Schlagwort: Soldaten

  • Militärmaschine mit Geldscheinen stürzt ab – Viele Tote

    Militärmaschine mit Geldscheinen stürzt ab – Viele Tote

    Flugzeugabsturz in Bolivien: Militärmaschine mit Geldscheinen stürzt ab – 15 Tote und Tumulte am Unglücksort

    Ein Flugzeugabsturz in Bolivien hat die Region um La Paz erschüttert. Eine Hercules C-130 der bolivianischen Luftwaffe verunglückte beim Landeanflug am Flughafen El Alto. Nach ersten offiziellen Angaben starben mindestens 15 Menschen, außerdem meldeten Behörden zahlreiche Verletzte. Die Maschine transportierte neu gedruckte Banknoten, weshalb es kurz nach dem Unglück zu chaotischen Szenen kam.

    Absturz nahe El Alto: Fahrzeuge auf Straße getroffen, Feuerball nach dem Aufprall

    Die C-130 kam beim Landen von der Piste ab und krachte in der Nähe einer stark befahrenen Straße. Dabei beschädigte oder zerstörte der Aufprall laut Berichten rund 15 Fahrzeuge, darunter Kleinbusse, private Autos und ein Lastwagen. Kurz darauf gingen Wrackteile in Flammen auf, und dicker Rauch stand über dem Gebiet. Ermittler prüfen die Ursache, denn bisher nennt niemand einen konkreten Auslöser für den Flugzeugabsturz in Bolivien.

    Menschen sammeln Geldscheine ein – Soldaten und Polizei greifen ein

    Weil sich Banknoten am Unglücksort verteilten, strömten viele Schaulustige zur Absturzstelle. Einige versuchten, Geldscheine einzusammeln, und dadurch behinderten sie Rettungskräfte und Feuerwehr. Die Behörden reagierten deshalb mit einem Großaufgebot: Mehr als 500 Soldaten und rund 100 Polizisten rückten an, und sie lösten die Menschenmenge mit Wasser und chemischen Mitteln auf. Einsatzkräfte nahmen mehrere Personen fest.

    Die Zentralbank erklärte, dass die Banknoten noch keinen Zahlungsstatus hatten, weil sie nicht in Umlauf gelangten. Deshalb verbrannten Polizei und Militär die Geldkisten vor Ort, um weitere Plünderungen zu verhindern. Der Flugzeugabsturz in Bolivien bleibt damit nicht nur eine Tragödie, sondern auch ein Großeinsatz für Behörden und Sicherheitskräfte.

    Mehr Hintergründe findest Du auch in unseren Kategorien Weltweit und Verkehr. Offizielle Infos bieten zudem die Banco Central de Bolivia, die Luftfahrtbehörde DGAC sowie die Fuerza Aérea Boliviana.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Verurteilung zweier ehemaliger Soldaten wegen Vergewaltigung in einer Kölner Kaserne !

    Verurteilung zweier ehemaliger Soldaten wegen Vergewaltigung in einer Kölner Kaserne !

    Vergewaltigung in Kölner Kaserne

    Strafsenat weist Revisionen der Angeklagten vollständig zurück

    Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen zwei ehemalige Soldaten bestätigt, die das Landgericht Köln wegen der Vergewaltigung in einer Kölner Kaserne zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt hatte. Damit ist die Entscheidung der Vorinstanz rechtskräftig. Die Tat hatte im Oktober 2021 bundesweit für großes Aufsehen gesorgt.

    Das Landgericht Köln sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer eine 18-Jährige mehrfach vergewaltigten. Die Angeklagten lernten die junge Frau zuvor in einer Diskothek in Köln kennen. Die Geschädigte war zu diesem Zeitpunkt stark in ihrer Fähigkeit zur Willensbildung eingeschränkt. Die Männer nahmen sie mit auf das Kasernengelände und missbrauchten sie dort auf einer Stube.

    Gericht bestätigt Tatablauf und Schwere der Schuld

    Die Richterinnen und Richter stellten fest, dass beide Täter während der Übergriffe Videoaufnahmen anfertigten. Diese Aufnahmen belegten nicht nur den Ablauf der Taten, sondern erfüllten zusätzlich den Straftatbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Das Gericht betonte die besondere Schutzbedürftigkeit der Geschädigten sowie das Ausnutzen der militärischen Umgebung durch die Täter.

    Für den zur Tatzeit heranwachsenden Angeklagten verhängte das Landgericht eine Jugendstrafe von zwei Jahren und vier Monaten. Sein erwachsener Mittäter erhielt eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Zusätzlich ordnete das Gericht die Einziehung verschiedener Beweismittel an.

