Schlagwort: Senioren im Straßenverkehr

  • Jahresunfallbilanz 2025 in Koblenz: Weniger Unfälle, aber mehr Verletzte

    Jahresunfallbilanz 2025 in Koblenz: Weniger Unfälle, aber mehr Verletzte

    Jahresunfallbilanz 2025 Koblenz: Weniger Unfälle insgesamt, aber mehr Verletzte

    Das Polizeipräsidium Koblenz hat die Jahresunfallbilanz 2025 Koblenz vorgestellt. Die aktuelle Statistik zeigt auf den ersten Blick eine positive Entwicklung bei der Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle. Gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der verletzten und getöteten Menschen. Genau dieser gegenläufige Trend rückt die Verkehrssicherheit im nördlichen Rheinland-Pfalz erneut in den Mittelpunkt.

    Im Jahr 2025 nahm die Polizei im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz insgesamt 44.101 Verkehrsunfälle auf. Damit sank die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch verletzten oder töteten Verkehrsunfälle insgesamt 5.866 Menschen. Das entspricht einem Anstieg um 177 Personen beziehungsweise 3,1 Prozent.

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    Weniger Verkehrstote, aber mehr Schwerverletzte

    Die Jahresunfallbilanz 2025 Koblenz zeigt bei der Schwere der Folgen ein gemischtes Bild. Die Zahl der Verkehrstoten sank um drei auf 47. Das entspricht einem Rückgang von 6,0 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Schwerverletzten deutlich um 90 auf 914 Personen. Auch die Zahl der Leichtverletzten erhöhte sich um 90 auf 4.905.

    Damit bleibt die zentrale Botschaft der Statistik klar: Weniger Unfälle bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Vor allem schwere Verletzungen nehmen weiter zu und belasten Betroffene, Familien und Rettungskräfte erheblich.

    Junge Fahrer und Senioren bleiben Risikogruppen

    Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren zählen weiterhin zu den wichtigsten Risikogruppen. Zwar sank die absolute Zahl der Unfälle in dieser Altersgruppe auf 8.406. Gleichzeitig stieg aber der Anteil der Unfälle mit Personenschäden um 5,1 Prozent. Insgesamt waren junge Fahrer an 19,1 Prozent aller registrierten Unfälle beteiligt.

    Noch auffälliger entwickelt sich die Lage bei älteren Verkehrsteilnehmern. Bei den über 65-Jährigen registrierte die Polizei 9.581 Unfallbeteiligungen. Damit erreichte diese Gruppe den höchsten Stand seit 2022. In jedem fünften Unfall mit Personenschaden war eine Person über 65 Jahren beteiligt. Besonders stark stiegen die Zahlen bei den über 75-Jährigen.

    Mehr Unfälle mit Kindern auf dem Schulweg

    Auch Kinder gerieten 2025 häufiger in Verkehrsunfälle. Die Zahl der registrierten Unfälle mit Kindern stieg um 42 auf 295. Noch deutlicher erhöhte sich die Zahl der Unfälle mit Personenschäden. Positiv bleibt, dass im gesamten Jahr kein Kind tödlich verletzt wurde.

    Besonders sensibel bewertet die Polizei die Schulwegunfälle. In 51 Fällen verletzte sich ein Kind im Zusammenhang mit dem Schulweg. Das entspricht einer Steigerung von 30,8 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht, wie wichtig sichere Wege, Aufklärung und gezielte Kontrollen im Umfeld von Schulen bleiben.

    Alkohol, Drogen, Pedelecs und E-Scooter im Fokus

    Bei den Unfällen unter Alkoholeinfluss registrierte die Polizei einen Rückgang um 9 Prozent auf 584 Fälle. Trotz des Rückgangs starben bei alkoholbedingten Unfällen vier Menschen. In 62 Fällen erlitten Personen schwere Verletzungen, in 169 Fällen leichte Verletzungen.

    Auch die Zahl der drogenbedingten Unfälle sank. Gleichzeitig stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in diesem Bereich leicht an. Etwa ein Viertel dieser Fälle verursachten junge Fahrer.

