Schlagwort: THW

  • Auto kracht rückwärts durch Hauswand und landet in Küche

    Auto kracht rückwärts durch Hauswand und landet in Küche

    Auto in Küche: Wagen kracht in Ennepetal durch Hauswand

    Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall hat am Dienstag, 05.05.2026, in Ennepetal für einen größeren Einsatz gesorgt. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Ennepetal erhielt einen Einsatz zur Wüstefeldstraße. Dort meldete ein Anrufer der Leitstelle einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. Seine Schilderung klang zunächst außergewöhnlich: Sein Auto befinde sich in seiner Küche.

    Vor Ort bestätigte sich diese Angabe. Gegen 16:30 Uhr stellten die eingesetzten Beamten fest, dass ein Auto rückwärts durch eine Hauswand gefahren war. Der Wagen kam anschließend tatsächlich in der Küche zum Stehen. Damit entwickelte sich der gemeldete Verkehrsunfall zu einem besonders ungewöhnlichen Schadensfall.

    Auto in Küche nach Arbeiten am Fahrzeug

    Nach Angaben des Fahrers wollte er sein Auto aufbocken. Dabei gab er nach eigenen Angaben jedoch etwas zu viel Gas. In der Folge setzte sich das Fahrzeug rückwärts in Bewegung, durchbrach die Hauswand und blieb im Küchenbereich stehen.

    Durch den Aufprall entstand Sachschaden am Gebäude. Da das Fahrzeug die Hauswand beschädigte, prüfte zunächst das Technische Hilfswerk die Statik des Wohnhauses. Erst danach konnten die Einsatzkräfte weitere Maßnahmen einleiten.

    Technisches Hilfswerk prüft Wohnhaus

    Das Technische Hilfswerk kontrollierte die Standfestigkeit des Gebäudes. Anschließend zogen die Einsatzkräfte das Auto aus der Wand. Die Bergung erfolgte erst nach der statischen Einschätzung, damit keine weiteren Gefahren für das Wohnhaus oder die Einsatzkräfte entstanden.

    Glücklicherweise verletzte sich bei dem Unfall niemand. Weder der Fahrer noch andere Personen erlitten nach den vorliegenden Angaben Verletzungen.

    Polizei Ennepetal im Einsatz

    Die Polizeiwache Ennepetal nahm den Verkehrsunfall mit Sachschaden auf. Der Vorfall zeigt, wie schnell Arbeiten an einem Fahrzeug gefährliche Folgen haben können. Besonders ungewöhnlich bleibt dabei der Umstand, dass das Auto in Küche und Hauswand zugleich zum zentralen Einsatzort wurde.

    Weitere Polizeimeldungen aus Deutschland gibt es unter Deutschland und aktuelle Nachrichten unter News. Informationen zur Polizeiwache Ennepetal bietet die Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Heute polizeiliche Großübung bei Urbach im Kreis Neuwied

    Heute polizeiliche Großübung bei Urbach im Kreis Neuwied

    Polizeiliche Großübung bei Urbach im Kreis Neuwied am 31.01.2026

    Am Samstag, dem 31. Januar 2026, führt die Polizeidirektion Neuwied eine umfangreiche polizeiliche Großübung im Bereich der Ortslage Urbach im Kreis Neuwied durch. Die Übung startet gegen 11.30 Uhr und findet im Umfeld der ICE-Strecke nahe der Bundesautobahn A3 statt. Ziel der Maßnahme ist es, die Bewältigung einer größeren Schadenslage realitätsnah zu trainieren und Abläufe unter Einsatzbedingungen zu festigen.

    An der Übung beteiligen sich neben der Polizei auch der Landkreis Neuwied, das Technische Hilfswerk, die Deutsche Bahn sowie weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Alle Beteiligten arbeiten dabei eng zusammen, um Einsatzstrukturen, Kommunikationswege und Entscheidungsprozesse praxisnah zu erproben. Gerade bei komplexen Schadenslagen kommt der abgestimmten Zusammenarbeit eine zentrale Bedeutung zu.

