Schlagwort: Wärmebildkamera

  • Erfolgreicher Einsatz der automatisierten Drohnen

    Erfolgreicher Einsatz der automatisierten Drohnen

    Feuerwehr München setzt auf automatisierte Drohnen 

    Seit Anfang Dezember 2025 testet die Feuerwehr München ein automatisiertes Drohnensystem, das im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam mit dem Unternehmen Skyflow erprobt wird.

    Die zwei Drohnen kamen seit Projektbeginn bereits über zwanzigmal zum Einsatz und lieferten wichtige Hinweise für die erste Lageeinschätzung – und das, ohne Einsatzkräfte unnötig zu gefährden.

    In 33 Sekunden startklar: Drohnen oft schneller als die Einsatzkräfte

    Ein besonderer Vorteil zeigt sich bereits kurz nach der Alarmierung:

    Schon 33 Sekunden nach Eingang des Alarms befinden sich die Drohnen in der Luft. Dadurch erreichen sie die Einsatzstelle häufig noch vor den eintreffenden Kräften und liefern ein deutlich früheres Lagebild. Genau diese Zeitersparnis macht das automatisierte Drohnensystem der Feuerwehr München für die Einsatzführung besonders wertvoll.

    Einsatzbeispiele: Eisfläche, Busunfall und Brände aus der Luft erkundet

    Bei einer Meldung über ein möglicherweise ins Eis eingebrochenes Kind überflog eine Drohne die zugefrorene Fläche und übermittelte Bildmaterial an die Einsatzkräfte.

    Eine Einbruchstelle ließ sich nicht feststellen – es kam niemand zu Schaden. Auch bei dem schweren Busunfall am vergangenen Wochenende in Trudering nutzte die Feuerwehr die Drohne zur Erkundung und zur schnellen Übersicht über die Lage.

    Darüber hinaus unterstützten die Drohnen mehrere Brandeinsätze: Bei einem Küchenbrand lieferte die integrierte Wärmebildkamera wichtige Erkenntnisse, die eine gezielte Einschätzung der Lage ermöglichten. Bei einem Brand unter einer Brücke erkundete die Drohne die Einsatzstelle zusätzlich von der Flussseite aus und verschaffte den Kräften ein besseres Gesamtbild.

    Zahlen und Reichweite: 17,6 Kilometer in 26 Minuten

    Der bislang längste Einsatz dauerte 26 Minuten, dabei legte eine Drohne 17,6 Kilometer zurück. Insgesamt waren beide Drohnen zusammen bereits über sechs Stunden in der Luft. Die bisherige Gesamtflugstrecke liegt bei 197 Kilometern. Diese Werte zeigen, wie leistungsfähig das automatisiertes Drohnensystem der Feuerwehr München bereits in der Testphase arbeitet.

    Feuerwehr zieht positives Zwischenfazit nach zwei Monaten

    „Unser erstes Zwischenfazit nach zwei Monaten Testbetrieb ist sehr positiv“, sagt Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, Leiter der Feuerwehr München. „Mit den automatisierten Drohnen erhalten wir schon auf der Anfahrt ein deutlich besseres Lagebild. Alle Drohneneinsätze haben reibungslos funktioniert und sie haben uns geholfen, den Einsatzort zu verifizieren und die Lage vor Ort noch besser einschätzen zu können.“

    Die Feuerwehr dokumentiert jeden Drohneneinsatz sehr detailliert, um möglichst viele Erkenntnisse aus den Einsätzen zu gewinnen und die Technik im operativen Alltag realistisch bewerten zu können.

    Zwei Standorte decken ganz München ab

    Aktuell stehen die automatisierten Drohnen an zwei Drohnenstandorten bereit: auf der Feuerwache 4 – Schwabing und der Feuerwache 5 – Ramersdorf. Dort befinden sich die Systeme in Dockingstationen, aus denen sie automatisiert starten können. Durch die strategische Lage dieser beiden Wachen wird das gesamte Stadtgebiet München abgedeckt.

