Schlagwort: Schnellbremsung

  • Mann mit Schreckschusswaffe löst Schnellbremsung bei S-Bahn in Berlin aus

    Mann mit Schreckschusswaffe löst Schnellbremsung bei S-Bahn in Berlin aus

    Mann mit Schreckschusswaffe löst Einsatz aus

    Am Montagabend kam es in Berlin zu einem gefährlichen Zwischenfall im Bahnverkehr. Eine S-Bahn der Linie 7 musste zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße eine Schnellbremsung einleiten, nachdem sich ein Mann im Gleisbereich aufhielt.

    Mann läuft in Gleisbereich – Zugführer reagiert sofort

    Gegen 18:30 Uhr bemerkte der Triebfahrzeugführer der S-Bahn den Mann auf den Gleisen. Er reagierte geistesgegenwärtig und leitete sofort eine Schnellbremsung ein, um eine mögliche Kollision zu verhindern. Durch die Notbremsung konnte Schlimmeres verhindert werden.

    Nachdem die Strecke gesperrt wurde, begleiteten Mitarbeitende der Deutschen Bahn AG den Mann aus dem Gefahrenbereich. Kurz darauf trafen alarmierte Kräfte der Bundespolizei ein.

    Bundespolizei findet Schreckschusswaffe

    Bei der Durchsuchung des 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe mit leerem Magazin. Die Beamten stellten die Waffe sicher und leiteten Ermittlungen ein.

    Der Mann ist laut Polizei bereits polizeibekannt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Beamten den Mann auf freien Fuß.

    Ermittlungen dauern an

    Die Bundespolizei prüft, warum sich der 38-Jährige im Gleisbereich aufhielt und ob weitere Straftaten vorliegen. Glücklicherweise kam bei dem Vorfall niemand zu Schaden. Der Bahnverkehr auf der Linie S7 war vorübergehend unterbrochen, konnte aber nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden.

    Weitere Informationen zu Einsätzen und Vorfällen im Bahnverkehr findest du in unserer Rubrik Verkehr oder unter Deutschland-News.

  • ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    Pferd kollidiert mit ICE bei Deesen – Schnellbremsung auf Hochgeschwindigkeitsstrecke

    Am Sonntagabend, gegen 20:00 Uhr, kam es auf der ICE-Strecke Köln–Frankfurt zu einem tragischen Unfall.

    Der ICE 412 erfasste ein entlaufenes Pferd auf Höhe der Ortslage Deesen in Rheinland-Pfalz.

    Der Hochgeschwindigkeitszug war mit rund 300 km/h unterwegs.

    Nach dem Zusammenstoß leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein.

    Etwa 1,2 Kilometer später kam der Zug im Bahnhof Montabaur zum Stillstand.

    Das Pferd überlebte die Kollision nicht.

    Es handelte sich um ein gesatteltes Tier, das zuvor an einer Schleppjagd teilgenommen hatte.

    Beim Verladen in einen Pferdeanhänger wurde es offenbar aufgeschreckt.

    Daraufhin riss das Tier aus und gelangte auf die Bahnstrecke.

    Die Halterin des Pferdes konnte schnell ausfindig gemacht werden.

    Sie wurde von den Behörden über den Unfall in Kenntnis gesetzt.

    Am ICE entstand ein Sachschaden.

    Trotzdem konnte der Zug seine Fahrt bis ins DB-Regio Werk Frankfurt-Griesheim fortsetzen.

    Die Bahnstrecke blieb bis zum Abschluss der Ermittlungen gesperrt.

    Erst um 23:26 Uhr wurde sie durch die Einsatzkräfte wieder freigegeben.

    Vor Ort waren Kräfte der Bundespolizei Trier, der Landespolizei sowie die Feuerwehr und das
    THW Montabaur.


    Die genaue Unfallursache und die Abläufe vor dem Unglück werden weiter untersucht.

  • 32-Jähriger überquert mehrfach unbefugt die Gleise

    32-Jähriger überquert mehrfach unbefugt die Gleise

    32-Jähriger überquert mehrfach unbefugt die Gleise

    Trier

    Trotz zahlreicher Warnungen der Bundespolizei Trier, Gleise an nicht dafür vorgesehenen Stellen zu überqueren, passiert dies zurzeit vermehrt auf der neuen Weststrecke Trier.

    So kam es Samstagmittag innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Gleisüberschreitungen eines 32-Jährigen
    im Bereich des Haltepunktes Trier-West.

    Infolgedessen musste ein Personenzug eine Schnellbremsung einleiten und der Lokführer im Anschluss abgelöst werden.

