Schlagwort: Staatsanwaltschaft Itzehoe

  • Brandserie in Kudensee: Polizei veröffentlicht Foto von unbekannter Person

    Brandserie in Kudensee: Polizei veröffentlicht Foto von unbekannter Person

    2.000 Euro Belohnung ausgesetzt

    Im Zusammenhang mit der Brandserie in Kudensee hat die Kriminalpolizei Itzehoe nun das Foto einer bislang unbekannten Person veröffentlicht. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Hinweise zur Identität der abgebildeten Person.

    Seit dem 27. Januar 2026 registrierten die Behörden insgesamt sechs Brände an und in Einfamilienhäusern im Gemeindegebiet von Kudensee. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Ermittler in mindestens zwei Fällen von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

    Foto einer unbekannten Person veröffentlicht

    Am späten Nachmittag des Samstags, 02. Mai 2026, fotografierten Zeugen am Wirtschaftsweg des Nord-Ostsee-Kanals eine bislang unbekannte Person. Diese Person könnte für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung sein.

    Die Polizei betont ausdrücklich, dass gegen die abgebildete Person derzeit kein konkreter Tatverdacht besteht. Dennoch erhoffen sich die Ermittler durch Hinweise aus der Bevölkerung neue Erkenntnisse zur Brandserie in Kudensee.

    2.000 Euro Belohnung ausgelobt

    Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Taten führen, eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgelobt.

    Parallel zu den laufenden Ermittlungen befinden sich heute Brandsachverständige des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein gemeinsam mit einem speziell ausgebildeten Hund an den beiden zuletzt betroffenen Häusern im Einsatz. Ziel ist eine erneute Untersuchung der Spurenlage.

    Polizei befragt Anwohner vor Ort

    Darüber hinaus werden Polizeibeamte in den frühen Abendstunden erneut im Gemeindegebiet unterwegs sein. Die Einsatzkräfte verteilen Flyer und befragen Anwohner gezielt nach möglichen Beobachtungen und Hinweisen.

    Wer Angaben zur Identität der abgebildeten Person oder sonstige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Brandserie in Kudensee machen kann, soll sich beim Kommissariat 2 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe melden.

    Hinweise an die Polizei

    Telefon: 04821 6020
    E-Mail: k2.itzehoe.bki@polizei.landsh.de

    Weitere aktuelle Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter Fahndungen und News.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ex-Ärztepaar im Fokus: Neue Ermittlungen wegen mutmaßlicher Tötungen

    Ex-Ärztepaar im Fokus: Neue Ermittlungen wegen mutmaßlicher Tötungen

    Hausärztin (34) soll mehrere Patienten getötet haben

    Ein brisanter Medizinskandal erschüttert Schleswig-Holstein. Nach den Ermittlungen gegen einen früheren Palliativmediziner weiten sich die Vorwürfe nun auf dessen Ex-Frau aus. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen eine 34-jährige Hausärztin wegen des Verdachts der Tötung auf Verlangen.

    Sonderkommission prüft zahlreiche Todesfälle

    Eine eigens eingerichtete Sonderkommission wertet seit Monaten Patientenakten aus. Im Fokus stehen Hausbesuche eines ehemaligen Ärztepaares, das bis Anfang 2025 gemeinsam in einer auf Palliativmedizin spezialisierten Praxis tätig war. Die Praxis schloss im Juni 2025 offiziell aus privaten Gründen.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass über mehrere Jahre hinweg schwerstkranke Patienten gezielt mit Medikamenten getötet worden sein könnten. Die Ermittler prüfen Todesfälle seit dem Jahr 2020. Die Zahl der Verdachtsfälle steigt nach Behördenangaben kontinuierlich an.

    Exhumierungen und toxikologische Untersuchungen

    Um den Verdacht zu erhärten, ließ die Staatsanwaltschaft mehrere Leichen exhumieren. Mindestens drei verstorbene Patienten wurden in der Hamburger Rechtsmedizin untersucht, eine weitere Beerdigung stoppten die Behörden kurzfristig. Die Gutachter analysierten Blut- und Haarproben auf Morphium und andere Medikamente. In einzelnen Fällen stellten sie auffällig hohe Wirkstoffkonzentrationen fest.

    Ermittlungen auch gegen den Ex-Ehemann

    Bereits zuvor geriet der 52-jährige Ex-Mann der Ärztin ins Visier der Justiz. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen des Verdachts auf mehrfachen Totschlag. Seine Approbation setzten die Behörden aus. Die Hausärztin soll nach eigenen Angaben Hinweise auf mögliche Unregelmäßigkeiten gegeben haben, wodurch die Ermittlungen ins Rollen kamen.

    TikTok-Videos sorgen für öffentliche Debatte

    Während die Staatsanwaltschaft sich bedeckt hält, äußert sich die beschuldigte Hausärztin öffentlich über soziale Medien. In mehreren TikTok-Videos spricht sie über das Ermittlungsverfahren, anwaltliche Schreiben und einen laufenden Sorgerechtsstreit. Sie betont, sie habe stets nach palliativmedizinischen Standards gehandelt und keine aktive Sterbehilfe betrieben.

