Schlagwort: Trickbetrug

  • Falscher Handwerker im Altenheim: Seniorinnen verhindern Betrugsversuch

    Falscher Handwerker im Altenheim: Seniorinnen verhindern Betrugsversuch

    Falscher Handwerker im Altenheim: Seniorinnen verhindern Betrugsversuch in der Borsdorffstraße

    Am Dienstagvormittag (03.02.) kam es in einem Altenheim in der Borsdorffstraße zu einem Vorfall, der viele Bewohnerinnen und Bewohner beunruhigen dürfte. Ein bislang unbekannter Mann versuchte offenbar, mit der Masche des falscher Handwerker Zugang zu Wohnungen von Seniorinnen zu erhalten. Dank der Aufmerksamkeit zweier Damen scheiterte der mutmaßliche Betrugsversuch jedoch.

    Unbekannter klopft an zwei Wohnungstüren

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand klopfte der Mann gegen 11.15 Uhr bei zwei Seniorinnen an. Er gab vor, aufgrund eines angeblichen Wasserschadens die Wohnung betreten zu müssen. Genau diese Vorgehensweise nutzen Täter häufig, um sich unter einem Vorwand Zutritt zu verschaffen und anschließend Wertgegenstände oder Bargeld zu stehlen.

    In beiden Fällen reagierten die Bewohnerinnen vorbildlich:

    Sie verwehrten dem Mann konsequent den Zutritt. Damit verhinderten sie, dass der falscher Handwerker sein Ziel erreichen konnte.

    Polizei warnt vor der Masche „Falscher Handwerker“

    Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens warnt die Polizei eindringlich vor falschen Handwerkern. Besonders ältere Menschen geraten immer wieder ins Visier von Trickbetrügern, weil diese gezielt auf Unsicherheit und Hilfsbereitschaft setzen.

    So schützen Sie sich vor Trickbetrug

    Die Polizei rät in solchen Fällen:

    • Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung.
    • Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben.
    • Bitten Sie Unbekannte, vor der Wohnungstür zu warten, bis Sie Rücksprache mit einer Vertrauensperson halten konnten.
    • Beraten Sie sich im Zweifel mit Nachbarn oder Angehörigen.
    • Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu alarmieren.

    Die Beamten erkennen in der Regel schnell, ob es sich um einen echten Handwerker oder um Kriminelle handelt. Wer sich unsicher fühlt, sollte lieber einmal zu viel anrufen als zu spät reagieren. Denn gerade die Masche falscher Handwerker funktioniert oft nur dann, wenn Täter auf schnellen Zugang und Überraschung setzen.

    Hinweise an die Polizei

    Wer am Dienstagvormittag im Bereich der Borsdorffstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu dem Mann machen kann, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Jede Information kann helfen, weitere Taten zu verhindern und mögliche Zusammenhänge zu klären.

    Weitere Meldungen aus den Bereichen Polizei und Einsatzgeschehen finden Sie auch unter https://blaulichtmyk.de/news/ sowie in unserer Rubrik https://blaulichtmyk.de/fahndungen/.

    Offizielle Präventionshinweise erhalten Bürgerinnen und Bürger zudem bei der Polizei unter www.polizei-beratung.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Warnung der Polizei: Massive Betrugswelle durch falsche Polizeibeamte im Raum Simmern

    Warnung der Polizei: Massive Betrugswelle durch falsche Polizeibeamte im Raum Simmern

    Falsche Polizeibeamte treiben ihr Unwesen im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Simmern

    Die Polizei warnt aktuell eindringlich vor einer Betrugswelle durch falsche Polizeibeamte im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Simmern. Seit den Mittagsstunden des 15.01.2025 registrierten die Beamten eine Vielzahl betrügerischer Anrufe. Die Täter geben sich am Telefon als Polizisten aus und versuchen gezielt, Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern.

    Bei dieser Masche nutzen die Betrüger gezielt das Vertrauen in staatliche Institutionen. Sie setzen ihre Opfer unter Druck und konstruieren angebliche Gefahrensituationen, um an sensible Informationen oder Vermögenswerte zu gelangen. Besonders ältere Menschen geraten dabei häufig ins Visier der Täter.

