Schlagwort: Urkundenfälschung

  • 17 unerlaubte Einreisen, 37 Fahndungstreffer und mehrere Haftbefehle an einem Wochenende

    17 unerlaubte Einreisen, 37 Fahndungstreffer und mehrere Haftbefehle an einem Wochenende

    Bundespolizei Freilassing meldet zahlreiche Verstöße bei Grenzkontrollen

    Die Einsatzkräfte der Bundespolizei Freilassing verzeichneten am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag eine hohe Zahl an Feststellungen im grenznahen Raum. Insgesamt deckten die Beamten 17 unerlaubte Einreisen auf und erzielten 37 Fahndungstreffer. In vier Fällen vollstreckten sie bestehende Haftbefehle. Die Kontrollen fanden sowohl im Bahnverkehr als auch auf der Autobahn A8 statt.

    Haftbefehl am Bahnhof Freilassing vollstreckt

    Bereits am Freitag kontrollierten Beamte der Bundespolizei Freilassing einen grenzüberschreitenden Einreisezug am Bahnhof Freilassing. Dabei stellten sie einen 24-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest, gegen den die Staatsanwaltschaft Traunstein wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eine Strafvollstreckung ausgeschrieben hatte. Ein Bekannter beglich die fällige Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro, sodass der Mann seine Reise noch am selben Abend fortsetzen konnte.

    Manipulierter Reisepass und verbotenes Messer

    Am Samstagabend überprüften Einsatzkräfte erneut einen Einreisezug am Bahnhof Freilassing. Ein 40-jähriger Österreicher fiel den Beamten durch einen stark manipulierten Reisepass auf. Mehrere Seiten fehlten vollständig, zudem beschriftete der Mann den Einband eigenhändig. In seiner Umhängetasche fanden die Beamten zusätzlich ein Butterflymesser. Da der Besitz solcher Messer ausnahmslos verboten ist, leiteten die Einsatzkräfte Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Weitere Urkundendelikte und Zurückweisungen

    Am Sonntag stellten die Beamten der Bundespolizei Freilassing weitere Fälle von Urkundenfälschung fest. In einem Einreisezug kontrollierten sie einen 54-jährigen algerischen Staatsangehörigen, der lediglich eine italienische Identitätskarte vorlegte. Die Beamten erkannten mehrere Unregelmäßigkeiten am Dokument. Der Mann gestand später die Tat und wurde nach Abschluss der Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen.

    Nur wenige Stunden später kontrollierten die Einsatzkräfte an der A8 einen Reisebus. Ein 51-jähriger Staatsangehöriger aus Bosnien und Herzegowina legte zwar einen Reisepass und einen Arbeitsvertrag vor, konnte jedoch keine weiteren Nachweise erbringen. Da er den Arbeitsvertrag nach eigenen Angaben nur zur Erleichterung der Einreise erhalten hatte und über keine ausreichenden Barmittel verfügte, wiesen die Beamten ihn ebenfalls nach Österreich zurück.

    Haftbefehl auf der A8 führt in die Justizvollzugsanstalt

    Ebenfalls an der Kontrollstelle auf der A8 überprüften Beamte am Sonntag einen Pkw. Gegen einen 57-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal wegen Urkundenfälschung. Da der Mann die Geldstrafe nicht begleichen konnte, brachten ihn die Einsatzkräfte in eine Justizvollzugsanstalt, wo er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt.

    Die Bundespolizei Freilassing kündigte an, die intensiven Grenzkontrollen weiterhin konsequent fortzusetzen, um unerlaubte Einreisen sowie grenzüberschreitende Kriminalität effektiv zu bekämpfen.

    Weitere Meldungen zu ähnlichen Einsätzen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen. Offizielle Informationen stellt zudem die Bundespolizei sowie die jeweils zuständige Staatsanwaltschaft bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gefälschte Aufenthaltskarte bei Grenzkontrolle entdeckt

    Gefälschte Aufenthaltskarte bei Grenzkontrolle entdeckt

    Gefälschte Aufenthaltskarte bei Grenzkontrolle an der A4 entdeckt

    Beamte der Bundespolizei stoppten am frühen Morgen einen aus Polen kommenden litauischen Reisebus am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz. Gegen 4:25 Uhr führten die Einsatzkräfte eine routinemäßige Grenzkontrolle durch. Dabei geriet ein irakischer Staatsangehöriger besonders in den Fokus der Beamten.

