Schlagwort: SOKO

  • Wieder Brände in Linz – SOKO ermittelt auf Hochtouren

    Wieder Brände in Linz – SOKO ermittelt auf Hochtouren

    Erneuter Brand in Linz

    Koblenz – 

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 11.07.2023 kam es in den frühen Morgenstunden zwischen 03:30 und 04:30 Uhr erneut zu weiteren Branddelikten im Stadtgebiet Linz am Rhein. Die Vorgänge
    stehen möglicherweise im Zusammenhang mit einer anhaltenden Serie von Brandstiftungen im Bereich Linz am Rhein in den letzten Wochen.

    Insgesamt ermittelt die Kriminalinspektion Neuwied derzeit wegen mindestens fünf Bränden seit April dieses Jahres, die im unmittelbaren zeitlichen und räumlichen Zusammenhang stehen. Die polizeilichen Ermittler gehen davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden. Glücklicherweise sind durch die Vorfälle, auch aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, keine Personen zu Schaden gekommen.

    Die Polizei hat anlässlich dieser Serie bei der Kriminalinspektion Neuwied eine interdisziplinäre Ermittlungsgruppe eingerichtet, die aus Brandermittlern der Kriminalpolizei, Kolleginnen und Kollegen der Spurensicherung und aus Schutzpolizisten besteht.

    Die Ermittlungsgruppe arbeitet bereits mit Hochdruck an der Aufklärung der Fälle. Zum aktuellen Ermittlungsstand können derzeit keine Angaben gemacht werden. Es finden jedoch umfangreiche Maßnahmen statt, so werden derzeit u.a. Spuren ausgewertet und Zeugen befragt.

    Die Polizei nimmt die zunehmende Verunsicherung in der Bevölkerung sehr ernst und wird in
    den relevanten Zeiten verstärkt präsent sein und niedrigschwellig Kontrollen durchführen.

    Zudem bitten wir die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit der Serie stehen könnten, werden bei der Kriminalinspektion Neuwied (02631-878-0) sowie der Polizeiinspektion Linz (02644-943-0) rund um die Uhr entgegengenommen.

  • Polizei richtet Ermittlungsgruppe nach gewalttägigen Übergriffen in Koblenz-Neuendorf ein

    Polizei richtet Ermittlungsgruppe nach gewalttägigen Übergriffen in Koblenz-Neuendorf ein

    Im Nachgang zu den Einsatzgeschehen vor und in der Silvesternacht in der Großsiedlung Koblenz-Neuendorf hat die Polizei Koblenz eine Ermittlungsgruppe (EG) eingerichtet. Das Ziel dieser EG ist es, den vorliegenden und eingehenden Hinweisen an zentraler Stelle nachzugehen, um die Tatverdächtigen zu identifizieren.

     

    Vor dem Hintergrund der letzten Corona-Jahre und der damit einhergehenden Einschränkungen wurde diesjährig nach langer Zeit der Verkauf von Feuerwerkskörpern wiederaufgenommen, so dass überwiegend am Silvesterwochenende in und rund um Koblenz ereignistypische Straftaten verzeichnet wurden. Einzig der gewalttätige Übergriff in Koblenz-Neuendorf hatte eine andere Qualität.
    Diese Straftaten, die einzig und allein auf die Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung abzielte, werden von der Polizei ernst genommen, intensiv aufgearbeitet und konsequent verfolgt.

    In dem Zusammenhang bittet die Polizei Koblenz eventuelle Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 0261/103-1300 oder Ermittlungsgruppe.Silvester@polizei.rlp.de zu melden.

  • Birgit Ameis Opfer eines Gewaltverbrechens – Video

    Birgit Ameis Opfer eines Gewaltverbrechens – Video

    Die Sonderkommission (SOKO) Hahn, die beim Polizeipräsidium Koblenz eingerichtet ist, geht davon aus, dass die seit Ostersamstag 2015 vermisste und kürzlich tot aufgefundene Birgit Ameis einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist.

    Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Kreuter, Leiter der „SOKO Hahn“ erklärt weiter, dass es sich bei der am 05.11.2020 in einem Waldstück an der alten Hunsrückhöhenstraße, zwischen Lötzbeuren und dem Flughafengelände aufgefundenen Frauenleiche um die sterblichen Überreste von Birgit Ameis handelt.

    Damit haben die seit nunmehr 6 Jahren andauernden Ermittlungen nochmals einen neuen Schwerpunkt und weiteren Schub erhalten.

    Kreuter: „Wir haben Profiler des LKA Nordrhein-Westfalen und des LKA Rheinland-Pfalz hinzugezogen, die das Tatgeschehen rekonstruiert und neue Ermittlungsansätze aufgezeigt haben. Außerdem geben uns die zum Teil gut erhaltene Kleidung und andere Gegenstände aus dem Besitz des Opfers und auch mutmaßlich vom Täter stammende Gegenstände, Anlass zur Hoffnung. Hier sind wir momentan dabei, mit modernsten, aber auch zeitintensiven, kriminaltechnischen Untersuchungsmethoden, Hinweise auf einen möglichen Täter zu erlangen. Mittlerweile sind unsere Wissenschaftler ja in der Lage, auch nach Jahren noch Täter-DNA und andere beweiserhebliche Spuren aufzufinden. Die Chancen stehen hier nicht schlecht!“


    Darüber hinaus setze die „SOKO Hahn“ auch immer noch auf Zeugenaussagen zu Beobachtungen und Feststellungen rund um das Tatgeschehen, wobei jede noch so unwichtig erscheinende Beobachtung dabei für die Ermittler von großer Bedeutung sein könnte, so Bernd Kreuter weiter. 

    Die „Soko Hahn“ richtet sich deshalb nochmals mit folgenden Fragen an die Bevölkerung: 

    1. Wer hat Birgit Ameis am Ostersamstag, dem 04.04.2015, allein oder in Begleitung im Bereich des Flughafens Hahn oder der umliegenden Gemeinden gesehen?
    2. Wer hat den roten Pkw Renault Megan Scenic, SU-UA 256, wahrgenommen? Dieser war zuletzt auf dem Gemeindeparkplatz im Mühlenweg in Lautzenhausen abgestellt worden.
    3. Wer hat Ostersamstag, 04.04.2015 oder an den Tagen danach, Beobachtungen zu Personen oder anderen Fahrzeugen am Abstellort des Pkw von Birgit Ameis am Mühlenweg in Lautzenhausen gemacht?
    4. Wer hat am Ostersamstag, 04.04.2015 oder in den Tagen danach Beobachtungen gemacht, die mit dem Verbringen und Ablegen der Leiche von Birgit Ameis, in dem Waldgebiet der Gemarkung Büchenbeuren, an der alten Hunsrückhöhenstraße B 327, K 77 Richtung Lötzbeuren unweit der Start -und Landebahn des Flughafens Hahns, im Zusammenhang stehen könnten? 

          
    Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach nun eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.
    Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden.
    Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen und Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

    Sachdienliche Hinweise, nehmen die Kriminaldirektion Koblenz unter der Rufnummer 0261/103-2690 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Für vertrauliche Informationen wurde darüber hinaus ein anonymes Hinweistelefon unter der Rufnummer 0261/103-2738 eingerichtet.

  • Festnahme – Lebensgefährtin des 27-jährigen Münsteraners im Fall des vielfachen Missbrauchs

    Festnahme – Lebensgefährtin des 27-jährigen Münsteraners im Fall des vielfachen Missbrauchs

    Festnahme im Zusammenhang mit der EK Rose – Lebensgefährtin des 27-jährigen Münsteraners in Untersuchungshaft

    In dem umfangreichen Ermittlungssachverhalt wegen des Verdachts des vielfachen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern haben Polizeibeamte der “EK Rose” am heutigen Tag (05.02.) die 31-jährige Mutter des heute 11 Jahre alten Jungen festgenommen, der nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen Opfer zahlreicher schwerer sexueller Missbrauchshandlungen durch verschiedene männliche Personen geworden ist.
    Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Münster am heutigen Tag beim Amtsgericht Münster einen Haftbefehl gegen die Beschuldigte erwirkt.


    Seit der Festnahme ihres 27-jährigen Lebensgefährten im Mai des vergangenen Jahres liefen Ermittlungen gegen die Beschuldigte.
    Aufgrund der zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse, die sich insbesondere auf die Auswertung von IT-Asservaten und der Aussage eines gesondert angeklagten Tatverdächtigen aus Aachen in dem gegen ihn aktuell laufenden Strafverfahren ergeben haben, besteht nunmehr der dringende Verdacht, dass die Beschuldigte spätestens seit Oktober 2018 davon wusste, dass ihr Lebensgefährte ihren Sohn über Jahre wiederholt schwer sexuell missbraucht haben soll.