    Die Einsatzkräfte simulieren ein Szenario auf der ICE-Strecke, das ein koordiniertes Vorgehen mehrerer Organisationen erfordert. Dabei trainieren sie unter anderem die Einsatzleitung, die Absicherung von Gefahrenbereichen sowie die Zusammenarbeit zwischen zivilen und polizeilichen Stellen. Durch diese realitätsnahen Abläufe gewinnen die Beteiligten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall.

    Die Verantwortlichen legen besonderen Wert auf klare Führungsstrukturen und eine effiziente Kommunikation. Regelmäßige Übungen dieser Art stärken die Handlungssicherheit der Einsatzkräfte und sorgen dafür, dass im tatsächlichen Einsatzfall schnell und professionell reagiert wird. Gleichzeitig prüfen die Organisatoren vorhandene Einsatzkonzepte und optimieren sie bei Bedarf.

    Im Zusammenhang mit der Übung kann es im Bereich der nahegelegenen Landesstraße L 266 zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb mit kurzen Einschränkungen rechnen und den Bereich möglichst umfahren. Der Zugverkehr auf der ICE-Strecke sowie der Verkehr auf der Autobahn A3 bleiben jedoch uneingeschränkt bestehen.

    Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen. Die polizeiliche Großübung dient der Sicherheit aller und trägt dazu bei, Einsatzkräfte bestmöglich auf außergewöhnliche Schadenslagen vorzubereiten.

    Weitere Informationen zu polizeilichen Einsätzen und Übungen findest Du auch im Bereich Verkehr sowie unter Deutschland. Offizielle Hinweise stellt zudem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

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  • Bremerhaven: Schiff droht im Hafen zu sinken!

    Bremerhaven: Schiff droht im Hafen zu sinken!

    Feuerwehr verhindert Kentern eines Katamarans im Neuen Hafen

    Die Feuerwehr Bremerhaven hat heute einen drohenden Schiffsunfall im Neuen Hafen erfolgreich abgewendet. Gegen 13:20 Uhr erreichte die Integrierte Regionalleitstelle die Meldung über ein sinkendes Boot am Anleger des Boardinghouse Neuer Hafen. Beim betroffenen Wasserfahrzeug handelte es sich um einen rund sieben Meter langen, unbemannten Katamaran. Das Boot lag bereits stark auf der Steuerbordseite und drohte zu kentern.

    Schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert Untergang

    Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr trafen nur wenige Minuten später am Einsatzort ein und übernahmen sofort Sicherungsmaßnahmen. Mehrere Pumpen kamen zum Einsatz, um das eindringende Wasser aus dem Rumpf zu entfernen und die Lage zu stabilisieren. Durch die schnelle Reaktion gelang es, den drohenden Untergang des Katamarans zu verhindern.

    Parallel dazu befestigten speziell ausgebildete Feuerwehrtaucher einen Hebesack am Rumpf des Boots. Dieser sorgte für zusätzlichen Auftrieb und richtete den Katamaran schrittweise wieder auf. Die Maßnahme zeigte rasch Wirkung und sicherte das Boot gegen weiteres Einsinken.

    THW und Polizei unterstützen vor Ort

    Während der technischen Maßnahmen kam es zu einem Austritt von Betriebsmitteln. Das Technische Hilfswerk rückte mit vier Einsatzkräften an und errichtete Barrieren, um die Ausbreitung der Verunreinigungen im Hafenbecken zu stoppen. Damit verhinderten die Helfer eine weitere Belastung des Hafenwassers.

    Zur Absicherung des Taucheinsatzes sperrte die Wasserschutzpolizei den Schiffsverkehr im Neuen Hafen für die Dauer der Maßnahmen. Zusätzlich begleitete das Umweltamt den Einsatz und unterstützte die Beurteilung möglicher Gefahren für das Gewässer.

    Koordinierter Einsatz mit deutlicher Wirkung

    Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie vier Kräfte des THW im Einsatz. Die enge Zusammenarbeit der Behörden führte dazu, dass der Katamaran erfolgreich stabilisiert und ein weiteres Absinken verhindert wurde. Der Vorfall endete ohne Verletzte, jedoch mit einem technisch anspruchsvollen Rettungseinsatz, der den beteiligten Organisationen viel Präzision abverlangte.

