Schlagwort: Sicherheitskonzept

  • Berliner Polizei rüstet sich gegen Pyro-Chaos an Silvester

    Berliner Polizei rüstet sich gegen Pyro-Chaos an Silvester

    Berliner Polizei setzt 10-Punkte-Plan gegen Pyro-Chaos an Silvester um

    Die Berliner Polizei reagiert auf die massiven Ausschreitungen der vergangenen Jahre und stellt sich mit einem umfassenden 10-Punkte-Plan gegen Pyro-Chaos auf die kommende Silvesternacht ein. Ziel bleibt es, Gewalt, Explosionen und Angriffe auf Einsatzkräfte konsequent zu verhindern.

    Hintergrund der Maßnahmen

    In den vergangenen Jahren kam es in Berlin zu schweren Verletzungen, brennenden Fahrzeugen und gezielten Angriffen auf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Illegale Pyrotechnik wie Kugelbomben sorgte für Explosionen mit enormer Sprengkraft. Die Polizei zieht daraus klare Konsequenzen.

    Alle 10 Punkte des Sicherheitskonzepts im Überblick

    1. Deutlich erhöhtes Polizeiaufgebot

    Rund 4.300 Polizeibeamtinnen und -beamte sichern die Silvesternacht ab und zeigen verstärkt Präsenz in der gesamten Stadt.

    2. Ausweitung der Pyrotechnik-Verbotszonen

    Die Polizei richtet großflächige Böllerverbotszonen in bekannten Brennpunkten wie dem Alexanderplatz, der Sonnenallee und dem Steinmetzkiez ein.

    3. Präventive Ansprache bekannter Störer

    Beamte sprechen bereits im Vorfeld Personen an, die in den vergangenen Jahren durch Gewalt oder Pyrotechnik auffielen.

    4. Konsequenter Unterbindungsgewahrsam

    Die Polizei nimmt Personen, die trotz Warnung aggressiv auftreten oder Pyrotechnik missbrauchen, vorübergehend in Gewahrsam.

    5. Mobile Einsatzkonzepte

    Statt starrer Sperren setzt die Polizei auf flexible Streifen, schnelle Lageanpassung und mobile Eingreiftrupps.

    6. Intensive Personen- und Fahrzeugkontrollen

    Beamte kontrollieren auffällige Gruppen gezielt und durchsuchen Taschen sowie Fahrzeuge nach illegaler Pyrotechnik.

    7. Verstärkte Kontrollen des Handels

    Gemeinsam mit Zoll und Ordnungsamt geht die Polizei gegen illegalen Verkauf und Schmuggel von Feuerwerkskörpern vor.

    8. Beschlagnahmung verbotener Pyrotechnik

    Bereits vor Silvester stellen Behörden zehntausende verbotene Böller und Kugelbomben sicher, darunter hochgefährliche F4-Sprengkörper.

    9. Präventions- und Aufklärungskampagnen

    Die Polizei informiert in Schulen, über soziale Medien und mit mehrsprachigen Hinweisen über die Gefahren von Pyrotechnik.

    10. Besonderer Schutz für Einsatzkräfte

    Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen schützen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste vor Angriffen und Hinterhalten.

    Fokus auf Sicherheit in der Silvesternacht

    Mit dem 10-Punkte-Plan will die Polizei die Silvesternacht spürbar sicherer gestalten und erneute Eskalationen verhindern. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, verantwortungsvoll zu handeln und die Regeln einzuhalten.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr. Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Berlin sowie die Berliner Feuerwehr bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Magdeburger Weihnachtsmarkt öffnet doch

    Magdeburger Weihnachtsmarkt öffnet doch

     

    Magdeburger Weihnachtsmarkt öffnet doch – Einigung nach Krisengespräch

    Stadt und Landesverwaltungsamt ziehen an einem Strang

    Nach intensiven Beratungen gibt Magdeburg grünes Licht: Der Weihnachtsmarkt soll – wie geplant – starten. Oberbürgermeisterin Simone Borris kündigte nach einem Krisengespräch mit dem Landesverwaltungsamt an, dass die Verantwortlichen ein verschärftes Sicherheitskonzept umsetzen. Gleichzeitig behalten die Beteiligten die Lage eng im Blick, um jederzeit nachzusteuern.