    So gehen die Betrüger vor

    Die Anrufer melden sich als Polizeibeamte und berichten von angeblichen Einbrüchen, Ermittlungen oder verdächtigen Geldbewegungen. Ziel bleibt stets dasselbe: Sie wollen persönliche oder finanzielle Daten erlangen oder ihre Opfer zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen bewegen. Die echte Polizei wendet diese Vorgehensweise jedoch niemals an.

    Die Polizeiinspektion Simmern betont ausdrücklich, dass Polizeibeamte niemals telefonisch nach Vermögenswerten fragen oder Geldübergaben verlangen. Auch Kontodaten oder andere sensible Informationen erfragt die Polizei grundsätzlich nicht am Telefon.

    Diese Verhaltenstipps empfiehlt die Polizei

    • Geben Sie am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Informationen preis.
    • Die Polizei fordert niemals Geld oder Wertsachen von Bürgerinnen und Bürgern.
    • Beenden Sie bei Unsicherheit sofort das Gespräch.
    • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
    • Fragen Sie gezielt nach Name, Dienstgrad und Dienststelle des angeblichen Beamten.

    Besonders wichtig: Rufen Sie die genannte Dienststelle immer selbstständig zurück. Nutzen Sie dafür Ihr eigenes Telefon und wählen Sie die Nummer eigenständig aus einem offiziellen Telefonverzeichnis. So verhindern Sie, dass Betrüger den Kontakt weiter kontrollieren.

    Polizei bittet um Aufmerksamkeit und Weitergabe der Warnung

    Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu bleiben und diese Warnung auch an Angehörige, Nachbarn und Bekannte weiterzugeben. Jeder beendete Betrugsversuch erschwert den Tätern ihr Vorgehen.

    Weitere Polizeimeldungen findest Du jederzeit im Bereich News sowie unter Deutschland. Informationen zur echten Polizeiarbeit stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Falsche Polizeibeamte erbeuten hochwertigen Schmuck

    Falsche Polizeibeamte erbeuten hochwertigen Schmuck

    Trickbetrug in Husum 

    Am Donnerstag, den 25.09.2025, kam es in Husum zu einem schweren Fall von Trickbetrug. Eine Rentnerin übergab hochwertigen Schmuck an eine bislang unbekannte Täterin, die sich als Kriminalbeamtin ausgab.

    Telefonische Täuschung ab dem 24.09.2025

    Bereits am Vortag meldeten sich mehrfach unbekannte Anrufer bei der Geschädigten. Sie behaupteten, ein Einbruch in ihr Haus stehe bevor. Mit dieser falschen Geschichte überzeugten sie die Frau, ihren Schmuck zu „sichern“. Am Nachmittag des 25.09.2025 erschien schließlich eine angebliche Kriminalbeamtin am Wohnhaus im Meisenweg in Husum und nahm die Wertsachen entgegen.

    Beschreibung der Täterin

    Die Abholerin wird wie folgt beschrieben:

    • weiblich
    • ca. 25 – 30 Jahre alt
    • gepflegtes Äußeres
    • lange schwarze Haare
    • helle Bluse, dunkle Hose
    • heller Stoffbeutel

    Nach der Übergabe entfernte sich die Frau in Richtung Osterhusumer Straße.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Kriminalpolizei Husum hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die rund um den 25.09.2025 im Bereich Meisenweg verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich telefonisch unter 04841-830-0 melden.

    Hintergrund: Vorgehensweise der Täter

    Die Masche ist nicht neu: Täter geben sich am Telefon oder persönlich als Polizisten aus, um vorgeblich Vermögen zu schützen. Tatsächlich geht es darum, Opfer unter Druck zu setzen und Wertgegenstände zu erbeuten. Besonders ältere Menschen stehen im Fokus dieser Betrüger. Die Polizei warnt regelmäßig vor dieser Vorgehensweise und rät, bei Zweifeln sofort die 110 zu wählen.