    Weitere regionale Meldungen rund um Blaulichtthemen finden Sie auf BlaulichtMYK News sowie bundesweite Ereignisse unter Deutschland. Informationen der Behörden stellt zudem die Polizei bereit.

  • Explosion und Wohnungsbrand in Mainz: Sechs Verletzte und Gebäude unbewohnbar

    Explosion und Wohnungsbrand in Mainz: Sechs Verletzte und Gebäude unbewohnbar

    Explosion in Mainz: Großbrand in der Kreyßigstraße verletzt mehrere Menschen

    Am Sonntagabend hat eine Explosion in Mainz einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 20:20 Uhr gingen zahlreiche Notrufe in der Leitstelle ein. Anwohner meldeten eine Explosion sowie sichtbare Flammen aus einer Erdgeschosswohnung eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Kreyßigstraße, Ecke Goethestraße. Der Vorfall führte zu sechs verletzten Personen und machte das gesamte Gebäude unbewohnbar.

    Explosion reißt Eingangsbereich ein

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich ein hochkritisches Schadensbild. Die Explosion in Mainz hatte Teile des Eingangsbereichs zum Einsturz gebracht. Die Feuerwehr erreichte das Gebäude daher zunächst nur über Drehleitern. Aus der betroffenen Erdgeschosswohnung drangen weiterhin Flammen, die sich schnell ausbreiten konnten.

    Mehrere Menschen über Drehleitern gerettet

    Zwei Bewohner machten sich im zweiten Obergeschoss an Fenstern bemerkbar, weil sie das Gebäude nicht mehr ohne Hilfe verlassen konnten. Einsatzkräfte retteten beide über Drehleitern. Sie erlitten leichte Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. Drei weitere Personen zogen sich Rauchgasvergiftungen zu. Zusätzlich erlitt eine weitere Person einen Herzinfarkt, der ebenfalls medizinisch versorgt wurde.

    Massiver Lösch- und Rettungseinsatz

    Die Feuerwehr leitete einen intensiven Löschangriff mit drei Strahlrohren ein. Nach rund einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Brand zu löschen. Bis zu sechs Trupps unter Atemschutz waren gleichzeitig im Gebäude, kontrollierten die Räume und suchten nach weiteren Personen. Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich jedoch keine weiteren Menschen im Gebäude.

    THW unterstützt mit Statikbewertung

    Ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks bewertete die Gebäudestatik. Das Haus gilt nach der Begutachtung als nicht einsturzgefährdet, bleibt aufgrund der massiven Rauchschäden jedoch vorerst unbewohnbar. Der Vermieter organisiert die Unterbringung der betroffenen Bewohner.

    Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

    Rund 110 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes, Hilfsorganisationen und des THW waren beteiligt. Insgesamt befanden sich etwa 40 Einsatzfahrzeuge im Einsatz. Um den Grundschutz der Stadt sicherzustellen, besetzten Freiwillige Feuerwehren beide Feuerwachen nach und rückten zudem zu zwei Paralleleinsätzen aus.

    Ermittlungen zur Ursache laufen

    Die Feuerwehr Mainz beendete ihren Einsatz gegen 23 Uhr. Zur Ursache der Explosion in Mainz und zur Höhe des Sachschadens liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Weitere Informationen

    Aktuelle regionale Meldungen finden Leser unter blaulichtmyk.de/news/ sowie bundesweite Entwicklungen unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Für offizielle Hinweise und Updates empfiehlt sich zudem die Polizei Rheinland-Pfalz unter polizei.rlp.de.

  • 38-Jähriger wegen Mordes an THW-Kollegin zu lebenslanger Haft verurteilt

    38-Jähriger wegen Mordes an THW-Kollegin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Mord an THW-Kollegin Coburg 

    Das Landgericht Coburg sprach den 38-Jährigen des Mordes schuldig und erkannte die besondere Schwere der Schuld an.

