als für ihn der grüne Abbiegepfeil aufleuchtete, setzte er den Abbiegevorgang in Richtung Max-Diamand-Straße fort. In diesem Moment näherte sich der Porsche mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus der Gegenrichtung und fuhr trotz Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

    Die Wucht des Aufpralls war so hoch, dass der Crash den Renault in der Mitte auseinander riss. Trümmerteile schleuderten in einem weiten Umkreis über die Fahrbahn und bis zum Zaun des nahe gelegenen BMW-Geländes. Der Porsche überschlug sich mehrfach und kam erst rund 140 Meter weiter im Bereich der Kreuzung mit der Detmoldstraße auf dem Dach zum Stillstand.

    Zwei Insassen sterben im Krankenhaus – Fahrer fast unverletzt

    Im Renault erlitten der 21-jährige und der 48-jährige Mitfahrer auf Beifahrer- und Rücksitz lebensbedrohliche Verletzungen. Rettungskräfte reanimierten einen der Männer noch an der Unfallstelle. Beide wurden in Münchner Kliniken gebracht und starben dort wenig später an ihren schweren Verletzungen. Der 27-jährige Fahrer des Renault kam ebenfalls verletzt ins Krankenhaus.

    Die 19-jährige Beifahrerin im Porsche zog sich nach ersten Informationen eine mögliche Schlüsselbeinfraktur zu und kam ebenfalls in eine Klinik. Der junge Porsche-Fahrer selbst konnte sein Fahrzeug nahezu unverletzt verlassen. Die Polizei stellte seinen Führerschein noch am Unfallort sicher und leitete Ermittlungen ein.

    Fahrer ist wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannt

    Nach Angaben der Polizei ist der 19-Jährige bereits wegen Körperverletzungsdelikten aktenkundig. Der nun beteiligte Porsche Macan ist auf die Familie des jungen Mannes zugelassen. Im Zuge der Ermittlungen prüfen Spezialisten der Unfallaufnahme, mit welcher Geschwindigkeit der Wagen in den Kreuzungsbereich einfuhr und wie sich die Abläufe im Detail darstellen.

    Die Polizei sicherte am Unfallort umfangreiche Spuren, dokumentierte die Verteilung der Trümmer und wertet Zeugenaussagen aus. Der tödliche Raser-Unfall in München beschäftigt neben den Ermittlern auch Notfallseelsorger, die Beteiligte und Zeugen betreuen.

    Einordnung und Hinweise für Verkehrsteilnehmer

    Der Fall reiht sich in mehrere schwere Verkehrsunfälle im Stadtgebiet ein, über die wir bereits berichtet haben. Weitere Hintergründe zu ähnlichen Einsätzen findest du in unserem München-Ressort unter BlaulichtMYK München. Einen Überblick über kürzlich gemeldete schwere Kollisionen in der Landeshauptstadt gibt unter anderem der Beitrag „Schwerer Verkehrsunfall in München“, ebenso der Bericht „BMW kracht in Trambahn-Haltestelle – sieben Verletzte“.

    Aktuelle Mitteilungen der Bayerischen Polizei stehen im landesweiten Pressebereich unter polizei.bayern.de bereit. Informationen zur örtlich zuständigen Dienststelle in Milbertshofen finden Interessierte außerdem bei der Polizeiinspektion 47 München (Milbertshofen).

    Die Ermittlungen zum tödlichen Raser-Unfall in München dauern an. Welche strafrechtlichen Konsequenzen der 19-jährige Fahrer am Ende tragen muss, entscheidet sich erst nach Abschluss aller Gutachten und der Auswertung der Beweise.

  • Unfall endet glimpflich (Milbertshofen)

    Unfall endet glimpflich (Milbertshofen)

    Unfall endet glimpflich (Milbertshofen)

    München

    Am Montagabend kam es im Münchner Norden zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein BMW kollidierte auf der Schleißheimer Straße mit einer Straßenlaterne.

    Der Fahrer blieb unverletzt.

    BMW schleudert gegen Laternenmast

    Aus ungeklärter Ursache verlor der Fahrer auf der Schleißheimer Straße in Richtung Norden die Kontrolle über sein Auto. Der silberne BMW geriet ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Laternenmast.

    Das Fahrzeug wurde stark im Frontbereich beschädigt. Die Airbags lösten aus. Trotz der Wucht des Aufpralls blieb der Fahrer unverletzt.

    Feuerwehr München im Einsatz

    Ein alarmiertes Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr München rückte sofort aus.

    Zusammen mit der Polizei wurde die Unfallstelle abgesichert.

    Auslaufende Betriebsmittel liefen auf die Fahrbahn. Diese wurden von den Einsatzkräften aufgenommen und beseitigt.

    Straßenlaterne musste entfernt werden

    Da die Straßenlaterne erheblich beschädigt war, wurde das Münchner Baureferat hinzugezogen. Nach gemeinsamer Absprache trennten die Feuerwehrkräfte den Laternenmast mit einem Trennschleifer.

    Anschließend wurde die Unfallstelle an Polizei und Straßenbaulastträger übergeben.

    Verkehrsbehinderungen in München

    Für die Dauer der Arbeiten kam es an der Kreuzung Schleißheimer Straße und Moosacher Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

    Die genaue Unfallursache sowie die Höhe des Sachschadens sind bisher nicht bekannt.

    Die Polizei München hat die Ermittlungen aufgenommen.