    So schützen Sie sich

    • Polizei fordert niemals Bargeld oder Schmuck zur „Sicherung“.
    • Im Zweifel immer die 110 anrufen und den Sachverhalt prüfen lassen.
    • Unbekannten Personen niemals Wertsachen übergeben.

    Weitere Informationen und aktuelle Meldungen finden Sie in unseren News sowie im Bereich Verkehr.

  • Öffentlichkeitsfahndung – Trickbetrug in Koblenz

    Öffentlichkeitsfahndung – Trickbetrug in Koblenz

    Nach Betrug in Koblenz: Wer kann Hinweise geben?

    Ein bislang unbekannter Täter nutzte am 07.05.2025 gegen 14.30 Uhr unter einem Vorwand die Hilfsbereitschaft eines Passanten aus, um sich im Bereich der B9 in Koblenz eine größere Menge Bargeld zu erbetteln.

    Der Tatverdächtige nutzte laut Zeugenaussagen einen schwarzen PKW mit niederländischer Zulassung, um sich anschließend vom Tatort zu entfernen.

    Fotos des Tatverdächtigen sind in unserem Fahndungsportal einsehbar: https://s.rlp.de/yaGtiy2

    Wer kann Hinweise zur Identität geben? Bei sachdienlichen Hinweisen wird gebeten, diese unter der 0261-10353162 mitzuteilen.

    Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Phänomen “Stranded Traveller”: https://www.polizei.rlp.de/service/presse/detail/stranded-traveller-scam-betrueger-geben-sich-als-gestrandete-touristen-aus-und-taeuschen-eine-notlage-vor

  • 87-Jährige wird in ihrer Wohnung ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

    87-Jährige wird in ihrer Wohnung ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

    87-Jährige wird in ihrer Wohnung ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

    Dortmund

    Nach einem Raub in einer Wohnung in der Leuthardstraße in Dortmund-Mitte am Sonntagnachmittag des 16. Juni sucht die Polizei Zeugen.

    Ersten Angaben der 87-jährigen Dortmunderin zufolge hatte es gegen 16:35 Uhr an der Tür ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus geklingelt. Sie öffnete die Tür in der Annahme, dass ihr Enkel sie besucht. Vor der Tür stand jedoch eine unbekannte Frau, die um ein Glas Wasser bat.

    Die hilfsbereite Dortmunderin suchte daraufhin ihre Küche auf, um ein Glas Wasser zu holen. Die Täterin nutzte den Moment, durchwühlte die Schränke im Flur und entwendete eine Handtasche von der Garderobe. Die 87-Jährige bemerkte den Diebstahl, als sie zurückkam, und versuchte, ihre Handtasche festzuhalten. Dabei entstand ein Gerangel. Die unbekannte Frau flüchtete mit der Tasche. Die Dortmunderin blieb unverletzt. In der Tasche befand sich unter anderem ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag.

    Die Täterin wird wie folgt beschrieben: circa 20 Jahre alt, zwischen 160 und 170 cm groß, osteuropäischer Phänotypus, ungepflegt, kurze Haare. Sie war bekleidet mit einem dunkelgrünen Oberteil und einer kurzen, schwarz-weiß gestreiften Hose.

    Haben Sie am Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht? Können Sie Hinweise zu der beschriebenen Frau geben? Dann melden Sie sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der 0231-132-7441.

    Die Polizei rät in solchen und ähnlichen Fällen:

    Schauen Sie sich Besucher immer vorher durch den Türspion oder das Fenster an. Installieren Sie wenn möglich ein Kastenschloss mit Sperrbügel. So ist es Ihnen möglich, die Tür einen Spalt zu öffnen, um mit einem Besucher zu sprechen, ihn aber nicht hereinzulassen. Auch kleine Hilfestellungen – wie Zettel und Stift oder ein Glas Wasser – können Sie so wenn nötig nach draußen reichen.

    Lassen Sie daher bei Fremden an der Tür – egal welches Anliegen sie haben – immer Misstrauen walten! Sei es ein Handwerker, den Sie oder gegebenenfalls Ihr Vermieter nicht angefordert haben, eine fremde Person, die um Hilfe bittet, aber dafür unbedingt Ihre Wohnung betreten möchte (zum Beispiel um eine Nachricht für den Nachbarn zu hinterlassen), oder ein Vertreter einer Behörde, den Sie nicht erwarten.

