Schlagwort: Verstoß gegen das Waffengesetz

  • Autofahrer unter Drogeneinfluss, ohne Führerschein aber mit Machete kontrolliert

    Autofahrer unter Drogeneinfluss, ohne Führerschein aber mit Machete kontrolliert

    Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein aber mit Machete kontrolliert

    Ellund

    Gestern Nachmittag gegen 17.30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Rahmen der
    wiedereingeführten Grenzkontrollen einen Audi A4 mit dänischen Kennzeichen auf der Autobahn
    in Ellund.

    Der Fahrer wurde fahndungsmäßig überprüft konnte jedoch keinen Führerschein vorlegen. Er gab an, keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Somit bestand der Verdacht einer Straftat und die Weiterfahrt wurde untersagt. Da der 24-jährige Mann ein unruhiges Verhalten aufwies, zitterte und schwitzte lag der Verdacht von Drogeneinfluss vor.

    Die beiden Mitfahrer konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Sie gaben an nach Flensburg zum Einkaufen zu wollen.

    Eine Streife der Polizeistation Handewitt wurde hinzugerufen. Ein Drogenschnelltest auf THC und Kokain gab ein positives Ergebnis. Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

    Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Bundespolizisten ein neuwertiges E-Bike sowie ein Brecheisen und einen Bolzenschneider. Auch wurden zwei dänische Kennzeichenpaare im Kofferraum aufgefunden.  

    Ermittlungen über die dänische Polizei ergaben, dass diese Autokennzeichen am Vortag in Dänemark gestohlen worden waren. Auch wurde eine Machete mit einer Klingenlänge von ca. 30 cm aufgefunden.

    Alle Gegenstände inkl. des E-Bikes und der Machete wurden präventiv sichergestellt. Die Autokennzeichen wurden ebenfalls sichergestellt.

    Den Fahrer erwarten nun Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz.

  • Schlag gegen internationale Autoschieber: Zoll stellt Luxusfahrzeuge und Dopingmittel sicher

    Schlag gegen internationale Autoschieber: Zoll stellt Luxusfahrzeuge und Dopingmittel sicher

    Embargoverstoß aufgedeckt – Zollfahndung stoppt Ausfuhr von Luxus-Fahrzeugen nach Russland

    Landkreis Waldeck-Frankenberg

    Insgesamt 21 hochpreisige Luxusautos und Motorräder im Wert von mindestens 1,3 Million Euro
    sowie Doping- und Potenzmittel, einen Elektroschocker und einen Krokodilkopf stellte das
    Zollfahndungsamt Frankfurt am Main unter Federführung der Staatsanwaltschaft Frankfurt im
    Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen am 13.05.2025 im Landkreis Waldeck-Frankenberg sicher.

    Der Aktion voraus gegangen sind Ermittlungen gegen einen 39-jährigen, kasachisch-stämmigen Beschuldigten, der im großen Stil Fahrzeuge namhafter Hersteller in die Anrainerstaaten der
    Russische Föderation ausführte.

    In mehr als 700 Fällen besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte Fahrzeuge in
    die Nachbarstaaten Russlands ausgeführt hat.

    In zahlreichen Fällen konnte der Endverbleib in Belarus und Russland nachvollzogen werden und somit
    ein sogenannter Embargoverstoß festgestellt werden.

    Zudem beschlagnahmten die Einsatzkräfte einen Krokodilkopf einer mutmaßlich geschützten Art sowie illegale Arznei- und Dopingmittel in nicht geringer Menge und einen Elektroschocker.

    Darüber hinaus wurden digitale Beweismittel, Mobiltelefone sowie Verkaufs- und Ausfuhrdokumente
    als Beweismittel sichergestellt.

    Der Gesamtwert der mutmaßlich exportierten Fahrzeuge beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro.

    Dem Beschuldigten werden Verstöße gegen das Außenwirtschaftsrecht und das Artenschutzrecht
    sowie der illegale Besitz von Arznei- und Dopingmitteln und ein Verstoß gegen das
    Waffengesetz vorgeworfen.