    Ziel: Einsatzführung verbessern und Gefahrenabwehr stärken

    Das Projekt soll Erfahrungen im realen Einsatz sammeln und das Potenzial automatisierter Drohnensysteme zur Verbesserung der Einsatzführung und Gefahrenabwehr bewerten. Nach Abschluss der sechsmonatigen Erprobungsphase plant die Feuerwehr eine umfassende Auswertung. Auf dieser Grundlage entscheidet die Feuerwehr über eine mögliche zukünftige Nutzung der Technologie.

    Ausblick: Dritter Drohnenstandort im Landkreis München geplant

    Für das erste Quartal 2026 ist bereits eine Ausdehnung des Projekts vorgesehen: Ein dritter Drohnenstandort im Landkreis München wurde mit den zuständigen Fachdiensten im Landratsamt München vorbesprochen und befindet sich in der Umsetzungsphase. Damit könnte das automatisiertes Drohnensystem der Feuerwehr München künftig auch über das Stadtgebiet hinaus zusätzliche Unterstützung leisten.

    Mehr Blaulicht-News: Aktuelle Meldungen findest du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Weitere Infos von Behörden: Offizielle Hinweise und Sicherheitsinformationen gibt es unter anderem bei der Feuerwehr München und beim Polizeiportal Bayern

  • Holzdiebstahl im Wald bei Sinzig-Franken: Polizei nimmt Tatverdächtigen nach Flucht fest

    Holzdiebstahl im Wald bei Sinzig-Franken: Polizei nimmt Tatverdächtigen nach Flucht fest

    Holzdiebstahl im Jagdrevier Sinzig-Franken – Polizei Remagen greift schnell ein

    Am Abend des 29. Dezember 2025 meldete ein Jäger der Polizeiinspektion Remagen eine verdächtige Beobachtung im Jagdrevier Sinzig-Franken. Der Jagdausübungsberechtigte nutzte eine Wärmebildkamera und stellte dabei ein unbeleuchtetes Fahrzeug fest, das sich über einen abgelegenen Waldweg einem privaten Holzlagerplatz näherte. Die Situation entwickelte sich schnell zu einem konkreten Tatverdacht wegen Holzdiebstahls im Bereich Sinzig-Franken.

    Verdächtige Handlung mit Wärmebildkamera erkannt

    Nach Angaben des Jägers stoppte das Fahrzeug direkt an dem Holzlagerplatz. Eine Person stieg aus und begann augenscheinlich, Holz auf das Fahrzeug zu laden. Durch die fortlaufende Beobachtung mit der Wärmebildkamera konnte der Zeuge die Situation lückenlos dokumentieren. Parallel informierte er die Polizei Remagen und hielt währenddessen Kontakt zu den eingesetzten Streifenwagen.

    Dank der präzisen Hinweise lotste der Jäger die Polizeikräfte gezielt zur Örtlichkeit. Diese enge Zusammenarbeit erwies sich als entscheidend für den weiteren Verlauf des Einsatzes. Fälle von Holzdiebstahl im Raum Sinzig-Franken beschäftigen die Polizei immer wieder, insbesondere in abgelegenen Waldgebieten.

    Flucht in den Wald endet mit Festnahme

    Beim Eintreffen der Polizeibeamten ergriff eine Person sofort die Flucht und rannte in ein angrenzendes Waldgebiet. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und setzten ebenfalls eine Wärmebildkamera ein. Dadurch lokalisierten sie den Flüchtigen auch in dem unübersichtlichen Gelände schnell.

    Kurze Zeit später nahmen die Beamten den Tatverdächtigen im Wald fest. Die Polizei Remagen verhinderte damit eine weitere Flucht und stellte die Personalien des Mannes fest. Der Verdacht auf Holzdiebstahl im Bereich Sinzig-Franken erhärtete sich im Zuge der Maßnahmen.