    Reisepass fehlte – angebliche Aufenthaltskarte vorgelegt

    Der Mann konnte bei der Kontrolle keinen gültigen Reisepass vorlegen. Stattdessen zeigte er eine vermeintlich polnische Aufenthaltskarte. Nach eigenen Angaben habe er seinen Reisepass verloren. Zur Untermauerung seiner Darstellung übergab er den Bundespolizisten mehrere polnische Anmeldeschreiben.

    Die Beamten prüften die Dokumente unmittelbar vor Ort. Bereits bei der ersten Sichtung stellten sie eindeutige Fälschungsmerkmale an der angeblichen Aufenthaltskarte fest. Eine anschließende vertiefte Überprüfung bestätigte den Verdacht: Sowohl die Aufenthaltskarte als auch sämtliche Anmeldeschreiben erwiesen sich als Totalfälschungen.

    Identität ebenfalls falsch angegeben

    Trotz der eindeutigen Beweislage beharrte der Mann darauf, sich legal in Polen aufzuhalten. Die Bundespolizei ließ diese Aussage jedoch nicht gelten und führte weitere Maßnahmen durch. Eine Abfrage der Fingerabdrücke brachte ein weiteres Ergebnis ans Licht: Auch die angegebene Identität des Mannes stimmte nicht. Lediglich seine irakische Staatsangehörigkeit ließ sich eindeutig bestätigen.

    Bereits abgelehnter Asylantrag in Deutschland

    Die weiteren Ermittlungen zeigten, dass der Mann den deutschen Behörden bereits bekannt war. Er stellte zuvor einen Asylantrag in Deutschland, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2025 ablehnte. Die zuständige BAMF-Außenstelle Augsburg forderte ihn anschließend zur Ausreise auf. Für den Fall der Nichtbefolgung drohte eine Abschiebung.

    Um dieser Maßnahme zu entgehen, tauchte der Mann unter. Erst die Kontrolle am Grenzübergang Ludwigsdorf beendete sein unerlaubtes Verweilen im Schengen-Raum.

    Strafverfahren eingeleitet

    Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung sowie wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Die gefälschten Dokumente zog sie ein. Nach Abschluss des Strafverfahrens streben die Behörden eine Zurückweisung entweder in das Heimatland oder nach Polen an.

    Weitere aktuelle Einsätze der Bundespolizei findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen zur Arbeit der Bundespolizei stellt auch die Bundespolizei auf ihrer Internetseite bereit.

  • Mehrere Festnahmen bei Grenzkontrollen an der A93: Bundespolizei deckt zahlreiche Urkundendelikte auf

    Mehrere Festnahmen bei Grenzkontrollen an der A93: Bundespolizei deckt zahlreiche Urkundendelikte auf

    Grenzkontrollen an der A93

    Zwischen dem 1. und 2. Dezember führten die verstärkten Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden zu mehreren Festnahmen. Die Rosenheimer Bundespolizei stellte bei routinemäßigen Überprüfungen gleich mehrere Reisende fest, die mit gefälschten oder falschen Dokumenten unterwegs waren. Die Beamten leiteten Ermittlungen gegen sechs Männer aus Bosnien, Gambia, Polen, Liberia, der Ukraine und Lettland ein.

    Jugendlicher Bosnier reist mit gefälschtem kroatischen Ausweis

    Am frühen Dienstagmorgen kontrollierten die Einsatzkräfte einen Bus aus Polen. Ein junger Mann legte einen kroatischen Ausweis vor, der sich bei genauer Prüfung als Totalfälschung entpuppte. Tatsächlich handelte es sich nicht um einen 20-jährigen Kroaten, sondern um einen 16-jährigen Bosnier. Die Beamten zeigten ihn wegen illegalen Einreiseversuchs und Urkundenfälschung an. Anschließend übergaben sie ihn der österreichischen Polizei.