    Im Zentrum stehen zusätzliche Zufahrtssperren, klar geregelte Sicherheitsdienste und strengere Abläufe für Notfälle. Die Stadt betont, dass der Schutz der Besucher höchste Priorität besitzt. Deshalb bündelt sie Kräfte, koordiniert die beteiligten Behörden und informiert die Betreiber frühzeitig über alle Auflagen.

    Hintergrund und nächste Schritte

    Zunächst fehlte die Genehmigung, weil Fachleute einzelne Punkte im Konzept nachschärfen wollten. Daraufhin suchten Stadtspitze und Landesverwaltung den direkten Austausch. Das Ergebnis liegt nun vor: Der Markt kann unter erhöhten Auflagen öffnen, während Einsatzpläne, Zufahrten und Absperrungen nochmals konkretisiert werden. Außerdem planen die Organisatoren regelmäßige Lagenbewertungen, damit der Betrieb sicher und reibungslos läuft.

    Die Stadt verweist auf ihre aktuellen Bekanntgaben und koordiniert die Vorgaben mit den zuständigen Stellen auf Landesebene. Für Besucher bedeutet das: mehr sichtbare Sicherheit, klare Wegeführung und verlässliche Informationen rund um An- und Abreise.

    Service: Offizielle Hinweise und weiterführende Infos

    Mehr Themen bei uns

  • Magdeburger Weihnachtsmarkt gestoppt – Sicherheitsmängel !

    Magdeburger Weihnachtsmarkt gestoppt – Sicherheitsmängel !

     

    Magdeburger Weihnachtsmarkt gestoppt: Sicherheitsmängel bremsen Start

    Der Weihnachtsmarkt in Magdeburg steht überraschend still: Am 10. November 2025 blieb die Genehmigung vorerst aus, weil das zuständige Landesverwaltungsamt das aktuelle Sicherheitskonzept kritisierte. Ursprünglich sollte der Markt am 20. November 2025 eröffnen. Nach dem Anschlag vom 20. Dezember 2024 reagiert die Stadt zwar mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen, dennoch verlangt das Land weitere Nachbesserungen.

    Was ist passiert – und warum jetzt?

    Während Aufbau und Planung bereits liefen, stufte das Landesverwaltungsamt Teile des Konzepts als unzureichend ein. Dabei geht es vor allem um Zufahrtsschutz gegen Fahrzeugattacken, kontrollierte Zugänge und eine konsequente Umsetzung des Jugendschutzes. Die Stadt betont, dass sie Sicherheit an erste Stelle setzt, allerdings lehnen Veranstalter einzelne Forderungen – wie eine vollständige Einzäunung – als unverhältnismäßig ab. Deshalb kommt es nun zunächst zum Stopp, bis die Prüfstellen überzeugt sind.

    Welche Mängel monierte das Land besonders?

    • Barrieren & Poller: Der Schutz gegen schwere Fahrzeuge muss belastbar, zertifiziert und lückenlos greifbar sein.
    • Zugangskontrollen: Klare, praktikable Einlassregeln mit Personal, Technik und Notfallplänen.
    • Jugendschutz: Einheitliche Vorgaben und sichtbare Kontrollen – auch zu später Stunde.

    Genau diese Punkte sollen jetzt, Schritt für Schritt, nachgeschärft werden. Zugleich bleibt der offene Charakter des Marktes ein Thema: Wie viel Absperrung ist nötig – und wie viel ist zumutbar?

    Reaktionen aus Stadt und Behörden

    Die Stadtverwaltung zeigt sich überrascht, will jedoch weitere Maßnahmen zügig umsetzen und betont: Sicherheit hat Vorrang. Aus dem Land heißt es, dass der Markt selbstverständlich stattfinden könne – wenn die Mindeststandards überall eingehalten werden. Parallel laufen politische Aufarbeitung und Hilfen für Betroffene weiter, sodass Entscheidungen nun besonders sorgfältig fallen.

