Schlagwort: Schwerlastverkehr

  • Emser Straße wieder freigegeben: Nachtanlieferungen für Pfaffendorfer Brücke angekündigt

    Emser Straße wieder freigegeben: Nachtanlieferungen für Pfaffendorfer Brücke angekündigt

    Emser Straße Koblenz: Straße wieder frei – Nachtanlieferungen für Brückenneubau starten

    Gute Nachrichten für Autofahrer im Koblenzer Stadtteil Pfaffendorf: Die Emser Straße Koblenz wird am Freitag, 13. Februar, in den Nachmittagsstunden wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten am Widerlager im Bereich des Neubaus der Pfaffendorfer Brücke liefen planmäßig und stehen kurz vor dem Abschluss.

    Damit entspannt sich die Verkehrssituation in Pfaffendorf deutlich.

    Dennoch müssen sich Anwohner und Verkehrsteilnehmer in den kommenden Wochen auf temporäre Einschränkungen einstellen.

    Arbeiten am Widerlager planmäßig abgeschlossen

    Die Verantwortlichen setzten die Arbeiten am Widerlager im vorgesehenen Zeitrahmen um. Zwar schließen die Baukolonnen die wesentlichen Maßnahmen nun ab, doch im Laufe des Jahres folgen noch kleinere Restarbeiten. Diese Maßnahmen sollen den Verkehrsfluss jedoch nicht wesentlich beeinträchtigen.

    Mit der Freigabe der Emser Straße in Koblenz kehrt zunächst wieder Normalität im Stadtteil ein. Besonders Pendler profitieren von der wiederhergestellten Durchfahrt.

    Nachtanlieferungen sorgen für mögliche Behinderungen

    Im Zuge des Großprojekts „Neubau Pfaffendorfer Brücke“ entsteht auch die neue rechtsrheinische Auffahrt über die Brückenstraße. Für diese Baumaßnahme liefern Spezialtransporte Stahlträger per Schwerlastverkehr an.

    Die erste Nachtanlieferung erfolgt von Mittwoch, 18. Februar, auf Donnerstag, 19. Februar. Die Schwertransporte fahren über die Emser Straße Koblenz in den Baustellenbereich ein. Kurzzeitige Verkehrsbehinderungen lassen sich dabei nicht vollständig vermeiden.

    In den kommenden Wochen planen die Projektverantwortlichen drei weitere Nachtanlieferungen. Die Stadt kündigt die genauen Termine rechtzeitig im Vorfeld an.

    Stahlträger für neue Ostrampe

    Die angelieferten Stahlträger bilden später die tragende Unterkonstruktion der Fahrbahnplatte. Sie dienen als zentrales Element für den Bau der neuen Ostrampe der Pfaffendorfer Brücke. Mit jedem Bauabschnitt schreitet das Großprojekt sichtbar voran.

    Weitere Informationen zum Bauprojekt

    Ausführliche Informationen sowie Visualisierungen zum Projekt „Neubau Pfaffendorfer Brücke“ stellt die Stadt Koblenz online zur Verfügung. Interessierte finden Details unter www.koblenz-baut.de/pb.

    Fragen beantworten die zuständigen Stellen per E-Mail unter info-pfaffendorferbruecke@stadt.koblenz.de oder koblenzbaut@stadt.koblenz.de.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Leser auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.

  • Großkontrolle auf der A45: Polizei deckt massive Verstöße im Schwerlastverkehr auf

    Großkontrolle auf der A45: Polizei deckt massive Verstöße im Schwerlastverkehr auf

    Großkontrolle auf der A45: Polizei deckt zahlreiche Verstöße im Schwerlastverkehr auf

    Bei einer umfassenden Großkontrolle auf der A45 haben insgesamt 45 Kontrollkräfte am Dienstag zwischen 9 und 16 Uhr den gewerblichen Güter- und Personenverkehr intensiv überprüft.