    Verdacht auf Trunkenheitsfahrt

    Im Rahmen der Festnahme ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige alkoholisiert war. Da er zuvor mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen sein soll, bestand der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Die Polizei ordnete daher eine Blutprobe an, um den Alkoholgehalt im Blut rechtssicher festzustellen.

    Gegen den Mann leitete die Polizei mehrere Strafverfahren ein. Diese betreffen sowohl den Verdacht des Diebstahls als auch die mutmaßliche Trunkenheitsfahrt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Remagen.

    Weitere Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr. Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Angler ertrinkt in der Ruhr

    Angler ertrinkt in der Ruhr

     

    Angler ertrinkt in der Ruhr: nächtlicher Unfall in Iserlohn

    In Iserlohn ereignet sich in der Nacht zum Sonntag ein tragischer Vorfall: Ein 39-jähriger Angler fällt an der Ruhr ins Wasser und ertrinkt. Freunde, die in der Nähe feiern, alarmieren sofort die Rettungskräfte. Feuerwehr und Polizei rücken daraufhin mit Booten, Drohne und Wärmebildtechnik an, um den Mann zu finden. Der Einsatz läuft koordiniert, weil jede Minute zählt und die Strömung in der Dunkelheit zusätzlichen Druck erzeugt. Schließlich gelingt die Ortung; dennoch kommt für den Angler jede Hilfe zu spät. Die Ermittler sichern Spuren und klären die Umstände.

    Wie es zum Unglück kam – erste gesicherte Informationen

    Nach bisherigen Erkenntnissen verliert der Mann am Ufer der Ruhr das Gleichgewicht und stürzt ins Wasser. Seine Begleiter reagieren direkt, rufen den Notruf und leiten erste Suchversuche ein, bis die Profis übernehmen. Einsatzkräfte durchsuchen den Fluss abschnittsweise, sprechen sich fortlaufend ab und nutzen spezialisierte Technik. Weil die Sicht in der Nacht eingeschränkt bleibt, verbindet das Team Suchscheinwerfer, Drohne sowie Wärmebildkamera und steigert damit die Chancen, die Person schnell zu lokalisieren. Trotz des schnellen Handelns endet der Einsatz tragisch.

    So handelst du an Flussufern richtig – Hinweise der Behörden

    Wer an Flüssen angelt, grillt oder einfach verweilt, sollte Risiken realistisch einschätzen. Achte auf rutschige Böschungen, halte Abstand zur Kante und meide unbeleuchtete Stellen. Trage – wenn möglich – eine leichte Auftriebshilfe, vor allem in Ufernähe oder beim Einsteigen in Boote. Informiere Begleiter, bevor du dich vom Platz entfernst, und nutze Stirnlampen, damit du Hände und Wege frei behältst. Prüfe außerdem die Wetterlage und mögliche Warnungen. So reduzierst du Gefahren deutlich und behältst auch in angespannten Situationen die Kontrolle.

    Mehr Hintergründe und aktuelle Lagen findest du in unseren Übersichtsbereichen Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Hinweise, Kontakte und Präventionstipps stellen unter anderem diese Stellen bereit: Polizei Märkischer Kreis, Feuerwehr Iserlohn sowie die bundesweite Warn- und Informationsplattform Warnung.Bund.

    Der Fall berührt die Region, weil er zeigt, wie schnell eine Alltagssituation kippt. Gerade deshalb hilft vorausschauendes Verhalten: Gruppen bleiben zusammen, Wege bleiben beleuchtet und Notrufe erfolgen ohne Verzögerung. Angler ertrinkt in der Ruhr – diese Schlagzeile soll zugleich mahnen: Wer am Wasser unterwegs ist, schützt sich mit einfachen Maßnahmen und achtet aufeinander.

