Schlagwort: Schwertransport

  • Gefährlicher Schwertransport auf der A7 gestoppt

    Gefährlicher Schwertransport auf der A7 gestoppt

    Polizei stoppt schlecht gesicherte 26-Tonnen-Maschine

    Eine Streife der Schwerverkehrsüberwachung der Autobahnpolizei Bad Hersfeld hat am Montag (30.03.) einen gefährlichen Schwertransport auf der Rastanlage „Rimberg“ festgestellt. Die Beamten kontrollierten einen LKW, der eine rund 26 Tonnen schwere Erdbaumaschine geladen hatte. Dabei zeigte sich schnell, dass die mangelhafte Ladungssicherung ein erhebliches Risiko für den Straßenverkehr darstellte.

    Deutlich sichtbare Mängel bei der Sicherung

    Den Einsatzkräften fiel sofort auf, dass die verwendeten Zurrketten deutlich durchhingen und somit ihre Sicherungsfunktion nicht ausreichend erfüllten. Zusätzlich war die Führung der Ketten unzureichend umgesetzt. Besonders kritisch: Eine seitliche Sicherung der schweren Stachelwalze fehlte vollständig.

    Bereits zum Zeitpunkt der Kontrolle stand die Maschine nicht mehr mittig auf dem Tieflader. Dies deutete darauf hin, dass die Ladung während der Fahrt verrutscht war. Gerade bei Kurvenfahrten oder plötzlichen Ausweichmanövern hätte dies schwerwiegende Folgen haben können.

    Erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer

    Die Beamten bewerteten die Situation als gefährlich. Bei stärkeren Fliehkräften bestand die reale Möglichkeit, dass die 26 Tonnen schwere Maschine vom Anhänger stürzen könnte. Eine solche Situation hätte nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet.

    Weitere Informationen zu Verkehrssicherheit finden Sie auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland.

    Polizei greift schnell ein

    Die Autobahnpolizei reagierte umgehend und untersagte die Weiterfahrt, bis die mangelhafte Ladungssicherung am LKW ordnungsgemäß behoben wurde. Der Fahrer musste die Maschine mit zusätzlichen Sicherungsmitteln nachsichern und eine sogenannte Knicksicherung aktivieren.

    Erst nach der fachgerechten Sicherung durfte der Transport seine Fahrt fortsetzen. Informationen zur korrekten Ladungssicherung stellt auch die Polizei Deutschland bereit.

    Bußgeld und Punkt in Flensburg

    Für den Fahrer bleibt der Verstoß nicht ohne Konsequenzen. Ihn erwartet ein Bußgeld im hohen zweistelligen Bereich sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Angesichts der potenziellen Gefahren fällt die Strafe jedoch vergleichsweise mild aus.

    Die mangelhafte Ladungssicherung am LKW zeigt einmal mehr, wie wichtig eine ordnungsgemäße Sicherung von Schwerlasten ist. Nur durch das schnelle Eingreifen der Polizei konnte eine mögliche Gefährdung rechtzeitig verhindert werden.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie unter News.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Polizei zieht rollende Zeitbombe auf der A1 aus dem Verkehr

    Polizei zieht rollende Zeitbombe auf der A1 aus dem Verkehr

    Schwertransport mit gravierenden Mängeln gestoppt

    Osnabrück

    Ein Sattelzug mit massiven Sicherheitsmängeln hätte für eine Katastrophe sorgen können – doch aufmerksame Polizisten der Osnabrücker Autobahnpolizei verhinderten Schlimmeres.

    Auf der A1 fiel ihnen am Dienstagabend eine Sattelzugmaschine auf, die mit abgelaufenen österreichischen Kurzzeitkennzeichen unterwegs war.

    Noch schwerwiegender:

    Der dazugehörige Sattelauflieger, der mit französischen Kennzeichen versehen war, war bereits seit 2022 abgemeldet – und damit ebenfalls nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

    Die Kontrolle brachte alarmierende Verstöße ans Licht:

    Die Ladung – zwei Sattelmaschinen mit einem Gesamtgewicht von rund 16 Tonnen – war kaum gesichert. Zudem überstieg die Fahrzeughöhe mit 4,36 Metern die zulässige Grenze von vier Metern. Als wäre das nicht genug, war ein Reifen des Aufliegers völlig abgefahren und stellte ein enormes Sicherheitsrisiko dar.

    Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und leiteten mehrere Straf- und Bußgeldverfahren ein. Geplant war eine Fahrt vom Rhein-Erft-Kreis zum Hafen Wilhelmshaven, wo das Gespann samt Ladung verschifft werden sollte – doch daraus wird nichts: Die Fähre am Morgen musste ohne den Sattelzug ablegen.

    Die Bilanz: Ein Transport, der in dieser Konstellation niemals hätte rollen dürfen – gestoppt, bevor es zu spät war.

  • Schwertransport aufgrund erheblicher Mängel stillgelegt

    Schwertransport aufgrund erheblicher Mängel stillgelegt

    Schwertransport aufgrund erheblicher Mängel stillgelegt

    Kiel

    Polizeibeamte der Wasserschutzpolizei und vom Polizeibezirksrevier Kiel kontrollierten gestern Vormittag am Norwegenkai einen Schwertransport. Das Fahrzeug wies erhebliche Mängel auf und besaß keine Erlaubnis für die Teilnahme am Straßenverkehr.

    Nach einem Hinweis aus Norwegen kontrollierten Beamte der Kieler Wasserschutzpolizei gemeinsam mit Beamten des Polizeibezirksreviers gegen 10:00 Uhr einen Schwertransport, der kurz zuvor mit einer Fähre aus Norwegen angekommen war und nun beabsichtigte, das Hafengelände zu verlassen.

    Der Schwertransport war mit einem ca. 50 Tonnen schweren Kran beladen. Auf Grund einer Überbreite von 3,43 Metern, einer Überhöhe von 4,43 m und einem Gesamtgewicht von fast 73.000 Kilogramm ist die Teilnahme am Straßenverkehr für derartige Schwertransporte nur mit gesonderter Erlaubnis und Genehmigung möglich.

    Das kontrollierte Kraftfahrzeug sei bereits in Norwegen aufgefallen und habe dort von den zuständigen Behörden eine Untersagung der Weiterfahrt erhalten. Dieser Maßnahme sei der 38-jährige Fahrer nicht nachgekommen, indem er seine Fahrt fortgesetzt und die Fähre nach Deutschland genommen habe.

    In Kiel stellten die kontrollierenden Beamten fest, dass der Schwertransport diverse Mängel aufweist. Durch eine mangelhafte Ladungssicherung waren falsch gewählte Anschlagspunkte bereits gerissen und Ketten falsch angebracht. Teile der Ladung befanden sich lose auf dem Sattelauflieger. Auch im Bereich der Beleuchtungseinrichtungen und beim Schmiersystem fanden die Beamten technische Mängel. Der Fahrer konnte darüber hinaus nicht die erforderliche Genehmigung für die Teilnahme am Straßenverkehr vorlegen.

    Die Polizeibeamten untersagten dem Schwertransport die Weiterfahrt. Da die Kontrolle vor Verlassen des Hafengeländes und daher noch nicht im öffentlichen Verkehrsraum stattfand, kam es zu keinen Ordnungswidrigkeiten. Zur Fortsetzung des Schwertransports benötigt die betroffene Transportfirma neben einer einzuholenden Genehmigung nun zwei weitere, mangelfreie Zugfahrzeuge, die den Auflieger und die Zugmaschine abtransportieren.

  • Festgefahrener Schwertransport

    Festgefahrener Schwertransport

    BrohlIn der Gemeinde Brohl kam es am heutigen Morgen zwischen 05:30 Uhr und ca. 09:00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen. Auslöser hierfür war ein Schwer- und Großraumtransport, der sich im Bereich der Hauptstraße in einer Kurve in Fahrtrichtung Möntenich festgefahren hatte.

    Aus noch nicht geklärter Ursache konnte der mit einer Baumaschine beladene und 25 Meter lange Sattelauflieger eine Kurve nicht passieren. Erst nach Zuführung von einem Maschinisten durch das durchführende Unternehmen, konnte der Schwertransport schließlich gegen ca. 09:00 Uhr seine Fahrt fortsetzen. Der Verkehr zwischen Brohl und Möntenich musste auf der L110 für den genannten Zeitraum gesperrt werden. Hierbei wurde die Polizei durch die Straßenmeisterei Cochem unterstützt.