    Gambier mit gefälschter spanischer Aufenthaltserlaubnis

    Wenig später stoppten die Bundespolizisten einen Reisebus mit slowakischer Zulassung. Ein 24-jähriger Mann aus Gambia konnte sich zwar mit seinem gültigen Reisepass ausweisen, doch die vorgelegte spanische Aufenthaltserlaubnis entlarvten die Beamten als Fälschung. Da der Mann bereits in Italien einen Asylantrag gestellt hatte, brachten ihn die Beamten in das AnkER-Zentrum München.

    Liberianer muss zurück nach Österreich

    Ein 22-jähriger Liberianer, der am Montag mit einem polnischen Reisebus kontrolliert wurde, führte eine gefälschte französische Identitätskarte mit sich. Die Beamten wiesen ihn unmittelbar zurück. Statt nach Amsterdam weiterzureisen, musste der Mann mit einer Strafanzeige im Gepäck nach Österreich zurückkehren.

    Polnischer Reisender nutzt fremden Ausweis

    Ein 56-jähriger Pole reiste mit einem italienischen Reisebus in Richtung München. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass sein vorgelegter Ausweis einem anderen Mann gehört. Nach aktuellem Ermittlungsstand gilt das Dokument seit Mitte November in Polen als abhandengekommen. Die Bundespolizei zeigte ihn wegen Missbrauchs von Ausweispapieren an. Er durfte weiterreisen, musste jedoch 1.000 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen.

    Ukrainer mit gefälschtem Führerschein

    Ein 29-jähriger Ukrainer fiel ebenfalls bei den Kontrollen auf. Obwohl er seinen Reisepass vorlegte, verfügte er weder über Visum noch Aufenthaltstitel. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Beamten einen gefälschten ukrainischen Führerschein. Wegen versuchter unerlaubter Einreise und Verschaffens falscher Ausweise erhielt er eine Anzeige und musste nach Österreich ausreisen.

    Lette mit falscher Identitätskarte

    Ein weiterer Fall betraf einen 33-jährigen Letten, der sich bei einer Kontrolle mit einer manipulierten lettischen Identitätskarte auswies. Die Dokumentenprüfung ergab, dass die Karte in Lettland seit Oktober als gestohlen gemeldet ist. Trotz der Anzeige konnte der Mann nach Abschluss der Maßnahmen weiterfahren.

    Fortlaufende Kontrollen zeigen Wirkung

    Die zahlreichen Feststellungen innerhalb von nur zwei Tagen zeigen, dass die verstärkten Grenzkontrollen an der A93 weiterhin ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung illegaler Migration und Dokumentenkriminalität darstellen. Die Rosenheimer Bundespolizei führt ihre Maßnahmen konsequent fort und arbeitet eng mit österreichischen Behörden zusammen.

    Weitere regionale Meldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ sowie auf blaulichtmyk.de/deutschland/.

  • Verkehrskontrollen am Nürburgring mit Schwerpunkt Raser-/Poserverhalten

    Verkehrskontrollen am Nürburgring mit Schwerpunkt Raser-/Poserverhalten

    Verstärkte Polizeikontrollen am Nürburgring: Ergebnisse und Hintergründe

    Die Polizeiinspektion Adenau erhielt in der Sommersaison mehrere Beschwerden.

    Im Mittelpunkt standen Verstöße im Straßenverkehr und erheblicher Fahrzeuglärm.

    Vor allem der Bereich rund um den Nürburgring war stark betroffen.

    Polizeikontrollen an zwei Tagen

    Aus diesem Grund führte die Polizei Adenau gezielte Maßnahmen durch.

    Unterstützt wurden die Beamten durch benachbarte Polizeidienststellen.

    Die Kontrollen fanden am Samstag, den 23. August, sowie am Sonntag, den 24. August 2025, statt.

    Ergebnisse der Verkehrskontrollen

    Bei hohem Besucheraufkommen wurden 22 Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

    Besonders auffällig waren elf Verstöße wegen unnötigem Fahrzeuglärm.

    Dazu zählen Burnouts, Gas geben im Stand oder mehrfach erzeugte Fehlzündungen.

    In fünf Fällen erlosch die Betriebserlaubnis wegen technischer Veränderungen.

    Zwei ausländische Fahrzeuge entsprachen nicht den Vorschriften.

    Dadurch war die Verkehrssicherheit erheblich eingeschränkt.

