Schlagwort: Tote

  • Tödliche Auseinandersetzung in Hannover-Vahrenwald

    Tödliche Auseinandersetzung in Hannover-Vahrenwald

    Schießerei in Hannover-Vahrenwald

    Am Mittwochabend, den 22. Oktober 2025, kam es im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald zu einer schweren Auseinandersetzung mit
    tödlichem Ausgang.

    Gegen 18:30 Uhr meldeten Zeugen der Polizei eine Schießerei in der Vahrenwalder Straße nahe der Kreuzung Niedersachsenring.

    Mehrere Personen wurden verletzt, ein 27-jähriger Mann starb noch am Tatort.

    Polizei rückt mit Großaufgebot aus

    Die Polizei Hannover reagierte umgehend und rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus.

    Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, während Spezialkräfte die Umgebung absuchten.

    Neben mehreren Streifenwagen kamen auch Spürhunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz,
    um mögliche Tatverdächtige zu finden.

    Mehrere Verletzte in Kliniken

    Nach Angaben der Kriminalpolizei wurden bei der Schießerei mehrere Menschen verletzt.

    Sie befinden sich derzeit in verschiedenen Krankenhäusern. Die Art und Schwere der Verletzungen waren am Abend noch unklar.
    Einsatzkräfte fanden den 27-jährigen Mann mit tödlichen Verletzungen unweit des Tatorts.

    Weitere Verletzte in Hannover-Mitte entdeckt

    Im Verlauf des Abends entdeckten Einsatzkräfte in der Ludwigstraße in Hannover-Mitte eine weitere verletzte Person.
    Die Ermittler prüfen derzeit, ob ein direkter Zusammenhang zwischen beiden Tatorten besteht. Die Spurensicherung war bis in die Nacht im
    Einsatz.

    Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

    Der Kriminaldauerdienst Hannover hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

    Die Hintergründe der Tat und die genaue Zahl der Beteiligten sind noch unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

    Hinweise und Zeugenaufruf

    Wer Hinweise zur Tat oder zu auffälligen Personen in der Nähe der Vahrenwalder Straße geben kann, sollte sich umgehend bei der Polizei melden. Jede Information kann helfen, den Tathergang aufzuklären und die Verantwortlichen zu ermitteln.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ oder in der Rubrik Deutschland.

  • Auto rast in Menschenmenge – Mehrere Tote in Vancouver

    Auto rast in Menschenmenge – Mehrere Tote in Vancouver

    Tragödie in Vancouver: Auto rast in Straßenfest – mehrere Tote

    Schreckliche Szenen beim Straßenfest in Vancouver

    In Vancouver ereignete sich am Samstagabend ein schweres Unglück.
    Ein Auto raste in ein belebtes Straßenfest.
    Mehrere Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.

     

    Hergang der Tat

    Das Straßenfest fand im Stadtteil Kitsilano statt.
    Gegen 19 Uhr Ortszeit durchbrach ein Fahrzeug eine Absperrung.
    Das Auto fuhr direkt in die feiernde Menschenmenge.

    Augenzeugen berichteten von panischen Szenen.
    Viele Besucher rannten schreiend davon.
    Polizei und Rettungskräfte waren schnell vor Ort.

    Zahlreiche Tote und Verletzte

    Mehrere Menschen kamen bei dem Vorfall ums Leben.
    Über ein Dutzend weitere Personen wurden verletzt.
    Einige von ihnen befinden sich in kritischem Zustand.

    Festnahme des Fahrers

    Der Fahrer, ein 24-jähriger Kanadier, wurde noch vor Ort festgenommen.
    Die Polizei untersucht derzeit das mögliche Motiv.
    Bislang gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

    Reaktionen der Politik

    Vancouvers Bürgermeister Ken Sim zeigte sich tief betroffen.
    Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.

    Auch Premierminister Justin Trudeau äußerte sich.
    Auf der Plattform X nannte er den Vorfall ein “herzzerreißendes Ereignis”.

    Weitere Ermittlungen laufen

    Die Polizei bittet Zeugen, Foto- und Videomaterial bereitzustellen.
    Diese könnten helfen, den genauen Hergang aufzuklären.

