Schlagwort: Silvester

  • Gefährliche Körperverletzung im Hbf. Koblenz – Bundespolizei sucht Opfer und Zeugen

    Gefährliche Körperverletzung im Hbf. Koblenz – Bundespolizei sucht Opfer und Zeugen

    Gefährliche Körperverletzung im Hauptbahnhof Koblenz: Angriff an Silvesterabend

    Am Silvesterabend 2025 kam es gegen 20:00 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung im Hauptbahnhof Koblenz. Der Vorfall ereignete sich an Bahnsteig 1 und sorgte bei zahlreichen Reisenden für Aufsehen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei eskalierte zunächst eine verbale Auseinandersetzung, die wenig später in massive Gewalt umschlug.

    Tatverdächtige schlagen mit Fäusten und Ledergürteln zu

    Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen griffen zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 18 Jahren zwei etwa 40 Jahre alte Reisende an. Bei den Opfern handelte es sich um einen Mann und eine Frau. Die Angreifer schlugen mehrfach mit Fäusten sowie mit Ledergürteln, die über eine metallische Schnalle verfügten, auf die beiden Personen ein.

    Die Frau erlitt dabei mehrere Verletzungen im Gesichtsbereich. Augenzeugen berichteten von einer äußerst aggressiven Vorgehensweise der Tatverdächtigen, die offenbar ohne Rücksicht auf umstehende Reisende handelten. Die Situation entwickelte sich innerhalb weniger Minuten zu einer ernsthaften Gefahr für alle Beteiligten.

    Opfer verlassen den Tatort vor Eintreffen der Polizei

    Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen kurze Zeit später am Bahnhof ein und nahmen die beiden Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest. Die geschädigten Reisenden konnten zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr angetroffen werden. Laut Zeugenaussagen entfernten sich die beiden Verletzten in Richtung Koblenzer Innenstadt.

    Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Opfer möglicherweise ärztliche Hilfe in Anspruch genommen haben oder sich aus unbekannten Gründen nicht mehr am Bahnhof aufhielten.

    Bundespolizei bittet um Mithilfe

    Die Bundespolizei Trier bittet insbesondere die beiden Geschädigten, sich dringend zu melden. Auch weitere Zeugen, die den Vorfall am Bahnsteig 1 beobachtet haben, sollen sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Rufnummer 0651 – 43678-0 entgegen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland. Informationen zu Fahndungen veröffentlichen wir regelmäßig unter Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt auch die Bundespolizei bereit. In dringenden Fällen empfiehlt die Polizei, umgehend den Notruf zu wählen.

  • Silvester – So bringst Du Deinen Vierbeiner ruhig ins neue Jahr

    Silvester – So bringst Du Deinen Vierbeiner ruhig ins neue Jahr

    Silvester Stress für Hunde: So bringst Du Deinen Vierbeiner ruhig ins neue Jahr

    Für viele Menschen gehört Feuerwerk zum Jahreswechsel. Für Tiere bedeutet es oft Angst. Knaller, Pfeifen und grelle Lichtblitze lösen bei vielen Hunden Panik aus. Manche Tiere flüchten, andere zittern oder verkriechen sich. Deshalb brauchst Du einen Plan, damit Silvester Stress für Hunde nicht eskaliert.

    Warum der Jahreswechsel so gefährlich werden kann

    Ein einziger Knall reicht oft schon. Dann schaltet der Hund in den Fluchtmodus. Im schlimmsten Fall verletzt er sich oder reißt aus. Das Haustierregister TASSO meldete für den 31. Dezember 2023 und den 1. Januar 2024 insgesamt 457 entlaufene Hunde. Das sind etwa drei Mal so viele Meldungen wie an durchschnittlichen Tagen. Diese Zahl zeigt klar: Silvester Stress für Hunde endet häufig nicht um Mitternacht.

    Ruhige Zufluchtsorte: Autobahn, Flughafen oder schallgeschütztes Hotel

    Option 1: Silvester auf der Autobahn

    Du kannst kurzfristig auf ein abgelegenes Autobahn-Teilstück ausweichen. Suche vorher eine Strecke weit weg von Städten. Meide große Raststätten, denn dort zünden viele Menschen ebenfalls Böller. Lass den Hund gesichert im Auto. Außerdem kannst Du das Autoradio laufen lassen, wenn Dein Hund Musik kennt. So dämpfst Du Außengeräusche.