  • Mädchen in Rheinland-Pfalz angeschossen

    Mädchen in Rheinland-Pfalz angeschossen

    Schusswaffen-Vorfall in Wörrstadt: 22-Jähriger verletzt 16-Jährige – Großeinsatz der Polizei

    Mainz

    Ein 22-Jähriger löste am Montagabend einen großen Polizeieinsatz in Wörrstadt aus, als er mit einer Schusswaffe hantierte und dabei eine 16-Jährige verletzt wurde. Sie wurde noch in der Nacht in
    einem Krankenhaus operiert. Dabei wurde ein Projektil aus ihrem Bein entfernt. Eine Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Er selbst erlitt dabei eine leichte Verletzung an einer Hand.

    Gegen 18:00 Uhr erreichte ein Notruf die Polizei, in welchem von einem Schuss durch Unbekannte,
    auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes berichtet wurde und die 16-Jährige dabei getroffen
    worden sein soll.

    Notruf löst dringenden Polizeieinsatz aus

    Durch die Führungszentrale des Polizeipräsidiums Mainz wurden daraufhin dringende und standardisierte Einsatzmaßnahmen ausgelöst, die insbesondere der Gefahrenabwehr, in diesem Fall der schnellstmöglichen Festsetzung des Schützen und damit der Verhinderung weiterer Gefahren für Menschen aber auch der Ermittlung des Sachverhalts dienen.

    Im Rahmen der aufwendigen und personalintensiven Ermittlungen durch die Kriminaldirektion Mainz, unter Hinzuziehung von Kriminaltechnikern zur Spurensicherung am Tatort sowie Spezialkräften des
    SEK Rheinland-Pfalz für eine mögliche Täterfestnahme, stellte sich heraus, dass der zunächst angenommene Sachverhalt in Frage gestellt werden musste.

    Schusswaffe entdeckt und sichergestellt

    Offensichtlich hantierte der 22-Jährige mit einer möglicherweise illegal erworbenen Schusswaffe.
    Wie sich der Schuss dann löste und die Verletzung verursachte ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
    Die Schusswaffe konnte noch in der Nacht durch einen Diensthund der Hundestaffel des PP Mainz unweit des Tatortes aufgespürt werden. Sie wurde für weitere kriminaltechnische Untersuchungen und für das Verfahren sichergestellt.

    Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz eröffnet. Ob die Tat fahrlässig begangen wurde, wird im Rahmen
    der Ermittlungen geprüft.

  • Verstöße gegen das Waffengesetz

    Verstöße gegen das Waffengesetz

    Verstöße gegen das Waffengesetz

    Kiefersfelden / A93 / Rosenheim

    Die Bundespolizei Rosenheim hat am Wochenende (11./12. Januar) bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. In drei Autos wurden zwei Schreckschusswaffen, eine Luftpistole und ein Butterflymesser gefunden. Die Waffen wurden sichergestellt. Die ehemaligen Besitzer erhielten eine Anzeige.

    Bei einem 21-jährigen Deutschen fanden die Beamten an der Kontrollstelle an der A93 im Kofferraum seines Autos zwei Schreckschusspistolen, die echten Waffen täuschend ähnlich sahen. Da er nicht im Besitz der dafür notwendigen Dokumente war, wurden die Pistolen sichergestellt. Der junge Mann muss sich mit einer Anzeige wegen des unerlaubten Führens und Besitzens von Schusswaffen auseinandersetzen.

    Ein 22-Jähriger aus Rumänien erhielt die gleiche Anzeige. Die Frage der Bundespolizisten, ob er Waffen dabeihätte, verneinte er. Bei der anschließenden Kontrolle seines Fahrzeugs wurden die Beamten jedoch fündig. Unter dem Beifahrersitz war eine Luftpistole versteckt, für die der Rumäne keine Genehmigung vorlegen konnte.

