Schlagwort: Schusswaffen

  • Köln: SEK stürmt Wohnung – Mutmaßlicher Erpresser (28) und vier Komplizen festgenommen

    Köln: SEK stürmt Wohnung – Mutmaßlicher Erpresser (28) und vier Komplizen festgenommen

    SEK Einsatz in Köln – Fünf Männer nach mutmaßlicher Erpressung festgenommen

    In Köln ist es in der Nacht zu Freitag (13. Februar) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Spezialeinheiten der Polizei nahmen in einer Wohnung im Stadtteil Volkhoven/Weiler einen mutmaßlichen Erpresser (28) sowie vier weitere beteiligte Männer (30, 32, 35, 39) vorläufig fest. Bei dem Zugriff wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt.

    Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Erpressung, Freiheitsberaubung und Bedrohung. Im Mittelpunkt steht ein 28-jähriger Mann, dem die Ermittler vorwerfen, am Montag (9. Februar) eine Frau (25) über mehrere Stunden gegen ihren Willen in einem Hotel festgehalten zu haben. Ziel soll es gewesen sein, einen fünfstelligen Geldbetrag zu erpressen.

    Frau konnte sich befreien und das Hotel verlassen

    Nach bisherigen Erkenntnissen gelang es der 25-Jährigen, sich unter einem Vorwand aus der Situation zu lösen. Sie konnte das Hotel verlassen und sich in Sicherheit bringen. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein.

    Die Beamten gehen aktuell davon aus, dass der Tatverdächtige die Geldforderung auch nach dem Vorfall weiter aufrechterhielt. Dabei soll er die Frau gemeinsam mit vier weiteren Männern massiv bedroht und eingeschüchtert haben.

    Bedrohung mit Schusswaffen und Messern

    Wie die Polizei mitteilt, sollen die fünf Männer die 25-Jährige mit Schusswaffen und Messern bedroht haben. Die Ermittler sehen darin einen besonders schwerwiegenden Vorwurf, da die Tat nicht nur auf psychischen Druck setzte, sondern auch konkrete Gewaltmittel im Raum standen.

    Der Fall zeigt erneut, wie schnell aus einer finanziellen Forderung eine gefährliche Eskalation entstehen kann. Gerade die Kombination aus Freiheitsberaubung, Drohungen und dem Einsatz von Waffen erhöht die Brisanz der Ermittlungen deutlich.

    Durchsuchung in Köln: Langwaffen, Bajonette, Munition und Drogen gefunden

    Intensive Ermittlungen führten die Einsatzkräfte schließlich zu einer Wohnung im Kölner Norden. Dort griffen die Spezialeinheiten in der Nacht zu Freitag zu. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten Kriminalbeamte zwei Langwaffen, drei Bajonette sowie Munition sicher. Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte Betäubungsmittel und mehrere Mobiltelefone.

    Die sichergestellten Gegenstände sollen nun kriminaltechnisch ausgewertet werden. Dabei prüfen die Ermittler unter anderem, ob die Waffen in Zusammenhang mit weiteren Straftaten stehen oder ob es Hinweise auf weitere Beteiligte gibt.

    Haftbefehl lag bereits vor

    Besonders brisant: Gegen den 28-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl aus dem Kreis Kleve vor. Deshalb soll er noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ob auch gegen die vier weiteren Männer Haftgründe vorliegen, klären die Ermittler aktuell.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die Polizei arbeitet derzeit an der vollständigen Aufklärung der Hintergründe und Tatbeteiligungen. Auch die genaue Rolle der vier weiteren Männer bleibt Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Weitere Informationen sollen folgen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

    Mehr aktuelle Polizeimeldungen aus Köln und Umgebung findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Informationen findest Du bei den zuständigen Behörden, zum Beispiel bei der Polizei NRW sowie bei der Justiz NRW.

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  • Durchsuchung bei mutmaßlichem Reichsbürger in Lohne: Polizei findet Waffenlager und Bunkeranlage

    Durchsuchung bei mutmaßlichem Reichsbürger in Lohne: Polizei findet Waffenlager und Bunkeranlage

    Erhebliche Mengen an Munition und Waffen bei Durchsuchung aufgefunden

    Wietmarschen/Lohne

    Am Montag, dem 5. Mai 2025, hat die Polizei im niedersächsischen Lohne (Landkreis Grafschaft Bentheim) ein privates Wohn- und Gewerbegrundstück durchsucht. Die Maßnahme erfolgte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück und auf Grundlage umfangreicher Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der PI Emsland / Grafschaft Bentheim.

    Im Visier der Beamten stand ein 57-jähriger Mann, der laut Polizei der Gruppierung „Vereinte Nation wenea“ zuzuordnen ist. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bewertet diese Bewegung als Teil des sogenannten Reichsbürger- und Selbstverwalter-Spektrums.