    Option 2: Flughäfen als Rückzugsort

    An vielen Flughäfen gilt ein generelles Feuerwerksverbot. Deshalb nutzen manche Halter die Terminals als Zuflucht. Der Flughafen Köln/Bonn rechnete zum Jahreswechsel erneut mit vielen Menschen und ihren Hunden. Achte aber auf Ausnahmen: Manche kleinen Flughäfen schließen ihre Terminals, wenn keine Flüge starten.

    Option 3: Schallisoliertes Hotel

    Ein Hotel am Flughafen Frankfurt bietet seit Jahren ein spezielles Silvester-Angebot für Hunde an. Das Sheraton setzt dabei auf schallisolierte Zimmer. Die Nachfrage gilt als hoch, deshalb lohnt sich frühes Buchen. Alternativ kommt ein Hotel in einem Nationalpark infrage. Dort verbietet der Naturschutz häufig Feuerwerk.

    So klappt Silvester zu Hause – mit klaren Schritten

    Viele Halter bleiben lieber in der vertrauten Umgebung. Das funktioniert gut, wenn Du früh vorbereitest. Geh tagsüber lange spazieren, am besten in ruhiger Gegend. Leine Deinen Hund an, falls doch schon jemand knallt. Danach machst Du es drinnen möglichst dunkel. Nutze Rollläden oder blickdichte Vorhänge. Lass außerdem Radio oder Fernseher laufen, denn das überdeckt den Krach etwas.

    Ganz wichtig: Lass ängstliche Tiere um Mitternacht nicht allein. Bleib ruhig, aber präsent. Sprich normal, und gib Sicherheit. Wenn Dein Hund starke Angst zeigt, sprich vorher mit Deiner Tierarztpraxis. Dort bekommst Du bei Bedarf ein beruhigendes oder angstlösendes Mittel. Ergänzend findest Du seriöse Hinweise beim Deutschen Tierschutzbund.

    Kurz-Checkliste für heute

    • Hund tagsüber auslasten, aber angeleint bleiben.
    • Rückzugsort vorbereiten: Decke, Wasser, Lieblingsspielzeug.
    • Rollläden runter, Licht dämpfen, Geräusche überdecken.
    • Hund sichern: Geschirr, Marke, Leine griffbereit.
    • Wenn nötig: Tierarzt-Tipp rechtzeitig einholen.

    Wenn Du weitere Hintergründe rund um Jahreswechsel, Sicherheit und Einsätze suchst, schau auch in unsere Rubrik Deutschland.

     

  • Vorsicht beim Feuerwerkskauf: Zoll warnt vor gefährlicher Pyrotechnik aus dem Ausland

    Vorsicht beim Feuerwerkskauf: Zoll warnt vor gefährlicher Pyrotechnik aus dem Ausland

    Gefährliches Feuerwerk zum Jahreswechsel: Zoll warnt eindringlich

    Der Jahreswechsel rückt näher und mit ihm der Ansturm auf Feuerwerkskörper. Doch nicht jedes Angebot ist harmlos. Der deutsche Zoll warnt ausdrücklich vor illegalem Feuerwerk ohne CE-Kennzeichnung, das häufig aus dem Ausland stammt oder online angeboten wird. Diese Pyrotechnik entspricht oft nicht den deutschen Sicherheitsstandards und kann beim Zünden unberechenbare sowie schwerwiegende Folgen haben.

    Über sieben Tonnen illegale Pyrotechnik sichergestellt

    Zollbeamtinnen und Zollbeamte stellen jedes Jahr große Mengen gefährlicher Feuerwerkskörper sicher. Allein im Jahr 2024 beschlagnahmten die Behörden über sieben Tonnen nicht konformer Pyrotechnik. Dabei handelt es sich häufig um Feuerwerk ohne CE-Kennzeichnung oder mit gefälschten Prüfzeichen. Die Einfuhr solcher Produkte verstößt klar gegen das Sprengstoffgesetz.

    Besonders im grenznahen Raum sowie in Paketsendungen aus dem Ausland stoßen die Einsatzkräfte regelmäßig auf illegales Feuerwerk. Wer versucht, derartige Produkte nach Deutschland einzuführen, macht sich strafbar und muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Weitere Polizeimeldungen zu ähnlichen Fällen finden Leserinnen und Leser auch im Bereich Fahndungen oder unter Deutschland.