    Der 32-Jährige wurde kurz darauf im Bereich eines Lebensmittelgeschäftes von der Bundespolizei angetroffen und über sein leichtsinniges und riskantes Verhalten aufgeklärt. Da er Verursacher der Schnellbremsung war, muss er sich in der Folge wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten (§ 315 Strafgesetzbuch).

    Die Bundespolizei Trier weist nochmals auf die Gefahren und richtiges Verhalten an Bahnanlagen hin.

    Oberster Grundsatz ist und bleibt:

    Bahnanlagen sind keine Orte für Abenteuer, Spiel und Spannung.
    Es ist verboten sie zu betreten – geschweige denn, sie zu überqueren!

    Unsere dringende Bitte – auch an Eltern, Sorgeberechtigte, Lehr- und Erziehungspersonal:

    Sensibilisieren Sie sich und andere und denken Sie an die möglichen Gefahren an Bahnanlagen. Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.

  • Mann stellt sich vor fahrenden ICE

    Mann stellt sich vor fahrenden ICE

    Mann stellt sich vor fahrenden ICE

    Ketsch

    Donnerstagnacht (2. Januar) begab sich ein Mann vor einen durchfahrenden Zug in den Gleisbereich.
    Kurz vor einem Zusammenprall sprang er zur Seite. Die Bundespolizei ermittelt.

    Gegen 23:30 Uhr begab sich der 53-jährige deutsche Staatsangehörige auf Höhe der Ortschaft Ketsch
    in den Gleisbereich. Der Triebfahrzeugführer des durchfahrenden ICE 273 (Laufrichtung Berlin – Basel) erkannte den Mann im Gleis und leitete eine Schnellbremsung ein.

    Kurz vor dem Zusammenprall mit dem Zug, sprang der Tatverdächtige zur Seite und aus dem Gleisbereich.

    Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe fahndeten im Nahbereich des Tatorts nach dem Mann. Dieser wurde schließlich gestellt und vorläufig festgenommen.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 53-Jährige einer Spezialklinik übergeben.

    Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

    Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt.

    Die Bundespolizei warnt immer wieder davor, sich unbefugt in den Gleisbereich zu begeben. Züge fahren mit sehr hohen Geschwindigkeiten und nähern sich fast lautlos. Selbst beim Erkennen einer Gefahr
    im Gleisbereich, kann ein Zug aufgrund seiner technischen Beschaffenheit nicht zum sofortigen
    Stillstand gebracht werden.

    Der Bremsweg kann sich auf einen Kilometer belaufen. Schwere oder gar tödliche Unfälle sind daher
    keine Seltenheit. Nähere Informationen zum richtigen Verhalten auf Bahnanlagen finden Sie unter www.bundespolizei.de.

  • Personenzug kollidiert mit Hindernis im Gleis – Sabotage !

    Personenzug kollidiert mit Hindernis im Gleis – Sabotage !

    Personenzug kollidiert mit Hindernis im Gleis – Sabotage !

    Diez

    Im Bereich der Bahnstrecke Diez nach Fachingen kam es bereits am 3.10.2024, 12:20 Uhr zu einem gefährlichen Zwischenfall.

    Ein Personenzug kollidierte mit einem im Gleis stehenden, selbstgebauten Konstrukt aus Beton- und Holzteilen. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung wurde der Zug erheblich beschädigt und mehrere Splitterteile, die sich unter dem Fahrgestell verkeilten, mitgeschleift. Aufgrund der Beschädigungen war der Zug nicht mehr fahrbereit. Laut erster Einschätzung liegt der entstandene Schaden im oberen fünfstelligen Bereich.

    Einsatzkräfte der Bundespolizei Trier evakuierten die im Zug befindlichen Reisenden. Diese setzen ihre Fahrt mit einem Ersatzzug fort.

    Laut Aussage eines Bahnmitarbeiters hat sich nach der Kollision des Zuges mit dem Hindernis eine Person (groß, kräftig, schwarze Haare) in Richtung Diez entfernt.

    Die Bahnstrecke Diez – Fachingen war aufgrund des Vorfalls für 2 ½ Stunden gesperrt.

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei Trier unter 0651 – 43678-0 entgegen.

  • Sattelzug bremst Zug aus – Zeugen gesucht!

    Sattelzug bremst Zug aus – Zeugen gesucht!

    Sattelzug bremst Zug aus – Zeugen gesucht!

