Schlagwort: Sozialvorschriften

  • 112 Kontrollen auf der B233: Polizei Unna deckt zahlreiche Verstöße bei Schwerpunkteinsatz auf

    112 Kontrollen auf der B233: Polizei Unna deckt zahlreiche Verstöße bei Schwerpunkteinsatz auf

    Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg: Polizei kontrolliert 112 Fahrzeuge

    Im Rahmen eines gezielten Schwerpunkteinsatzes auf der B233 in Fröndenberg/Unna hat die Kreispolizeibehörde Unna am Mittwoch (18.02.2026) und Donnerstag (19.02.2026) insgesamt 112 Fahrzeuge überprüft. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten jeweils zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr am Ausbauende in beide Fahrtrichtungen. Ziel der Maßnahme war die Überprüfung der Sozialvorschriften im gewerblichen Personen- und Güterverkehr.

    Den Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg führte der Verkehrsdienst gemeinsam mit Einsatzkräften des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) durch. Die Bilanz zeigt zahlreiche Verstöße.

    Zahlreiche Anzeigen wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften

    Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte 36 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz. Fahrer hielten die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht ein. Zusätzlich stellten die Beamtinnen und Beamten acht Verstöße wegen unzureichender Ladungssicherung fest.

    Zwei weitere Anzeigen betrafen Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz, da erforderliche Lizenzen nicht mitgeführt wurden. Zwei Fahrzeuge wiesen technische Mängel auf. Zudem registrierten die Einsatzkräfte Verstöße im Bereich der Berufskraftfahrerqualifikation sowie einen Kabotageverstoß.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Verkehr finden Sie auch unter Verkehr sowie aktuelle Polizeiberichte aus Deutschland.

    Strafanzeigen wegen Drogen am Steuer

    Besonders gravierend verlief der Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg bei mehreren Drogenverstößen. Ein Lkw-Fahrer reagierte positiv auf Kokain und Amphetamine. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Der Fahrzeughalter zeigte sich darüber verärgert und verlangte die Namen sowie Dienstnummern der eingesetzten Beamten.

    Ein Pkw-Fahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und drehte sich um 180 Grad. Nur knapp verhinderte er eine Kollision mit der Schutzplanke. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besaß. Ein Drogenvortest verlief positiv auf Kokain, Amphetamin und Methamphetamin. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an.

    Insgesamt leiteten die Beamtinnen und Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Betäubungsmitteln (§ 316 StGB) sowie zwei weitere Strafanzeigen nach § 24a StVG ein. Weitere Informationen zu rechtlichen Grundlagen bietet unter anderem das Strafgesetzbuch (§ 316 StGB).

    Gefährlicher Lkw mit erheblichen Mängeln

    Ein kontrollierter Lkw wies erhebliche technische Defekte auf. Die Polizei stellte einen gebrochenen Rahmen, eine ausgeschlagene Lenkung sowie einen undichten Tank fest. Die Einsatzkräfte untersagten die Weiterfahrt und begleiteten das Fahrzeug in eine Werkstatt.

    Hinter dem festgestellten Kabotageverstoß stand ein im Ausland ansässiges Unternehmen, das Speditionsaufträge in Deutschland ausführte. Das Gesetz erlaubt maximal drei Fahrten innerhalb von sieben Tagen.

    Mit dem Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg setzt die Kreispolizeibehörde Unna ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die Behörde kündigte an, auch künftig gemeinsam mit dem LAFP vergleichbare Kontrollen durchzuführen und Verstöße konsequent zu verfolgen. Weitere Informationen zur Arbeit der Polizei finden Sie auf der offiziellen Seite der Polizei NRW – Kreispolizeibehörde Unna.

  • Großkontrolle auf der A45: Polizei stoppt überladene LKW – Fahrer trickst mit falscher Karte

    Großkontrolle auf der A45: Polizei stoppt überladene LKW – Fahrer trickst mit falscher Karte

    Knallharte Kontrolle auf der Autobahn: 6.300 Euro kassiert – Weiterfahrt verboten!

    Mit einer umfassenden ROADPOL-Kontrolle auf der A45 hat die Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südosthessen am Dienstag ein deutliches Zeichen gesetzt. Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „Truck and Bus“ überprüften die Einsatzkräfte den gewerblichen Güter- und Personenverkehr gezielt auf Sicherheitsverstöße.

    Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten zwischen 9 Uhr und 15.45 Uhr auf dem Parkplatz Pfingstweide Ost an der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Gießen. Gerade auf stark frequentierten Strecken wie der A45 erhöht unsachgemäßer Fahrzeugbetrieb das Unfallrisiko erheblich.

    77 LKW und 87 Personen überprüft

    Im Rahmen der ROADPOL-Kontrolle A45 nahmen die Verkehrsspezialisten 77 Lastkraftwagen sowie 87 Personen genau unter die Lupe. Sie kontrollierten Fahrzeugzustand, Ladungssicherung und die Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten. Zusätzlich bauten sie eine mobile Waage auf, um die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeuge zu prüfen.

    Holztransporter massiv überladen

    Besonders schwer wog der Verstoß eines Holztransporters aus Nordrhein-Westfalen. Die Beamten stellten eine deutliche Überladung fest. Sie leiteten ein Verfahren zur Vermögensabschöpfung ein.

    Zudem prüften sie den Verdacht der Fälschung beweiserheblicher Daten.

    Die Einsatzkräfte durchsuchten Fahrzeug und Fahrer gezielt nach entsprechenden Beweismitteln.

    Weiterfahrt mit „falscher“ Fahrerkarte

    Ein weiterer LKW-Fahrer setzte seine Fahrt offenbar trotz ausgeschöpfter Lenkzeit fort. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte er dazu eine „falsche“ Fahrerkarte. Die Polizei stellte die Karte sicher und leitete die notwendigen Maßnahmen ein.