    Kontext: Aufarbeitung und offizielle Stellen

    Wer Hintergründe und Entscheidungen prüfen möchte, findet fortlaufende Informationen auf den amtlichen Seiten der Landeshauptstadt Magdeburg sowie beim Land Sachsen-Anhalt, etwa zu Entschädigungen für Betroffene (Landesverwaltungsamt) und wirtschaftlichen Hilfen für Gewerbetreibende (Wirtschaftsministerium).

    Was bedeutet das jetzt für Besucherinnen, Besucher und Händler?

    Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt der Starttermin unsicher. Händler sollten ihre Logistik flexibel halten und die geforderten Sicherheitsvorgaben an Ständen, Zufahrten und Lagern gewissenhaft anpassen. Besucher sollten kurzfristige Updates beachten – etwa zu geänderten Eingängen, Taschenregeln oder Sperrungen. Wichtig bleibt: Hinweise der Ordner, Feuerwehr und Polizei befolgen, Notwege frei lassen und verdächtige Beobachtungen sofort melden.

    Wie geht es weiter – die nächsten Schritte

    1. Nachbesserungen am Konzept: Lücken schließen, Nachweise erbringen, Personalpläne konkretisieren.
    2. Abstimmung mit dem Land: Maßnahmen belegen, Testläufe dokumentieren, Freigabe einholen.
    3. Transparente Kommunikation: Änderungen rechtzeitig ankündigen, Besucherführung klar markieren.

    Mehr Hintergründe bei uns

    Aktuelle Entwicklungen bündeln wir fortlaufend in unseren Ressorts: Deutschland sowie News. Dort finden Sie – übersichtlich und verständlich – weitere amtliche Hinweise, Lageupdates und Service-Infos rund um Weihnachtsmärkte, Sicherheit und Verkehr.

  • Möhnentreiben in Mülheim-Kärlich

    Möhnentreiben in Mülheim-Kärlich

    Möhnentreiben in Mülheim-Kärlich – Sicherheitskonzept war erfolgreich

    Mülheim-Kärlich

    Am 27.02.2024 veranstaltete der Möhnen Club 1950 Mülheim e.V. das traditionelle Möhnentreiben
    im Stadtbereich von Mülheim-Kärlich.

    Ab 12:00 Uhr wurden Zufahrtsstraßen für den Personenverkehr gesperrt, um den Zugbereich von Fahrzeugen frei zu halten. Pünktlich um 14:11 Uhr begann das Möhnentreiben mit Fußgruppen.

    Die Polizei Andernach zeigte während der Veranstaltung deutlich wahrnehmbare Präsenz und führte mehrere Personenkontrollen durch, um die Sicherheit der bei sehr gutem Wetter friedlich feiernden Besucher zu gewährleisten.

    Bereits kurz nach Beginn des Umzuges kam es im Rahmen einer Personenkontrolle zu einer Widerstandhandlung, bei der ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.

    Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden zivile Polizeikräfte in den Nachmittagsstunden auf
    eine streitende Personengruppe aufmerksam, wobei der Hauptaggressor schließlich in Gewahrsam genommen werden musste, da er sich nicht beruhigen ließ. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Beleidigung und tätlichen Angriffes gegen Polizeibeamte.

    In den frühen Abendstunden kam es im Rahmen einer Personenkontrolle zu einer weiteren Widerstandshandlung, die eine polizeiliche Strafanzeige nach sich zieht.

    Insgesamt wurden 5 Strafanzeigen gefertigt.

    Die Polizei Andernach zeigt sich mit der Vorplanung und Durchführung der Veranstaltung
    in Zusammenarbeit mit dem Möhnen Club und den beteiligten Behörden und Organisationen
    mit Sicherheitsaufgaben sehr zufrieden.

    Aus polizeilicher Sicht verlief die Veranstaltung bis auf wenige Ausnahmen friedlich und fröhlich.
    Das Sicherheitskonzept, welches in den letzten Jahren fortentwickelt wurde, hat sich bewährt.

  • Pützchens Markt 2023: Bewährtes Sicherheitskonzept und Videobeobachtung !

    Pützchens Markt 2023: Bewährtes Sicherheitskonzept und Videobeobachtung !