    Es ist Ihr gutes Recht, fremde Menschen nicht in Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu lassen, wenn diese sich nicht angekündigt haben oder von Ihnen eingeladen wurden!

    Straftäter sind leider kreativ. Die Betrugsmaschen an der Haus-/Wohnungstür variieren. Manche Betrüger geben sich als Handwerker, Wasserwerker, Verkäufer, Spendensammler oder hilfsbedürftige Person aus.

    Sollte eine verdächtige Person bei Ihnen geklingelt haben, verständigen Sie bitte die Polizei unter 110 – egal, ob es zu einem Betrug gekommen ist oder nicht. Denn Betrügerinnen und Betrüger lassen nicht nach. Sie werden es in der Nachbarschaft oder in der Stadt weiter versuchen.

    Sie sehen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrer Straße oder jemanden im Hausflur und haben ein Störgefühl: Verständigen Sie den Polizei-Notruf 110.

  • Wieder falsche Wasserwerker! Zwei Trickbetrüger bringen Hernerin (71) um ihren Schmuck

    Wieder falsche Wasserwerker! Zwei Trickbetrüger bringen Hernerin (71) um ihren Schmuck

    Wieder falsche Wasserwerker! Zwei Trickbetrüger bringen Hernerin (71) um ihren Schmuck

    Herne

    Zwei falsche Wasserwerker haben eine Seniorin (71, aus Herne) am Freitag, 7. März, in Herne-Holsterhausen um ihren Schmuck gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.

    Gegen 14.20 Uhr erschienen zwei unbekannte Männer im Bereich Detmolder Ring/Brackweder Straße an der Wohnungstür einer 71-Jährigen und gaben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Herne aus.
    Die Seniorin ließ die Betrüger hinein.

    Während einer der Täter die Hernerin im Badezimmer unter einem Vorwand ablenkte, durchwühlte der andere die Räume nach Wertsachen.

    Das Duo entwendete eine Schmuckschatulle samt Schmuck und flüchtete in unbekannte Richtung.

    Beide Männer seien nach Zeugenangaben etwa 25 bis 35 Jahre alt, 170 cm bis 180 cm groß, schlank und werden mit “südländischem Aussehen” beschrieben. Sie haben kurze schwarze Haare und trugen Arbeiterkleidung mit einem unbekannten Emblem.

    Wer hat etwas beobachtet und kann helfen? Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

    Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen auch die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. In Bochum, Herne und Witten sind 60 Ehrenamtliche aktiv und beraten Interessierte u. a. zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter: 0234 909-4055. Weitere Informationen unter: https://bochum.polizei.nrw/sicherheitsberatung-fuer-senioren.

  • Trickbetrug in Bendorf

    Trickbetrug in Bendorf

    Trickbetrug

    Bendorf

    In der Mittagszeit des 21.02.2024, gegen 12:00 Uhr, kam es in Bendorf am Parkplatz Kirchplatz zu einem Trickbetrug zum Nachteil eines 84. jährigen.

    Als der Geschädigte zu seinem geparkten PKW ging hielt ein weißer Audi mit Düsseldorfer Kennzeichen neben ihm. Der Fahrer des Audi gab sich als alter Bekannter aus und versucht nach kurzem Gespräch dem Geschädigten mehrere, angeblich hochwertige, Jacken zu verkaufen. Da der Geschädigte nicht zum Kauf von teuren Jacken gewillt war erlangte der Täter nur einen geringen Betrag im Austausch zu einer Stoffjacke. Nach Erhalt des Geldes verließ der Täter zügig die Örtlichkeit in unbekannte Richtung.

    Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei in Bendorf zu melden.

  • Trickbetrug – falsche Polizisten schlagen wieder zu!

    Trickbetrug – falsche Polizisten schlagen wieder zu!