    Bußgeldverfahren und Sicherheitsleistungen

    Gegen alle Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

    Bei zwölf ausländischen Fahrzeugführern kassierten die Beamten eine Sicherheitsleistung.

    Damit wurde die Durchführung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens gesichert.

    Strafverfahren und weitere Maßnahmen

    Neben Ordnungswidrigkeiten gab es mehrere Straftaten.

    Die Beamten leiteten zwei Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs ein.

    Zwei weitere Fälle betrafen Urkundenfälschung.

    Zusätzlich gab es zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

    Verkehrsunfälle im Umfeld

    Insgesamt registrierte die Polizei 14 Verkehrsunfälle am Wochenende.

    Drei Unfälle führten zu Personenschäden.

    In zwei Fällen entfernten sich Beteiligte unerlaubt von der Unfallstelle.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei Adenau zieht ein klares Fazit.

    Auch künftig wird es verstärkte Verkehrskontrollen am Nürburgring geben.

    Ziel ist es, Verkehrsverstöße zu reduzieren und die Lärmbelastung zu senken.

  • Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    International wegen Totschlags gesucht

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim – 

    Am Montag, dem 14. Juli, hat die Bundespolizei auf der A93 bei Kiefersfelden einen flüchtigen Straftäter festgenommen. Der 35-jährige Mann wurde international wegen Totschlags gesucht.

    Kontrolle auf der A93 deckt Identitätsbetrug auf

    Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Kontrolle überprüften die Beamten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs. Der Beifahrer zeigte einen bulgarischen Ausweis vor.

    Doch schnell war klar: Das Dokument war eine Fälschung.

    Weitere gefälschte Papiere entdeckt

    Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten zudem einen bulgarischen Führerschein. Auch dieser stellte sich als gefälscht heraus. Die Beamten nahmen den Mann fest.

    Fingerabdrücke decken wahre Identität auf

    Die Identitätsprüfung per Fingerabdruck brachte Klarheit. Der Mann stammt aus der Republik Moldau. Er wird seit 2017 mit internationalem Haftbefehl gesucht. Der Vorwurf: Totschlag.

    Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro

    Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Sicherheitszahlung von 3.000 Euro an. Diese wurde geleistet. Der Beschuldigte wurde daraufhin dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt.

    Inhaftierung in München-Stadelheim

    Der Haftrichter ordnete die Inhaftierung an. Die Bundespolizei brachte den Mann in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort wartet er auf ein mögliches Auslieferungsverfahren an die Republik Moldau.

  • Baustellen-Lkw aus dem Verkehr gezogen

    Baustellen-Lkw aus dem Verkehr gezogen

    Anzeigen wegen Verkehrsunsicherheit und Urkundenfälschung

    Siegburg –

    In der letzten Woche bemerkten Beamten des Verkehrsdienstes der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis im Stadtgebiet Siegburg einen Baustellen-Lkw, an dem laut Siegel die Hauptuntersuchung im Mai 2024 abgelaufen war.

    Das Fahrzeug wurde gestoppt. Aus der anfänglichen Routine-Kontrolle wurde dann doch mehr.

    Da das Fahrzeug bei der ersten Sichtüberprüfung durch die Beamten als vermeintlich verkehrsunsicher eingestuft wurde, kam es zur weiteren Überprüfung in die Halle einer technischen Prüforganisation. Die dort durchgeführte Fahrzeugprüfung ergab, dass das Fahrzeug mit 21 Mängeln verkehrsunsicher war.

    Aber damit war der Sachverhalt immer noch nicht abgeschlossen.

    Die Beamten fragten bei der eingetragenen Prüfstelle der letzte Hauptuntersuchung nach, wie der Fahrzeugzustand dort gewesen sei. Bei der Prüforganisation in Hessen stellte sich heraus, dass die Stempelnummer in den Fahrzeugpapieren sowie die Untersuchungsnummer auf dem Prüfdokument nicht existierten. Auch das Fahrzeugkennzeichen war in Hessen unbekannt.

    Neben der festgestellten Verkehrsunsicherheit liegt auch der Verdacht der Urkundenfälschung vor. Die Kfz-Kennzeichen sowie die Zulassungsbescheinigung wurden sichergestellt und die Weiterfahrt mit dem Lkw untersagt.

