Schlagwort: Tuning

  • Raser Szene steht im Fokus – Polizei beschlagnahmt Mercedes-Benz CLS 500

    Raser Szene steht im Fokus – Polizei beschlagnahmt Mercedes-Benz CLS 500

    Polizei Heilbronn beschlagnahmt Mercedes-Benz CLS 500 – Raser-Szene im Fokus

    Die Polizei Heilbronn setzt ein deutliches Zeichen gegen die illegale Raser- und Poser-Szene.

    Nach zahlreichen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung hat das Polizeipräsidium Heilbronn am heutigen Tag den Mercedes-Benz CLS 500 4MATIC eines Heilbronner Fahrzeughalters polizeirechtlich beschlagnahmt.

    Die Maßnahme gilt zunächst für 14 Tage und kann verlängert werden, sollte weiterhin eine Gefahr für die Verkehrssicherheit bestehen.

    Wiederholte Verkehrsverstöße und gefährliche Fahrmanöver

    Der betroffene Fahrzeugführer fiel in den vergangenen Monaten mehrfach durch massive Geschwindigkeitsüberschreitungen im Stadtgebiet Heilbronn auf. Zudem erzeugte er wiederholt unnötigen Lärm durch starkes Beschleunigen und abruptes Abbremsen. Die Polizei ordnet diese Verhaltensweisen der sogenannten Poser- und Tunerszene zu, die sich regelmäßig an bekannten Treffpunkten in Heilbronn versammelt.

    Besonders brisant:

    Der beschlagnahmte Mercedes wurde mit einer nicht zugelassenen Rad-Reifenkombination im öffentlichen Verkehrsraum geführt. Dadurch erhöhte sich das Risiko für technische Defekte und Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer erheblich. Diese Kombination aus technischer Manipulation und wiederholtem Fehlverhalten führte letztlich zur Beschlagnahme.

    Polizeipräsident: „Die Straßen sind keine Rennstrecken“

    Polizeipräsident Frank Spitzmüller betonte die Notwendigkeit entschiedenen Handelns: „Neben konsequenter Anzeige des jeweiligen Verkehrsvorgangs beschlagnahmen wir im Einzelfall polizeirechtlich das genutzte Kraftfahrzeug, sofern konkret zu besorgen ist, dass eine Verkehrsgefahr ausgehend von unbelehrbaren Fahrzeuglenkern beziehungsweise Fahrzeughaltern besteht oder fortbesteht.

    Eins muss klar sein:

    Die Straßen von Heilbronn sind keine Renn- oder Versuchsstrecken für Autoprotzer.“

    Konsequentes Vorgehen gegen die Tuning- und Poser-Szene

    Das Polizeipräsidium Heilbronn kündigte an, die Kontrollen im Stadtgebiet weiter zu intensivieren. Insbesondere an bekannten Treffpunkten der Szene werden künftig verstärkt zivile Einsatzkräfte und technische Messsysteme eingesetzt. Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und wiederholte Verstöße nachhaltig zu unterbinden.

    Die Polizei ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auffällige Fahrmanöver oder unnötigen Fahrzeuglärm umgehend zu melden. Jeder Hinweis kann dazu beitragen, gefährliche Situationen frühzeitig zu verhindern.

    Weitere Informationen zur Verkehrssicherheitsarbeit finden Sie auf den offiziellen Seiten der Polizei Baden-Württemberg sowie auf BlaulichtMYK und Verkehr.

  • Polizei Koblenz ahndet Verstöße bei großangelegter „Poser- und Tuning“-Kontrolle

    Polizei Koblenz ahndet Verstöße bei großangelegter „Poser- und Tuning“-Kontrolle

    Polizei Koblenz zieht Bilanz nach Posing- und Tuning-Kontrollen

    Am Samstagabend, dem 25. Oktober 2025, führte die Polizei Koblenz in der Zeit von 18:00 bis 01:00 Uhr umfangreiche Kontrollen im Stadtgebiet und den angrenzenden Bereichen durch. Ziel war es, sogenannte Poser- und Tuning-Verstöße konsequent zu ahnden und die Verkehrssicherheit zu stärken.