    Urteil und Strafmaß

    Das Landgericht Coburg verurteilte den Angeklagten zu lebenslanger Freiheitsstrafe und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Das Gericht begründete dies mit der Heimtücke und den niederen Beweggründen der Tat.

    Tatgeständnis und Tatumstände

    Der Angeklagte räumte zu Prozessbeginn ein, die 40-jährige THW-Helferin erwürgt zu haben, anschließend habe er sich an der Leiche sexuell vergangen. Nach Darstellung der Anklage tötete er die Frau offenbar, nachdem wiederholte Annäherungsversuche abgewiesen worden waren. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, aus sexuellem Motiv und heimtückisch gehandelt zu haben.

    Fundort und weitere Tathandlungen

    Der Mann gab an, die Leiche zunächst in einer Abstellkammer aufbewahrt und später in einem Lagercontainer seines Arbeitgebers abgelegt zu haben.

    Ermittler entdeckten den Leichnam dort; das Opfer galt zuvor als vermisst.

    Verteidigung, Strafverfahren und Rechtslage

    Die Verteidigung plädierte auf Totschlag und forderte eine Haftstrafe von deutlich unter lebenslänglich. Staatsanwaltschaft und Gericht hielten dagegen Mord und forderten bzw. verhängten die höchste Strafart. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Hintergrund

    Die Getötete war ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk (THW) aktiv. Der Fall hatte Ende 2024 für große Aufmerksamkeit in der Region gesorgt; die Ermittlungen führten zur Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft Coburg.

  • Ölunfall im Büsumer Hafen: THW weiterhin im Einsatz zur Gefahrenabwehr

    Ölunfall im Büsumer Hafen: THW weiterhin im Einsatz zur Gefahrenabwehr

    Ölunfall im Büsumer Hafen: THW weiterhin im Einsatz zur Gefahrenabwehr

    Seit dem frühen Mittwochnachmittag ist das THW im Büsumer Hafen im Einsatz.

    Der Grund: Ein Diesel-Unfall auf dem Fahrgastschiff „MS Funny Girl“.

    500 Liter Diesel ins Hafenbecken gelaufen

    Beim Betanken des Schiffes traten etwa 500 Liter Schiffsdiesel aus.

    Der Kraftstoff gelangte in das Hafenbecken. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde um
    12 Uhr das Sperrwerk geschlossen.

    Der Hafen wurde vollständig für den Schiffsverkehr gesperrt.

    Feuerwehr und THW im Einsatz

    Die ersten Maßnahmen übernahmen die Ölwehren aus Büsum und Hennstedt. Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Wesselburen mit einer Drohne.

    Das Technische Hilfswerk (THW) wurde auf Anforderung des Landesbetriebs für Küstenschutz (LKN.SH) alarmiert. Rund 45 Einsatzkräfte aus den THW-Ortsverbänden Meldorf, Heide und Pinneberg rückten aus.

    Aufgaben des THW

    Das THW übernahm viele wichtige Aufgaben:

    • Eindämmung und Bekämpfung des Ölfilms

    • Technische Hilfe durch Beleuchtung

    • Verpflegung der Einsatzkräfte

    • Aufbau sanitären Einrichtungen

    Einsatz geht am Donnerstag weiter

    Der Einsatz wurde in der Nacht gegen 03:30 Uhr zunächst beendet. Doch am Donnerstagmorgen rückten erneut THW-Kräfte aus.

    Diesmal mit 47 Ehrenamtlichen aus den Ortsverbänden:

    • Meldorf

    • Heide

    • Pinneberg

    • Niebüll

    • Burg-Hochdonn

    • Tönning

    Auch das Media Team des Landesverbands ist mit drei weiteren Kräften vor Ort. Es dokumentiert den Einsatzverlauf.

    Moderne Technik im Einsatz: Mopmatic-Wringer

    Ein zentrales Gerät bei der Ölschadensbekämpfung ist der Mopmatic-Wringer. Dieses System nutzt eine 40 Meter lange Kordel, um Öl von der Wasseroberfläche aufzunehmen.

    Die Kordel läuft durch zwei Walzen, die das Öl auspressen. Das Öl wird anschließend in einem Sammelbehälter aufgefangen. Der Ortsverband Pinneberg verfügt über zwei dieser Geräte.