    Gleichzeitig bestätigt sie, dass gegen sie wegen Tötung auf Verlangen ermittelt wird. Die genaue Zahl der Fälle sei ihr jedoch nicht bekannt. Die Vorwürfe weist sie entschieden zurück.

    Ermittlungen dauern an

    Die Staatsanwaltschaft bezeichnet das Verfahren als hochkomplex. Welche strafrechtlichen Konsequenzen drohen, bleibt offen. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für alle Beschuldigten die Unschuldsvermutung.

    Weitere aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich Polizei und Justiz findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellen unter anderem die Staatsanwaltschaft Itzehoe sowie die Polizei Schleswig-Holstein bereit.

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  • Tötungsdelikt in Glückstadt: 59-jähriger Mann tot in Unterkunft aufgefunden

    Tötungsdelikt in Glückstadt: 59-jähriger Mann tot in Unterkunft aufgefunden

    Polizei ermittelt nach Tod eines 59-Jährigen

    In Glückstadt hat sich zwischen dem 13. und 14. Juli 2025 ein tragisches Tötungsdelikt ereignet.

    In einer städtischen Unterkunft in der Stadtstraße wurde ein 59-jähriger Bewohner leblos aufgefunden. Die Polizei Schleswig-Holstein hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe die Ermittlungen aufgenommen.

    Bewohner findet leblosen Mann

    Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Verstorbene am 13. Juli gegen 13:30 Uhr zuletzt Kontakt zu einem
    Bekannten.

    Einen Tag später, am 14. Juli, entdeckte ein anderer Bewohner den Mann gegen 12:50 Uhr leblos in seinem Zimmer.

    Er alarmierte umgehend die Polizei.

    Die ersten Untersuchungen deuteten zunächst nicht auf ein Fremdverschulden hin. Doch eine spätere zweite Leichenschau im
    Krematorium
    brachte neue Erkenntnisse.

    Spuren von Gewalt entdeckt

    Eine Rechtsmedizinerin stellte im Rahmen der Untersuchung Spuren von Gewalteinwirkung fest.

    Diese seien laut den Ermittlern eindeutig durch Fremdeinwirkung verursacht worden. Damit bestätigte sich der Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe hat eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet, um den Fall umfassend zu klären.

    Ermittlungen laufen auf Hochtouren

    Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Itzehoe arbeiten eng zusammen, um die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären. Im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens werden Zeugen befragt, Spuren ausgewertet und die Abläufe der letzten Stunden des Opfers rekonstruiert.

    Hinweise auf einen möglichen Täter liegen bislang nicht öffentlich vor.

    Wer Beobachtungen im Bereich der Stadtstraße in Glückstadt gemacht hat oder Informationen zum Opfer und seinem Umfeld geben kann,
    wird gebeten, sich an das Kommissariat 2 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe zu wenden. Die Ermittler sind unter der Telefonnummer 04821 6020 erreichbar.

    Weitere regionale Polizeimeldungen finden Sie unter blaulichtmyk.de/deutschland/ und aktuelle Fälle unter blaulichtmyk.de/fahndungen/.

    Hinweis: Die Ermittlungen dauern an. Neue Informationen werden nach Freigabe durch die zuständigen Behörden veröffentlicht.

  • Baby verhungert – Ermittlungen gegen Jugendamt laufen

    Baby verhungert – Ermittlungen gegen Jugendamt laufen

    Razzia beim Jugendamt Dithmarschen

    Ein tragisches Familiendrama erschüttert Schleswig-Holstein: In Brunsbüttel wurde ein vier Monate altes Baby tot in ihrem Elternhaus gefunden. Die Obduktion ergab, dass das Baby verhungert ist. Nun stehen nicht nur die Eltern im Fokus der Ermittlungen, sondern auch das zuständige Jugendamt Dithmarschen.

    Eltern in Untersuchungshaft wegen Mordverdachts

    Die Mutter (24) und der Vater (24) des Babys sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen Mordverdachts ermittelt. Die Familie hatte bereits zuvor Schwierigkeiten bei der Versorgung ihrer Kinder. Neben dem Säugling leben noch Zwillingsmädchen, die im Dezember drei Jahre alt werden. Sie befinden sich inzwischen in einer Betreuungseinrichtung.

    Ermittlungen gegen Jugendamt Dithmarschen

    Wie die Staatsanwaltschaft Itzehoe bestätigte, richtet sich ein Ermittlungsverfahren auch gegen einen Mitarbeiter des Jugendamtes Dithmarschen. Es geht um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen. Dieser Vorwurf bezieht sich nicht nur auf den Säugling, sondern auf alle drei Kinder der Familie.

    Im Zuge der Ermittlungen haben Beamte sowohl das Jugendamt in Heide als auch die private Wohnung des Mitarbeiters durchsucht, um Beweise sicherzustellen.