    Bilanz der Kontrollaktion

    Die Einsatzkräfte fertigten insgesamt zwölf Ordnungswidrigkeitenanzeigen. In vier Fällen stellten die Beamtinnen und Beamten gravierende technische Veränderungen fest, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Zusätzlich registrierte die Polizei sechs Poserverstöße – also unnötigen Lärm oder auffälliges Beschleunigen im Straßenverkehr – und deckte einen Fall von Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis auf.

    Weniger Verstöße als in Vorjahren

    Im Vergleich zu früheren Kontrollaktionen zeigte sich ein erfreulicher Trend: Die Zahl der Posing-Verstöße ging deutlich zurück. Laut Polizei bewegen sich die meisten Fahrzeugmodifikationen inzwischen im rechtlich zulässigen Bereich. Diese Entwicklung wertet die Polizei Koblenz als positives Zeichen, dass die intensive Kontrollpraxis der letzten Jahre Wirkung zeigt.

    Polizei setzt auf Prävention und Präsenz

    Die Polizei kündigte an, auch in Zukunft gezielte Posing- und Tuning-Kontrollen durchzuführen. Neben der Ahndung von Verstößen liegt der Fokus auf Aufklärung und Prävention. Ziel bleibt, die Sicherheit auf den Straßen in und um Koblenz nachhaltig zu gewährleisten.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ oder im Bereich Verkehr.

    Hintergrund: Was gilt als „Posing“?

    Unter Posing versteht man vor allem das unnötige Aufheulenlassen des Motors, übermäßige Lautstärke durch Auspuffanlagen oder riskante Fahrmanöver im öffentlichen Straßenverkehr. Diese Verstöße fallen unter das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht und können mit Bußgeldern und Punkten geahndet werden.

    Mit dieser Schwerpunktaktion setzte die Polizei Koblenz ein klares Signal: Straßen sind kein Schauplatz für Selbstdarstellung, sondern ein Ort für sichere Mobilität.

  • Verkehrskontrollen „Safety-Days“  – manipuliertes Tuning-Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

    Verkehrskontrollen „Safety-Days“ – manipuliertes Tuning-Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

    Verkehrskontrollen in Baumholder: Polizei legt VW Golf GTI mit massiven Mängeln still

    Am Mittwoch, den 17. September 2025, führte die Polizei im Rahmen der „Safety-Days“ im Stadtgebiet Baumholder umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Die Beamten klärten Fahrzeugführer über festgestellte Mängel und fehlerhaftes Verhalten auf. In verkehrserzieherischen Gesprächen sensibilisierten sie die Betroffenen für die Gefahren, die von technischem Verschleiß oder riskantem Fahrverhalten ausgehen können.

    Polizei stoppt auffällig modifizierten VW Golf GTI

    Besondere Aufmerksamkeit zog ein VW Golf GTI auf sich, bei dem die Beamten gravierende technische Veränderungen feststellten.

    Unter anderem war ein sogenanntes Luftfahrwerk (Airride) verbaut, dessen Fahrzeughöhe per elektronischer Fernbedienung variierbar ist.

    Der Fahrer hatte das elektronische Modul jedoch vom Stromkreislauf getrennt. Dadurch fiel nicht nur die Steuerung des Systems aus, sondern auch sicherheitsrelevante Funktionen wie der akustische Warnton bei Druckabfall.

    Zusätzlich bemerkten die Polizisten einen Überrollkäfig, der unzulässig in der Isofix-Halterung montiert war. Aufgrund der Komplexität des Umbaus zogen die Beamten eine Prüfstelle hinzu. Der Sachverständige bestätigte die Feststellungen und entdeckte weitere unzulässige Veränderungen.

    Gefährliche Umbauten und manipulierte Abgasanlage

    So waren unter anderem verstellbare Koppelstangen eingebaut, die bereits unzulässig sind. Durch fehlerhafte Einstellungen zeigten die Vorderreifen starke Abnutzung – das Gewebe war sichtbar. Dies stellte eine akute Verkehrsgefährdung dar. Außerdem manipulierte der Fahrer eine in die Zulassungsbescheinigung eingetragene Abgasanlage. Die Deaktivierung der Schubabschaltung führte zu übermäßig lauten „Schubknallern“. Bei einer Messung protokollierte die Polizei einen Geräuschpegel von rund 106 dB.