    Der Lkw-Fahrer zeigte sich von den Maßnahmen weder überrascht noch beeindruckt. Das könnte sich im anstehenden Straf- und Bußgeldverfahren ändern. 

  • Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Serbischer Staatsbürger mit gefälschten Dokumenten erwischt – Zwei Jahre Haft

    Basel

    Ein 48-Jähriger wies sich bei der Einreisekontrolle gleich mit mehreren gefälschten Dokumenten aus und scheiterte mit seinem Täuschungsversuch. Er verbüßt nun eine mehrjährige Haftstrafe.

    Am Montag (07.07.2025) geriet der Mann in einem Fernzug nach Deutschland, auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, in eine Kontrolle der Bundespolizei.

    Bei der Überprüfung der drei vorgelegten bulgarischen Dokumente stellten die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale fest. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der originale serbische Reispass des Mannes aufgefunden werden. Beim Abgleich der Daten stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann vier Haftbefehle vorlagen. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Betrugs und Unterschlagung, verhängten Gerichte eine Geld- bzw. zwei Haftstrafen.

    Da der in Serbien wohnhafte Mann in einem weiteren Fall wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, erließ auch hier das zuständige Amtsgericht Haftbefehl. Die Bundespolizei führte den serbischen Staatsangehörigen einem Haftrichter vor, der auch diesen Haftbefehl in Vollzug setzte. Danach erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Zudem muss er sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

  • Polizei führt Großkontrolle auf Schnellrestaurant-Parkplatz durch

    Polizei führt Großkontrolle auf Schnellrestaurant-Parkplatz durch

    Polizei führt Großkontrolle auf Schnellrestaurant-Parkplatz durch

    Am Mittwoch führte die Polizei Northeim eine umfassende Verkehrskontrolle in Nörten-Hardenberg durch.

    Der Einsatz fand von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants statt.

    Studierende der Polizeiakademie sammeln Praxiserfahrung

    Die Kontrollaktion wurde in Zusammenarbeit mit der Polizeiakademie Niedersachsen durchgeführt. Eine Studiengruppe des Standorts Hann. Münden unterstützte die Maßnahme. Für die angehenden Polizeikräfte war dies eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln.

    Bundesbehörden und Zoll beteiligten sich aktiv

    Auch das Hauptzollamt Braunschweig und das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) nahmen teil. Sie konzentrierten sich vor allem auf Kontrollen im gewerblichen Güterverkehr.

    Insgesamt 89 Fahrzeuge überprüft

    Während des Kontrollzeitraums wurden insgesamt 89 Fahrzeuge sowie deren Fahrerinnen und Fahrer kontrolliert. Dabei deckten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße auf.

    Drogenverdacht bei Fahrer aus Bovenden

    Bei einem 60-jährigen Fahrer aus Bovenden zeigten sich auffällige Symptome. Diese deuteten auf möglichen Drogenkonsum hin. Es wurde eine Blutprobe in der Polizeistation Nörten-Hardenberg durchgeführt.

    Urkundenfälschung aufgedeckt – Weiterfahrt untersagt

    Ein 36-jähriger Mann aus Katlenburg-Lindau wurde mit einem Pkw samt Anhänger kontrolliert. Der Anlass war eine unzureichende Ladungssicherung.

    Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zum
    Auto gehörten. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Außerdem wurden Kennzeichen und Fahrzeugschlüssel zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

    Mehr als 30 Verkehrsverstöße geahndet

    Neben den genannten Fällen stellte die Polizei weitere 30 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Diese wurden vor Ort geahndet.

  • Mutmaßlicher Bestechungsskandal von München – 5 verdächtige in Uhaft

    Mutmaßlicher Bestechungsskandal von München – 5 verdächtige in Uhaft

    Korruptionsskandal in Münchens Ausländerbehörde: Ermittlungen gegen KVR-Mitarbeiter

    München –

    Ein Korruptionsskandal erschüttert die bayerische Landeshauptstadt. In der Ausländerbehörde des Kreisverwaltungsreferats (KVR) sollen sechs Mitarbeiter Bestechungsgelder angenommen haben. Gegen sie wird nun wegen Bestechlichkeit und Urkundenfälschung ermittelt.