    Teamarbeit für den Umweltschutz

    Das THW arbeitet eng mit der Feuerwehr, dem LKN.SH und anderen Behörden zusammen. Ziel ist es, Schäden für die Umwelt zu minimieren und den Hafen wieder freizugeben.

    Ehrenamtlicher Einsatz für den Bevölkerungsschutz

    Das THW ist eine ehrenamtlich getragene Organisation des Bundes. Rund 88.000 Freiwillige sind deutschlandweit im Einsatz. Sie leisten wichtige Arbeit im Bevölkerungsschutz – in Deutschland und weltweit.

  • Verkehrsunfall mit zwei tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern in Wellsee

    Verkehrsunfall mit zwei tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern in Wellsee

    Verkehrsunfall mit zwei tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern in Wellsee

    Heute Morgen kam es in Wellsee zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen tödlich verletzt wurden.

    Die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge dauerte mehrere Stunden.

    Nach jetzigem Ermittlungsstand ereignete sich der Unfall gegen 6:15 Uhr in der Edisonstraße. Zwei sich entgegenkommende Lkw touchierten sich. Durch die Berührung löste sich ein Seitenteil des in
    Richtung B 404 fahrenden Lkw. Dieses schleuderte auf den nachfolgenden Vito. Der 43-jährige Fahrer des Vito fuhr infolge dessen auf den Lkw auf und verstarb noch an der Unfallstelle.

    Der zweite Lkw kam infolge der Kollision nach jetzigem Stand nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Hauswand eines Gebäudes. Der 41-jährige Fahrer des Lkw erlitt ebenfalls tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen Lkw erlitt einen Schock.

    Die Unfallstelle ist aktuell noch für die Unfallaufnahme sowohl für den Fahrzeug- als auch für den Fußgängerverkehr voll gesperrt. Die Sperrung wird sich aufgrund von Reinigungs- und Aufräumarbeiten bis in die späten Nachmittagsstunden ziehen. Die Kolleginnen und Kollegen erhielten Unterstützung von Rettungsdienst, Feuerwehr und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks. Das Tiefbauamt der Stadt Kiel unterstütze bei Absperrmaßnahmen. Hierunter fiel auch die Sicherung des Gebäudes.

    Auch Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams waren vor Ort und kümmerten sich um Ersthelfer und Mitarbeiter der betroffenen Firmen. Ein Sachverständiger erschien ebenfalls am Einsatzort, um den Unfallhergang zu rekonstruieren.

    Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Einsatzleiterin bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die professionelle Abarbeitung des Unfalls und reibungslose Zusammenarbeit sowie bei allen Ersthelfern für ihr beherztes Einschreiten.

  • ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    Pferd kollidiert mit ICE bei Deesen – Schnellbremsung auf Hochgeschwindigkeitsstrecke

    Am Sonntagabend, gegen 20:00 Uhr, kam es auf der ICE-Strecke Köln–Frankfurt zu einem tragischen Unfall.

    Der ICE 412 erfasste ein entlaufenes Pferd auf Höhe der Ortslage Deesen in Rheinland-Pfalz.

    Der Hochgeschwindigkeitszug war mit rund 300 km/h unterwegs.

    Nach dem Zusammenstoß leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein.

    Etwa 1,2 Kilometer später kam der Zug im Bahnhof Montabaur zum Stillstand.

    Das Pferd überlebte die Kollision nicht.

    Es handelte sich um ein gesatteltes Tier, das zuvor an einer Schleppjagd teilgenommen hatte.

    Beim Verladen in einen Pferdeanhänger wurde es offenbar aufgeschreckt.

    Daraufhin riss das Tier aus und gelangte auf die Bahnstrecke.

    Die Halterin des Pferdes konnte schnell ausfindig gemacht werden.

    Sie wurde von den Behörden über den Unfall in Kenntnis gesetzt.

    Am ICE entstand ein Sachschaden.

    Trotzdem konnte der Zug seine Fahrt bis ins DB-Regio Werk Frankfurt-Griesheim fortsetzen.