    Nieder-Ohmen (Vogelsbergkreis)

    Wegen des Verdachts eines “Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr” ermittelt seit gestern Vormittag (19.9 / 8:22 Uhr) die Bundespolizeiinspektion Kassel. Ein bislang unbekannter Fahrer überquerte mit seinem Sattelzug trotz Rotausleuchtung einen unbeschrankten Bahnübergang in Nieder-Ohmen, während sich eine Hessische Landesbahn (Zugnummer: 24813) mit 80 km/h auf der Fahrt von Gießen in Richtung Fulda näherte.

    Schnellbremsung und Achtungspfiffe

    Der Lokführer erkannte den Sattelzug rechtzeitig und leitete umgehend eine Schnellbremsung ein. Zuvor gab er mehrere Achtungspfiffe ab. Glücklicherweise konnte die Bahn noch rechtzeitig halten. Anschließend fuhr der Unbekannte davon. Die Reisenden im Zug bekamen lediglich einen Schreck. Verletzt wurde zum Glück niemand.

    Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

  • Vorfall am S-Bahn Haltepunkt Fasanerie Schnellbremsung verhindert Personenunfall

    Vorfall am S-Bahn Haltepunkt Fasanerie Schnellbremsung verhindert Personenunfall

    Vorfall am S-Bahn Haltepunkt Fasanerie
    Schnellbremsung verhindert Personenunfall

    München

    Am frühen Dienstagabend (23. April) ereignete sich am S-Bahn Haltepunkt Fasanerie ein Vorfall, der dank des schnellen Handelns eines Triebfahrzeugführers der RB 33 aus Freising glimpflich endete.

    Ein 80-jähriger Grieche hatte eine Abkürzung über die Gleise genommen, um den nahe gelegenen Supermarkt zu erreichen. Beim Überqueren der Gleise stolperte er und konnte nicht von alleine aufstehen.

    Der 37-jährige Triebfahrzeugführer bemerkte die Person gegen 17:45 Uhr im Gleisbett, leitete sofort eine Schnellbremsung ein und setzte ein Warnsignal ab. Der Zug konnte mit einem Abstand von weniger als einem Meter vor dem Mann gestoppt werden, wodurch ein schwerwiegender Personenunfall verhindert wurde.

    Der Triebfahrzeugführer half dem Mann auf und nahm ihn im Zug bis zum S-Bahn Haltepunkt Moosach mit.

    Die Leitstelle der Bundespolizei wurde über den Vorfall informiert. Der 80-jährige Mann konnte
    aufgrund von Nervosität keine genauen Angaben zum Vorfall machen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der Gestürzte nicht alkoholisiert war. Der Triebfahrzeugführer
    wurde abgelöst. Fahrgäste kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

    Der Vorfall verursachte Verspätungen im Zugverkehr. Nach Bestätigung der Identität wurde der
    80-jährige Mann entlassen. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt.

    Darüber hinaus warnt die Bundespolizei dringend davor sich im Gleisbereich aufzuhalten oder solche
    zu überqueren. Es besteht immer Lebensgefahr!

  • PKW bleibt auf Bahnübergang stehen – Lokführer muss Schnellbremsung einleiten

    PKW bleibt auf Bahnübergang stehen – Lokführer muss Schnellbremsung einleiten

    PKW bleibt auf Bahnübergang stehen – Lokführer muss Schnellbremsung einleiten

    Burgsolms (Lahn-Dill-Kreis)

    Schockmoment für einen 51-jährigen Autofahrer aus Hadamar. Gestern Nachmittag (7.12. / 13:06 Uhr) befuhr der 51-Jährige mit seinem PKW einen Bahnübergang in Burgsolms (Lahn-Dill-Kreis). Aufgrund aktueller Bauarbeiten im Bereich des o.g. Bahnübergangs, erfolgt die Sicherung zurzeit durch Sicherungsposten. Zusätzlich ist der Bahnübergang durch eine Lichtzeichenanlage gesichert.

    Der 51-Jährige soll laut ersten Hinweisen die Beschilderung sowie die Lichtzeichenanlage missachtet und den Bahnübergang befahren haben. Genau in dem Moment schlossen sich die Bahnschranken und der Autofahrer blieb zwischen Bahnschranke und den Gleisen zum Stehen.

    Der eingesetzte Sicherungsposten erkannte das Fahrzeug im Gefahrenbereich und löste umgehend den internen Notruf aus. Der Triebfahrzeugführer einer herannahenden Regionalbahn (RB 24825) leitete daher eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise kam es zu keiner Kollision. Reisende wurden ebenfalls nicht verletzt.

    Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren gegen den 51-Jährigen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

    Wer weitere Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561-81616 0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

  • Türnotentriegelung führt zu Schnellbremsung !