    Die Beamten stellten fest: Die Betriebserlaubnis des VW Golf GTI war erloschen. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Die zuständige Zulassungsstelle erhielt eine Mitteilung, um die Mängelbeseitigung zu überwachen und über eine mögliche Neuerteilung der Betriebserlaubnis zu entscheiden.

    Rechtliche Folgen für den Fahrzeugführer

    Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld im dreistelligen Bereich sowie mindestens einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Solche Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung der Verkehrssicherheit und sollen verdeutlichen, dass illegale Umbauten am Fahrzeug gravierende rechtliche und sicherheitsrelevante Konsequenzen nach sich ziehen können.

    Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/deutschland oder direkt bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

  • Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz im Einsatz

    Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz im Einsatz

     

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 23./24.08.2025, wurden von mehreren Kräften des Tuningkontrollteams der PD Koblenz wieder Kontrollen im Bereich der Koblenzer Alt- und Innenstadt durchgeführt.

    In der Vergangenheit war es immer wieder zu Meldungen von Anwohnern gekommen, die sich über extrem laute Fahrzeuge beschwerten. Trotz der eher kalten Temperaturen konnte erneut ein erhöhtes Aufkommen von sogenannten “Autoposern” festgestellt werden.

    Auf eine aktuelle Beschwerde im Bereich des “Kastorhofs” wurde umgehend reagiert und zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Koblenz entsprechende Maßnahmen getroffen, um dieses Verhalten zu unterbinden.

    Durch die Einsatzkräfte wurden bei insgesamt 12 Fahrzeugführern entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

  • Mehrere Treffen der Tuning-Szene im Bereich Neuwied und Westerwald

    Mehrere Treffen der Tuning-Szene im Bereich Neuwied und Westerwald

    Mehrere Treffen der Tuning-Szene im Bereich Neuwied und Westerwald – Polizei führt umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch

     

    Mit Bezug auf die Presseerstmeldung von Samstag, 17.53 Uhr, teilt die Polizei Koblenz mit, dass sowohl im Bereich Neuwied als auch im Westerwald insgesamt drei Zusammenkünfte von Angehörigen der Tuning-Szene stattfanden. Gegen 20 Uhr konnte im Verlauf der Aufklärungsmaßnahmen eruiert werden, dass ein Treffen im Bereich der Breslauer Straße in Neuwied stattfinden soll.

    Bereits gegen 20.30 Uhr konnten dort ca. 500 Fahrzeuge im Bereich eines Baumarkts festgestellt werden. Kurz darauf bewegten sich zahlreiche Fußgänger, bei den es sich um interessierte Zuschauer und Anhänger der Tuning-Szene handelte, in den Kreuzungsbereich der Breslauer Straße. Nachdem es zu ersten Beeinträchtigung des Straßenverkehrs sowie zu gefährlichen Fahrmanövern kam, führte die Polizei Koblenz umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch. Bei den Fahrzeug- und Personenkontrollen wurden insgesamt fünf Fahrzeuge aufgrund von Veränderungen, die zum Erlöschen er Betriebserlaubnis führen, zur Begutachtung sichergestellt.

    Weiterhin wurden u.a. zahlreiche Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erfasst sowie Mängelberichte ausgestellt. In einem Fall wurde ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Pkw-Fahrer sein Fahrzeug stark beschleunigte und auf einen Polizeibeamten zufuhr. Dieser wurde hierbei nicht verletzt. Noch im Rahmen der Kontrolle wurde bekannt, dass ein Folgetreffen im Bereich Oberhonnefeld-Gierend stattfinden soll, woraufhin Teile der polizeilichen Einsatzkräfte nach dort verlagerten. Durch die polizeiliche Präsenz im o.g. Bereich begaben sich die Angehörigen der Tuning-Szene schließlich von Oberhonnefeld in den Bereich Altenkirchen, wo man sich an mehreren Örtlichkeiten zusammenfand.

    Durch das offensive Vorgehen der Einsatzkräfte konnten weitere Verstöße verhindert werden. Daraufhin fuhren die zahlreichen Fahrzeuge in den Bereich Siegen in Nordrhein-Westfalen. Als vorläufiges Zwischenfazit zieht die Polizei Koblenz eine positive Bilanz zum Einsatzablauf. Man habe mit starken Kräften umfangreiche Kontrollstellen eingerichtet und somit weitere strafbare Handlungen unterbunden.

