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  • 15 Rinder in Oberbayern abgestürzt

    15 Rinder in Oberbayern abgestürzt

     

    15 Rinder in Oberbayern abgestürzt: Kämialm-Tragödie entfacht Debatte über Hubschrauber-Manöver

    Drama im Wettersteingebirge erschüttert Tierhalter

    An der Kämialm im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stürzten im August 15 Rinder in steiles Gelände und verendeten. Die 15 toten Rinder in Oberbayern bewegen seitdem Almbauern, Hirten und Behörden gleichermaßen. Augenzeugen berichten von einer plötzlich aufgelösten Herde, die in Panik ausbrach und über eine Rinne in absturzgefährliches Terrain geriet.

    Vertreter der Weidegenossenschaften fordern klare Regeln für Flugbewegungen über Weideflächen. Sie betonen, dass sensible Phasen zu Beginn der Almsaison und während der Nacht besondere Rücksicht erfordern. Zugleich wollen alle Beteiligten die Ursache sauber aufarbeiten – ohne Vorverurteilungen.

    Zahlen, Einordnung, offene Fragen

    Im Raum Garmisch-Partenkirchen sorgen Hubschrauber-Manöver seit Längerem für Diskussionen. Laut Landratsamt wurden in den vergangenen Jahren im Landkreis eine ähnliche Zahl militärischer Übungen verzeichnet. Nach derzeitigem Stand meldete die Behörde keine signifikante Zunahme; für die Unglückstage zwischen 9. und 11. August lagen zudem keine militärischen Flugbewegungen vor. Die 15 toten Rinder in Oberbayern bleiben damit ein tragisches Ereignis, dessen Auslöser weiterhin differenziert betrachtet wird.

    Parallel stieg die Zahl der Trainingsflüge nichtmilitärischer Akteure: Die ADAC Luftrettung absolvierte heuer bis Oktober deutlich mehr Übungstage als im Vorjahr, um Crews für anspruchsvolle Einsätze im Gebirge fit zu halten. Diese Trainings sichern Menschenleben, können aber – je nach Ort und Zeitpunkt – Weidetiere stressen.

    Wie es weitergeht: Runder Tisch und klare Absprachen

    Landwirte, Hirten, Rettungsdienste und Militär wollen im Winter an einem Runden Tisch konkrete Lösungen finden. Ziel bleibt, notwendige Flugübungen mit der Almbewirtschaftung zu vereinbaren. Dazu zählen feste Zeitfenster, sensible Zonen und transparente Ankündigungen. So schützt die Region Almen, Tiere und gleichzeitig die Einsatzfähigkeit von Truppe und Rettung.

    Service & Hintergründe

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    Fazit: Die 15 Rinder in Oberbayern tot mahnen zu besserer Abstimmung. Mit klaren Regeln, Rücksicht in sensiblen Zeiten und offenen Informationen lässt sich die Sicherheit für Mensch und Tier im Gebirge erhöhen – ohne auf notwendige Ausbildung zu verzichten.

  • Pferd wird durch mit Nadeln präparierte Karotten verletzt

    Pferd wird durch mit Nadeln präparierte Karotten verletzt

    Polizei leitet Strafverfahren ein und sucht Hinweise

    Wedel –

    Am Freitagabend, den 08. August 2025, kam es im Bereich Fährenkamp/Sandbargmoorweg bei Wedel zu einem Fall von Tierquälerei. Eine unbekannte Person verteilte Karottenstücke, die mit Stecknadeln präpariert waren.

    Eine Pferdehalterin bemerkte gegen 20:00 Uhr auffälliges Kauverhalten bei ihrem Pferd. Die hinzugezogene Tierärztin sedierte das Tier. Im Maul wurde eine über 4 cm lange Nadel in der Zunge gefunden.

    Bei der Suche fanden Einsatzkräfte insgesamt sechs Karottenstücke mit Stecknadeln am Toreingang der Koppel und auf der Weide.

    Die Polizei Wedel sicherte die Köder und leitete ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz ein.

    Der Täter ist bislang unbekannt. Der Umweltermittlungsdienst vom Polizeiautobahn- und Bezirksrevier (PABR) Elmshorn führt die weiteren Ermittlungen. Die Polizei fragt nach weiteren Hinweisen.

    Wer hat weitere präparierte Futtermittel oder verletzte Tiere gesehen? Gibt es Beobachtungen zu verdächtigen Personen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04121 4092-0 entgegen.

  • Vermeintliche Giftköder gefunden

    Vermeintliche Giftköder gefunden

    Vermeintliche Giftköder gefunden

    Erfurt

    Am Donnerstagabend wurden im Erfurter Norden mutmaßliche Giftköder entdeckt.

    In der Waldemarstraße hatten Unbekannte mehrere Fleischstücke mit einer bislang unbekannten
    Substanz auf dem Gehweg ausgelegt. Eine Anwohnerin bemerkte die Fleischstücke gegen 20:00 Uhr
    und informierte die Polizei. Die Beamten stellten die verdächtigen Köder sicher.

    Worum es sich bei der unbekannten Substanz handelt ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

    Tierhalter werden gebeten, beim Spaziergang mit ihren Tieren besonders aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden.