Schlagwort: Shishatabak

  • Ohne Steuern am Steuer: Polizei stoppte Sprinterfahrer auf der A45 bei Freudenberg

    Ohne Steuern am Steuer: Polizei stoppte Sprinterfahrer auf der A45 bei Freudenberg

    Ohne Steuern am Steuer: Polizei stoppte Sprinterfahrer auf der A45 bei Freudenberg

    Dortmund

    Insgesamt 444 Tabakprodukte und Medikamente entdeckte ein Team der Autobahnpolizeiwache Freudenberg des Polizeipräsidiums Dortmund bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstag (17.10.) auf der Autobahn 45.

    Der Mercedes Sprinter fiel der Polizei um 11.15 Uhr kurz hinter dem Autobahnkreuz Olpe in Richtung Dortmund auf. Von dort lotste das Streifenteam den Fahrer des in Siegen zugelassenen Sprinters zur Autobahnpolizeiwache Freudenberg.

    Bei der Kontrolle des Laderaums entdeckte die Polizei nicht versteuerte Vapes (elektronische Zigaretten) und nicht versteuerten Shishatabak. An diesen Produkten fehlten die vorgeschriebenen Steuerbanderolen. Ebenfalls im Gepäck: zahlreiche Potenzmittel, für die der Fahrer aus Wilnsdorf keine Rezepte vorlegen konnte.

    Der 30-Jährige gab an, die Fracht an Geschäftspartner verkaufen zu wollen. Was jetzt nicht mehr möglich ist: Die Vapes, den Tabak und die Medikamente übergab die Autobahnpolizei dem Hauptzollamt Dortmund, das die weiteren Ermittlungen führt.

    Verkehrskontrollen führt die Autobahnpolizei täglich durch. Dabei geht es vorrangig um die Sicherheit im Straßenverkehr, um Verkehrsunfälle zu vermeiden. Der technische Zustand von Fahrzeugen, die Ladungssicherung und Lenk- und Ruhezeiten stehen dabei im Vordergrund.

    Fallen andere Verstöße auf – wie in diesem Fall die Steuerhehlerei – leitet die Polizei ein Verfahren, stellt die Personalien fest und sichert Beweise.

  • Durchsuchungen wegen des Verdachts der illegalen Produktion und des Vertriebs von Shishatabak

    Durchsuchungen wegen des Verdachts der illegalen Produktion und des Vertriebs von Shishatabak

    Durchsuchungen wegen des Verdachts der illegalen Produktion und des Vertriebs von Shishatabak

    Berlin

    Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin vollstreckte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Zigaretten des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und des LKA Berlin gestern Vormittag wegen mutmaßlicher bandenmäßiger Steuerhinterziehung insgesamt 18 Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin (neun davon in Tempelhof-Schöneberg, vier in Neukölln, zwei in Reinickendorf, einen in Friedrichshain-Kreuzberg,
    einen in Spandau und einen in Steglitz-Zehlendorf).

    Ermittelt wird gegen sechs Tatverdächtige im Alter von 32, 42, 49, 58, 44 und
    31 Jahren

    Die Beschuldigten stehen im Verdacht, seit Anfang des Jahres 2024 unter Nutzung eines angemeldeten Steuerlagers einer Wasserpfeifentabakfabrik in Berlin illegalen Wasserpfeifentabak herzustellen und weiterzuverkaufen. Allein seit März 2024 sollen rund 9,4 Tonnen Wasserpfeifentabak unversteuert aus dem Steuerlager entnommen und in den steuerrechtlich freien Verkehr gebracht worden sein. Der reine Steuerschaden hierfür soll mindestens eine halbe Million Euro betragen.

    Steuerlager sind Orte, an denen verbrauchsteuerpflichtige Waren (z.B. Wasserpfeifentabak, Zigaretten etc.) unter Steueraussetzung, d.h. unversteuert, hergestellt und gelagert werden dürfen.

    Der Betrieb eines solchen Lagers ist nur rechtmäßig, solange der Betreiber das zuständige Hauptzollamt über Produktion sowie Zugänge und Entnahme von verbrauchsteuerpflichtigen Waren unterrichtet. Die Tatverdächtigen sollen das Hauptzollamt Berlin über ihre Geschäfte mit dem Wasserpfeifentabak nicht unterrichtet haben.

    Im Rahmen der Durchsuchungen konnten mehr als 9 Tonnen illegaler Wasserpfeifentabak,
    8 Tonnen Substitute, diverse Verpackungsmaterialien für die Wasserpfeifentabakherstellung,
    117.210 Euro Bargeld, 9.000 US-Dollar Bargeld, eine Unze Feingold, diverse Handys, Laptops und Rechner, zwei Schreckschusswaffen, 125 Schuss Munition sowie diverse Unterlagen und
    elektronische Speichermedien sichergestellt werden.

    Darüber hinaus vollstreckten die Ermittler in einem separaten Verfahren der Staatsanwaltschaft Berlin auch Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin gegen zwei mutmaßliche Hauptabnehmer der Gruppierung. Der 26-Jährige und der 32-Jährige werden der gewerbsmäßigen Steuerhehlerei verdächtigt.

    Bei den mutmaßlichen Hauptabnehmern konnten ca. 315 Kilogramm illegaler Wasserpfeifentabak,
    5.160 Euro Bargeld, sechs Handys, eine Armbanduhr im Wert von ca. 3.500 Euro sowie weitere Unterlagen sichergestellt werden.

    Unterstützt wurde die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Zigaretten durch weitere Kräfte des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg, des Landeskriminalamts Berlin, der Bundespolizei, der Hauptzollämter Berlin und Potsdam, der Polizei Berlin sowie der Berliner Feuerwehr. Mehr als 300 Beamte waren im Einsatz.

    Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertungen der sichergestellten Asservate, dauern an.