Schlagwort: Stromschlag

  • 17-Jähriger stirbt nach Stromschlag im U-Bahnhof

    17-Jähriger stirbt nach Stromschlag im U-Bahnhof

    17-Jähriger stirbt nach Stromschlag im U-Bahnhof – E-Zigarette fällt ins Gleisbett

    In Berlin ereignete sich in der Nacht ein tragischer Unfall, bei dem ein 17-jähriger Jugendlicher ums Leben kam. Der junge Mann wollte eine ins Gleisbett gefallene E-Zigarette aufheben und geriet dabei an eine stromführende Schiene. Der Stromschlag führte sofort zu lebensgefährlichen Verletzungen.

    Der Vorfall ereignete sich am U-Bahnhof Deutsche Oper. Der Jugendliche hielt sich dort mit Freunden auf, als ihm die E-Zigarette ins Gleis fiel. Trotz der bekannten Gefahren betrat er den Gleisbereich. Dabei berührte er die seitliche Stromschiene, die dauerhaft unter Hochspannung steht.

    Gegen 3.10 Uhr alarmierten Zeugen den Notruf 112. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst trafen kurze Zeit später ein. Dennoch konnten sie das Leben des Jugendlichen nicht mehr retten. Er starb noch am Unfallort.

    Die Berliner Polizei warnt erneut eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Stromschienen führen auch dann Spannung, wenn kein Zug fährt. Bereits eine kurze Berührung kann tödlich enden. Deshalb dürfen Gleisanlagen niemals betreten werden, selbst wenn ein Gegenstand hinein fällt.

    Stattdessen sollten Fahrgäste umgehend das Sicherheitspersonal informieren oder den Notruf wählen. Die Polizei verweist zudem auf weitere schwere Unfälle im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, die durch Leichtsinn oder Unwissenheit ausgelöst wurden.

    Nach dem Unglück sperrten Einsatzkräfte den Bahnhof zeitweise. Ermittler prüfen nun die genauen Umstände des Vorfalls. Die Polizei spricht den Angehörigen des Jugendlichen ihr Mitgefühl aus und appelliert erneut an alle Fahrgäste, die Gefahren ernst zu nehmen.

    Weitere Informationen zum aktuellen Geschehen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs findest Du auch in unseren Rubriken Verkehr und Deutschland.

    Hintergrundinformationen stellt außerdem die BVG zum Thema Sicherheit sowie die Polizei Berlin bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

     

  • 18-Jähriger klettert auf S-Bahn und erleidet Stromschlag

    18-Jähriger klettert auf S-Bahn und erleidet Stromschlag

    18-Jähriger klettert auf S-Bahn und erleidet Stromschlag

    Bad Homburg (Hochtaunuskreis)

    In der Nacht zum 21. Januar 2024 ereignete sich am Bahnhof Bad Homburg ein Unglücksfall, bei dem ein 18-Jähriger auf eine abgestellte S-Bahn kletterte und einen Stromschlag erlitt.

    Der junge Mann wurde mit großflächigen Verletzungen in eine Spezialklinik verbracht, wo er noch immer behandelt wird.

    Seitens der Bundespolizei können keine Angaben zu seinem genauen Gesundheitszustand getätigt werden.

    Auf Grund der bisherigen Ermittlungen gingen die Beamten in Hinblick auf das Motiv des 18-Jährigen
    von einer Mutprobe aus.

    Dies wurde auf Nachfrage der Medien seitens der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main auch
    so kommuniziert.

    Die nun erfolgten weiteren Ermittlungen, u.a. in Form von Zeugenvernehmungen, bestätigen jedoch, dass sich der alkoholisierte 18-jährige Mann aus freien Stücken der Gefahr aussetzte und nicht, wie bei
    einer Mutprobe üblich, hierzu motiviert wurde.

    Die Bundespolizei weißt in diesem Zusammenhang eindringlich auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Hilfreiche Informationen erhalten Sie auf der nachfolgenden Homepage: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/04Sicher-auf-Bahnanlagen/01_Eigene-Vorsicht/Eigene-Vorsicht_node.html

     

  • Zugsteckdose manipuliert – Fahrgast erleidet Stromschlag !