    Frankfurt

    Im Laufe des gestrigen Vormittags (13. März 2023) kam es in der Reifenberger Straße zu einem Trickbetrug. Die Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und erbeuteten so die Wertsachen einer 81-jährigen Frau. Die Geschädigte erhielt am Vormittag einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Dieser teilte ihr mit, dass im Rahmen der Festnahme einer Diebesbande ein Zettel mit ihrem Namen aufgefunden worden sei und daher der Verdacht bestehe, dass sie möglicherweise Opfer eines Diebstahls / Einbruchs werden könnte. Nachdem der falsche Polizist das Vertrauen der älteren Dame gewonnen hatte, überredete er sie, ihre Wertgegenstände der “Polizei” zu übergeben, ein “Mitarbeiter” sei bereits unterwegs, um diese in Empfang zu nehmen.

    Zehn Minuten später läutete die Türglocke und der “Mitarbeiter” stand vor der Tür. Sie übergab ihm insgesamt 127 Goldmünzen und einen Goldbarren im Gesamtwert von ca. 110.000 Euro. Als sich die 81-Jährige im Nachgang zu der Übergabe bei der echten Polizei nach den Maßnahmen erkundigte, mussten ihr die Polizeibeamten am Telefon mitteilen, dass sie Opfer einer Straftat geworden war. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

    Die Frankfurter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweisen zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 52499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

    In diesem Zusammenhang warnt die Polizei ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche:

       -	Die Polizei oder die Justiz bittet Bürgerinnen und Bürger 
    niemals um Geldbeträge oder Überweisungen am Telefon. -	Lassen Sie 
    sich nicht von der Rufnummer auf dem Display täuschen. Recherchieren 
    Sie eigenständig die Telefonnummer der Polizeidienststelle. Wählen 
    Sie die Nummer im Anschluss selbst. Benutzen Sie nicht die 
    Rückruftaste. -	Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und 
    auf keine Diskussionen ein. -	Lassen Sie sich am Telefon nicht unter 
    Druck setzen und drücken Sie keine Tasten. Legen Sie einfach auf. -	 
    Sprechen Sie mit Unbekannten niemals über Ihre persönlichen oder 
    finanziellen Verhältnisse. -	 Übergeben Sie niemals Geld oder 
    Wertgegenstände an Unbekannte. -	 Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder
    anderen Vertrauenspersonen über den Anruf. -	Verständigen Sie im 
    Verdachtsfall immer die echte Polizei unter der 110. -	Erstatten Sie 
    Anzeige bei der Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, 
    oder man versucht hat, Sie zu betrügen.
  • Aufmerksamer Bochumer (56) lockt Betrüger in die Falle – Festnahme

    Aufmerksamer Bochumer (56) lockt Betrüger in die Falle – Festnahme

    BochumMit einer perfiden Lügengeschichte wollten Betrüger eine 82-jährige Bochumerin am
    Freitag, 17. Februar, um ihr Erspartes bringen. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen (23, aus Bochum) fest.

    Gegen 13 Uhr klingelte das Festnetztelefon einer 82-jährigen Bochumerin. Da der Sohn der Frau (56, aus Bochum) zu Besuch war, nahm er das Telefonat entgegen – und verhinderte damit wohl einen Trickbetrug. Am anderen Ende der Leitung meldete sich nämlich die vermeintliche Nichte der Seniorin und gab an, einen Unfall verursacht zu haben, bei dem ein Mensch gestorben sei. Eine falsche Polizeibeamtin übernahm das Telefonat und forderte eine Kautionssumme in sechsstelliger Höhe – andernfalls würde die Nichte nicht freikommen.

    Der 56-Jährige durchschaute die Masche und informierte die echte Polizei über den Notruf 110. Währenddessen spielte er den Betrügern vor, ein gutgläubiges Opfer gefunden zu haben und lockte die Kriminellen mit erfundenen Geldsummen in fünfstelliger Höhe und Goldbarren.

    Die Falle schnappte zu und ein tatverdächtiger Mann erschien gegen 15 Uhr am vereinbarten Übergabeort an der Poststraße in Bochum. Zivilbeamte der Bochumer Polizei nahmen den Tatverdächtigen, einen 23-jährigen Bochumer, kurze Zeit später vorläufig fest.

    Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.