Schlagwort: Straftaten

  • Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Andernach

    Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Andernach

    Kriminalstatistik der Polizei Andernach für das Jahr 2025

    Die Polizeiinspektion Andernach ist für die Sicherheit von rund 85.000 Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt Andernach sowie in den Verbandsgemeinden Weißenthurm und Pellenz zuständig. Die jetzt veröffentlichten Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik 2025 zeichnen ein insgesamt positives Bild der Sicherheitslage im Dienstgebiet.

    Von den im Jahr 2025 im Polizeipräsidium Koblenz registrierten 61.992 Straftaten entfielen 4.062 Fälle auf den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Andernach. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Straftatenaufkommen damit um 7,6 Prozent beziehungsweise um 335 Taten.

    Die Aufklärungsquote lag bei 59,4 Prozent und damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres mit 61,3 Prozent.

    Häufigkeitszahl bleibt unter dem Landesdurchschnitt

    Ein wichtiger Wert zur Einordnung der Sicherheitslage ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Sie bildet die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner ab. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Andernach lag diese Zahl bei 4.779 und damit erneut niedriger als im Vorjahr mit 5.173.

    Gleichzeitig blieb sie deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt von 5.427 Fällen.

    Im Jahr 2025 erfasste die Polizei insgesamt 1.949 tatverdächtige Personen. Davon waren 1.465 männlich und 484 weiblich.

    Zudem wurden 1.112 Menschen Opfer einer Straftat. Unter ihnen befanden sich 603 männliche und 509 weibliche Opfer. 214 Opfer waren Kinder oder Jugendliche.

    Rückgänge bei Rohheitsdelikten und Sexualdelikten

    Bei den Rohheitsdelikten registrierte die Polizei 803 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den einfachen Körperverletzungen gingen die Zahlen um 6,4 Prozent zurück. Bei gefährlichen Körperverletzungen sank die Fallzahl von 134 Fällen im Jahr 2024 auf 115 Fälle im Jahr 2025. Das entspricht einem Minus von 14,2 Prozent. In diesem Deliktsbereich erreichte die Polizei eine hohe Aufklärungsquote von 89,2 Prozent.

    Deutlich rückläufig entwickelten sich auch die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Nach 135 Fällen im Jahr 2024 wurden im Jahr 2025 noch 82 Fälle erfasst. Das entspricht einem Rückgang von 39,3 Prozent. Ein großer Teil dieser Delikte steht im Zusammenhang mit dem Verbreiten pornografischer Inhalte über soziale Medien und andere digitale Plattformen. Die Aufklärungsquote lag hier bei 81,7 Prozent.

    Unterschiedliche Entwicklung bei Diebstahl und Einbruch

    Bei den allgemeinen Diebstahlsdelikten stellte die Polizei einen leichten Anstieg fest. Die Zahl stieg von 749 Fällen im Jahr 2024 auf 777 Fälle im Jahr 2025. Auch die Wohnungseinbruchsdiebstähle nahmen leicht zu und lagen bei 33 Fällen, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht. Gleichzeitig gingen die Tageswohnungseinbrüche um 8,3 Prozent zurück.

    Positiv entwickelte sich die Lage bei Diebstählen an oder aus Kraftfahrzeugen. Hier sank die Zahl der Fälle um 18,8 Prozent auf 177. Auch Sachbeschädigungen gingen zurück. Die Polizei registrierte 22 Fälle weniger, was einem Rückgang von 4,6 Prozent entspricht.

    Weniger Betäubungsmitteldelikte und sinkende Jugendkriminalität

    Im Bereich der Betäubungsmittelverstöße verzeichnete die Polizei einen deutlichen Rückgang. Die Zahl der erfassten Straftaten sank um 54,7 Prozent auf 114 Fälle. Die Aufklärungsquote lag dabei bei 93,1 Prozent.

    Auch bei der Jugenddelinquenz zeigte sich 2025 eine positive Entwicklung. Die Polizei führte im Stadtgebiet Andernach im Verlauf des Jahres verstärkte Schwerpunktkontrollen mit besonderem Blick auf Jugendkriminalität durch. Diese zivilen und uniformierten Maßnahmen wirkten sich nach Angaben der Polizei positiv auf die Entwicklung der Fallzahlen aus.

    So gingen Eigentumsdelikte, die von jugendlichen oder heranwachsenden Tatverdächtigen begangen wurden, um 34 Prozent beziehungsweise 41 Fälle zurück. Bei einer Serie von Kioskeinbrüchen konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. In diesem Bereich sank die Fallzahl um 84 Prozent auf 8 Fälle.