    Das Fest wurde sofort abgebrochen.
    Eine öffentliche Gedenkfeier für die Opfer ist geplant.

    Anteilnahme der Bevölkerung

    Viele Menschen legten Blumen und Kerzen am Unfallort nieder.
    Botschaften des Mitgefühls schmücken den Bürgersteig.

    Die Ermittlungen dauern weiter an.
    Weitere Informationen werden im Laufe der Woche erwartet.

  • Flixbus Unfall – 2 Tote bei Crash auf A11

    Flixbus Unfall – 2 Tote bei Crash auf A11

    Flixbus auf A11 verunglückt: Zwei Tote bei Glatteis-Crash in Brandenburg

    Auf der Autobahn 11 zwischen dem Dreieck Uckermark und der Anschlussstelle Schmölln ist gegen 15 Uhr offenbar ein Reisebus schwer verunglückt. Es soll zahlreiche Verletzte geben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen auch zwei Menschen ums Leben gekommen sein.

    Laut einer Sprecherin der Polizei, Beate Kardels, soll der Bus beim Abfahren von der Autobahn verunglückt sein. Unmittelbar nach dem Kreuz Uckermark soll der Reisebus beim Abfahren auf einen Parkplatz aus bislang ungeklärten Gründen umgekippt sein. Bei dem verunglückten Bus handelt es sich um ein Fahrzeug der Firma Flixbus.

    Bus war zu schnell unterwegs

    Wie BILD erfuhr, befanden sich insgesamt 15 Personen im Bus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden vier Menschen schwer verletzt.

    Wie ein Polizeisprecher bestätigte, soll mit „unangepasster Geschwindigkeit bei Schneefall“ von der Autobahn gefahren sein. Offenbar wollte der Reisebus an einer Raststätte Halt machen.

     

  • Schwerer Glatteis-Unfall in Brandenburg

    Schwerer Glatteis-Unfall in Brandenburg

    Schwerer Glatteis-Unfall in Brandenburg

    Prenzlau (Brandenburg) – Auf der Autobahn 11 zwischen dem Dreieck Uckermark und der Anschlussstelle Schmölln ist offenbar ein Reisebus verunglückt. Es soll zahlreiche Verletzte, nach Informationen  der BILD auch Todesopfer geben.

    Flixbus Unfall – 2 Tote bei Crash auf A11

    Mehr gleich auf Blaulicht Report

  • Fünf Tote durch Feuerwerk in der Silvester-Nacht

    Fünf Tote durch Feuerwerk in der Silvester-Nacht

    5 Tote durch Silvesterböller

    In der Silvester-Nacht sind fünf Menschen bei Feuerwerks-Explosionen ums Leben gekommen. In NRW starb ein 24-Jähriger durch einen selbst gebauten Böller, in Sachsen erlagen zwei Männer ihren schweren Verletzungen, nachdem sie Feuerwerk gezündet hatten. In Hamburg starb ein 20-Jähriger bei der Explosion seiner Kugelbombe. Einen weiteren Toten meldet die Polizei aus Brandenburg.

    Böller war selbst gebaut

    Ein Notruf erreichte die Leitstelle am Silvester-Abend um 22.40 Uhr aus Geseke (Nordrhein-Westfalen): Ein schlimmer Böller-Unfall habe einen jungen Mann das Leben gekostet.

    Laut Polizei feierte der 24-Jährige mit seiner Familie in der Kleinstadt im Kreis Soest. Zum Böllern ging er mit anderen Partygästen auf ein Feld am Ortsrand. Dort entfernte er sich nach ersten Ermittlungen von der Gruppe, um Feuerwerk zu zünden. War ihm klar, dass sein Böller besonders kräftig explodieren würde?

    Es krachte, dann fanden die Begleiter den Mann. Er war leblos. „Es gibt keine direkten Augenzeugen für den Unfall. Die Ermittlungen, um was für einen Feuerwerkskörper es sich handelt, hat die Kripo übernommen“, sagte eine Polizeisprecherin.