    Zugsteckdose manipuliert – Fahrgast erleidet Stromschlag !

    Zugsteckdose manipuliert – Fahrgast erleidet Stromschlag !

    Bremen – 

    Tatort: Flixtrain 1807 auf der Fahrt von Hamburg nach Stuttgart / Halt im Bahnhof Celle

    Ereigniszeit: 27.08.2023, zirka 17:00 Uhr

    Hamburg / Celle: Ein oder mehrere unbekannte Täter haben eine Steckdose in einem Zug manipuliert.
    Ein 19-jähriger Fahrgast erlitt einen Stromschlag, als er ein Ladekabel einstecken wollte. Er wurde nicht ernsthaft verletzt.

    Der Flixtrain 1807 war am Sonntagnachmittag auf der Fahrt von Hamburg nach Stuttgart. Dieser war
    noch leer, als er in Hamburg bereitgestellt wurde. Der 19-Jährige setzte sich im zweiten Waggon auf seinen gebuchten Platz. Als er gegen 17:00 Uhr das Ladekabel seines Handys in der unter dem Sitz angebrachten Steckdose einstecken wollte, erhielt er einen schmerzhaften Stromschlag. Er informierte den Zugbegleiter. Die Stromkreise in allen Waggons wurden ausgeschaltet.

    Der Zug hielt außerplanmäßig im Bahnhof Celle. Mehrere Streifenwagen der Polizei und der Bundespolizei eilten zum Bahnhof. Zur Sicherheit mussten rund 800 Fahrgäste aussteigen. Nochmals wurden alle Steckdosen kontrolliert, aber keine weiteren Manipulationen festgestellt. Der 19-Jährige wurde in
    einem Rettungswagen untersucht, konnte jedoch die Fahrt im selben Zug gegen 19 Uhr fortsetzen.

    Zuständigkeitshalber ermittelt die Bundespolizeiinspektion Bremen wegen gefährlicher Körperverletzung. Derzeit sind keine weiteren Fälle mit manipulierten Steckdosen bekannt, die auf diese Weise
    verursacht wurden.

    Nach ersten Ermittlungen könnten der oder die Täter in der Absicht gehandelt haben, unbekannte Personen erheblich zu verletzen. Fahrgäste sollten grundsätzlich darauf achten, ob Fremdkörper
    in Steckdosen erkennbar sind und beim Verdacht umgehend das Zugpersonal informieren.

  • 13-Jähriger nach Stromschlag auf Bahngelände in Hannover-Langenhagen lebensgefährlich verletzt

    13-Jähriger nach Stromschlag auf Bahngelände in Hannover-Langenhagen lebensgefährlich verletzt

    Hannover – 

    Am späten Sonntagabend, 16.04.2023, ist ein 13-Jähriger aus Langenhagen aus bislang ungeklärten Gründen am Bahnhof Langenhagen-Pferdemarkt auf einen Bau-Zug geklettert und hat einen schweren Stromschlag erlitten. Der Junge schwebt derzeit in Lebensgefahr. Die Hintergründe des Unglücks sind noch unklar. Entsprechende Ermittlungen dauern an.

    13-Jähriger war mit weiteren Kindern am Bahnsteig unterwegs

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover war der 13-Jährige gegen 21:30 Uhr gemeinsam mit sechs anderen Kindern und Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren am Bahnsteig des Bahnhofs Langenhagen-Pferdemarkt unterwegs.

    Anwohner melden einen Knall sowie einen hellen Lichtschein

    Etwa zeitgleich meldeten Anwohner einen Knall sowie einen hellen Lichtschein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der 13-Jährige vom Bahnsteig aus über zwei Gleise auf eine sogenannte Gleisarbeitsbahn geklettert war. Dort gab es anschließend einen Lichtbogen und der
    13-Jährige fiel von der Bahn hinunter in das Gleisbett. Daraufhin reagierten die anderen Kinder und Jugendlichen geistesgegenwärtig: Sie zogen den Verletzten aus dem Gleisbett heraus auf den Bahnsteig und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe.

    Lebensgefährliche Verletzungen durch Stromschlag 

    Der 13-jährige Junge aus Langenhagen erlitt durch den Stromschlag, welcher ihn mit circa 15.000 Volt traf lebensgefährliche Verletzungen. Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus mit einer speziellen Abteilung für Verbrennungsopfer verbracht.

    Neben der Polizei Hannover-Langenhagen und dem Kriminaldauerdienst Hannover waren Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Hannover, der Freiwilligen Feuerwehr Langenhagen, des Notfallmanagements der Deutschen Bahn und Notfallseelsorger im Einsatz. Durch die Bundespolizei wurde der Bahnverkehr für die Dauer des Einsatzes bis circa 23:20 Uhr gesperrt. Das Notfallmanagement der Deutschen Bahn ließ die Bahnstromleitung abschalten. Gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Hannover nahmen die Polizei Hannover-Langenhagen und der Kriminaldauerdienst Hannover den Sachverhalt auf und unterstützten bei der Spurensicherung am Unglücksort.

    Am Beispiel dieses tragischen Vorfalls ergeht insbesondere an Kinder und Jugendliche, aber auch an Erwachsene der Appell sich von Bahnanlagen fernzuhalten. Auch wenn der Weg über Bahngleise als Abkürzung oder Mutprobe verlockend scheint: So etwas kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Der Strom an Bahnanlagen hat 15.000 Volt. Das sind 65 Mal mehr als in einer handelsüblichen Steckdose. Schon wenn man sich einfach nur in der Nähe einer Bahn-Oberleitung aufhält, kann der dort fließende Strom tödlich sein, selbst wenn die Bahn-Oberleitung gar nicht berührt wird. Wer also glaubt, das Klettern auf Bahn-Waggons sei aufregend und ungefährlich, der irrt gewaltig.

  • Ergebnisse nach tödlichem Stromschlag in Bremen

    Ergebnisse nach tödlichem Stromschlag in Bremen

    Im Bremer Stadtteil Horn-Lehe starb am 14. April ein 53 Jahre alter Mann, nachdem er einen unter Strom gestandenen Türgriff berührte.
    Eine 37 Jahre alte Frau wurde leicht und ein 32-jähriger Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt.

    Wir berichteten s.u. 

    Nach ersten Ergebnissen ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen fahrlässiger Tötung.

    Die Ermittler untersuchten zusammen mit Sachverständigen und weiteren Experten den Tatort.
    Sie führten hierbei auch verschiedene Strommessungen an Wänden und Türen durch.
    Die ersten Analysen ergaben, dass mehrere Türen der Praxis unter Elektrizität standen.
    Es floss Strom durch die aus Metall bestehenden Türzargen.
    Vor Einzug der Praxis im Februar wurde der betroffene Gebäudeteil instandgesetzt.
    Es gibt inzwischen eindeutige Hinweise auf unsachgemäß durchgeführte handwerkliche Arbeiten, wodurch Strom auf die Türen übertragen wurde.
    Die frischgestrichene Farbe isolierte die Rahmen zunächst.
    Durch Betätigungen der Türen löste sich die Farbschicht ab und der Isolationsschutz war am 14. April nicht mehr vorhanden.

    Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die Verursacher wegen fahrlässiger Tötung und prüft weiter intensiv, welche Personen an der Sanierung beteiligt waren und wer welche Arbeiten geleistet hat.