    Deutliche Bilanz am Ende des Einsatztages

    Die ROADPOL-Kontrolle A45 brachte zahlreiche Verstöße ans Licht:

    • 12 Verstöße gegen Sozialvorschriften
    • 6 Verstöße gegen die ordnungsgemäße Ladungssicherung
    • 5 Strafanzeigen
    • 8 weitere Ordnungswidrigkeiten

    In zwei Fällen untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt vollständig. Drei Lastkraftwagen wiesen technische Mängel auf, die nun zwingend behoben werden müssen.

    Über 6.300 Euro Sicherheitsleistung erhoben

    Die Polizei erhob Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 6.300 Euro. Zusätzlich verhängten die Beamten 260 Euro Verwarngelder.

    Diese Maßnahmen treffen sowohl Fahrer als auch verantwortliche Unternehmen.

    Kontrollen erhöhen die Sicherheit auf Autobahnen

    Die regelmäßige Durchführung einer ROADPOL-Kontrolle A45 trägt entscheidend zur Verkehrssicherheit bei. Verstöße gegen Lenkzeiten, mangelhafte Ladungssicherung oder technische Defekte gefährden alle Verkehrsteilnehmer. Besonders auf Autobahnen können schon kleine Fehler gravierende Folgen haben.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du in unseren Rubriken News, Verkehr und Deutschland.

    Informationen zur europaweiten Kontrollwoche veröffentlicht unter anderem ROADPOL. Details zu Lenk- und Ruhezeiten stellt das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) bereit. 

  • ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht klare Bilanz – 60 Anzeigen an einem Tag

    ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht klare Bilanz – 60 Anzeigen an einem Tag

    ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht 60 Anzeigen an einem Einsatztag

    Grenzen überschreiten, um Leben zu retten – dieser Leitgedanke bestimmt die europaweite Arbeit von ROADPOL.

    Das Netzwerk „European Roads Policing Network“ vereint Verkehrspolizeien aus EU-Mitgliedstaaten und koordiniert gemeinsame Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Auch im Rhein-Sieg-Kreis führen die Behörden regelmäßig Schwerpunktaktionen durch, um die Zahl der Verkehrsunfallopfer spürbar zu senken.

    Gezielte Kontrollen an drei zentralen Kontrollstellen

    Am Mittwoch (19. November) beteiligte sich die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis mit einem groß angelegten Kontrolltag an der europaweiten ROADPOL-Initiative. Teams aus den Polizeiwachen Troisdorf, Hennef und Eitorf sowie dem Verkehrsdienst überprüften ganztägig Lkw und Busse an drei Kontrollpunkten: der B8 in Hennef-Uckerath, der Kaldauer Straße in Siegburg und im Bereich der Meiger Mühle in Lohmar.

    Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf Fahrzeuge, die Warentransporte durchführen oder mehr als fünf Personen befördern. Ziel war es, Verstöße frühzeitig zu erkennen und unmittelbare Gefahren aus dem Verkehr zu ziehen.

    Fokus auf Geschwindigkeit, Ladung und Sozialvorschriften

    Die ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis deckten eine Vielzahl unterschiedlicher Verstöße auf. Besonders im Fokus standen Geschwindigkeitsübertretungen, nicht gesicherte Ladung, technische Mängel sowie Missachtungen der Sozialvorschriften. Immer wieder stellten die Beamten fehlende oder unvollständige Kontrollkarten der digitalen Tachographen fest – ein Pflichtnachweis, der die Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert.

    Insgesamt leitete die Polizei rund 60 Anzeigen ein. Vier davon betrafen Verstöße gegen Sozialvorschriften, die sich auf insgesamt 116 Einzelverstöße summierten. Hinzu kamen Anzeigen wegen mangelhafter Ladungssicherung, darunter ein Fall in Hennef-Uckerath, bei dem Gartenbausteine auf einem Anhänger unzureichend gegen Herabfallen gesichert waren.

    Gefährliche Rechtsabbiegemanöver – 13 Lkw-Fahrer erwartet Bußgeld

    Ein weiterer Schwerpunkt betraf das Rechtsabbiegen innerorts. 13 Lkw-Fahrer verstießen gegen die Pflicht, mit Schrittgeschwindigkeit abzubiegen. Diese Vorgabe soll schwere Abbiegeunfälle verhindern. Die Fahrer müssen nun mit Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei kündigt an, im gesamten Zuständigkeitsbereich weiterhin regelmäßige Schwerpunktaktionen durchzuführen. Die ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis folgen dabei einem klaren Ziel: Verkehrsunfälle verhindern und Menschenleben schützen.

    Weitere Informationen zur Verkehrssicherheit finden Leser auch auf blaulichtmyk.de/verkehr/. Aktuelle Polizeimeldungen stehen unter blaulichtmyk.de/news/ bereit.  

  • Schwerverkehrskontrolle auf der B10 – Polizei und Zoll ziehen Bilanz

    Schwerverkehrskontrolle auf der B10 – Polizei und Zoll ziehen Bilanz

    Schwerverkehrskontrolle auf der B10 bei Rinnthal

    Rinnthal

    Am 11.06.25, zwischen 9-13.30 Uhr, fand eine Schwerverkehrskontrolle, mit Zielrichtung Güterkraftverkehr, auf dem Parkplatz an der B 10, bei Rinnthal, statt.

    Neben Polizei, mit speziell geschulten Kräften für LKW Kontrollen, war auch der Zoll dabei. Bei der Kontrolle konnten Geschwindigkeitsverstöße und Verstöße gegen Sozialvorschriften und Arbeitsrecht festgestellt werden. Insgesamt wurden 18 LKWs durch die Kräfte kontrolliert.