Schlagwort: Spielzeugwaffe

  • Spielzeuggewehr sorgt für Polizeieinsatz

    Spielzeuggewehr sorgt für Polizeieinsatz

    Spielzeuggewehr lässt Polizei ausrücken – Einsatz endet als Fehlalarm

    Ein vermeintlich gefährlicher Vorfall hat am Dienstagnachmittag (20.01.) für einen schnellen und angespannten Polizeieinsatz in der Innenstadt gesorgt. Gegen 15.30 Uhr ging ein Notruf ein, der zunächst Schlimmes vermuten ließ. Ein aufgeregter Passant meldete einen Mann, der halb maskiert mit einem Gewehr im Bereich der Bahnhofstraße und der Kurt-Schumacher-Straße umherlaufen soll.

    Passant meldet bewaffneten Mann

    Nach Angaben des Anrufers hantierte der Mann offen mit dem vermeintlichen Gewehr und lief damit sichtbar durch den öffentlichen Raum. Die Situation wirkte aus Sicht des Zeugen bedrohlich, weshalb die Polizei umgehend mehrere Streifenwagen entsandte. Gerade in innerstädtischen Bereichen nehmen Einsatzkräfte solche Meldungen sehr ernst.

    Dank der detaillierten Beschreibung konnte die Polizei den Mann wenig später ausfindig machen. Es handelte sich um einen 33-jährigen Mann, der eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung trug und damit zunächst der gemeldeten Personenbeschreibung entsprach.

    Spielzeug statt echter Waffe

    Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass keine reale Gefahr bestand. Der Mann führte kein echtes Gewehr mit sich, sondern ein Spielzeuggewehr, das kleine Schaumstoffgeschosse verschießen kann. Damit bestätigte sich der Einsatz letztlich als klassischer Fehlalarm.

    Der 33-Jährige erklärte gegenüber den Beamten, er habe die Plastik-Waffe zuvor in einem Mülleimer gefunden und lediglich in der Hand gehalten. Munition besaß er nicht, ein tatsächliches „Schießen“ war somit ausgeschlossen. Dennoch zeigte der Vorfall, wie schnell Spielzeug mit Waffenoptik für Verunsicherung sorgen kann.

    Keine Konsequenzen – aber klare Lehre

    Die Polizei beließ es bei der Feststellung der Personalien. Straf- oder ordnungsrechtliche Konsequenzen folgten nicht. Den Beamten zufolge war dem Mann offenbar nicht bewusst, dass sein Verhalten bei Passanten Angst oder Irritationen auslösen kann.

    Das Spielzeuggewehr entsorgten die Einsatzkräfte abschließend – diesmal endgültig. Der Vorfall reiht sich in eine Vielzahl ähnlicher Einsätze ein, bei denen täuschend echt wirkende Spielzeugwaffen für Polizeieinsätze sorgen. Die Polizei appelliert regelmäßig an die Bevölkerung, derartige Gegenstände nicht öffentlich mitzuführen.

    Weitere Polizeimeldungen und Einsätze findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Verkehr.

    Allgemeine Hinweise der Polizei zum richtigen Verhalten im öffentlichen Raum stellt unter anderem die Polizei Deutschland bereit.

  • Jugendliche hantieren mit Pistolenattrappe in Einkaufspassage – Polizei greift ein

    Jugendliche hantieren mit Pistolenattrappe in Einkaufspassage – Polizei greift ein

    Jugendliche lösen mit Pistolenattrappe Polizeieinsatz in Römerpassage aus

    Ein Vorfall in der Römerpassage in Mainz sorgte am Mittwochabend für einen größeren Polizeieinsatz. Gegen 18.00 Uhr meldete der Sicherheitsdienst drei Jugendliche, die auf der Galerie der Einkaufspassage mit einer schwarzen Pistole hantierten. Mehrere Zeugen nahmen die Situation als bedrohlich wahr und informierten umgehend die Polizei.

    Sicherheitsdienst beobachtet auffälliges Verhalten

    Nach ersten Erkenntnissen bemerkten die Jugendlichen offenbar, dass sie beobachtet wurden. Sie steckten die vermeintliche Waffe weg und verließen kurz darauf die Einkaufspassage. Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein und stellte die drei Jugendlichen wenig später im Nahbereich fest. Die Beamten überprüften die Personalien der 16- bis 18-Jährigen und durchsuchten sie.

    Spielzeugwaffe in Jackentasche entdeckt

    Bei einem der Jugendlichen fanden die Einsatzkräfte in der Jackentasche eine Spielzeugwaffe zum Verschießen von Plastikkügelchen. Auf den ersten Blick ließ sich diese Pistolenattrappe in Einkaufspassage kaum von einer echten Schusswaffe unterscheiden. Die Polizei stellte die Spielzeugwaffe sicher und brachte die Jugendlichen zur Dienststelle.

    Erzieherische Gespräche und Übergabe an Eltern

    Auf der Polizeiwache führten die Beamten erzieherische Gespräche mit den Jugendlichen. Anschließend übergaben sie die drei Minderjährigen in die Obhut ihrer Eltern. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und prüft mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz.

    Polizei warnt eindringlich vor Spielzeugwaffen

    Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Gefahren hin, die von täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen ausgehen. Eine Pistolenattrappe in Einkaufspassage kann schnell zu gefährlichen Situationen führen, da Einsatzkräfte und Passanten die Lage falsch einschätzen. Im schlimmsten Fall drohen schwere Konsequenzen.

    Darüber hinaus betont die Polizei, dass das Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen (PTB-Waffen) in der Öffentlichkeit nur mit einem gültigen Kleinen Waffenschein erlaubt ist. Verstöße verfolgt die Polizei konsequent. Bürger sollten sich vor dem Kauf und der Nutzung entsprechender Gegenstände umfassend über die rechtlichen Bestimmungen informieren.

    Weitere Polizeimeldungen findest Du in unserem Bereich News sowie unter Fahndungen und Deutschland. Offizielle Informationen stellt auch die Polizei bereit.

  • Dreizehnjährige mit Spielzeugpistolen lösen Polizeieinsatz aus

    Dreizehnjährige mit Spielzeugpistolen lösen Polizeieinsatz aus

    Mainz-Laubenheim – 

    Zwei Dreizehnjährige waren am Mittwochnachmittag mit Spielzeugwaffen im Hosenbund unterwegs und lösten dadurch einen Polizeieinsatz aus.

    Spielzeugwaffe im Hosenbund löst Polizeieinsatz aus 

    Durch einen besorgten Zeugen wurde der Mainzer Polizei gegen 16:00 Uhr zunächst mitgeteilt, dass dieser einen jungen Mann mit Waffe im Hosenbund im Bereich der Bushaltestelle Hans-Zöller-Straße in Mainz-Laubenheim gesehen, jedoch aus den Augen verloren habe. Mehrere Funkstreifen der Mainzer Polizei sowie der Inspektion aus Oppenheim rückten daraufhin aus und fahndeten nach dem potentiell Verdächtigen.

    Nach einer weiteren Meldung durch Zeugen über Notruf konnte durch eine Streifewagenbesatzung
    ein 13-Jähriger in Begleitung eines ebenfalls 13-jährigen Freundes angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Beide Jungen hatten täuschend echt aussehende Spielzeugpistolen im Hosenbund dabei. Sie wurden durch die Polizeistreifen über die Gefährlichkeit sogenannter Anscheinswaffen aufgeklärt, die Spielzeugpistolen wurden sichergestellt und die Eltern der beiden ebenfalls über den Sachverhalt informiert.