    Die Mitglieder der Gruppe lehnen die Bundesrepublik ab. Sie versuchen, durch eigene politische Strukturen sowie ein selbst ernanntes Justizwesen eine alternative Staatsform zu errichten. Der Verdacht bestand, dass der Mann sein Grundstück entsprechend abgesichert und bewaffnet hatte.

    Am Einsatz waren Kräfte des Polizeilichen Staatsschutzes und Zugriffseinheiten beteiligt. Im Rahmen der Durchsuchung entdeckten die Ermittler unterhalb einer Gewerbehalle eine Bunkeranlage. Diese war vollständig ausgestattet und einsatzbereit.

    Zudem fanden die Einsatzkräfte zahlreiche Schusswaffen – darunter umgebaute Kriegswaffen und vollautomatische Gewehre. Auch große Mengen an Munition wurden sichergestellt. Die Polizei beschlagnahmte außerdem Schutzbewaffnung, digitale Speichermedien und umfangreiches Beweismaterial.

    Die Maßnahmen zogen sich bis in die späten Abendstunden. Der 57-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihm werden mehrere Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Am Folgetag wurde er einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ zwar Untersuchungshaft, setzte den Haftbefehl aber unter Auflagen außer Vollzug.

    Die ausgewerteten Beweismittel könnten weitere Erkenntnisse zum Netzwerk und zur ideologischen Ausrichtung der Gruppe liefern. Die Ermittlungen dauern an.

  • Verurteilung eines Reichsbürgers wegen versuchten Mordes an Polizisten

    Verurteilung eines Reichsbürgers wegen versuchten Mordes an Polizisten

    Verurteilung eines Reichsbürgers wegen versuchten Mordes an Polizisten

    Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart verworfen.

    Dieses hatte den Angeklagten unter anderen wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Kriegswaffenkontroll- sowie das Waffengesetz zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 14 Jahren und sechs Monaten verurteilt und die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vorbehalten.

    Nach den vom Oberlandesgericht getroffenen Feststellungen beschäftigte sich der Angeklagte seit dem Jahre 2016 mit Verschwörungstheorien, darunter auch mit solchen der sogenannten Reichsbürgerbewegung.

    Seit Beginn der Corona-Krise war er zudem im sogenannten Querdenkermilieu verhaftet.

    Infolge seiner zunehmend staatsfeindlichen Geisteshaltung beschloss er nach dem Verlust seiner Wohnung, sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen.

    Er ließ sich Ende 2021 auf einem nach außen völlig abgeschotteten Bauernhof in Boxberg-Bobstadt nieder. Dort lebte er isoliert von der Außenwelt als Selbstversorger. Seinen bisherigen Arbeitsplatz gab er auf.

    Er sah das Gehöft und seine ihm dort zur Verfügung gestellte Wohnung als eigenständiges,
    jedenfalls nicht der staatlichen Rechtsordnung unterworfenes Gebiet an. Er traf Vorkehrungen, um etwaige Eindringlinge, insbesondere auch Vertreter des von ihm nicht mehr anerkannten Staates von dem Grundstück fernzuhalten und in die Flucht zu schlagen.

    Zeitgleich mit seiner Radikalisierung begann er, illegale, vorwiegend vollautomatische Schusswaffen nebst dazugehöriger Munition anzuschaffen, darunter die spätere Tatwaffe, eine Replik des Sturmgewehrs Kalaschnikow, ein Maschinengewehr, mehrere Maschinenpistolen und über 5.000 Schuss Munition.

    Diese funktionstüchtigen Schusswaffen verwahrte er geladen und zugriffsbereit
    in seinem Haus.

    Am frühen Morgen des 20. April 2022 begaben sich neun Beamte eines Spezialeinsatzkommandos
    der Polizei zur Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses zum Grundstück des Angeklagten.
    Ihrer Aufforderung, das Haus zu verlassen, kam der Angeklagte nicht nach.

    Vielmehr feuerte er mit seinem vollautomatischen Gewehr aus unterschiedlichen Positionen seiner Wohnung über 40 Einzelschüsse auf die Beamten, von denen zwei verletzt wurden. Etwa zwei Stunden nach dem letzten Schuss verließ der Angeklagte das Gebäude und wurde festgenommen.

    Die durch die Sachrüge veranlasste Überprüfung des Urteils durch den für Revisionen in Staatsschutzstrafsachen zuständigen 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat einen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten nicht erkennen lassen. Das Oberlandesgericht hat insbesondere mit Blick auf die staatsfeindliche Tatmotivation des Angeklagten rechtsfehlerfrei das Mordmerkmal der sonstigen niedrigen Beweggründe bejaht.

    Das Verfahren ist mit der Entscheidung des Senats rechtskräftig abgeschlossen.

  • Bad Segeberg – Jugendliche mit Schusswaffen unterwegs – drei Langfeuerwaffen und eine Pistole sichergestellt

    Bad Segeberg – Jugendliche mit Schusswaffen unterwegs – drei Langfeuerwaffen und eine Pistole sichergestellt

    Bad SegebergEin Einsatz am Mittwoch (15.02.2023) ging für die Beamten des Polizeireviers Bad Segeberg glimpflich aus – niemand wurde verletzt oder gefährdet.