    Im Zusammenhang mit Graffiti wurde im Jahr 2025 nur noch ein Fall jugendlichen oder heranwachsenden Tätern zugeordnet. Nach Ermittlungen zu einer Tatserie aus dem Jahr 2024 in der Läufstraße in Andernach reduzierte sich die Fallzahl um 33 Fälle beziehungsweise 97 Prozent.

    Auch Vandalismusfälle gingen um 29 Prozent auf 24 Fälle zurück

    Gewalttaten sanken im Vergleich zu 2024 um 9 Prozent auf 107 Fälle. Im Vergleich zu 2023 ergibt sich sogar ein Rückgang von 28 Prozent. Randalierende Personen oder öffentliche Streitigkeiten traten im Jahr 2025 um 45 Prozent seltener auf und lagen bei 120 Fällen. Damit verzeichnete die Polizei in der Dreijahresbetrachtung den niedrigsten Wert. Ebenfalls rückläufig entwickelten sich Beleidigungen mit einem Minus von 31 Prozent auf 18 Fälle sowie Verstöße gegen das Waffengesetz mit einem Rückgang von 62 Prozent auf 5 Fälle.

    Polizeileitung zieht positive Bilanz

    Polizeioberrat Martin Hoch, Leiter der Polizei Andernach, erklärte, dass im Kalenderjahr 2025 weniger Straftaten registriert wurden und die Straftatenbelastung im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sei. Die weiterhin hohen Aufklärungsquoten und die damit verbundenen Ermittlungserfolge seien Ausdruck professioneller Polizeiarbeit.

    Zugleich verwies Hoch auf die positive Entwicklung im Bereich der Jugendkriminalität. Nach seinen Angaben registrierte die Polizei 2025 erfreulicherweise weniger Fälle als im Vorjahr. Er führte diesen Trend unter anderem auf die verstärkten Kontrollen zurück, die gemeinsam mit der Stadt Andernach durchgeführt wurden. Die weitere Entwicklung werde die Polizei beobachten und bei Bedarf erneut mit verstärkten Maßnahmen reagieren.

    Die Kriminalstatistik 2025 Andernach zeigt damit, dass die Sicherheitslage in Andernach, Weißenthurm und Pellenz weiterhin stabil bleibt. Die gesunkene Häufigkeitszahl, die hohe Aufklärungsquote und die rückläufige Jugendkriminalität unterstreichen diese Entwicklung. Auch im direkten Vergleich mit dem Landesdurchschnitt bestätigt die Kriminalstatistik 2025 Andernach ein insgesamt sicheres Umfeld. Damit liefert die Kriminalstatistik 2025 Andernach ein klares Bild einer Region mit rückläufiger Straftatenbelastung.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Mann schießt auf Nilgänse

    Mann schießt auf Nilgänse

    Mann schießt mit Luftgewehr auf Nilgänse – Polizei schreitet ein

    Am 14. September 2025 kam es gegen 16:48 Uhr zu einem Polizeieinsatz am Moselradweg in Trier-Zewen. Ein aufmerksamer Fußgänger informierte die Polizeiinspektion Trier über einen verdächtigen Mann, der im Gebüsch kniete und mit einem Luftgewehr auf Nilgänse zielte. Mehrfach flogen die Tiere nach dem offensichtlichen Anvisieren aufgeschreckt davon.

    Polizei findet Luftgewehr im Einsatzgebiet

    Die alarmierten Einsatzkräfte rückten in Schutzausrüstung an und lokalisierten die beschriebene Person. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann ein Luftdruckgewehr mit Visier mitführte. Weitere gefährliche Gegenstände konnten die Beamten nicht feststellen. Das Luftgewehr wurde vor Ort sichergestellt.

    Wohnungsnachschau bringt weitere Entdeckung

    Der Verdächtige stimmte einer freiwilligen Wohnungsnachschau zu. Dabei entdeckte die Polizei keine weiteren Waffen. Allerdings stießen die Beamten auf eine kleine Marihuana Plantage, die ebenfalls sichergestellt wurde. Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.

    Keine Gefahr für Spaziergänger

    Die Polizei stellte klar, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Nutzerinnen und Nutzer des Moselradwegs bestand. Dennoch leiteten die Einsatzkräfte mehrere Strafverfahren gegen den Mann ein.