    CE-Kennzeichnung ist Pflicht

    Alle in Deutschland legal erhältlichen Feuerwerkskörper müssen geprüft sein und eine gültige CE-Kennzeichnung tragen. Illegales Feuerwerk ohne CE-Kennzeichnung erfüllt diese Voraussetzungen nicht und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Häufig fehlen wichtige Schutzmechanismen oder die enthaltene Sprengstoffmenge entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben.

    Thomas Molitor, Pressesprecher beim Hauptzollamt Koblenz, betont: „Nicht getestete Böller sind unberechenbar. Ihre Nutzung kann extrem gefährlich werden und im schlimmsten Fall zu Verbrennungen, Verätzungen oder sogar zum Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht führen.“

    Erlaubnispflicht für bestimmte Feuerwerkskategorien

    Für bestimmte Kategorien von Feuerwerk ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich. Die Überwachung der sprengstoffrechtlichen Vorschriften übernehmen in Deutschland die zuständigen Landesbehörden sowie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Der Zoll unterstützt diese Stellen aktiv bei Kontrollen und Maßnahmen.

    Ausführliche Informationen zu Einfuhrbestimmungen und Feuerwerkskategorien stellt auch der Zoll auf seiner offiziellen Internetseite bereit. Weitere sicherheitsrelevante Themen rund um den Jahreswechsel finden sich zudem im Ressort Verkehr.

    Der Zoll appelliert daher eindringlich: Verbraucherinnen und Verbraucher sollten ausschließlich geprüftes und zugelassenes Feuerwerk im deutschen Handel kaufen und auf dubiose Angebote verzichten. Nur so lässt sich ein sicherer Start ins neue Jahr gewährleisten.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Erschreckende Bilanz der Silvester-Randalen in Berlin: 44 verletzte Polizisten, Gewalt gegenüber Rettungskräften und alarmierende Täterzahlen

    Erschreckende Bilanz der Silvester-Randalen in Berlin: 44 verletzte Polizisten, Gewalt gegenüber Rettungskräften und alarmierende Täterzahlen

    Erschreckende Bilanz der Silvester-Randalen in Berlin: 44 verletzte Polizisten und alarmierende Täterzahlen

    Berlin –

    Die Silvesternacht 2024/25 hat Berlin mit einer besorgniserregenden Statistik zurückgelassen.
    Neue Zahlen zeigen: Die Gewalt gegenüber Polizei, Rettungskräften und medizinischem Personal
    hat erschreckende Ausmaße angenommen.

    Laut Polizei wurden bei den Einsätzen in der Nacht 44 Beamte verletzt – ein deutlicher Anstieg gegenüber der zunächst gemeldeten Zahl von 37.

    1453 Straftaten und 670 Tatverdächtige in nur einer Nacht

    Insgesamt wurden 1453 „silvestertypische“ Straftaten registriert.
    Die Polizei erfasste dabei 670 Verdächtige. Von diesen sind 406 Personen erwachsene Deutsche und
    264 Tatverdächtige haben keine deutsche Staatsbürgerschaft. Es bleibt unklar, wie viele der erfassten Deutschen einen Migrationshintergrund haben.

    Die Statistik zeigt:
    Fast 40 Prozent der Tatverdächtigen besitzen keinen deutschen Pass.
    Zum Vergleich: Der Anteil ausländischer Bürger in Berlin liegt bei rund 24 Prozent.
    Unter den ausländischen Tatverdächtigen befinden sich vor allem Personen aus der Türkei,
    Syrien und Afghanistan – aber auch Menschen aus allen Teilen der Welt.

    Böller-Tourismus und ein erschreckender Vorfall

    Ein besonders schockierender Fall betrifft den Influencer Atallah Younes. Der 23-Jährige, der einen jordanischen Pass besitzt, wurde am Flughafen BER festgenommen. Er soll eine Rakete in ein Kinderzimmer geschossen haben und sitzt nun in Untersuchungshaft.

    Angriffe auf Einsatzkräfte: Körperverletzungen und Gewalt in der Silvesternacht

    Die Bilanz der Gewalt ist alarmierend. Zwischen dem 31. Dezember (18 Uhr) und dem 1. Januar (6 Uhr) wurden 241 Fälle von Körperverletzungen angezeigt.
    Besonders besorgniserregend: 58 tätliche Angriffe auf Polizisten und ein Angriff auf
    einen Rettungssanitäter.