    Um 14:43 Uhr alarmierte ein besorgter Bad Segeberger die Polizei, nachdem er auf einem Sandparkplatz im Winklersgang vier jugendliche Personen mit Faustfeuerwaffen beobachtet hatte.

    Beim Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Bad Segeberg bemerkten diese einen Jugendlichen mit Sturmgewehr und ein Kind mit einer Faustfeuerwaffe.

    Zwei weitere Personen hielten am anderen Ende des Parkplatzes augenscheinlich Sturmgewehre in der Hand.

    Die eingesetzten Beamten konnten die täuschend echt aussehenden Waffen zum Glück rechtzeitig als
    sog. Softairwaffen identifizieren.

    Die zwischen 12- und 16-jährigen Bad Segeberger wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben und eindringlich in einem erzieherischen Gespräch über die Gefahren aufgeklärt. Die Waffen wurden sichergestellt.

    Die Jugendlichen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz. Sie werden sich
    mit dem Vorwurf des Mitführens einer Anscheinswaffe verantworten müssen.

    In diesem Zusammenhang informiert die Polizei:

    Softairwaffen sind oft unter Lizenzen täuschend echt aussehende Replikate von Schusswaffen, die aber keine lebensgefährlichen Verletzungen herbeiführen.

    Softairwaffen sind in der Anlage zum Waffengesetz aufgeführte Waffen, die hinsichtlich des Erwerbes
    und Besitzes erlaubnisfrei sind.

    Diese täuschend ähnlich aussehenden Waffen können unter die Regelungen des Waffengesetzes, den Anscheinswaffen, fallen. Bei Verstößen kann ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro drohen.

  • Verkehrskontrolle in Koblenz führt zum Auffinden von Waffen

    Verkehrskontrolle in Koblenz führt zum Auffinden von Waffen

    Koblenz

    In der Nacht vom 09. auf den 10.02.23 wurden Kräfte der Polizei Koblenz gegen 01:45 Uhr auf ein Fahrzeug aufmerksam, dessen Fahrer bei Erblicken des Streifenwagens das Auto auf der B327 im Bereich Waldesch wendete und in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Im Rahmen der sich anschließenden Kontrolle konnten
    bei dem Fahrer scharfe, jedoch nicht geladene Schusswaffen aufgefunden werden. Die Munition wurde separat im Fahrzeug aufbewahrt. Der Fahrzeugführer konnte eine Legitimation zum Führen solcher Waffen vorweisen, jedoch wurden diese aufgrund der festgestellten leichten Alkoholisierung präventiv sichergestellt.

  • Angriff mit Schusswaffen in Essen – Video

    Angriff mit Schusswaffen in Essen – Video

    45130 Essen- Südviertel: Passanten schilderten der Leitstelle der Polizei Montagabend (12. April) gegen 20:20 Uhr mehrere vermummte Personen auf der Wittenbergstraße, Ecke Müller-Breslau-Straße, welche mit Schlaggegenständen massiv auf ein Fahrzeug und dessen Insassen einschlugen.

    Dabei sollen auch Schüsse gefallen sein.
    Daraufhin flüchteten die vermummten Personen mit einem schwarzen Porsche Cayenne in Richtung Stadtwald.
    Die Einsatzleitstelle der Polizei entsendete augenblicklich Streifenwagen aus mehreren Polizeiinspektionen zum Tatort.
    Kurz vor Eintreffen des ersten Streifenwagens kam den Beamten das angegriffene Fahrzeug entgegen.
    Das Fahrzeug wies enorme Schäden auf, diverse Fensterscheiben waren eingeschlagen.
    Im Fahrzeug, einem Hyundai, trafen sie auf zwei Männer aus Leverkusen.
    Einer von ihnen, ein 43-jähriger Nordmazedonier, wies augenscheinlich schwere Verletzungen auf.
    Sein 28-jähriger Beifahrer, ein Kosovare, war leicht verletzt.
    Weitere Polizisten aus umliegenden Nachbarstädten sowie ein Polizeihubschrauber unterstützten die Fahndungsmaßnahmen nach dem Porsche Cayenne in Essen und in den angrenzenden Ausfallstraßen.

    Beamte der Autobahnpolizei entdeckten kurze Zeit später das flüchtige Fahrzeug, welches auf der BAB 40 in Richtung Dortmund fuhr.
    Das Fahrzeug konnte von der Autobahn im Bereich Dortmund gelotst und ein Insasse (56, Deutsch) vorläufig festgenommen werden.
    Die Tatbeteiligung der Person wird derzeit geprüft. Aktuell sucht die Polizei noch nach weiteren tatbeteiligten Personen, die alle etwa 1,80 Meter groß und maskiert gewesen sein sollen.

    Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

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