Schlagwort: Stallbrand

  • Großbrand in Hühnerstall: 6000 Tiere verenden – Kripo ermittelt in Pohnsdorf

    Großbrand in Hühnerstall: 6000 Tiere verenden – Kripo ermittelt in Pohnsdorf

    6000 Tiere sterben bei Feuer in Pohnsdorf

    Ein verheerender Brand im Hühnerstall in Pohnsdorf hat am späten Abend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Rund 6000 Tiere kamen bei dem Feuer ums Leben. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

    Feuerwehr rückt mit Großaufgebot an

    Gegen 22:20 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Ein Anrufer meldete einen brennenden Stall im Neuwührener Weg. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen.

    Insgesamt neun Freiwillige Feuerwehren aus der Region beteiligten sich an den Löscharbeiten. Einsatzkräfte aus Pohnsdorf, Honigsee, Postfeld, Preetz, Raisdorf, Kirchbarkau, Rathjensdorf, Barmissen und Schellhorn kämpften gemeinsam gegen das Feuer.

    Aufwendige Wasserversorgung über 1,2 Kilometer

    Die Einsatzkräfte organisierten eine umfangreiche Wasserversorgung. Sie verlegten eine rund 1,2 Kilometer lange Schlauchleitung vom Brandort bis zum Postsee. Nur so konnten sie ausreichend Löschwasser bereitstellen, um den Brand im Hühnerstall in Pohnsdorf unter Kontrolle zu bringen.

    Während der Löscharbeiten sperrten Einsatzkräfte die Landesstraße 49, die als Preetzer Landstraße durch den Ort führt, für mehrere Stunden vollständig ab.

    6000 Tiere verenden in den Flammen

    Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich etwa 6000 Hühner in dem Stall. Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät – sie verendeten infolge des Feuers. Menschen wurden bei dem Brand glücklicherweise nicht verletzt.

    Der Brand im Hühnerstall in Pohnsdorf zählt damit zu den folgenschwersten Stallbränden in der Region der letzten Zeit.

    Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

    Unmittelbar nach dem Einsatz sicherte der Kriminaldauerdienst den Brandort und beschlagnahmte das Gelände. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Feuers führt nun die Kriminalpolizei in Plön.

    Zur genauen Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Informationen vor.

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  • Großbrand in Struvenhütten: 72 Kühe gerettet – Stall steht in Vollbrand

    Großbrand in Struvenhütten: 72 Kühe gerettet – Stall steht in Vollbrand

    Stallbrand in Struvenhütten

    Am frühen Freitagmorgen kam es in Struvenhütten, Ortsteil Bredenbekshorst, zu einem großangelegten Feuerwehreinsatz. Gegen 2:16 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West die Freiwilligen Feuerwehren Struvenhütten-Hüttblek, Hartenholm und Schmalfeld mit dem Einsatzstichwort „FEU G“. Vor Ort brannte eine landwirtschaftliche Stallung bereits lichterloh. Der Stallbrand Struvenhütten entwickelte sich rasch zu einem Großeinsatz.

    Einsatzstichwort mehrfach erhöht

    Schon auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte einen intensiven Feuer- und Rauchschein. Aufgrund der erkennbar massiven Brandentwicklung erfolgte zunächst die Erhöhung auf „FEU 2“. Zusätzlich alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Sievershütten. Im Verlauf des Einsatzes setzte der Einsatzleiter das Stichwort schließlich auf „FEU 3“, um weitere Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle zu bringen. Insgesamt reagierten rund 130 Einsatzkräfte auf den Stallbrand Struvenhütten.

    72 Kühe rechtzeitig gerettet

    Beim Eintreffen stand der Kuhstall bereits in Vollbrand. Die Bewohner des Hofes handelten schnell und öffneten die Stallung. Dadurch konnten alle 72 Tiere aus dem gefährlichen Bereich geführt und anschließend einem Tierarzt übergeben werden. Nach tierärztlicher Untersuchung fanden die Kühe vorübergehend Unterkunft bei umliegenden Landwirten.

    Intensive Brandbekämpfung unter Atemschutz

    Die eingesetzten Kräfte bekämpften die Flammen mit elf Atemschutztrupps und mehreren C-Strahlrohren. Sie gingen sowohl von außen als auch über die Vorder- und Rückseite des Gebäudes vor. Weitere Trupps drangen direkt in die Stallung ein. Die Wasserversorgung erfolgte aus dem Hydrantennetz sowie über die Tanks der Löschfahrzeuge.

    Verletzte und lange Nachlöscharbeiten

    Der Rettungsdienst untersuchte zwei Personen. Eine davon brachte man zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Gegen 3:30 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Für hartnäckige Glutnester forderte man zusätzliche Atemschutzgeräteträger aus Winsen und Kattendorf an. Um 5:10 Uhr konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Das Einsatzende erfolgte schließlich gegen 6:10 Uhr.

    Polizei ermittelt Brandursache

    Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf. Angaben zur Brandursache oder Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor. Weitere Informationen folgen, sobald Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen.

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