    Von den insgesamt 40 ermittelten Tätern, die Beamte angegriffen haben, sind 16 Erwachsene,
    23 Jugendliche und Heranwachsende sowie ein Kind. Beachtlich ist auch hier der hohe Anteil an
    Personen ohne deutschen Pass: 19 der 40 Tatverdächtigen sind ausländischer Herkunft.

    Angriffe auf medizinisches Personal und zahlreiche Verletzte durch Feuerwerk

    Die Gesundheitsverwaltung meldet 363 Verletzte durch Feuerwerkskörper. Von diesen
    mussten 52 Personen stationär behandelt werden.

    Gesundheitssenatorin Ina Czyborra teilte mit, dass es in der Silvesternacht auch 23 Angriffe
    auf Pflegekräfte und Ärzte gab. Diese Übergriffe waren teils körperlich, teils verbal.

  • Raketen-Rambo in U-Haft!

    Raketen-Rambo in U-Haft!

    “Raketen-Trottel” in U-Haft!

    Berlin – Der Influencer, der an Silvester eine Rakete in eine Wohnung in Berlin-Neukölln geschossen hat, kommt in Untersuchungshaft.

    Gegen den 23-Jährigen sei Haftbefehl erlassen worden, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Petzold. Sie wirft Atallah Younes rücksichtslose Gefährdung von Menschenleben vor, außerdem schwere Brandstiftung, versuchte gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung.

    Der Beschuldigte kommt laut dem Sprecher in die JVA Berlin-Moabit. Er will demnach mit einer Haftprüfung gegen die Entscheidung der Haftrichterin vorgehen.

    Der Influencer kam als Tourist zu Silvester nach Berlin. In einem Instagram-Video feuert er eine Rakete aus seiner Hand ab. Sie fliegt durch das Fenster in einem Wohnhaus und explodiert in einem Kinderzimmer!

    Der 23-Jährige stammt aus dem Westjordanland. Bundespolizisten hatten ihn am Samstag am Flughafen BER festgenommen. Fluchtgefahr!

    Reporter der Bild waren bei der Festnahme dabei. Auf die Frage, wie er heute über die rücksichtslos dumme Aktion an Silvester denkt, sagte er: „Ich wollte nur feiern. Ich wusste nicht, dass es so gefährlich ist.“

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft steht auf schwere Brandstiftung eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr, auf gefährliche Körperverletzung sind es mindestens sechs Monate. Sachbeschädigung werde mit einer Geldstrafe geahndet.

    Foto: berlinburada/Instagram
    Quelle: Berlin Burada/Instagram X atallah_younees/TikTok
  • Fünf Tote durch Feuerwerk in der Silvester-Nacht

    Fünf Tote durch Feuerwerk in der Silvester-Nacht

    5 Tote durch Silvesterböller

    In der Silvester-Nacht sind fünf Menschen bei Feuerwerks-Explosionen ums Leben gekommen. In NRW starb ein 24-Jähriger durch einen selbst gebauten Böller, in Sachsen erlagen zwei Männer ihren schweren Verletzungen, nachdem sie Feuerwerk gezündet hatten. In Hamburg starb ein 20-Jähriger bei der Explosion seiner Kugelbombe. Einen weiteren Toten meldet die Polizei aus Brandenburg.

    Böller war selbst gebaut

    Ein Notruf erreichte die Leitstelle am Silvester-Abend um 22.40 Uhr aus Geseke (Nordrhein-Westfalen): Ein schlimmer Böller-Unfall habe einen jungen Mann das Leben gekostet.

    Laut Polizei feierte der 24-Jährige mit seiner Familie in der Kleinstadt im Kreis Soest. Zum Böllern ging er mit anderen Partygästen auf ein Feld am Ortsrand. Dort entfernte er sich nach ersten Ermittlungen von der Gruppe, um Feuerwerk zu zünden. War ihm klar, dass sein Böller besonders kräftig explodieren würde?

    Es krachte, dann fanden die Begleiter den Mann. Er war leblos. „Es gibt keine direkten Augenzeugen für den Unfall. Die Ermittlungen, um was für einen Feuerwerkskörper es sich handelt, hat die Kripo übernommen“, sagte eine Polizeisprecherin.

    Nach BILD-Infos hatte der Mann den Unglücks-Böller selbst gebastelt. Die Wucht der Explosion war so enorm, dass Gliedmaßen abgetrennt wurden. Anwohner in mehr als 500 Metern Entfernung hörten gegen 22.30 Uhr einen extrem lauten Knall, 15 Minuten später kamen Rettungswagen und Polizei.

    Notfallseelsorger betreuen zwei Erwachsene und drei Kinder, die den Toten gefunden haben.

    Zwei Böller-Tote in Sachsen

    Zum zweiten Todesfall kam es in Oschatz (Sachsen)! Dort zündete gegen 22.15 Uhr ein 45-Jähriger eine Großfeuerwerksbombe der Kategorie F 4. Pyrotechnik mit dieser Kategorie darf in Deutschland nur von Menschen gekauft und verwendet werden, die eine Erlaubnis dafür haben.

    Beim Zünden des Feuerwerks zog sich der Mann schwere Kopfverletzungen zu. „Er starb wenig später im Krankenhaus“, bestätigte Polizeisprecherin Berit Wünscher.

    Der zweite Todesfall in Sachsen: In Hartha (bei Döbeln) zündete ein 50-jähriger Mann gegen 18.30 Uhr in Anwesenheit einiger Familienangehöriger eine Kugelbombe. Bei der Explosion zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch vor Ort starb. „Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks laufen noch“, sagte ein Sprecher der Polizei in Chemnitz.

    Mann (20) stirbt in Hamburg

    Nach BILD-Informationen ist auch in Hamburg-Ochsenwerder ein junger Mann (20) bei der Explosion eines selbst gebauten Sprengsatzes tödlich verletzt worden. Nach ersten Informationen wollte er wohl mit einem Abwasserrohr aus Plastik eine Kugelbombe in die Luft schießen. Doch der Sprengsatz explodierte zu früh. Ein Notarzt konnte den Mann nicht mehr retten. Die Feuerwehr ließ einen Sprengmeister kommen; er stellte das Rohr und die Böller-Reste sicher.

    Ein weiterer Mensch kam in Brandenburg ums Leben

    Und auf einer Freifläche in Kremmen (Brandenburg) wurde ein 21-jähriger Mann tödlich verletzt. Der Mann sei im Zusammenhang mit dem Abbrennen von pyrotechnischen Erzeugnissen ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums des Polizeipräsidiums Brandenburg,

    Die Polizei sperrte den Unfallort großräumig ab und zog die Feuerwehr hinzu, um die Absperrmaßnahmen sowie die Ausleuchtung des Einsatzortes zu unterstützen.

    Zusätzlich kamen Spezialkräfte der Kriminalpolizei sowie Experten der Bundespolizei (USBV) zur Entschärfung gefährlicher Gegenstände zum Einsatz.

  • Feuerwerksverbot rund um die Binnenalster und auf dem Rathausmarkt

    Feuerwerksverbot rund um die Binnenalster und auf dem Rathausmarkt

    Silvester 2024/2025 – Feuerwerksverbot rund um die Binnenalster und auf dem Rathausmarkt

    Hamburg

    Zum Jahreswechsel 2024/2025 wird wieder das Mitführen, Abbrennen und Verwenden von Feuerwerkskörpern rund um die Binnenalster und auf dem Rathausvorplatz untersagt.

    Das Verbot umfasst alle pyrotechnischen Gegenstände mit Ausnahme des sogenannten Kleinstfeuerwerks (beispielsweise Knallerbsen und Wunderkerzen).

    Aufgrund von Erkenntnissen aus vergangenen Jahreswechseln geht die Polizei Hamburg davon aus,
    dass tausende Feiernde das neue Jahr auf den zentralen Plätzen der Innenstadt begrüßen werden, darunter erfahrungsgemäß auch viele Familien mit Kindern.

    Anlässlich der Silvesterfeierlichkeiten kam es in der Vergangenheit in diesem Bereich immer wieder zu gefährlichen und bedrohlichen Situationen durch unsachgemäßes Abbrennen von Feuerwerkskörpern.

    Besucherinnen und Besucher sowie Einsatzkräfte wurden teilweise gezielt mit pyrotechnischen Gegenständen beworfen. Dabei wurden zahlreiche Personen verletzt, darunter auch Kinder.

    Zum Jahreswechsel 2019/2020 erließ die Polizei Hamburg erstmalig eine Allgemeinverfügung, die unter anderem das Abbrennen von Feuerwerk rund um die Binnenalster untersagte. Diese Maßnahme trug entscheidend zu einem sicheren Jahreswechsel am zentralsten Platz der Innenstadt bei.

