Schlagwort: Tierschmuggel

  • Hundewelpen im Karton entdeckt – Zoll stoppt Tierschmuggel

    Hundewelpen im Karton entdeckt – Zoll stoppt Tierschmuggel

    Drei Hundewelpen im Karton entdeckt

    Regensburg

    Große Augen bei den Zöllnern – und auch bei den Tieren:

    Am Mittwoch, den 26. März 2025, kontrollierten Zöllner aus Wernberg-Köblitz einen rumänischen Autofahrer. Auf der Rückbank seines Autos fanden sie drei Hundewelpen.

    Der 35-jährige Mann war über den ehemaligen Grenzübergang Waidhaus nach Deutschland eingereist.
    Im Rahmen einer Kontrolle an der Dienststelle in Wernberg-Köblitz kam die tierische Fracht ans Licht.

    Für die Welpen konnte der Fahrer keinerlei erforderliche Unterlagen – wie Impfnachweise oder Heimtierausweise – vorlegen. Auf Nachfrage erklärte er, die Hunde stammten aus Ungarn und seien als Geschenke gedacht.

    Da der Verdacht besteht, dass die Tiere illegal nach Deutschland gebracht wurden, übergab der Zoll den Fall an die Verkehrspolizei Amberg. Die Hundewelpen wurden in die Obhut des Veterinäramts gegeben und werden jetzt versorgt.

    “Tiere ohne Papiere und Impfungen können gefährliche Krankheiten mitbringen – zum Beispiel Tollwut. Das ist nicht nur für Menschen ein Risiko, sondern auch für andere Tiere. Außerdem ist so ein Transport oft eine große Belastung für die Tiere selbst. Ihr Wohl wird dabei oft völlig ignoriert. Deshalb gibt es in der EU strenge Regeln, um die Gesundheit und das Tierwohl zu schützen.”, erklärt Stefan Melchner, stellvertretender Leiter der Kontrolleinheit Großröntgentechnik Wernberg-Köblitz. 

  • Tierschmuggel verhindert

    Tierschmuggel verhindert

    Tierschmuggel verhindert

    Breitenau

    In den Morgenstunden des 21. März 2025 erschien ein Pkw Opel Meriva mit bulgarischer Zulassung am Grenzübergang Breitenau zur Einreisekontrolle.

    Was die Beamten bei Sichtkontakt des Fahrzeuges stutzig machte, war eine Gitterbox, befüllt mit persönlichen Sachen, auf dem Dach des Pkw`s. Der Grund dafür wurde bei der Kontrolle des Kofferraumes ersichtlich.

    In diesem befanden sich insgesamt, räumlich abgetrennt, 15 Hunde. Darunter waren 9 Erwachsene Hunde und 6 Welpen, der Rassen Französisch Bulldog und Cocker Spaniel. Das Veterinäramt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde über den Sachstand informiert, welches einen Mitarbeiter vor Ort entsandte.

    Durch diesen wurden anschließend 13 Hunde, darunter die Welpen mit Mutter sichergestellt und dem nächsten Tierheim zugeführt. Grund der Sicherstellung ist der fehlende Impfschutz und das Alter der Welpen. Gegen den Halter, ein 31-jähriger Deutscher, wurde einen Verfahren gegen das Tiergesundheitsgesetz eröffnet. Nach Rückbau der katastrophal befestigten Gitterbox, konnten sie ihre Reise fortsetzen.