    Razzia in München: Fünf Verdächtige in Untersuchungshaft

    Am Dienstag durchsuchten Ermittler sowohl Dienststellen als auch Privatwohnungen der Verdächtigen. Vier KVR-Mitarbeiter und ein mutmaßlicher Mittelsmann sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft bestätigte diesen drastischen Schritt.

    Der Vorwurf: Ausstellung illegaler Aufenthaltstitel gegen Geld und Sachleistungen.

    So sollen die Bestechungen abgelaufen sein

    Laut den Ermittlungen soll sich die Gruppe bereits 2022 zusammengeschlossen haben.
    Das Ziel: Ausländern gegen Bestechungsgelder eine rechtswidrige Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Der Verdächtige A., Betreiber eines Unternehmens für Einwanderungsdienstleistungen, soll als Vermittler agiert haben. Er suchte Ausländer, die bereit waren, für Aufenthaltspapiere zu zahlen.

    Bargeld, Reisen und Luxusgüter als Bestechung

    Die KVR-Mitarbeiter sollen nicht nur Bargeld in Höhe von mindestens 150 Euro pro Fall angenommen haben. Es geht auch um Luxusgeschenke. Dazu gehören Reisen, Eintrittskarten, Partyzugänge, Limousinenfahrten und Designer-Handtaschen. Ziel der Gruppe war es, eine „fortlaufende Einnahmequelle“ zu schaffen, so die Staatsanwaltschaft.

    Ermittlungen wegen 32 Straftaten

    Den Beschuldigten werden insgesamt 32 Straftaten zur Last gelegt. Die erste Tat soll am 13. Mai 2022 erfolgt sein. Eine Mazedonierin erhielt damals eine Fiktionsbescheinigung – obwohl die Behörde dafür gar nicht zuständig war. Dafür soll A. mindestens 150 Euro in bar an einen KVR-Mitarbeiter gezahlt haben.

    Auch weitere Fälle bis Januar 2024 wurden aufgedeckt. Vor allem Kosovaren, Albaner und Mazedonier sollen illegale Aufenthaltstitel erhalten haben. Immer wieder taucht die Summe von 150 Euro auf, die als Schmiergeld geflossen sein soll.

    Vorwurf: Bestechung, Bestechlichkeit und Urkundenfälschung

    Gegen den Mittelsmann wird wegen Bestechung in Verbindung mit bandenmäßigem Einschleusen von Ausländern und Urkundenfälschung ermittelt. Die sechs KVR-Mitarbeiter stehen unter Verdacht der Bestechlichkeit und Urkundenfälschung.

    KVR betont Null-Toleranz-Politik gegen Korruption

    Das Kreisverwaltungsreferat mit seinen rund 3800 Mitarbeitern betont nach dem Skandal eine klare Haltung: „Zero-Tolerance-Politik in Bezug auf Korruption.“
    Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller-Gradl von den Grünen erklärte, man habe sofort nach den ersten Verdachtsmomenten interne Ermittlungen eingeleitet und diese mit den Strafverfolgungsbehörden abgestimmt.

    Razzia bei Ausländerbehörde – Verdacht auf Asyl gegen Geld

  • Flucht endet an der Grenze – Gesuchter Italiener festgenommen

    Flucht endet an der Grenze – Gesuchter Italiener festgenommen

    Flucht endet an der Grenze – Gesuchter Italiener festgenommen

    Schwarzbach/Freilassing

    Die Bundespolizei hat am Montag (17. Februar) einen Italiener bei der Ausreise aus Deutschland verhaftet. Der Mann wurde nicht nur per Haftbefehl gesucht, sondern hatte zudem zahlreiche gefälschte Dokumente im Gepäck.

    Am Montagnachmittag kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Freilassing an der A8 bei Piding in Fahrtrichtung Salzburg einen Reisebus mit ungarischer Zulassung. Bei der Überprüfung der Dokumente eines 47-jährigen Insassen konnten die Beamten feststellen, dass die ausgehändigte Identitätskarte des Mannes gefälscht war.

    Im Rahmen einer anschließenden Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen konnten die Freilassinger Fahnder neben einem totalgefälschten italienischen Führerschein, zwei gefälschten Gesundheitskarten noch eine weitere falsche Identitätskarte auffinden. Durch weitere Ermittlungen konnten die Beamten die richtigen Personalien des 47-Jährigen feststellen.

