Schlagwort: Schwerlastkontrollgruppe

  • Illegale Abfallverbringung von Schrott-Fahrzeugen und rückwärts auf der Autobahn unterwegs

    Illegale Abfallverbringung von Schrott-Fahrzeugen und rückwärts auf der Autobahn unterwegs

    A-60 / Prüm – 

    Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des PP Trier kontrollierten am Mittwochmorgen einen niederländischen Schrott- und Metallhändler auf der A-60, kurz hinter der AS Prüm, welcher zwei
    Alt-Fahrzeuge in die Niederlande zur Verschrottung verbringen wollte.

    Neben den beiden Alt-Fahrzeugen transportierte er auf der Ladefläche des Lkw zudem noch
    20 Alt-Batterien für die Verwertung. Der Fahrer konnte bei der Kontrolle nur einen Kaufvertrag für die beiden Alt-Fahrzeuge vorlegen. Behördliche Erlaubnisse oder spezielle Dokumente für die grenzüberschreitende Abfallverbringung, die er dringend hier benötigt hätte, führte er nicht mit oder besaß diese erst gar nicht.

    Im vorliegenden Fall handelt es sich sogar um gefährlichen Abfall, der speziellen gesetzlichen Vorgaben bei der Verbringung unterliegt. Da der Fahrer keinerlei abfallspezifische Dokumente und Erlaubnisse für die grenzüberschreitende Abfallverbringung vorlegen konnte, wurde auf Anordnung der Sonderabfallmanagement GmbH Rheinland-Pfalz, zuständig für die Abfallverbringung in Rheinland-Pfalz, die Weiterfahrt untersagt und die Alt-Fahrzeuge und Alt-Batterien in einem nahegelegenen Fachbetrieb entsorgt und verwertet. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen (illegale Abfallverbringung).

    Am Mittwochnachmittag stellten die Beamten dann einen litauischen Sattelzug fest, der offensichtlich
    die Ausfahrt Prüm in Richtung Belgien an der A-60 verpasst hatte und seinen Sattelzug zunächst auf die Standspur steuerte und dann verbotenerweise, trotz des fließenden Verkehrs, den Sattelzug auf der Standspur rückwärts in die Ausfahrt Prüm steuerte.

    Glücklicherweise kam es hier nur aufgrund der vorausschauenden und besonnen Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer zu keiner Gefährdung. Nach Zahlung eines entsprechenden Bußgeldes noch vor Ort und eindringlicher Darlegung seines Fehlverhaltens konnte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

  • Schon wieder Lkw-Fahrer mit Handy erwischt und Holztransport mit über 16t zu viel unterwegs

    Schon wieder Lkw-Fahrer mit Handy erwischt und Holztransport mit über 16t zu viel unterwegs

    BAB A-60/Badem

    Wie angekündigt führten Beamte der Schwerlastkontrollgruppe am heutigen Morgen auf der BAB A-60 Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs mit Schwerpunkt Holztransporte und Ablenkung durch Handy durch.

    Dabei wurde wieder ein Lkw-Fahrer mit Handy während der Fahrt und einen Holztransport mit über 16t zu viel festgestellt. Gegen Mittag stoppten die Beamten in der Nähe der Anschlussstelle Badem einen mit kurzen Douglasienstämmen beladenen Holztransport auf dem Weg von Belgien zum Sägewerk in Ramstein-Miesenbach. Bereits der erste Eindruck ließ auf eine deutliche Überladung schließen. Bei einer Verwiegung auf einer nahegelegenen Waage wurde eine deutliche Überladung festgestellt. Der Holztransport brachte diesmal satte 56,4 Tonnen auf die Waage, somit eine Überladung von über 40%.

    Die Weiterfahrt wurde umgehend untersagt und wird erst gestattet, wenn mindestens die Hälfte der Douglasienstämme auf einen anderen Holztransport umgeladen sind. Somit wurde bereits der dritte Holztransport alleine in dieser Woche im Bereich des Polizeipräsidiums Trier gestoppt, der um die 50 Tonnen
    und mehr geladen hatte. Neben einem erhöhten Bußgeld erwartet den Fahrer nun einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.

    Gegen das Unternehmen wird wie üblicherweise ein Verfahren eingeleitet, wonach der Frachterlös eingezogen werden kann. Neben dem völlig überladenen Holztransport stellten die Beamten zudem wiederum einen
    Lkw-Fahrer fest, welcher durch sein Handy abgelenkt war während der Fahrt. Die Polizei weist hier auch nochmals auf die Gefahren der Ablenkung während der Fahrt durch Handy oder andere elektronische Geräte hin.

    Hierdurch erhöht sich die Gefahr eines folgenschweren Unfalls um ein vielfaches, gerade wenn Lkw-Fahrer durch ihr Handy abgelenkt sind. Bei weiteren Kontrollen wurden von den Beamten zudem bei zwei weiteren Fahrern Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.