Schlagwort: Steine

  • Mann wirft aus dem 8. Stock Flaschen und Steine auf Kinder in Ulm

    Mann wirft aus dem 8. Stock Flaschen und Steine auf Kinder in Ulm

    U-Haft wegen versuchten Totschlags

    In Ulm erschüttert eine brutale Attacke eine Hochhaus-Siedlung: Ein Mann soll aus dem 8. Stock Glasflaschen und Steine auf spielende Kinder geworfen haben. Die Kinder spielten im Hof, als plötzlich die Gegenstände herabstürzten und damit, wie Anwohner berichten, nur knapp schwere Verletzungen verhinderten. Weil die Wucht fallender Flaschen und Steine aus dieser Höhe lebensgefährlich sein kann, reagieren Zeugen sofort und alarmieren die Polizei.

    Die Einsatzkräfte rücken an, sichern den Bereich und nehmen einen Tatverdächtigen fest. Noch am selben Tag leiten Ermittler die weiteren Maßnahmen ein, während Sanitäter vorsorglich vor Ort bereitstehen. Zwar meldet zunächst niemand schwere Verletzungen, doch die Polizei dokumentiert Spuren, befragt Zeugen und prüft, ob Kameraaufnahmen den Wurf aus dem oberen Stockwerk belegen. Gleichzeitig schauen Ermittler, ob frühere Störungen im Haus bekannt sind, und ob Anwohner ähnliche Vorfälle beobachtet haben.

    Haftbefehl: Verdacht auf versuchten Totschlag

    Weil fallende Flaschen und Steine aus großer Höhe tödliche Verletzungen verursachen können, bewertet die Justiz den Fall äußerst ernst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ergeht Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen und klären, ob der Mann gezielt auf die Kinder zielte, wie viele Gegenstände er genau warf und ob weitere Personen gefährdet waren. Außerdem prüfen die Behörden, ob Alkohol, Drogen oder eine psychische Ausnahmesituation eine Rolle spielten.

    Zeugenhinweise und Sicherheit in der Siedlung

    Wer den Vorfall beobachtet hat, meldet sich am besten direkt bei der Polizei. Gerade weil Details wie Wurfzeitpunkt, Anzahl der Gegenstände und genaue Standorte wichtig sind, unterstützen präzise Zeugenhinweise die Aufklärung. Gleichzeitig bittet die Polizei Eltern, ihre Kinder in hochhausnahen Innenhöfen kurzfristig besonders aufmerksam im Blick zu behalten, bis die Lage vollständig geklärt ist.

    So gehen Sie vor, wenn Sie ähnliche Vorfälle sehen

    • Rufen Sie sofort den Notruf 110 und schildern Sie kurz, klar und vollständig, was Sie sehen.
    • Bleiben Sie – wenn möglich und sicher – vor Ort, damit Einsatzkräfte nachfragen können.
    • Machen Sie Fotos oder Videos nur, wenn Sie niemanden gefährden und die eigene Sicherheit gewährleistet bleibt.

    Weil die Gefahr durch herabfallende Gegenstände immens ist, steigern Polizei und Ordnungsbehörden ihre Präsenz, sprechen mit Hausverwaltungen und sensibilisieren Anwohner. Eltern sprechen mit ihren Kindern über sichere Bereiche, sodass sie schnell aus Gefahrenzonen ausweichen können. Und obwohl der Schock tief sitzt, hilft die Nachbarschaft zusammen, damit sich Kinder wieder sicher fühlen.

    Weiterführende Informationen

    Externe Behördenlinks (in neuem Tab): Polizeipräsidium Ulm | Staatsanwaltschaft Ulm

    Interne Artikel & Kategorien (in neuem Tab): Blaulicht-Report Start | Deutschland | Aktueller Deutschland-Artikel

  • Steine auf Gleise gelegt – aus üblem Scherz kann bitterer Ernst werden

    Steine auf Gleise gelegt – aus üblem Scherz kann bitterer Ernst werden

    Steine auf Gleise gelegt – aus üblem Scherz kann bitterer Ernst werden

    Jena

    Am späten Nachmittag des gestrigen Tages erhielt die Bundespolizeiinspektion Erfurt durch die Notfallleitstelle der DB AG die Information, dass sich in Jena auf der Gleisanlage beim Lobdeburgtunnel Hindernisse in Fahrtrichtung Erfurt befinden sollen.

    Triebfahrzeugführer löst sofort eine Meldekette

    Ein in der Gegenrichtung fahrender Triebfahrzeugführer, der mit einem Regionalexpress von Erfurt nach Gera unterwegs war, hatte Steine bzw. eine Steinplatte erkannt und sofort eine Meldekette ausgelöst. Die Bundespolizei veranlasste unmittelbar die Sperrung der Bahnstrecke, um Gefahren für den Bahnverkehr und die Gäste abzuwehren. Durch glückliche Umstände befand sich im besagten Zug ein Beamter der Bundespolizei, der auf der gesperrten Strecke eine Nachschau durchführte.