    Türnotentriegelung führt zu Schnellbremsung !

    Türnotentriegelung führt zu Schnellbremsung !

    München

    Mittwochabend (4. Oktober) kam es am Münchner Hauptbahnhof zur Schnellbremsung eines abfahrenden ECE (Euro-City-Express). Ein 51-Jähriger betätigte die Notentriegelung einer Tür, weil seine Frau und seine Tochter bei der Abfahrt noch am Bahnsteig standen. Kurz vor 19 Uhr befand sich die Schweizer Familie am Gleis 28 des Münchner Hauptbahnhofes und stieg in den abfahrbereiten ECE, der nach Zürich verkehrte.

    Die 50-jährige Mutter und die 17-jährige Tochter stiegen jedoch noch einmal aus. Als beide noch auf dem Bahnsteig standen, fuhr der Zug los. Der Vater, der sich mit dem 13-jährigen Sohn im Zug befand, sah seine Frau und seine Tochter auf dem Bahnsteig stehen und betätigte die Notentriegelung der Tür, die sich daraufhin während der Fahrt öffnete. Ein Mitarbeiter der Bahnsteigaufsicht beobachtete den Vorfall und initiierte durch Mitteilung an den Fahrdienstleiter eine Schnellbremsung durch den Triebfahrzeugführer.

    Eine alarmierte Streife der Bundespolizei nahm die Familie mit zur Wache. Aufgrund der Betätigung der Notentriegelung ohne ersichtlichen Notfall, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Missbrauch von Notrufen ein. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen konnte die Familie, die sich auf der Urlaubsheimreise befand ihren Heimweg antreten. Aufgrund des Vorfalls kam es zu einer rund 30-minütigen Abfahrtsverspätung des Zuges. Hinweis der Bundespolizei: Bitte wenden Sie sich in Fällen, in denen Gepäck oder Angehörige, für die keine akute Gefahr besteht, nach Abfahrt des Zuges am Bahnsteig zurück bleiben, sowie in ähnlichen Fällen, die keinen Notfall darstellen, an das Zugbegleitpersonal.

  • Frau von Zug erfasst !

    Frau von Zug erfasst !

    Frau von Zug erfasst – Bundespolizei ermittelt nach Personenunfall

    Bad-Dürkheim, Deidesheim, Ruppertsberg

    Am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 15:30 Uhr ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Mußbach und Deidesheim in der Ortslage Ruppertsberg ein tragischer Personenunfall, bei dem eine Frau von einem Zug erfasst und schwer verletzt wurde.

    Den ersten Ermittlungen zur Folge wollte die Frau die Gleise überschreiten. Der Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn, besetzt mit rund 100 Fahrgästen, leitete umgehend eine Schnellbremsung ein, konnte ein Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

    Die Frau wurde durch die sofort alarmierten Rettungskräfte in ein Krankenhaus eingeliefert. Neben (Not-)ärztlichen Einsatzkräften, befanden sich rund 25 Kräfte der Feuerwehr, ein Notfallmanager sowie mehrere Streifen der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern vor Ort.

    Die betroffene Bahnstrecke musste für rund eine Stunde gesperrt werden. Der Zug konnte seine Fahrt nach Abschluss der Rettungs- und Einsatzmaßnahmen weiter fortsetzen.

    Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dem lebensgefährlichen Aufenthalt im Gleisbereich. Leider unterschätzen viele Menschen immer wieder die Gefahren des Bahnbetriebs und überqueren leichtsinnig die Gleise. Es besteht immer Lebensgefahr!

  • Mann im Gleis – Zug muss in Berlin Charlottenburg Schnellbremsung einleiten

    Mann im Gleis – Zug muss in Berlin Charlottenburg Schnellbremsung einleiten

    Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) – 

    Die Bundespolizei nahm am Samstagabend einen Mann vorläufig fest, der sich im Gleisbereich aufhielt und damit die Gefahrenbremsung eines Zuges verursachte.

    Gegen 21 Uhr meldeten Triebfahrzeugführer der S-Bahn eine Person auf der Strecke zwischen Westkreuz und Grunewald. Alarmierte Bundespolizisten suchten den Bereich ohne Feststellungen ab. Kurz darauf bemerkte der Lokführer eines Nahverkehrszuges jedoch einen Mann im Gleis und musste eine Gefahrenbremsung einleiten. Der Zug kam rechtzeitig vor dem Mann zum Stehen. Reisende im Zug wurden dabei nicht verletzt. Ein im Zug befindlicher Bundespolizist außer Dienst nahm den 25-jährigen Polen in Gewahrsam und übergab ihn am Bahnhof Wannsee an informierte Kollegen.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Angaben zu seinem Verhalten wollte der 25-Jährige nicht machen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freien Fuß.

