Schlagwort: Sommerreifen

  • Unfälle – Winterglätte im Dienstgebiet der PI Straßenhaus

    Unfälle – Winterglätte im Dienstgebiet der PI Straßenhaus

    Winterglätte im Dienstgebiet der PI Straßenhaus: Sechs Unfälle nach Schneefall

    Der Wintereinbruch am 02.01.2025 brachte im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Straßenhaus rund fünf Zentimeter Neuschnee. Dadurch rutschten viele Straßen in kurzer Zeit in einen kritischen Zustand. Mehrere Verkehrsteilnehmer unterschätzten die Lage. Die Folge: Unfälle wegen winterglatter Fahrbahn häuften sich innerhalb weniger Stunden.

    Nach Angaben der Polizei registrierten die Einsatzkräfte insgesamt sechs Sachschadensunfälle. In allen Fällen verloren Fahrerinnen und Fahrer auf glatter oder schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle. Sie fuhren dabei mit einer Geschwindigkeit, die nicht zur Wetterlage passte. Zum Glück erlitt niemand Verletzungen. Dennoch blieb es nicht bei kleinen Schreckmomenten, denn die Schäden an Fahrzeugen und teils auch an der Infrastruktur verursachten Aufwand und Kosten.

    Unangepasste Geschwindigkeit als Hauptursache

    Die Polizei sieht vor allem ein Problem: Viele Menschen passen ihr Tempo zu spät an. Wer bei Schnee oder Eis „normal“ weiterfährt, verlängert den Bremsweg massiv. Außerdem reagiert das Auto in Kurven deutlich sensibler. Genau deshalb entstehen Unfälle wegen winterglatter Fahrbahn oft plötzlich und ohne große Vorwarnung.

    Hinzu kommt die Fahrbahnbeschaffenheit. Schneematsch, festgefahrener Schnee und spiegelglatte Stellen wechseln sich häufig ab. Das gilt besonders auf Nebenstrecken, in Waldpassagen und an Steigungen. Wer dort zu schnell fährt, riskiert einen Rutscher, auch ohne riskantes Überholen oder dichtes Auffahren.

    Sommerreifen im Winter: Risiko steigt sofort

    In einem der Unfälle fuhr ein Verkehrsteilnehmer sogar mit Sommerbereifung. Diese Reifen liefern bei Kälte und Schnee deutlich weniger Grip. Das Fahrzeug verliert schneller die Spur, und der Bremsweg steigt spürbar. Die Polizei macht deshalb klar: Die richtige Bereifung entscheidet im Winter oft über Kontrolle oder Crash.

    So reduzierst Du das Unfallrisiko bei Schnee und Eis

    • Fahre deutlich langsamer, vor allem in Kurven und auf Nebenstraßen.
    • Halte mehr Abstand als sonst, damit Du früher reagieren kannst.
    • Nutze Winterreifen mit ausreichendem Profil und prüfe den Luftdruck.
    • Plane mehr Zeit ein und vermeide hektische Lenk- oder Bremsmanöver.
    • Achte auf Brücken, Senken und schattige Abschnitte, dort friert es schneller.

    Die Polizei appelliert an alle Fahrerinnen und Fahrer, Geschwindigkeit und Fahrzeugausstattung konsequent an die winterlichen Verhältnisse anzupassen. So schützt Du Dich selbst und auch andere. Denn Unfälle wegen winterglatter Fahrbahn lassen sich oft vermeiden, wenn Du vorausschauend fährst, früh bremst und das Tempo realistisch wählst.

    Weitere Informationen zur Dienststelle findest Du bei der Polizeiinspektion Straßenhaus. Hinweise und Anzeigen kannst Du auch über die Onlinewache einreichen.

    Mehr Meldungen rund um Verkehr findest Du in unserer Rubrik Verkehr. Aktuelle Fahndungen liest Du unter Fahndung. Weitere Nachrichten bündelt die Übersicht Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Mehrere Verkehrsunfälle – Verkehrsteilnehmer mit Sommerreifen unterwegs !

    Mehrere Verkehrsunfälle – Verkehrsteilnehmer mit Sommerreifen unterwegs !

    Mehrere Verkehrsunfälle – Verkehrsteilnehmer mit Sommerreifen unterwegs !