    Zuvor war den Bundespolizisten bei der Kontrolle ein anderer rumänischer Staatsangehöriger aufgefallen, weil ein Butterfly-Messer auf dem Armaturenbrett seines Wagens lag. Er wurde wegen des Besitzes eines verbotenen Gegenstandes angezeigt. 

  • 54-jähriger Mann bedrohte Frau in der Linienstraße mit einer Schusswaffe

    54-jähriger Mann bedrohte Frau in der Linienstraße mit einer Schusswaffe

    54-jähriger Mann bedrohte Frau in Gebäude in der Linienstraße mit einer Schusswaffe – Polizei nahm ihn schnell fest

    Dortmund

    Mit einer Schusswaffe und Worten bedrohte in der Nacht zu Donnerstag (9.1.2025, 02.17 Uhr) ein Mann in einem Bordell-Gebäude in der Linienstraße in Dortmund eine Frau. Der 54-Jährige aus Datteln forderte 500 Euro von ihr. Die 34-Jährige konnte eine Kollegin verständigen, die in dem Raum in der zweiten Etage des Gebäudes erschien und mit der 34-jährigen Dortmunderin ins Erdgeschoss flüchten konnte.

    Die inzwischen von einer weiteren Frau verständigte Polizei sicherte das Gebäude ab. Wenige Minuten später forderten Einsatzkräfte mit gezogenen Dienstwaffen den Mann auf, den Raum zu verlassen.
    Der 54-Jährige folgte den Anweisungen. Polizeibeamte brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. In seiner Jackentasche bewahrte er die Schusswaffe auf.

    Bei der Waffe handelte es sich um eine (durchgeladene) PTB-Waffe. Der Mann ist nicht berechtigt eine Schusswaffe zu tragen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen ihn. Dabei geht es um einen Verstoß gegen
    das Waffengesetz und um die räuberische Erpressung.

    Äußerlich verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

    Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Da keine besonderen Gründe für eine Untersuchungshaft vorlagen, konnte er die Kriminalwache nach Abschluss der ersten Ermittlungen einschließlich der erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder verlassen.

  • Tätliche Angriffe auf Bundespolizisten am Hauptbahnhof Mainz

    Tätliche Angriffe auf Bundespolizisten am Hauptbahnhof Mainz

    Tätliche Angriffe auf Bundespolizisten am Hauptbahnhof Mainz

    Mainz

    Am vergangenen Wochenende kam es am Hauptbahnhof Mainz zu zwei Vorfällen, bei denen Beamte der Bundespolizei tätlich angegriffen wurden.

    Am Freitagabend, den 8. November 2024 fiel einer Streife der Bundespolizei ein 49-jähriger polnischer Staatsbürger auf, der im Hauptbahnhof Mainz mit einem Feuerzeug an einer Steckdose hantierte. Nach einem Hinweis von Reisenden, dass der Mann ein Messer bei sich führe, wurde er einer Kontrolle unterzogen.

    Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Cuttermesser sowie eine polnische Identitätskarte, die jedoch auf eine andere Person ausgestellt war. Während der Maßnahmen versuchte der Mann, sich durch einen Schlag gegen einen Beamten der Kontrolle zu entziehen und musste gefesselt werden. Der Bundespolizist blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,64 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

    Am späten Samstagabend, dem 9. November 2024 beobachteten Bundespolizisten auf dem Bahnhofsvorplatz in Mainz eine 58-jährige deutsche Frau, die sich aggressiv verhielt, laut herumschrie und ausländerfeindliche Parolen äußerte. Die Beamten sprachen die Frau an, woraufhin diese sie beleidigte und zunehmend aggressiver wurde. Bei der anschließenden Festnahme leistete sie Widerstand und trat einen Beamten, der dabei leicht verletzt wurde, seinen Dienst jedoch fortsetzen konnte. Ein Atemalkoholtest bei der Frau ergab einen Wert von 2,58 Promille, woraufhin die Staatsanwaltschaft Mainz eine Blutentnahme anordnete. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nachdem sich die Frau beruhigt hatte, wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Volksverhetzung eingeleitet.