    Nach BILD-Infos hatte der Mann den Unglücks-Böller selbst gebastelt. Die Wucht der Explosion war so enorm, dass Gliedmaßen abgetrennt wurden. Anwohner in mehr als 500 Metern Entfernung hörten gegen 22.30 Uhr einen extrem lauten Knall, 15 Minuten später kamen Rettungswagen und Polizei.

    Notfallseelsorger betreuen zwei Erwachsene und drei Kinder, die den Toten gefunden haben.

    Zwei Böller-Tote in Sachsen

    Zum zweiten Todesfall kam es in Oschatz (Sachsen)! Dort zündete gegen 22.15 Uhr ein 45-Jähriger eine Großfeuerwerksbombe der Kategorie F 4. Pyrotechnik mit dieser Kategorie darf in Deutschland nur von Menschen gekauft und verwendet werden, die eine Erlaubnis dafür haben.

    Beim Zünden des Feuerwerks zog sich der Mann schwere Kopfverletzungen zu. „Er starb wenig später im Krankenhaus“, bestätigte Polizeisprecherin Berit Wünscher.

    Der zweite Todesfall in Sachsen: In Hartha (bei Döbeln) zündete ein 50-jähriger Mann gegen 18.30 Uhr in Anwesenheit einiger Familienangehöriger eine Kugelbombe. Bei der Explosion zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch vor Ort starb. „Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks laufen noch“, sagte ein Sprecher der Polizei in Chemnitz.

    Mann (20) stirbt in Hamburg

    Nach BILD-Informationen ist auch in Hamburg-Ochsenwerder ein junger Mann (20) bei der Explosion eines selbst gebauten Sprengsatzes tödlich verletzt worden. Nach ersten Informationen wollte er wohl mit einem Abwasserrohr aus Plastik eine Kugelbombe in die Luft schießen. Doch der Sprengsatz explodierte zu früh. Ein Notarzt konnte den Mann nicht mehr retten. Die Feuerwehr ließ einen Sprengmeister kommen; er stellte das Rohr und die Böller-Reste sicher.

    Ein weiterer Mensch kam in Brandenburg ums Leben

    Und auf einer Freifläche in Kremmen (Brandenburg) wurde ein 21-jähriger Mann tödlich verletzt. Der Mann sei im Zusammenhang mit dem Abbrennen von pyrotechnischen Erzeugnissen ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums des Polizeipräsidiums Brandenburg,

    Die Polizei sperrte den Unfallort großräumig ab und zog die Feuerwehr hinzu, um die Absperrmaßnahmen sowie die Ausleuchtung des Einsatzortes zu unterstützen.

    Zusätzlich kamen Spezialkräfte der Kriminalpolizei sowie Experten der Bundespolizei (USBV) zur Entschärfung gefährlicher Gegenstände zum Einsatz.

  • Messerangriffe in Essen – 2 Tote !

    Messerangriffe in Essen – 2 Tote !

    Brutale Messer-Nacht in NRW – Tote !

    In der Essener Innenstadt wurde am Freitagabend ein Mann lebensgefährlich verletzt. Ob er überlebt, ist noch unklar.

    Das Opfer lief noch 200 Meter zu der Haltestelle Rathausgalerie und brach dort blutüberströmt zusammen. Laut Augenzeugen soll das Opfer Stiche in den Hals erlitten und viel Blut verloren haben. Ein Großaufgebot der Polizei fahndet nach dem oder den Tätern, am Tatort wurden von Kripobeamten Spuren gesichert.

    In Lünen wurden zudem zwei Menschen nach einem Feuer tot in der Wohnung gefunden. Beide sollen Messerverletzungen aufweisen.

    Details sind bislang nicht bekannt.

    Wir berichten weiter

  • Mehrere Tote bei Arbeitsunfall in Hamburg

    Mehrere Tote bei Arbeitsunfall in Hamburg

    Schwerer Arbeitsunfall erschüttert Hamburger HafenCity: Mindestens 3 Tote

    Hamburg

    Eine verheerende Tragödie hat sich am Montagmorgen in der Hamburger HafenCity ereignet. Auf der Baustelle des Westfield Hamburg-Überseequartiers an der Chicagostraße stürzten mindestens drei Arbeiter von einem Gerüst und verloren ihr Leben. Ein weiterer Arbeiter schwebt in Lebensgefahr, während mindestens ein Bauarbeiter noch vermisst wird. Zunächst berichtete die Feuerwehr von fünf, später von vier Todesopfern.