    Bundesgerichtshof sieht keine Rechtsfehler

    Beide Angeklagten versuchten, das Urteil durch Revision anzufechten. Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs prüfte das Verfahren jedoch umfassend und sah keine Rechtsfehler. Die Revisionen wurden als unbegründet verworfen, sodass die Verurteilungen endgültig bestehen bleiben.

    Die Entscheidung des BGH stärkt die Position von Opfern sexualisierter Gewalt und unterstreicht die klare strafrechtliche Bewertung von Taten, die im militärischen Umfeld stattfinden. Weitere Informationen zu aktuellen Rechtsthemen finden Leserinnen und Leser auch im Nachrichtenbereich von blaulichtmyk.de.

    Weitere Hinweise für Betroffene

    Betroffene sexualisierter Gewalt können sich jederzeit an die Polizei wenden. Die Bundespolizei bietet Informationen und Anlaufstellen unter bundespolizei.de. Unterstützung erhalten Betroffene außerdem über das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der bundesweiten Nummer 116 016.

  • Security schießt US-Soldaten in Baumholder an

    Security schießt US-Soldaten in Baumholder an

     US-Soldat in Baumholder angeschossen


    Nach einem Streit vor der US-Kaserne in Baumholder ist ein 23-jähriger US-Soldat in der Nacht auf zwei Security-Mitarbeiter losgegangen und dabei verletzt worden.

    Wie die Polizei mitteilte, hatte der US-Soldat den Sicherheitsdienst angegriffen. Daraufhin habe ihm einer der beiden Security-Mitarbeiter in den Oberschenkel geschossen.

    Der US-Soldat sei daraufhin erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Polizeiangaben konnte der 23-Jährige die Klinik aber am Sonntagmorgen wieder verlassen.

    Motiv des US-Soldaten ist unklar

    Warum der Soldat den Sicherheitsdienst angegriffen hat, ist Teil der Ermittlungen, die die Polizeiinspektion Baumholder mit der Staatsanwaltschaft in Bad Kreuznach übernommen hat.

    5.000 Soldaten leben in Baumholder

    Die Stadt Baumholder im Westrich ist für die amerikanischen Streitkräfte einer der größten europäischen Standorte. Nach Angaben der Verbandsgemeinde leben etwa 5.000 Soldaten und 4.000 Zivilangehörige in Baumholder.

    Als erstes berichtete der SWR

  • Verletzte Soldaten aus Mali kommen in Koblenz an – Video

    Verletzte Soldaten aus Mali kommen in Koblenz an – Video

    Verletzte Soldaten aus Mali kommen in Koblenz an
     

     

    Die ersten beim Anschlag in Mali verletzten Bundeswehrsoldaten sind am Abend im Koblenzer Bundeswehrzentralkrankenhaus angekommen.

    Der Evakuierungsflug landete nach Angaben der Luftwaffe am Samstagnachmittag in Köln. An Bord waren die drei schwer verletzten deutschen Blauhelm-Soldaten und die, die liegend transportiert werden mussten. Sie wurden von einem Konvoi aus Koblenz abgeholt, in dem unter anderem zwei speziell zu Großraumrettungswagen mit Intensivbetreuungsplätzen umgebaute Linienbusse, die bei den Berufsfeuerwehren in Trier und Koblenz stationiert sind, des Landes Rheinland-Pfalz eingesetzt wurden.

    Am Vormittag war ein zweiter Airbus gestartet, der die anderen der insgesamt zwölf verletzten Soldaten aus Mali nach Stuttgart bringen soll. Von dort aus sollen sie zur weiteren medizinischen Behandlung ins Bundeswehr-Krankenhaus nach Ulm kommen.

    Ein Selbstmordattentäter hatte am Freitag rund 180 Kilometer nordöstlich der Stadt Gao eine Patrouille mit einer Autobombe angegriffen. Es wurden 13 UN-Soldaten verletzt – zwölf Deutsche und ein Belgier.

    Der Großraum-Intensivtransportwagen, der bei der Berufsfeuerwehr in Koblenz stationiert ist, kann mehrere Intensivpatienten unter medizinischer Betreuung gleichzeitig transportieren. Daneben kam auch der Großraumrettungswagen aus Trier zum Einsatz. Auch das Bundeswehr-Zentralkrankenhaus ist mit eigenen Fahrzeugen am Transport beteiligt.
    Insgesamt verfügt Rheinland-Pfalz über drei Großraumfahrzeuge zum Patiententransport. Sie sind Teil des Katastrophenschutzes. Die Spezialfahrzeuge sind bei den Berufsfeuerwehren Koblenz, Trier und Ludwigshafen stationiert.