    Der Zugverkehr der S- und Fernbahn musste aufgrund der polizeilichen Einsatzmaßnahmen vorübergehend eingestellt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr und zum Teil auch zu Zugausfällen.

    Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor Gefahren, die beim Aufenthalt im Gleisbereich oder durch den Bahnbetrieb entstehen können. Immer wieder kommt es aus Leichtsinn und Selbstüberschätzung zu Unfällen, bei denen die Betroffenen zum Teil schwere bis tödliche Verletzungen erleiden.

  • Gleisläufer stürzt während Zugeinfahrt – Zugverkehr beeinträchtigt

    Gleisläufer stürzt während Zugeinfahrt – Zugverkehr beeinträchtigt

    München – 

    Donnerstagmorgen (27. April) versuchte ein 63-Jähriger am Bahnhof Markt Schwaben kurz vor Einfahrt einer Regionalbahn den Bahnsteig über die Gleise zu wechseln. Dabei stürzte er und blieb im Gleisbereich liegen.

    Nur dank viel Glück blieb eine Katastrophe aus. Der Mann wollte am Bahnhof Markt Schwaben gegen 08:30 Uhr die Gleise von Gleis 3 in Richtung Gleis 2 überqueren. Als er den Gleisbereich betrat, fuhr die Regionalbahn bereits in den Bahnhof auf Gleis 3 ein und war ca. 100 Meter von dem Gleisläufer entfernt.

    Die 42-jährige Triebfahrzeugführerin gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Markt Schwabener stolperte bei seiner gefährlichen Aktion, fiel zwischen die Gleise 3 und 2 und blieb dort liegen. Die Regionalbahn kam ca. 10 Meter hinter ihm auf Gleis 3 zu stehen und verfehlte den Mann nur knapp. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn-Sicherheit, welcher sich privat am Bahnhof aufhielt, sah die Situation und begab sich in den Gleisbereich um dem Gestürzten zu helfen. Auch die Zugbegleiterin begab sich kurz danach in den Gleisbereich und half dabei, den leicht Verletzten auf den Bahnsteig zu bringen, wo sie auf die zwischenzeitlich alarmierte Bundespolizei warteten.

    Der 63-Jährige trug eine Schürfwunde am Kopf davon und wurde vor Ort durch angeforderte Rettungskräfte ärztlich behandelt. Reisende in der Regionalbahn kamen durch die getätigte Schnellbremsung nicht zu schaden. Es kam zu Verspätungen und Teilausfällen im Bahnverkehr. Gegen den Gleisläufer wird wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt.

    Darüber hinaus warnt die Bundespolizei dringend davor sich im Gleisbereich aufzuhalten oder Gleise zu überqueren. Es besteht stets Lebensgefahr!

  • ICE leitet Schnellbremsung wegen Jugendlichen im Gleisbereich ein

    ICE leitet Schnellbremsung wegen Jugendlichen im Gleisbereich ein

    DierdorfMutprobe, Leichtsinn oder einfach nur grenzenlose Dummheit?

    Aufgrund dreier Jugendlicher im Bereich der ICE-Schnellfahrstrecke Höhe Dierdorf, musste ein ICE am Donnerstagmittag gegen 13:50 Uhr eine Schnellbremsung bei einer Geschwindigkeit von 300 km/h einleiten. Laut Aussage des Triebfahrzeugführers stand einer der Jugendlichen mittig im Gleisbereich, verließ diesen jedoch glücklicherweise rechtzeitig und entfernte sich mit seinen Freunden in unbekannte Richtung. Der Jugendliche, der sich durch sein Verhalten in enorme Lebensgefahr begab, machte sich wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafbar. Die Bundespolizei Trier hat diesbezüglich Ermittlungen eingeleitet.

    Durch den Vorfall kam es zu einer 90-minütigen Streckensperrung; 6 Zügen hatten insgesamt 342 Minuten Verspätung.

    Züge – eine unterschätzte Gefahr

    In diesem Zusammenhang ein nochmaliger Hinweis der Bundespolizei Trier: Bahnanlagen sind keine Spielplätze, es ist verboten, sie zu betreten! “Mutproben” im Gleisbereich – hier droht Lebensgefahr! Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg eines Zuges kann je nach Geschwindigkeit bis zu 1.000 Metern und mehr betragen. Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.