    https://blaulichtmyk.de/toedlicher-stromschlag-in-arztpraxis-video/

  • Tödlicher Stromschlag in Arztpraxis – Video

    Tödlicher Stromschlag in Arztpraxis – Video

    Im Bremer Stadtteil Horn-Lehe starb am Mittwochnachmittag ein 53 Jahre alter Mann, nachdem er zwei unter Strom gestandene Türgriffe berührte. Eine 37 Jahre alte Frau wurde leicht und ein 32-jähriger Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand berührte die 37 Jahre alte Mitarbeiterin einer Arztpraxis die Klinken zweier sich nebeneinander befindlichen Türen des Institutes in der Grazer Straße und bekam einen Stromschlag. Mit starken Schmerzen stürzte sie zu Boden. Der 53-jährige Arzt wurde auf den Vorfall aufmerksam, ergriff ebenfalls beide Türgriffe und erhielt einen zum Tode führenden Stromschlag. Als Einsatzkräfte der Feuerwehr Reanimationsmaßnahmen einleiteten, erlitt der 32 Jahre alte Feuerwehrbeamte ebenfalls einen Stromschlag und musste reanimiert werden.

    Die Polizei Bremen hat die Todesursachenermittlung aufgenommen. Der Tatort wurde versiegelt und wird mit Unterstützung von Experten untersucht, dazu werden weitere Zeugen vernommen.

    Die Pressemeldung der Feuerwehr dazu:

    Am Mittwochnachmittag kam es in einem öffentlichen Gebäude mit Arztpraxen und Büros in der Grazer Straße zu einem tragischen Unfall. Ein 55-jähriger Mann wurde dabei durch einen Stromschlag tödlich verletzt.
    Ein Feuerwehrmann erlitt ebenfalls einen massiven Stromschlag und musste reanimiert werden. Er wurde ansprechbar ins Krankenhaus transportiert.
    Weitere Personen die sich in der Nähe aufhielten mussten im Einsatzverlauf psychologisch betreut werden.

    Im Notruf wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle eine reanimationspflichtige und eine weitere leicht verletzte Person gemeldet.
    Der Grund war nach weiteren Erkenntnissen eine unter Spannung stehende Tür. Daraufhin wurden der Rettungsdienst und Einsatzkräfte der Feuerwache 2 zur Einsatzstelle alarmiert.

    Mit dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte spitzte sich die Situation dramatisch zu: Neben dem bereits reanimationspflichtigen Mann bestand der konkrete Verdacht, das die Tür zu einem Raum in dem sich acht Kinder aufhielten, ebenfalls unter Spannung stand. Glücklicherweise konnten die Kinder per Sprache durch die Tür dazu gebracht werden sich von der Tür fern zu halten und wurden im Einsatzverlauf über Fenster und eine Drehleiter gerettet.

    Der 55-jährige Mann verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimation und Versorgung durch den Rettungsdienst noch am Unfallort. Seine anwesende Tochter musste von einem Seelsorger betreut werden. Aus derzeit noch unklarer Ursache erlitt jedoch kurz nach seinem Eintreffen eine Einsatzkraft der Feuer- und Rettungswache 2 ebenfalls einen elektrischen Schlag und wurde reanimationspflichtig. Seine Kolleg:innen zogen ihn aus dem Gefahrenbereich und führten eine kurze und erfolgreiche Reanimation durch. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. An der Einsatzstelle befanden sich noch mehrere weitere Personen, die aufgrund der Geschehnisse durch den Rettungsdienst, die Feuerwehr und auch Notfallseelsorger betreut werden mussten. Die Einsatzkräfte der Feuerwache 2 wurden durch andere Kräfte an der Einsatzstelle abgelöst. Einsatzleitdienst, Leitender Notarzt, Direktionsdienst und der Amtsleiter der Feuerwehr Bremen fuhren die Einsatzstelle an.

    Noch während des Einsatzes ist das Einsatz-Nachsorge-Team der Feuerwehr Bremen benachrichtigt worden, um die Ereignisse mit den eingesetzten Kräften nachzubereiten. Mit Rücksicht auf die Familie unseres verletzten Kollegen und seine Wachabteilung der Feuer- und Rettungswache 2 möchten wir um Verständnis bitten, dass wir über den Gesundheitszustand auch auf Nachfrage keine weiteren Auskünfte geben.

    Wir versichern Ihnen, dass wir unsererseits die Berichterstattung kurzfristig fortführen und aktualisieren.