    Die Bahnstrecke blieb bis zum Abschluss der Ermittlungen gesperrt.

    Erst um 23:26 Uhr wurde sie durch die Einsatzkräfte wieder freigegeben.

    Vor Ort waren Kräfte der Bundespolizei Trier, der Landespolizei sowie die Feuerwehr und das
    THW Montabaur.


    Die genaue Unfallursache und die Abläufe vor dem Unglück werden weiter untersucht.

  • Falsche Textilkennzeichnung bei Import-Bettwäsche entdeckt: Erfolgreicher Einsatz von Zoll und THW

    Falsche Textilkennzeichnung bei Import-Bettwäsche entdeckt: Erfolgreicher Einsatz von Zoll und THW

    2 Tonnen falsch etikettierte Bettwäsche festgestellt
    THW unterstützt das Zollamt Helmstedt-Autobahn bei der Entladung eines ganzen Containers aus China

    Braunschweig

    Mitte Oktober kam es bei der Abfertigung chinesischer Bettwäsche durch das Zollamt Helmstedt-Autobahn, welches zum Hauptzollamt Brauschweig gehört, zu der Feststellung von Unstimmigkeiten bei der Textilkennzeichnung. Laut der elektronisch abgegebenen Zollanmeldung und den vorgelegten Unterlagen sollte es sich um 12 Tonnen Bettwäsche aus 100% Polyester handeln.

    In der anschließenden stichprobenweise Beschaffenheitsbeschau von zwei der insgesamt 775 Kartons stellten die Abfertigungsbeamtinnen und -beamten jedoch in den Etiketten nicht die Angabe von Polyester, sondern von 100% Baumwolle fest.

    Die Anforderungen an die Etikettierung oder Kennzeichnung von Textilien ergeben sich aus der Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 (EU-Textilkennzeichnungsverordnung) und dem Textilkennzeichnungsgesetz und fallen in den Zuständigkeitsbereich des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).

    Daher wandten sich die Zöllnerinnen und Zöllner aufgrund ihres Verdachts der falschen Kennzeichnung an das LAVES, welches die Übersendung einer Probe anforderte.

    Es erfolgte eine Gesamtbeschau der restlichen 773 Kartons, für die der gesamte Container beim Zollamt entladen werden musste.

    Bettwäsche-Sets wurden gezählt, fotografiert und dokumentiert. Tatkräftig unterstützt wurde der Zoll hierbei im Rahmen der Amtshilfe durch 35 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) der Ortsverbände Helmstedt, Schöningen und Wolfsburg.

    Die Beprobung des LAVES bestätigte wenige Tage später, dass es sich tatsächlich um Bettwäsche aus
    100% Polyester handelte und somit die angebrachten Etiketten nicht korrekt waren. Das LAVES ordnete daher an, dass die Kennzeichnung der Textilfaserzusammensetzung mit der Angabe “100% Polyester” korrigiert werden muss.

    In den vergangenen Tagen fand nun die Umetikettierung unter zollamtlicher Überwachung durch
    das Zollamt Helmstedt-Autobahn statt, damit die Waren in den zollrechtlich freien Verkehr überlassen werden können.

  • Mayen – Fahrzeug fährt gegen Hauswand

    Mayen – Fahrzeug fährt gegen Hauswand

    Fahrzeug fährt gegen Hauswand

    Mayen, Habsburgring

    Am 07.10.2024, gegen 10:00 Uhr, fuhr ein 75-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW, Skoda, aus der Einfahrt des REWE-Parkplatzes am Habsburgring.

    Hierbei verwechselte er das Brems- mit dem Gaspedal und schoss mit seinem Fahrzeug quer über den dortigen Zebrastreifen und kollidierte mit der gegenüberliegenden Hauswand eines Wohngebäudes.

    An dem Skoda entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 15000.- EUR, die Schäden an dem Wohnhaus können noch nicht beziffert werden. Derzeit ist die Örtlichkeit abgesperrt, die Statik des Wohnhauses wird zurzeit durch Spezialisten des THW überprüft.