    Um den Besucherinnen und Besuchern einen möglichst sicheren und damit auch vergnüglichen
    letzten Tag des Jahres 2024 zu ermöglichen, hat die Polizei auch für das bevorstehende Silvester
    eine Allgemeinverfügung erlassen.

    Diese untersagt erneut das Mitführen, Abbrennen und Verwenden von Feuerwerkskörpern der
    Kategorien F2, F3 und F4 (alles außer dem sogenannten Ganzjahresfeuerwerk).

    Das Verbot gilt vom 31. Dezember 2024, 18:00 Uhr bis zum 1. Januar 2025, 01:00 Uhr und erstreckt
    sich über die Straßen Jungfernstieg, Neuer Jungfernstieg, Lombardsbrücke, Ballindamm, und Reesendamm sowie den Rathausmarkt. Die genaue Abgrenzung ist der Karte zu entnehmen.

    Weitere Informationen hierzu hat die Polizei unter https://www.polizei.hamburg/silvester auf ihrer Homepage bereitgestellt.

    Im Sinne eines sicheren Jahreswechsels werden die Bezirksämter der Stadt Hamburg auch in diesem Jahr wieder eine Anordnung erlassen, in der auf den ordnungsgemäßen Umgang mit Pyrotechnik zum Jahreswechsel hingewiesen wird.

    Darin wird unter anderem angegeben, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden wie Reetdachhäusern oder Anlagen wie Tankstellen gemäß der geltenden (ersten) Sprengstoffverordnung untersagt ist. Auch in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten ist das Abbrennen von Pyrotechnik untersagt. Die entsprechende Anordnung wird zum Jahreswechsel im Amtlichen Anzeiger veröffentlicht.

    Die Polizei wird die Silvesterfeierlichkeiten in der Innenstadt und den Bezirken wieder im Rahmen eines großen Einsatzes begleiten.

  • Tadschike bleibt noch in Haft !

    Tadschike bleibt noch in Haft !

    Tadschike bleibt noch in Haft !

    Köln

    Im Zusammenhang mit den vor der Silvesternacht angeordneten Ingewahrsamnahmen haben Richter heute über die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen entschieden.

    Nach eingehender Befassung mit dem Fall verbleibt der 25-jährige Tadschike für die Dauer von 14 Tagen in polizeilichem Gewahrsam. Für die anderen Drei waren nach Entscheidung des Gerichts die freiheitsentziehenden Maßnahmen zu beenden.

    Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden in allen Fällen fortgeführt.  

  • Silvestereinsätze am Bremer Hauptbahnhof

    Silvestereinsätze am Bremer Hauptbahnhof

    Zum Jahreswechsel 2022 / 2023 hat die Bundespolizeiinspektion Bremen neben dem Flughafen besonders den Bremer Hauptbahnhof überwacht. In Absprache mit der Polizei Bremen unterstützte die Bundespolizei deren Ordnungsmaßnahmen auf dem Bahnhofsvorplatz, wo ständige Maßnahmen erfolgten: Viele Personen warfen ungehemmt mit Feuerwerkskörpern oder zündeten sie aus der Hand. Rund 50 Personen erhielten deutliche Ansprachen oder Platzverweise. Zahlreiche Personalien wurden ermittelt.

    Die erste Bilanz im eigenen Zuständigkeitsbereich innerhalb des Hauptbahnhofes ist überschaubar. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass später weitere Anzeigen von Geschädigten eingehen. Auch im Hauptbahnhof erhielten alkoholisierte Personen Platzverweise, wenn es zu Ordnungsstörungen kam.

    Das Hörvermögen von Passanten hat beispielsweise ein 20-jähriger Bremer gefährdet, als er einen Böller im Personentunnel zündete. Zusammen mit drei Freunden versuchte er sich über einen Bahnsteig zu entfernen und wurde kurzzeitig festgenommen.

    Ein 50-jähriger Mann wurde ermahnt, sich zeitnah bei der Staatsanwaltschaft zu melden, weil drei Aufenthaltsermittlungen gegen ihn vorlagen.

    Ein 16-Jähriger hantierte in gefährlicher Weise mit Feuerwerkskörpern. Er wurde in Gewahrsam genommen und an einen Betreuer übergeben.

    Bei einem 21-Jährigen wurden mehrere lebensgefährlich erscheinende Böller sichergestellt (siehe Foto), nachdem er wegen des Verursachens eines ungewöhnlich lauten Knalls aufgefallen war. Er erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die Ermittlungen dauern an.