  • Donnergrollen ruft die Polizei auf den Plan

    Donnergrollen ruft die Polizei auf den Plan

     
     

    Herne – Ein vermeintliches Gewitter überraschte am Montagnachmittag, 3. Mai, gegen 16 Uhr Beamte der Verkehrsdienstgruppe 1 auf ihrer Streifenfahrt durch Herne-Sodingen. Da es jedoch weder blitzte noch regnete, musste das Donnergrollen anderswo herrühren.
    Rasch identifizierten die Polizisten einen Sportwagen als Verursacher des Lärms. Sie stoppten das Auto und überprüften den Fahrer sowie sein Fahrzeug. 

    Offensichtlich war die Auspuffanlage des Wagens manipuliert und der Schalldämpfer entfernt worden.
    Zudem stießen Fahrzeugteile der Auspuffanlage gegen Fahrbahnerhöhungen, die zur Verkehrsberuhigung dienen. Hintergrund ist wohl ein nicht genehmigtes Fahrwerk.

    Der 25-jährige Fahrer aus Herne zeigte sich hinsichtlich der Überprüfung seines rund 300 PS starken Fahrzeugs wenig erfreut. Zur Begutachtung wurde sein Wagen schließlich abgeschleppt.

    Ein Vortest mittels Schallpegelmessgerät zeigte einen Wert von 105 Dezibel im Stand. Erlaubt sind lediglich 80. Als Spitzenwert wurden 120 Dezibel gemessen – ein Wert, den etwa ein Chinaböller erreicht, ein Presslufthammer oder eben Donnergrollen.

    Ein Sachverständiger wird untersuchen, welche baulichen Veränderungen verbotswidrig vorgenommen wurden und ein Gutachten erstellen. Es folgt eine Mitteilung an die Straßenverkehrsbehörde, die die generelle Eignung des Fahrers zum Führen von Kraftfahrzeugen überprüfen soll.

    Als die Polizeibeamten nach Abschluss der Maßnahmen die Örtlichkeit verließen, kam es aus der Nachbarschaft zu leisem Beifall (ca. 30 Dezibel). Mehrere Anwohner hatten sich zuvor bei der Polizei über den Lärm in dem dicht bebauten Wohngebiet beschwert.

    Den Fahrer erwartet eine Geldbuße. Die Kosten für das Verfahren werden ihm ebenfalls auferlegt.

    https://blaulichtmyk.de/lockerungen-fuer-geimpfte-und-genesene/

  • Kontrolle Zweiradverkehrs und der Tuningszene

    Kontrolle Zweiradverkehrs und der Tuningszene

    Die Polizei Bad Neuenahr-Ahrweiler führte am 17.04.2021 in der Zeit von 11:00 – 17:45 Uhr auf der B257 zwischen Altenahr und Ahrbrück eine stationäre Verkehrskontrolle durch. Der Schwerpunkt lag hier auf der Kontrolle des motorisierten Zweiradverkehrs sowie der Tuningszene.
    Aufgrund der Wetterlage herrschte zwar nur relativ geringer Zweiradverkehr, aber es wurden zahlreiche PKW festgestellt, die technisch verändert waren.
    Bei zwei PKW und einem Krad führten Manipulationen an der Abgasanlage zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.
    Die beiden PKW wurden in der Folge sichergestellt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Halter/Fahrer eingeleitet.
    Des Weiteren wurden zwei PKW Fahrer festgestellt, die ihr Fahrzeug unter Betäubungsmitteleinfluss führten. In beiden Fällen konnte jeweils Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.
    Ein Mitfahrer führte ein verbotenes Einhandmesser mit sich. Den beiden Fahrern wurden Blutproben entnommen und die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.
    Es wurden zahlreiche Verwarnungen ausgesprochen und Mängelverfahren eingeleitet. Bei den Verkehrsteilnehmern wurde die Kontrolle durchweg positiv aufgenommen.
    Die Bilanz der Polizei fiel insgesamt sehr positiv aus.

    Gemessen an der Zahl aller kontrollierten Fahrzeuge und Personen mussten nur wenige Verstöße festgestellt und geahndet werden.