    Der tragische Unfallhergang

    Der Unfall ereignete sich gegen 9.10 Uhr, als ein Gerüst in einem Bauschacht über mehrere Etagen zusammenbrach und die Arbeiter unter sich begrub. Die genaue Anzahl der sich zum Zeitpunkt des Einsturzes auf dem Gerüst befindlichen Arbeiter ist noch unklar. Die Trümmerteile erstrecken sich
    vom Untergeschoss bis in den zweiten Stock eines Fahrstuhlschachts, was die Rettungsarbeiten
    erheblich erschwert.

    Rund 150 Rettungskräfte, darunter Rettungswagen, Notärzte und ein Rettungshubschrauber, sind vor Ort im Einsatz. Die Feuerwehr Hamburg arbeitet unermüdlich daran, die noch vermissten Bauarbeiter sicher zu bergen. Ein Sprecher der Feuerwehr betonte, dass der Einsatz sich über mehrere Stunden bis
    in die Abendstunden erstrecken werde. Die Herausforderung besteht darin, die instabilen Gerüstteile
    zu sichern und behutsam Stockwerk für Stockwerk vorzugehen.

    Umfang der Verletzungen und Evakuierung der Baustelle

    Die genaue Anzahl der Verletzten ist derzeit noch unklar. Die Großbaustelle wurde jedoch aus Sicherheitsgründen am Morgen vollständig geräumt, wodurch etwa 700 Bauarbeiter betroffen waren.

    Ermittlungen zur Unfallursache im Gange

    Das Landeskriminalamt hat erste Untersuchungen vor Ort eingeleitet, um die Unfallursache zu ermitteln. Ein Polizeisprecher betonte jedoch, dass es noch zu früh sei, um eine Einschätzung abzugeben.

    Das Überseequartier in der Hafencity ist eine der größten Baustellen Hamburgs. Dort entstehen
    eine Einkaufspassage, Gastronomie, Büros und Hotels.

    Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir werden Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

  • Flensburg: Feuer in der Harrisleer Straße mit zwei Toten und mehreren Verletzten

    Flensburg: Feuer in der Harrisleer Straße mit zwei Toten und mehreren Verletzten

    Flensburg – 

    Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Harrisleer Straße in Flensburg starben am Donnerstagnachmittag (04.05.23) zwei Menschen, mehrere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

    Feuer breitet sich schnell aus 

    Das Feuer wurde gegen 16:50 Uhr gemeldet und breitete sich schnell aus. Die Ursache für das Feuer ist bislang unklar. Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden oder ein fremdenfeindliches Motiv vor.

    Bei den toten Personen handelt es sich um einen vierjährigen Jungen und um eine Frau, deren Identität noch nicht abschließend geklärt ist.

    Personen sprangen aus Fenstern

    Von den neun verletzten Personen befinden sich sieben noch im Krankenhaus. Lebensgefährlich verletzt wurde niemand. Bei den Verletzungen handelt es sich überwiegend um Verletzungen, die sich die Bewohner des Hauses zugezogen haben, als sie auf der Flucht vor dem Feuer aus den Fenstern sprangen. Anwohner der Harrisleer Straße haben bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte bei der Rettung der Hausbewohner geholfen, indem sie z. B. Matratzen und einen Container vor das Haus getragen haben, auf die die vom Feuer eingeschlossenen Personen springen konnten.

    Während des Brandes waren viele Schaulustige vor Ort. Es wurden verschiedene Videos von brandbetroffenen Personen gefertigt und in den Sozialen Medien geteilt. Strafrechtliche Prüfungen wurden eingeleitet. Eine aktive Behinderung von Rettungskräften ist bislang nicht bekannt, wird aber weiterhin geprüft.

    Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

  • Zwei Tote bei Brand entdeckt

    Zwei Tote bei Brand entdeckt

    Erfurt – 

    Polizei und Feuerwehr wurden gestern gegen 16:45 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Berliner Straße gerufen. Nachbarn hatten zuvor die Rettungsleitstelle informiert.

    Während der Löscharbeiten wurden zwei leblose Personen in der Wohnung aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen war der Brand, welcher durch eine Kerze verursacht wurde, nicht ursächlich für deren Tod.

    Eine Straftat kann durch die Polizei nach gegenwärtigen Stand ausgeschlossen werden. Es konnten keine Anzeichen für Gewalt- oder Fremdeinwirkung festgestellt werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Todesursache des 79-jährigen Mannes und der 60-jährigen Frau aufgenommen. Durch den Brand und die Rettungsarbeiten entstand in der Wohnung ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.

    Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. 

  • 7 Tote bei Horror Crash in Thüringen

    7 Tote bei Horror Crash in Thüringen

    Fünf 19-Jährige unter den Toten in Thüringen

    Als die Rettungskräfte am Samstagnachmittag zur B247 bei Bad Langensalza eilen, gleicht die Szenerie einem “Schlachtfeld”.
    Zwei Autos brennen, ein weiterer Pkw ist völlig demoliert.
    Unter den sieben Todesopfern sind fünf junge Menschen.
    Der mutmaßliche Unfallverursacher soll keine Fahrerlaubnis haben.

    Bei einem möglicherweise alkoholbedingten schweren Verkehrsunfall sind in Thüringen sieben Menschen ums Leben gekommen und drei weitere schwer verletzt worden.
    Nach Angaben der Polizei starben bei der Kollision von insgesamt drei Fahrzeugen auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza am späten Samstagnachmittag auch fünf junge Menschen im Alter von 19 Jahren in einem der beteiligten Autos. Zwei der drei beteiligten Fahrzeuge gingen dabei in Flammen auf, das Geschehen löste in Thüringen große Bestürzung aus.

    Wie die Polizei in Nordhausen unter Verweis auf erste Ermittlungsergebnisse mitteilte, war ein 45-Jähriger mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Bei dem Mann, der die Kollision schwerverletzt überlebte, sei “Alkoholkonsum nicht ausgeschlossen”. Daher sei die Entnahme einer Blutprobe angeordnet worden, erklärten die Beamten. Er sei zudem “nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis”.

    Die beiden von dem Fahrzeug des Mannes gerammten entgegenkommenden Autos wurden schwer beschädigt und gingen in Flammen auf. In einem von beiden starben drei junge Männer und zwei junge Frauen im Alter von 19 Jahren, in dem anderen ein 60-Jähriger. Dessen 73-jährige Mitfahrerin konnte sich nach Angaben der Polizei noch schwerverletzt aus dem brennenden Fahrzeug retten.

    Szenerie wie auf einem “Schlachtfeld”

    Auch in dem mit drei Insassen besetzten Auto des mutmaßlichen Verursachers gab es demnach einen Toten. Ein 44-Jähriger starb, ein weiterer Mitfahrer im Alter von 34 Jahren wurde schwer verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

    Retter und Ermittler sahen sich an der Unfallstelle mit schrecklichen Bildern konfrontiert. Eine Polizeisprecherin verglich die Szenerie am Sonntag mit einem “Schlachtfeld”. Die Leichen der toten Unfallopfer seien teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannt gewesen, was auch die Identifizierung schwierig gemacht habe.

    Auf Bilder von der Unfallstelle im Landkreis Unstrut-Hainich waren die über die gesamte Straße geschleuderten Wracks der im Frontbereich vollkommen zerstörten drei Unfallautos zu sehen. Das Fahrzeug, in dem die fünf jungen Menschen starben, hing ausgebrannt schräg auf einer Leitplanke. Das zweite entgegenkommende Fahrzeug stand ausgeglüht mitten auf der Fahrbahn. Das nicht von Flammen erfasste Unfall verursachende Auto lag umgestürzt auf der Seite, Trümmerteile und Brandrückstände verteilten sich im weiten Umfeld.