    Etwas mehr als 40 Steine und eine Steinplatte in den Abmaßen 20 x 30 cm waren aufgereiht auf einen Gleisstrang gelegt. Die Hindernisse wurden beseitigt. Von der oder den verursachenden Personen fehlte jede Spur. Die Freigabe für den Streckenabschnitt der Holzlandbahn erfolgte nachdem der Bundespolizist den Tatort wieder sicher verlassen hat. Durch die Maßnahmen der Bundespolizei konnte im Zeitraum von 17:51 bis 18:12 Uhr keine Bahn den Abschnitt passieren, was dazu führte, dass insgesamt 4 Züge in der Summe 49 Minuten Verspätung erhielten. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

    Eine oder mehrere Personen müssen die Hindernisse in Jena bereitet haben. Hierzu war der unmittelbare Aufenthalt im Gleisbereich nötig. Vom Bahnbetrieb gehen für Unbedarfte, die sich ihres Handelns oft nicht bewusst sind, lebensbedrohliche Gefahren aus.

    Züge passieren den Abschnitt am Lobdeburgtunnel mit hohen zweistelligen Geschwindigkeiten. Bei erkannten Hindernissen entstehen lange Bremswege. Im Zweifelsfall kommen Bahnen nicht rechtzeitig zum Stehen und eine Kollision mit einem menschlichen Hindernis oder herbeigeführten Hemmnissen kann dann eine unvermeidbare Folge sein. Die Bundespolizei möchte Bewusstsein dafür schaffen, dass unberechtigte Dritte immer ausreichend Abstand zwischen sich, Gleisanlagen und fahrenden Zügen wahren sollten.

    Auch wenn hinter der gestrigen Tat ein Streich stecken könnte, resultiert daraus im schlimmsten Fall eine gefährliche Situation für den Betrieb der Bahn und deren Fahrgäste.

  • Verkehrsgefährdung durch Steine werfende Kinder

    Verkehrsgefährdung durch Steine werfende Kinder

    Gefährdung durch Steine werfende Kinder

    Am 09.04.2023 gegen 14:28 Uhr befuhr ein Verkehrsteilnehmer mit seinem PKW die B256 aus Richtung Engerser Landstraße kommend in Richtung Weißenthurm.
    Auf Höhe der Rheinbrücke bemerkten die Insassen des PKW zwei Kinder, welche sich auf dem Fußgängerweg der Rheinbrücke aufhielten.

    Die Kinder warfen einen Stein gegen die Windschutzscheibe des fahrenden PKW, sodass diese beschädigt wurde.

    Die beiden Kinder sind laut Schätzung des Zeugen etwa zehn Jahre alt.
    Eines der Kinder trug eine rote Jacke.

    Die Polizei Neuwied bittet um Hinweise.
    Telefon: 02631-878-0

  • Steine und Betonplatte auf Gleise in Bremen gelegt

    Steine und Betonplatte auf Gleise in Bremen gelegt

    Bremen19.02.2023 / 17:00 Uhr

    Mehrmals haben unbekannte Kinder Schottersteine und die Betonplatte eines Kabelschachtes auf die Gleise zwischen den Bremer Bahnhöfen Sebaldsbrück und Mahndorf gelegt. Der Tatort befindet sich am Wiesengelände östlich der Straßenbrücke der Elisabeth-Selbert-Straße, welche über die zweigleisige Strecke führt. Der gefährliche Eingriff in den Bahnverkehr ereignete sich am Sonntag ab 17:00 Uhr.

    Die Kinder oder Jugendlichen befanden sich in Lebensgefahr. Züge sind in diesem Streckenabschnitt mit bis zu 160 km/h unterwegs. Die Reaktionszeit zum Verlassen der Gleise beträgt beim Erkennen eines nahenden Zuges dann nur rund zwei Sekunden. Zudem können Schottersteine beim Überfahren durch 80 Tonnen schwere Lokomotiven als Steinsplitter mit hoher Durchschlagskraft mehr als 100 Meter weit fliegen.

    Nach Warnmeldungen von Lokführern, die bereits Steine überfahren hatten, konnte der Triebfahrzeugführer einer Nordwestbahn rechtzeitig anhalten und weitere Hindernisse vom zweiten Gleis entfernen. Die Strecke wurde um 18:30 Uhr wieder freigegeben – es verspäteten sich neun Züge.

    Lokführer hatten mindestens drei Kinder oder Jugendliche gesehen. Anwohner der Wehrheimer Straße könnten ebenfalls etwas beobachtet haben. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: 0421/16299-7777