Schlagwort: Sicherheit Kinder

  • Polizei zieht maroden Schulbus in Kaiserslautern aus dem Verkehr

    Polizei zieht maroden Schulbus in Kaiserslautern aus dem Verkehr

    Schulbus in Kaiserslautern aus dem Verkehr gezogen

    Die Polizei hat am Freitag in Kaiserslautern einen als Schulbus eingesetzten Omnibus aus dem Verkehr gezogen. Der Bus wies gravierende technische Mängel auf, die eine akute Gefahr für die Sicherheit der beförderten Kinder darstellten. Erst ein Hinweis eines besorgten Vaters brachte die Kontrolle ins Rollen.

    Hinweis eines Elternteils führte zur Kontrolle

    Der Vater eines Schulkindes meldete am Freitagmorgen den verdächtigen Bus bei den Zentralen Verkehrsdiensten des Polizeipräsidiums Westpfalz.

    Er gab an, dass das Fahrzeug „nicht in bestem Zustand“ sei. Die Beamten des Schwerverkehrskontrolltrupps stellten den beschriebenen Bus kurz darauf am Ende seiner morgendlichen Tour in einem Kaiserslauterer Stadtteil fest und lotsten ihn auf ein geeignetes Gelände zur Kontrolle.

    Zahlreiche Mängel am Fahrzeug festgestellt

    Bei der technischen Untersuchung traten erschreckende Defekte zutage: Ein lockeres Blech schliff am Reifen, ein Vorderreifen wies einen tiefen Riss auf, das Auspuffendstück fehlte, Abgase sammelten sich im Motorraum und verdunkelten bereits eine Rückleuchte. Zudem war das Lenkgetriebe undicht, die Abgasanlage defekt, die Luftfederung fehlerhaft und ein Blinker außer Funktion. Auch eine Fehlermeldung der Motorkontrollleuchte lag vor.

    Im Fahrgastraum hatten sich außerdem Sitzbänke gelöst. Besonders brisant: Das Fach mit Warndreieck und Verbandskasten war verschlossen und nicht zugänglich, da der Schlüssel fehlte.

    Polizei untersagt sofortige Weiterfahrt

    Ein Mechaniker der Halterfirma beseitigte lediglich das schleifende Blech vor Ort. Danach durfte der Fahrer den Bus unter polizeilicher Begleitung vorsichtig zur hauseigenen Werkstatt fahren. Die Nutzung für den Personenverkehr wurde von der Polizei bis zur vollständigen Behebung aller Mängel untersagt.

    Fazit: Kinder waren akut gefährdet

    Die Kontrolle zeigt, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung sind. Durch das Eingreifen der Polizei konnte ein gefährlicher Einsatz im Schülerverkehr verhindert werden. Eltern und Schüler können sich so auf ein höheres Maß an Sicherheit verlassen. Weitere Informationen zu ähnlichen Einsätzen finden Sie auch unter BlaulichtMYK News oder im Bereich Verkehr.

  • Nachtragsmeldung zu angeblichem Kinderansprecher in Heiligenroth

    Nachtragsmeldung zu angeblichem Kinderansprecher in Heiligenroth

    Nachtragsmeldung zu angeblichem Kinderansprecher in Heiligenroth

    Heiligenroth

    Ergänzend zu der Pressemeldung der Polizeidirektion Montabaur vom gestrigen Dienstag, 12.08.2025, wird nachberichtet, dass es sich bei dem Vorfall definitiv um einen normalen Lebenssachverhalt gehandelt hat.

    Wie im Laufe des heutigen Mittwochs bekannt wurde, wurden die Kinder von einem ihnen nicht näher bekannten Anwohner aus dessen PKW heraus angesprochen.

    Er wollte die Kinder vielmehr beruhigen, denn verunsichern. Dem Sachverhalt liegt somit kein strafrechtlich relevantes Verhalten zugrunde. Weitergehende Ermittlungen gegen den Anwohner werden nicht durchgeführt.