    Koblenz; Dernbach(WW); Neustadt/Wied; Oberhonnefeld-Gierend

    Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Montabaur ereigneten sich in der Zeit von Montag, 27.11.23, 08.30 Uhr, bis Dienstag, 28.11.23, 03.00 Uhr, aufgrund der winterlichen Straßen- und Verkehrsverhältnisse insgesamt fünf Verkehrsunfälle. Dabei wurde glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt.

    Der erste Verkehrsunfall ereignete sich am Montag, dem 27.11.2023, gegen 08.30 Uhr, auf der BAB 48, Fahrtrichtung Trier, kurz hinter der Anschlussstelle (AS) Koblenz/Nord. Hier kam die 21-jährige Fahrerin eines PKW Ford ins Schleudern, prallte in die Mittelschutzplanke, bevor das Fahrzeug schließlich auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Durch den Unfall wurde die 21-jährige leicht verletzt und mittels RTW in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert. Am PKW entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro.

    Nicht anders erging es dem 39-jährigen Fahrer eines PKW Peugeot. Dieser befuhr gegen 09.30 Uhr die BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main und kam, aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und nicht angepasster Geschwindigkeit, in Höhe des Dernbacher Dreiecks, ins Schleudern. Im Anschluss stieß er mit der Mittelschutzplanke zusammen, bevor das Fahrzeug schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen kam. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8000 Euro.

    Ähnlich erging es dem 28-jährigen Fahrer eines VW-Passat. Dieser befuhr gegen 20.00 Uhr die BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main. In Höhe der AS Neustadt/Wied kam der 28-jährige auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei hatte er Glück im Unglück, da das Fahrzeug fast unbeschädigt auf einer Grünfläche zum Stehen kam.

    Um 22.15 Uhr krachte es dann erneut.

    Hier kam der 24-jährige Fahrer eines PKW Audi, dieser befuhr zur Unfallzeit die BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main, kurz vor der AS Neuwied/Altenkirchen, ins Schleudern und touchierte den auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden PKW Mercedes eines 49-jährigen. Glücklicherweise konnten beide Fahrzeugführer ihre Fahrzeuge abfangen und auf dem Standstreifen zum Stehen bringen. Es entstand Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.

    Am Dienstag, den 28.11.2023, mussten Beamte der Autobahnpolizei Montabaur gegen 03.00 Uhr dann erneut zu einem Unfall ausrücken. Hier war der 33-jährige Fahrer eines Mercedes-Sprinter verunfallt. Er war auf der BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt/Main, auf schneebedeckter Fahrbahn zu schnell unterwegs und kam, ebenfalls kurz vor der AS Neuwied/Altenkirchen, ins Schleudern. Im Anschluss prallte er frontal in die Mittelschutzplanke, bevor der Transporter schließlich, entgegengesetzt zur Fahrtrichtung, zwischen dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde zudem festgestellt, dass die Reifenprofiltiefe auf der Hinterachse fast gegen null ging. Es entstand ein Schaden von ca. 12.000 Euro.

    Darüber hinaus führten Beamte(-innen) der Autobahnpolizei Montabaur am Montag, den 27.11.2023, Kontrollen mit dem Schwerpunkt auf witterungsangepasster Bereifung durch. Hierbei war mit Erstaunen festzustellen, dass noch eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern mit Sommer- bzw. nicht witterungsangepasster Bereifung unterwegs waren. Diese Verstöße werden mit einem Bußgeld von mind. 60 EUR und einem Punkt in Flensburg geahndet.

  • Fahrzeuggespann kommt von der Fahrbahn ab

    Fahrzeuggespann kommt von der Fahrbahn ab

    Niederfischbach – Am 06.04.2021, gegen 09:50 Uhr befuhr ein 59-Jähriger mit seinem Pkw und Anhänger die Landesstraße 280 aus Niederfischbach in Richtung Freudenberg.
    Im Verlauf der Strecke geriet das Fahrzeuggespann auf der winterglatten, schneebedeckten Fahrbahn außer Kontrolle und kam nach rechts von der Straße ab.

    Dabei drehte sich das Gespann zusätzlich, wodurch der Pkw schließlich auf der dort befindlichen Schutzplanke aufsetzte und der Anhänger quer und auf der Seite liegend auf der Fahrbahn zum Stillstand kam.
    Sachschaden am Fahrzeuggespann und der Schutzplanke.
    Pkw und Anhänger waren mit Sommerbereifung ausgestattet.
    Somit wurde ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.