    Bewährtes Sicherheitskonzept und Videobeobachtung zur Verhinderung von Straftaten

    Bonn

    Die Bonner Polizei setzt auch in diesem Jahr auf ein eng mit der Stadt Bonn als Veranstalter abgestimmtes und bewährtes Sicherheitskonzept für die fünftägige Großkirmes “Pützchens Markt”. Eine starke Polizeipräsenz, frühzeitiges und konsequentes Einschreiten und das Aussprechen von Betretungsverboten für bekannte Straftäter sind, neben der polizeilichen Videobeobachtung zur Verhinderung von
    Straftaten, die Eckpunkte der polizeilichen Einsatzkonzeption.

    Der Jahrmarkt beginnt in diesem Jahr am Freitag, 08.09.2023, und endet traditionell mit
    dem Abschlussfeuerwerk am Dienstag, 12.09.2023.

    “Unser oberstes Ziel ist die Gewährleistung der größtmöglichen Sicherheit der Besucherinnen und Besucher. Unsere gemeinsamen Fußstreifen mit dem Ordnungsaußendienst der Stadt Bonn sind jederzeit ansprechbar. Wir werden frühzeitig und konsequent einschreiten. Bereits im Vorfeld haben wir gegen bekannte Straftäter insgesamt 13 Betretungsverbote für das Festgelände ausgesprochen”,
    so Einsatzleiter Erster Polizeihauptkommissar Stefan Scharfenstein.

    Polizeiliche Videobeobachtung

    Auch die Polizeiliche Videobeobachtung zur Verhinderung von Straftaten wird in diesem Jahr durchgehend an allen fünf Markttagen wieder zum Einsatz kommen. Einer der beiden Kameratürme
    der Bonner Polizei wird auf dem zentralen Platz des Marktgeländes aufgestellt. Dort war es in
    der Vergangenheit insbesondere in den Abend- und Nachtstunden immer wieder zu Körperverletzungsdelikten gekommen.

    Der zweite Kameraturm wird durch die Polizei an der Einmündung der Friedensstraße/Siegburger Straße aufgestellt. Hier liegt der Fokus der Beobachtung auf dem großen Abstellplatz für Fahrräder. Durch diese Maßnahme sollen potentielle Fahrraddiebe von der Tatausführung abgehalten werden. Weitere Information finden sich auch auf der Internetseite bonn.polizei.nrw und auf den Kanälen der
    Polizei Bonn bei twitter und facebook.

    Marktschule wird zur Koordinierungsstelle

    Für die Dauer des Jahrmarktes werden die Bonner Polizei, die Feuerwehr und das städtische Markt- und Ordnungsamt in der Marktschule wieder eine gemeinsame Koordinierungsstelle einrichten. Vor dort aus werden die Besucherströme auf dem 80.000 Quadratmeter großen Gelände mit den rund 400 Geschäften durch den Veranstalter mit mehreren Kameras live beobachtet.

    Unterstützung aus Spanien

    Im Rahmen des Austauschprogrammes “Europäische Kommissariate” wird ein spanischer Polizist die Bonner Polizei in diesem Jahr auf Pützchens Markt unterstützen. “Unter den Tausenden von Besuchern von Pützchens Markt treffen wir auch immer wieder auf ausländische Gäste. Der Einsatz des spanischen Kollegen unterstreicht auch die Internationalität unserer Arbeit. So tauschen wir uns aus und können voneinander profitieren”, so Einsatzleiter EPHK Stefan Scharfenstein.

    “In Kürze wird eine Kollegin der Polizeiwache Ramersdorf die spanische Polizei rund um den Jakobsweg im Norden Spaniens für vier Wochen unterstützen. Im vergangenen Jahr konnte die Kollegin bereits
    erste Erfahrungen auf der Ferieninsel Mallorca sammeln.”

    Für den Angehörigen der Guardia Civil, Antonio Pedrera Gonzales, ist es nicht der erste Aufenthalt im Rahmen des Unterstützungsprogrammes in Deutschland. Er war bereits anlässlich der Allerheiligenkirmes in Soest im vergangenen Jahr eingesetzt. Antonio Pedrera Gonzales ist in Basel geboren und spricht hervorragend Deutsch. Während seines Aufenthaltes in Bonn wird er unter anderem von der neuen Bezirksdienstbeamtin für Beuel-Ost und Pützchen, Polizeihauptkommissarin Andrea Blume begleitet.