Schlagwort: Tier auf Gleisen

  • Glück im Unglück: Kalb am Gleis – Güterzug kann rechtzeitig bremsen

    Glück im Unglück: Kalb am Gleis – Güterzug kann rechtzeitig bremsen

    Glück im Unglück: Kalb am Gleis – Güterzug kann rechtzeitig bremsen

    Wilster

    Heute Morgen gegen 07.00 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei über die Kollision eines Güterzuges mit einem Tier informiert.

    Daraufhin wurde eine Streife aus dem Bundespolizeirevier Brunsbüttel entsandt. An der eingleisigen Bahnstrecke von Wilster nach Brunsbüttel gingen die Bundespolizisten zusammen mit dem eingetroffenen Tierhalter auf Nachsuche. Dafür wurde die Bahnstrecke für den Zugverkehr gesperrt.

    In der Nähe von Wilster, am Bahnübergang Kuskoopermoor, wurde in unmittelbarer Nähe der Gleise dann ein junges Kalb mit leichten Verletzungen am Rücken entdeckt. Der Lokführer des Güterzuges hatte das Tier offensichtlich rechtzeitig an den Gleisen bemerkt und gebremst.

    Die Begutachtung der Einfriedung im strömenden Regen gab keinen Hinweis auf eine Ausbruchstelle. Offensichtlich war das Tier unter dem Zaun durchgekrochen und somit an die Gleise gelangt.

    Der 60-jährige Landwirt gab an, dass das weibliche Kalb in der Nacht zuvor geboren wurde und noch keinen Namen hat. Man war sichtlich froh, dass dieser Unfall so glimpflich ausging.

  • ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    Pferd kollidiert mit ICE bei Deesen – Schnellbremsung auf Hochgeschwindigkeitsstrecke

    Am Sonntagabend, gegen 20:00 Uhr, kam es auf der ICE-Strecke Köln–Frankfurt zu einem tragischen Unfall.

    Der ICE 412 erfasste ein entlaufenes Pferd auf Höhe der Ortslage Deesen in Rheinland-Pfalz.

    Der Hochgeschwindigkeitszug war mit rund 300 km/h unterwegs.

    Nach dem Zusammenstoß leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein.

    Etwa 1,2 Kilometer später kam der Zug im Bahnhof Montabaur zum Stillstand.

    Das Pferd überlebte die Kollision nicht.

    Es handelte sich um ein gesatteltes Tier, das zuvor an einer Schleppjagd teilgenommen hatte.

    Beim Verladen in einen Pferdeanhänger wurde es offenbar aufgeschreckt.

    Daraufhin riss das Tier aus und gelangte auf die Bahnstrecke.

    Die Halterin des Pferdes konnte schnell ausfindig gemacht werden.

    Sie wurde von den Behörden über den Unfall in Kenntnis gesetzt.

    Am ICE entstand ein Sachschaden.

    Trotzdem konnte der Zug seine Fahrt bis ins DB-Regio Werk Frankfurt-Griesheim fortsetzen.

    Die Bahnstrecke blieb bis zum Abschluss der Ermittlungen gesperrt.

    Erst um 23:26 Uhr wurde sie durch die Einsatzkräfte wieder freigegeben.

    Vor Ort waren Kräfte der Bundespolizei Trier, der Landespolizei sowie die Feuerwehr und das
    THW Montabaur.


    Die genaue Unfallursache und die Abläufe vor dem Unglück werden weiter untersucht.