    Deutlich nach oben entwickelte sich erneut die Zahl der Unfälle mit Radfahrern und Pedelecs. Insgesamt registrierte die Polizei 989 entsprechende Verkehrsunfälle, darunter 158 mit Pedelecs. Auch E-Scooter spielten eine immer größere Rolle. Im Jahr 2025 ereigneten sich 211 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von E-Scootern, nach 142 im Vorjahr.

    Motorradfahrer besonders gefährdet

    Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Unfälle mit motorisierten Zweirädern. Insgesamt erfasste die Polizei 995 Verkehrsunfälle unter Beteiligung motorisierter Zweiräder mit amtlichen Kennzeichen. Das entspricht einem Plus von 7,2 Prozent. In 68 Prozent der Fälle galten die Zweiradfahrer als Unfallverursacher. Rund 39 Prozent der Fälle waren Alleinunfälle. Als häufigste Ursache stellte die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit fest.

    Die Jahresunfallbilanz 2025 Koblenz macht damit deutlich, dass insbesondere Zweiradfahrer, Senioren, Kinder und junge Fahrer weiterhin besondere Aufmerksamkeit brauchen.

    Polizei setzt weiter auf Prävention und Kontrollen

    Polizeipräsident Jürgen Süs betonte, dass die leicht rückläufigen Gesamtzahlen zwar erfreulich seien, aber keine Entwarnung erlaubten. Die Polizei will deshalb weiter konsequent auf Prävention, Aufklärung, Kontrollen und die Zusammenarbeit mit Kommunen, Schulen und Verbänden setzen.

    Die vollständige Statistik veröffentlicht die Polizei auf der offiziellen Seite des Polizeipräsidiums Koblenz. Einen landesweiten Überblick bietet außerdem die Verkehrsstatistik Rheinland-Pfalz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Zug kollidiert mit PKW am Bahnübergang in Burbach

    Zug kollidiert mit PKW am Bahnübergang in Burbach

    Zug kollidiert mit PKW am Bahnübergang in Burbach – Bundespolizei nimmt Ermittlungen auf

    Burbach (Siegerland)

    Am gestrigen Mittwoch, 23. Juli, kam es gegen kurz vor 11:00 Uhr am Bahnübergang in Burbach zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Zug.

    Ein 82-jähriger deutscher Fahrzeugführer fuhr aus bislang unbekannten Gründen trotz eines rot blinkenden Signallichtes in den Gleisbereich des unbeschrankten Bahnübergangs.

    Eine herannahende Regionalbahn 96 konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Glücklicherweise blieben der 82-jährige Fahrer sowie der Triebfahrzeugführer und die vier Insassen des Zuges unverletzt. Während an der Bahn nur geringe Schäden festgestellt werden konnten, musste der PKW mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Gleisbereich geborgen werden. Nach knapp eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet und die Bahnstrecke wieder freigegeben werden.

    Nach derzeitigen Ermittlungstand wird von einer Unachtsamkeit des PKW-Fahrers ausgegangen. Ihn erwarten nun Anzeigen aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehrs sowie des Verstoßes gegen das Verhalten an Bahnübergängen.

  • Verkehrsunfall in Bochum-Eppendorf: Pkw überschlägt sich

    Verkehrsunfall in Bochum-Eppendorf: Pkw überschlägt sich

    Alleinunfall in Eppendorf

    Bochum

    Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag, 1. Juli, in Bochum-Eppendorf ist eine Person verletzt worden. Ein Pkw blieb auf dem Dach liegen.

    Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr ein 82-jähriger Bochumer mit seinem Pkw gegen 9.25 Uhr auf der Eppendorfer Straße in Richtung “Am Thie”, als er in Höhe der Hausnummer 74 die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einem in selber Richtung geparkten Auto kollidierte.

    Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich sein Wagen und kam auf dem Dach zum Stehen.

    Der 82-Jährige zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu und wurde mittels Rettungswagenbesatzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht

    Das Verkehrskommissariat klärt nun den genauen Unfallhergang.