    Ihr Lebensgefährte soll der Beschuldigten gegenüber die Missbrauchshandlungen während eines gemeinsamen Urlaubs im Oktober 2018 eingestanden haben.
    Gleichwohl soll die Beschuldigte in Kenntnis dieser Umstände an der Beziehung festgehalten und ihren Sohn dem Münsteraner ungeschützt überlassen haben. So soll sie es unter anderem auch toleriert haben, dass ihr Lebensgefährte mit dem Jungen an zahlreiche Orte in Deutschland fuhr bzw. mit ihm – und ohne ihre Begleitung – verreiste. Obwohl sie hierzu als leibliche Mutter verpflichtet gewesen wäre, soll sie keine Anstrengungen unternommen haben, um den mutmaßlichen vielfachen schweren sexuellen Missbrauch ihres Kindes durch den Münsteraner zu verhindern.

    Es besteht daher der dringende Verdacht der Beihilfe (durch Unterlassen) zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern (vermutlich begangen durch den gesondert verfolgten Mann aus Münster) in einer Vielzahl von Fällen.

    Bislang besteht demgegenüber kein dringender Tatverdacht dafür, dass die Beschuldigte wusste, dass neben ihrem Lebensgefährten auch andere Männer ihren Sohn schwer sexuell missbraucht haben sollen.
    Der gesondert verfolgte Tatverdächtige aus Aachen hat hierzu ausdrücklich erklärt, dass die Beschuldigte von möglichen Missbrauchshandlungen anderer Männer keine Kenntnis gehabt habe.

    Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass die Beschuldigte während eines gemeinsamen Urlaubs in Dänemark im Jahr 2019 ihren Sohn dazu ermuntert haben soll, eine sexuelle Handlung an dem 27-jährigen Münsteraner vorzunehmen und bei einer sich anschließenden schweren sexuellen Missbrauchshandlung des Jungen dabei gewesen und diese nicht verhindert haben soll.

    Die Beschuldigte wurde noch gestern(05.02.) dem Haftrichter vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.

    Die Beschuldigte äußerte sich nach ihrer Festnahme nicht zu den Vorwürfen.

  • SOKO Ochtendung – Silvia wurde in Köln umgebracht

    SOKO Ochtendung – Silvia wurde in Köln umgebracht

    Koblenz Ochtendung Köln

    SOKO Ochtendung – Silvia wurde in Köln umgebracht

    Ermittlungen der Kriminalpolizei Köln und Koblenz haben ergeben, dass das am Freitag (18. Dezember 2020) in Ochtendung (Kreis Mayen-Koblenz) tot aufgefundene weibliche Opfer (31) mit hoher Wahrscheinlichkeit in Köln umgebracht wurde.
    Daher hat die Staatsanwaltschaft Köln das Verfahren zuständigkeitshalber von der Staatsanwaltschaft Koblenz übernommen.
    Für die Ermittlungen hat die Polizei Köln eine Mordkommission eingesetzt.


    Bereits am 23. Dezember war es den Ermittlern gelungen, die verbrannte Frauenleiche zu identifizieren.
    Weitere Ermittlungen führten dann auf die Spur eines Kölners (34) der dringend verdächtig ist, die Bulgarin erschossen und anschließend verbrannt zu haben. Beamte einer Spezialeinheit nahmen den Tatverdächtigen daraufhin am 24. Dezember in Köln vorläufig fest. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

    Per Öffentlichkeitsfahndung suchte die Polizei nach dem gelben Fiat Panda mit Städtekennung „MYK“ des Opfers. Streifenbeamte erkannten vor Kurzem das in der Allerstraße im Stadtteil Chorweiler. Kriminalbeamte stellten das Fahrzeug sicher.
    Bereits bei der ersten Begutachtung sicherten die Ermittler in dem Fahrzeug Spuren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Tat in Zusammenhang stehen. Daraus haben sich aus Sicht der Mordkommission bereits erfolgversprechende Ermittlungsansätze ergeben, die auf Hochtouren weiter verfolgt werden.

    Die Beamten der Mordkommission fragen:

    Wer hat beobachtet, wann und von wem der Kleinwagen in der Allerstraße abgestellt wurde?

    Wem sind das Auto und der Nutzer bereits vor dem 18. Dezember aufgefallen?

    Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11, Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. (he)

    Foto privat