Schlagwort: Stadtbaummanagement

  • Gerissener Stamm: Eiche an der Schlachthofstraße unter Beobachtung

    Gerissener Stamm: Eiche an der Schlachthofstraße unter Beobachtung

    Gerissener Stamm: Eiche an der Schlachthofstraße unter Beobachtung

    Eine markante Eiche an der Schlachthofstraße sorgt für Aufsehen:

    Der rund 70 Jahre alte Baum weist an der Vergabelung seines Stammes in etwa zwei Metern Höhe einen tiefen Riss auf.

    Nach Angaben des Stadtbaummanagements könnten die Schäden durch die Belastung mit zahlreichen Eicheln, Wind und Starkregen entstanden sein. Die Hänge-Stieleiche (Quercus robur ‘Pendula’) steht direkt an der Ecke Rauentalshöhe und Schlachthofstraße, unmittelbar neben der Fahrbahn. Während der Sicherungsarbeiten kam es zu leichten Verkehrseinschränkungen.

    Entdeckung bei Pflegearbeiten

    Städtische Gärtner entdeckten den Riss im Rahmen von Routinearbeiten. Da akute Gefahr bestand, dass der Baum weiter aufreißt oder bricht, griffen die Verantwortlichen sofort ein. Mit einem Hubwagen schnitten Fachkräfte große Äste zurück, um das Gewicht der Krone zu reduzieren. Anschließend sicherten sie den Stamm mit robusten Gurten, die einer Bruchlast von bis zu 14 Tonnen standhalten.

    Stabilisierungsmaßnahmen am Baum

    Eine Verschraubung des Stammes mit Gewindestangen kam aufgrund der enormen Dicke nicht infrage. Stattdessen fixierten die Spezialisten die verbleibende Krone mit Seilen. Diese erlauben den Ästen, sich leicht im Wind zu bewegen, ohne den beschädigten Stamm zusätzlich zu belasten. Ziel der Maßnahmen ist es, ein weiteres Aufreißen zu verhindern und die Standfestigkeit der Eiche an der Schlachthofstraße zu sichern.

    Weitere Beobachtung notwendig

    Ob die Rettungsmaßnahmen langfristig ausreichen, ist noch offen. „Wir müssen genau beobachten, wie sich der Riss entwickelt und ob die Eiche vital bleibt“, erklärte Stadtbaummanager Stephan Dally. Klar ist: Die Krone musste stark zurückgeschnitten werden, um das Risiko weiterer Schäden zu senken. Der Baum steht nun unter besonderer Beobachtung.

    Die Stadt weist darauf hin, dass bei Fragen zu städtischen Bäumen und deren Pflege Bürger das Baum- und Grünflächenamt kontaktieren können. Weitere Nachrichten aus der Region finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/news/ und aktuelle Meldungen zum Verkehr unter blaulichtmyk.de/verkehr/.

  • Stadtbaummanagement lässt abgängige Bäume fällen

    Stadtbaummanagement lässt abgängige Bäume fällen

    Stadtbaummanagement lässt abgängige Bäume fällen

    Auch wenn es in den vergangenen zwei Jahren viel geregt hat – die Auswirkungen der Dürre sind am Baumbestand weiterhin sichtbar.

    Das Stadtbaummanagement muss deshalb diesen Herbst und Winter insgesamt 190 Bäume im gesamten Stadtgebiet fällen. 109 davon fallen unter die Bauschutzsatzung. Dies bedeutet, dass zeitnah Neupflanzungen dafür erfolgen werden.

    Zahlreiche Bäume sind durch die vorangegangene Hitze und Dürre so stark geschädigt, dass sie sich nicht mehr erholen. Zu sehen ist dies unter anderem im Volkspark Lützel, wo ein Bergmammutbaum mit einem Stammumfang von fast 2,50 Meter abgestorben ist und zwei weitere große Exemplare bereits kahle Spitzen haben. Vitalisierungsversuche in den vergangenen Jahren zeigten nicht den gewünschten Erfolg. Denn die immergrünen Zypressengewächse kommen aus einer regenreichen Region, jetzt wurde es ihnen im Volkspark zu trocken. Im Park müssen zudem zwei Eschen gefällt werden, weil sie abgängig sind.

    Bäume an Extremstandorten im Straßenbegleitgrün haben eine verkürzte Lebenserwartung. Ihnen steht nicht nur wenig Wurzelraum zur Verfügung, zum Teil sind diese Bäume auf Schutt gepflanzt, was die Wurzelbildung weiter beeinträchtigt. Entsprechend empfindlich reagieren sie auf Trockenheit und Hitze. Abgestorben sind unter anderem eine Schwarzkiefer am Berliner Ring und eine schwedische Mehlbeere an der Bismarckstraße. Zwei Linden am Wallersheimer Weg sind abgängig und müssen gefällt werden. Auch zahlreiche stark geschwächte Bäume werden vorsorglich gefällt, weil ihre Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist. Aus Gründen der Verkehrssicherung ist die Stadt verpflichtet, zu handeln.

    Die größten zu fällenden Bäume sind eine Schwarz-Pappel mit einem Stammumfang von 4,30 Meter auf der Rheinauwiese zwischen Südbrücke und Königsbacher Brauerei und eine Robinie in der Beatusstraße mit 4,70 Meter Stammumfang. Die komplette Liste aller zu fällenden Bäume kann auf der Internetseite des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen www.koblenzer-stadtgruen.de unter „Aktuelles“ heruntergeladen werden.