    Oma hatte schon vor einem Jahr gewarnt

    Besonders brisant: Bereits vor einem Jahr hatte die Großmutter des Babys das Jugendamt alarmiert. In einer Mitteilung heißt es, dass mehrere Familienmitglieder und weitere Personen in Kontakt mit der Behörde standen. Dennoch sei keine ausreichende Hilfe erfolgt. Die Familie wirft dem Amt komplettes Versagen vor.

    Kritik am Umgang mit Kinderschutzfällen

    Der Fall sorgt für große Bestürzung in der Region und darüber hinaus. Er wirft erneut Fragen auf, wie konsequent Jugendämter eingreifen, wenn Kinder in Gefahr geraten. Offiziell äußert sich der Kreis Dithmarschen aufgrund des laufenden Verfahrens derzeit nicht zum Einzelfall.

    Mehr aktuelle Meldungen finden Sie auch in unserer News-Rubrik sowie im Bereich Deutschland.

  • Schuss auf 32-Jährigen in Quickborn – Polizei sucht Zeugen

    Schuss auf 32-Jährigen in Quickborn – Polizei sucht Zeugen

    Schuss auf 32-Jährigen in Quickborn – Polizei sucht Zeugen

    Quickborn

    Die Ermittlungen nach einem versuchten Mord an einem 32-Jährigen in Quickborn, Schleswig-Holstein, dauern weiterhin an. Die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.

    Der Vorfall ereignete sich am 14. Februar 2025 in einem Wohngebiet. Eine bislang unbekannte Person schoss mit einer Schusswaffe auf den 32-Jährigen. Dabei wurde das Opfer schwer verletzt.

    Nach der Tat flüchteten die Täter gemeinsam. Beide sollen zwischen 18 und 25 Jahre alt sein. Sie stiegen in einen hell lackierten BMW der 5er-Baureihe F10 und fuhren in unbekannte Richtung.

    Besondere Merkmale des Fahrzeugs sind eine schwarze Spoilerlippe am Heck und ein Schiebedach aus Glas. Die Ermittler prüfen mögliche Bezüge nach Nordrhein-Westfalen, insbesondere Kreis Paderborn.

    Die Mordkommission fahndet mit einem Lichtbild aus einer Überwachungskamera nach dem flüchtigen Fahrzeug. Zeugenaufrufe laufen weiterhin.

    Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt.

    Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter dem Hinweistelefon 04101 202 348 oder per Mail an soko.itzehoe.bki@polizei.landsh.de zu melden.

  • Ermittlungen gegen Mediziner wegen Anfangsverdachts von Tötungsdelikten

    Ermittlungen gegen Mediziner wegen Anfangsverdachts von Tötungsdelikten

    Ermittlungen gegen Mediziner wegen Anfangsverdachts von Tötungsdelikten

    Kreis Pinneberg

    Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Itzehoe und Bezirkskriminalinspektion Itzehoe gegen einen Mediziner aus dem Kreis Pinneberg wegen des Anfangsverdachts der Tötung mehrerer vorwiegend lebensälterer Patienten dauern weiterhin an.

    Zur Aufnahme von Hinweisen und Fragen im Zusammenhang mit dem Fall hat die Polizei Itzehoe ab sofort ein Hinweistelefon eingerichtet.

    Dieses ist Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 15:00 Uhr unter der Rufnummer 04821 602 1111 erreichbar.

    Ermittlungen gegen Mediziner – Anfangsverdacht der Tötung mehrerer Patienten

  • Ermittlungen gegen Mediziner – Anfangsverdacht der Tötung mehrerer Patienten

    Ermittlungen gegen Mediziner – Anfangsverdacht der Tötung mehrerer Patienten

    Ermittlungen gegen Mediziner wegen Anfangsverdachts von Tötungsdelikten

    Kreis Pinneberg

    Die Staatsanwaltschaft Itzehoe und die Kriminalpolizei Itzehoe führen aktuell Ermittlungen gegen einen Mediziner aus dem Kreis Pinneberg wegen des Anfangsverdachts der Tötung mehrerer vorwiegend lebensälterer Patienten. In diesem Zusammenhang überprüfen sie zurückliegende Todesfälle.

    Für das umfangreiche Ermittlungsverfahren hat die Kriminalpolizei eine Sonderkommission unter Führung der Leiter der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe sowie des Itzehoer Kommissariats 1 eingerichtet.

    Im Zuge der Ermittlungen sind bereits einige Obduktionen und Exhumierungen erfolgt. Die rechtsmedizinische Untersuchung und Auswertung der dabei gewonnenen Erkenntnisse wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

    Zur Anzahl der überprüften Todesfälle werden derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht.

    Die Staatsanwaltschaft Itzehoe und die Polizeidirektion Itzehoe weisen ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung hin. Sie ermitteln auf Grundlage eines Anfangsverdachts und prüfen die Hinweise mit besonderer Sorgfalt. Ob sich die gegenwärtigen Vorwürfe bestätigen, wird sich am Ende der Ermittlungen zeigen.