    Weitere Informationen zu ähnlichen Polizeieinsätzen finden Sie unter Blaulicht Deutschland oder direkt bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

  • Neustadt (Westerwald) – Zeugenaufruf zu mehreren Straftaten im Zuge der Afterzugparty

    Neustadt (Westerwald) – Zeugenaufruf zu mehreren Straftaten im Zuge der Afterzugparty

    Neustadt (Westerwald) – Zeugenaufruf zu mehreren Straftaten im Zuge der Afterzugparty

    Neustadt (Westerwald)

    Am Abend vom 11.02.2024, fand eine Afterzugparty in Neustadt (Westerwald) statt. Es wurden mehr als 10 Strafanzeigen in Verbindung mit dieser Veranstaltung von der Polizeiinspektion Westerburg registriert.

    TICKETS HIER ! 

    Um ca. 22:11 Uhr ereignete sich die erste Körperverletzung und die Veranstaltung wurde mit starken Kräften angefahren. Hier konnte eine leicht verletzte Person festgestellt werden.

    Um ca. 00:20 Uhr meldeten mehrere Zeugen, dass ein Mann gegen vor Ort parkende Fahrzeuge trete und bereits Schäden verursacht habe.

    Vor Ort konnte der Beschuldigte zunächst nicht festgestellt werden – jedoch wurde eine leicht verletzte Person angetroffen, welche eine Kopfnuss vom flüchtenden Täter erhielt und dadurch leicht verletzt wurde.

    Hier wurde die Lage zunächst unruhig, da mehrere Personen die Sachverhaltsaufnahme störten und keinen Abstand halten wollten. Es musste durch die Beamten Pfefferspray angedroht werden, damit
    die Personen der Aufforderung nachkamen auf Abstand zu bleiben. Die Situation beruhigt sich danach langsam.

    Im weiteren Verlauf konnten sodann 3 beschädigte Pkw dokumentiert werden; hier waren jeweils die Spiegel beschädigt.

    Durch einen Zeugen wurde der flüchtige Beschuldigte auf der K54 in Richtung Hellenhahn-Schellenberg gemeldet. Dieser konnte dort durch die Beamten aufgegriffen und zunächst festgenommen werden. Im Rahmen der Durchsuchung wurden Betäubungsmittel-Händlerutensilien aufgefunden. Der alkoholisierte Beschuldigte wurde zu hiesiger Polizeiinspektion verbracht.

    Nachdem der heranwachsende Beschuldigte aus der Verbandsgemeinde Herdorf nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, sprang dieser wenig später in Hergenroth vor ein Auto und schlug
    gegen die Scheiben. Danach beschädigte dieser auf dem weiteren Fußweg in Richtung Heimat noch einen Briefkasten und warf diesen als Hindernis auf die Straße.

    Der Beschuldigte wurde durch die Beamten aufgegriffen und erneut zu Boden gebracht. Im Rahmen
    der Fesselung beleidigte der Beschuldigte einen der eingesetzten Beamten. Der Beschuldigte wurde schlussendlich an die vor Ort eintreffende Mutter übergeben.
    Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

    Die Polizei Westerburg sucht nun Zeugen der Körperverletzungsdelikte und der Sachbeschädigungen an den Fahrzeugen und der weiteren genannten Straftaten im Rahmen der Afterzugparty in
    Neustadt (und später in Hergenroth).

    Die Zeugen werden gebeten sich unter der unten angegebenen Rufnummer zu melden.

  • Motorradfahrer verletzt sich bei Unfall schwer und begeht mehrere Straftaten

    Motorradfahrer verletzt sich bei Unfall schwer und begeht mehrere Straftaten

    Motorradfahrer verletzt sich bei Unfall schwer

    Hochscheid – 

    Am Abend des 19.06.2023 gegen 22 Uhr verunfallte ein 38-jähriger Motorradfahrer auf der B 327 bei Hochscheid und verletzte sich schwer.

    Er war in Fahrtrichtung Mainz unterwegs, als er in einer Rechtskurve vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn abkam und mit einer Leitplanke kollidierte. Der Fahrer blieb dort liegen,
    das Motorrad rutschte jedoch in einen entgegenkommenden PKW. Dieser wurde erheblich beschädigt,
    der PKW-Fahrer sowie seine Beifahrerin blieben jedoch unverletzt.
    Beide Fahrzeuge waren nicht
    mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

    Der Motorradfahrer wurde mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen in
    ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte
    auf mehrere Straftaten, die der Unfallverursacher zu verantworten hat. Zunächst bestand der Verdacht einer Alkoholisierung des Fahrers, aufgrund dessen ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Des weiteren ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte darüber hinaus ein falsches Kennzeichen am Krad montiert. Den Verursacher erwarten nun mehrere Strafverfahren.