    Die Beamtinnen und Beamten der Verkehrsinspektion richteten gemeinsam mit dem Zoll sowie dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) eine Kontrollstelle auf dem Parkplatz Pfingstweide ein.

    Über mehrere Stunden leiteten sie den Verkehr aus Richtung Gießen von der Autobahn und überprüften Fahrzeuge im Schwerlastsegment. An der Kontrolle wirkten Spezialkräfte aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen mit. Zusätzlich unterstützte die Urkundenprüfstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen die Einsatzkräfte.

    Intensive Prüfungen decken breite Palette an Verstößen auf

    Die Experten nahmen insgesamt 65 Lastkraftwagen genauer unter die Lupe und stießen dabei auf eine Vielzahl gravierender Verstöße. Besonders am Nachmittag häuften sich außergewöhnliche Fälle, die die Risiken des Schwerlastverkehrs verdeutlichten.

    Überhöhe, Überlänge und massive Überladungen

    Ein slowenischer Autotransporter überschritt sowohl die zulässige Fahrzeughöhe als auch die Länge. Da der Fahrer keine erforderlichen Ausnahmegenehmigungen vorzeigen konnte, musste er ein transportiertes Fahrzeug abladen. Auch drei kontrollierte Holztransporter sorgten für erhebliche Beanstandungen: Ein Langholztransporter brachte es auf 46,2 Tonnen statt der erlaubten 40 Tonnen, ein niederländischer Transporter war um vier Tonnen überladen und wies schwere Mängel bei der Ladungssicherung auf. Zudem lag ein Kabotageverstoß vor, weshalb die Weiterfahrt untersagt wurde. Ein weiterer Transporter aus dem Landkreis Olpe überschritt sowohl die erlaubte Gesamtmasse als auch die Gesamtlänge ohne gültige Genehmigungen.

    Technische Mängel und gefährliche Manipulationen

    Ein deutscher Altmetalltransporter verletzte mit seiner Höhe die gesetzlichen Vorschriften und zeigte zusätzlich einen extrem gefährlichen Reifenmangel: Ein Loch in der Reifendecke ließ bereits die Karkasse hervortreten. Der Fahrer musste den Reifen sofort wechseln. Bei einem rumänischen Sprinter fanden die Kontrolleure offenbar manipulierte Frachtunterlagen – der Verdacht: Verschleierung von Inlandsfahrten. Die Ermittlungen laufen.

    Mangelhafte Bremsen, schlechte Sicherung und illegale Umbauten

    Ein türkischer Sattelzug fiel durch erhebliche Defekte an der Bremsanlage sowie unzureichend gesicherte Reifen auf. Ein italienischer Wohnmobiltransporter hatte beschädigte Zurrgurte und unzulässige Eigenumbauten am Auflieger. Beide durften erst nach Nachbesserungen weiterfahren. Auch ein polnischer Großraum- und Schwerlasttransport überschritt Länge, Breite und Gewicht deutlich – ohne die vorgeschriebenen Genehmigungen.

    Bilanz: Verstöße in fast jedem zweiten Fall

    Insgesamt leiteten die Einsatzkräfte zwei Strafverfahren ein und ahndeten 16 Verstöße gegen Sozialvorschriften, fünf Verstöße gegen die Ladungssicherung, drei Überladungen sowie fünf gravierende technische Mängel. Die Sicherheitsleistungen beliefen sich allein auf rund 10.500 Euro. Da nahezu jeder zweite kontrollierte LKW Beanstandungen aufwies, sehen die Behörden weiterhin dringenden Handlungsbedarf.

    Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt den gewerblichen Verkehr zu kontrollieren, um schwere Unfälle zu verhindern und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. Weitere Nachrichten zu Verkehrsthemen finden Sie unter BlaulichtMYK Verkehr oder in der Kategorie News. Informationen zu bundesweiten Entwicklungen stehen zudem unter Deutschland bereit. Externe Hinweise zu Vorschriften und Kontrollen finden Sie beim Bundespolizei-Portal sowie beim Zoll.