    Demnach war der Mann in Italien bereits wegen waffenrechtlicher Verstöße, Drogenhandel und Körperverletzung polizeilich in Erscheinung getreten. Zudem war der 47-Jährige in Italien zur Festnahme ausgeschrieben.

    Nach einer Strafanzeige wegen Urkundenfälschung sowie Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen wurde der Mann einem Haftrichter vorgeführt. Bundespolizisten brachten den Italiener danach in ein Gefängnis. Von dort aus soll er in sein Heimatland ausgeliefert werden.

  • Fahrerwechsel auf B2 nicht gestattet

    Fahrerwechsel auf B2 nicht gestattet

    Fahrerwechsel auf B2 nicht gestattet
    Bundespolizei stoppt Transporter und nimmt Insassen fest

    Mittenwald

    Die Bundespolizei hat Montagnachmittag (15. Januar) an der B2 auf Höhe Mittenwald die beiden Insassen eines Transporters mit italienischem Kennzeichen festgenommen. Der Fahrer wies sich bei der grenzpolizeilichen Kontrolle mit rumänischen Papieren und einem in der Republik Moldau ausgestellten Führerschein aus. Das moldauische Dokument entlarvten die Bundespolizisten als Fälschung. Da der Rumäne zudem über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt, wurde er sowohl der Urkundenfälschung als auch des Fahrens ohne Fahrerlaubnis beschuldigt. Die Weiterfahrt wurde dem 32-Jährigen untersagt.

    Die Idee, fortan seinen ukrainischen Begleiter mit dem Lieferwagen fahren zu lassen, machten die Garmisch-Partenkirchner Bundespolizisten zunichte. Bei der Durchsuchung des 42-Jährigen fanden die Beamten einen auf den Begleiter ausgestellten polnischen Führerschein. Auch diese Fahrerlaubnis erwies sich als “glatte Fälschung”. Dem Ukrainer wurde daher das Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen vorgeworfen. Nachdem das Fahrzeug verkehrssicher abgestellt worden war, sorgte die eingeschaltete Grenzpolizeiinspektion Murnau dafür, dass die beiden Männer ihre Strafanzeigen erhielten. Anschließend konnte sie sich um “alternative Beförderungsmöglichkeiten” bemühen.

  • Mit totalgefälschtem Führerschein aufgefallen

    Mit totalgefälschtem Führerschein aufgefallen

    Mit totalgefälschtem Führerschein aufgefallen

    Neuwied

    In der Nacht vom 29.11.23 auf den 30.11.2023 führe die Polizei Neuwied eine Verkehrskontrolle auf der
    B 42 in Leutesdorf durch. Ein Fahrzeugführer händigte eine Fahrerlaubnis aus, die sich als Totalfälschung herausstellte. Der 30 jährige Beschuldigte war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, weshalb Anzeigen wegen Urkundenfälschung des Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen ihn eröffnet wurden.

  • Motorrad mit gefälschten Kennzeichen und ohne Fahrerlaubnis geführt

    Motorrad mit gefälschten Kennzeichen und ohne Fahrerlaubnis geführt

    Motorrad mit gefälschten Kennzeichen und ohne Fahrerlaubnis geführt

    Kirchen (Sieg)

    Am 19.10.2023 fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung der PI Betzdorf um 01:50 Uhr ein Motorrad auf der Jungenthaler Straße in Kirchen auf. Das Motorrad wurde einer Verkehrskontrolle unterzogen, hierbei konnte festgestellt werden, dass der 20jährige Fahrer aus dem angrenzenden NRW nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist und am Fahrzeug zudem totalgefälschte Kennzeichenschilder montiert waren. Das Motorrad wurde sichergestellt, gegen den jungen Mann wird nun wegen des Führens eines KFZ ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung ermittelt.

  • Urkundenfälschung

    Urkundenfälschung

    Birnbach – 

    Am Samstag, 25.03.2023, gegen 21.00 Uhr, wurde ein Pkw in Birnbach, Bundesstraße 8, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnte festgestellt werden, dass die am Fahrzeug angebrachten Kurzzeitkennzeichen einem anderen Pkw zugeteilt waren. Gegen den 35-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.