    Auch für Einsatzkräfte bleibt das Ereignis belastend. Dennoch dokumentieren sie den Ablauf lückenlos, damit Angehörige Klarheit erhalten und die Öffentlichkeit versteht, worauf es an Flussufern ankommt. Wenn sich Menschen an Grundregeln halten, sinkt das Risiko deutlich. 

  • Brennender Seefrachtcontainer im Gewerbegebiet Baaken

    Brennender Seefrachtcontainer im Gewerbegebiet Baaken

    Brennender Seefrachtcontainer im Gewerbegebiet Baaken

    Werne – 

    Am Freitagmorgen wurde der Löschzug Mitte um 05:28 Uhr mit dem Alarmstichwort “FEUER_1 – brennt Seefrachtcontainer // bereits teilweise ausgebrannt” in die Straße Baaken in Werne Mitte
    alarmiert.

    Bei Eintreffen bestätigte sich die gemeldete Lage.

    Der Inhalt eines Seefrachtcontainer brannte noch, allerdings stand der Container nicht mehr in
    Vollbrand.

    Durch eine bisher unbekannte Ursache muss der Seefrachtcontainer bereits in der Nacht
    unentdeckt gebrannt haben.

    Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit Schaummittel vor. Ein weiterer Trupp hat den Container von außen gekühlt, da dieser durch den Brand eine hohe Temperatur entwickelt hat. Abschließend wurde der Inhalt mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

    Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen [1-HLF20-1, 1-TLF3000-1] und die Polizei. Einsatzende konnte der Kreisleitstelle Unna gegen 06:40 Uhr gemeldet werden.

  • LKW-Brand auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen

    LKW-Brand auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen

    LKW-Brand auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen

    Werne

    Am Donnerstagnachmittag wurden um 16:02 Uhr die Leitung der Feuerwehr und der Löschzug Mitte
    mit dem Alarmstichwort “FEUER_2 – Bremsen sollen gebrannt haben // v. a. LKW Brand” auf den
    Parkplatz “Hasenkämpe” auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen alarmiert.

    Bei Eintreffen stellte sich heraus, dass es zu heiß gelaufenen Bremsen und einen Reifenplatzer an einem LKW gekommen ist. Der LKW stand nicht in Brand. Aufgrund der hohen Temperatur, welche mit der Wärmebildkamera gemessen wurde, wurde die Bremse und die Felge mit dem Schnellangriff des Tanklöschfahrzeugs gekühlt.

    Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen [0-KdoW-1, 1-ELW1-1, 1-TLF3000-1, 1-HLF20-1], der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei. Einsatzende konnte der Kreisleitstelle Unna gegen 17:00 Uhr gemeldet werden.

  • Starke Rauchentwicklung in der Innenstadt (Altstadt)

    Starke Rauchentwicklung in der Innenstadt (Altstadt)

    Starke Rauchentwicklung in der Innenstadt (Altstadt)

    München

    In der Münchner Altstadt ist es am Donnerstagabend zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Grund dafür war ein Brand in der Elektroverteilung eines Gebäudes.

    Gegen 18.53 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines Bekleidungsgeschäftes der Integrierten Leitstelle München eine Rauchentwicklung im Verkaufsbereich des Ladens.

    Auch aus den Kellerschächten des Büro- und Geschäftsgebäudes drang dunkler Rauch nach außen.

    Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr München am Brandobjekt eintrafen, war das Bekleidungsgeschäft bereits geräumt. Umgehend wurden die restlichen Gebäudeteile mit Unterstützung der Polizei geräumt und ein Atemschutztrupp ging zur Brandbekämpfung in den Keller vor.

    Dort wurde ein Brand in einem Hochspannungsraum vorgefunden. Eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Der betroffene Bereich im Keller wurde anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

    Aufgrund der massiven Rauchentwicklung im Gebäude waren aufwendige Belüftungsmaßnahmen notwendig. Das Gebäude wurde durch die Stadtwerke München bis auf weiteres spannungsfrei geschaltet.

    Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

    Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht
    bekannt.

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache
    aufgenommen.

  • Baumaterial in Brand (Bogenhausen)

    Baumaterial in Brand (Bogenhausen)

    Baumaterial in Brand (Bogenhausen)

    München

    Auf einer Baustelle in Bogenhausen ist es am Dienstagnachmittag zu einem Brand gekommen. Verletzt wurde niemand.

    Gegen 14:35 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Integrierten Leitstelle München eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Richard-Strauss-Straße.

    An der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr München einen Brand auf einer Tiefbaustelle vor.

    Umgehend bekämpften zwei Atemschutztrupps mit zwei Hohlstrahlrohren die Flammen. Plastikteile des Entwässerungssystems waren in der Baugrube in Brand geraten. Die Einsatzkräfte deckten anschließend das Brandgut mit Löschschaum ab und kontrollierten den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera.

    Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt. Der Sachschaden wird auf einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich geschätzt.

  • Mehrere Baucontainer in Flammen (Lerchenau)

    Mehrere Baucontainer in Flammen (Lerchenau)

    Großbrand in München-Lerchenau – Eine Person verletzt

    In der Nacht auf Mittwoch ist es in Lerchenau zu einem Brand auf einem Betriebsgelände gekommen.
    Eine Person wurde dabei verletzt.

    Gegen Mitternacht wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einem Brand im Gewerbegebiet alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war deutlicher Feuerschein sichtbar. Unverzüglich wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

    Vor Ort standen mehrere Bau-Container und eine Holzbaracke in Flammen. Eine männliche Person kam den Einsatzkräften entgegen. Der 61-jährige Mitarbeiter war bei Brandausbruch in einem der Container auf dem Betriebsgelände und wurde durch den Brand verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert.

    Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften die Flammen von zwei Seiten aus. Mehrere Atemschutztrupps kamen zum Einsatz. Insgesamt wurden zur Brandbekämpfung fünf Hohlstrahlrohre
    und zwei Schaumrohre eingesetzt.

    Mehrere Gasflaschen mussten von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht und gekühlt werden. Durch den massiven Löscheinsatz konnte eine Brandausbreitung auf einen benachbarten Recyclingbetrieb und ein weiteres Betriebsgebäude verhindert werden.

    Anschließend wurde das Brandgut mit Löschschaum abgedeckt und die Einsatzstelle mithilfe einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert.

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.

  • Essen – Feuer in Sportanlage

    Essen – Feuer in Sportanlage

    Feuer in Sportanlage – Feuerwehr setzt Drohne zur Erkundung ein

    Essen-Altenessen-Nord, Heßlerstraße, 04.02.2025, 10:28 Uhr –

    Am Dienstagvormittag wurde die Feuerwehr Essen durch eine automatische Brandmeldeanlage zu
    einer Sportanlage mit angeschlossener Gastronomie und Eventbereich an der Heßlerstraße in
    Altenessen-Nord alarmiert.

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war Flammenschein sichtbar und das gesamte Gebäude bereits stark verraucht. Dichter, schwarzer Brandrauch hatte sich in den Innenräumen ausgebreitet, sodass die Sicht erheblich eingeschränkt war. Zwei Arbeiter hatten vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen. Sie zogen sich dabei leichte Rauchgasvergiftungen zu und mussten in
    ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung transportiert
    werden.

    Da der Bereich der Brandmeldezentrale ebenfalls stark verraucht war und keine genaue Lokalisierung des Brandherdes zuließ, gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Das Feuer konnte mit einem Strahlrohr erfolgreich gelöscht werden. Weitere Personen wurden im Gebäude nicht angetroffen.

    Aufgrund der baulichen Struktur der Sportanlage hatte sich der Brandrauch im gesamten Gebäude verteilt.

    Zur weiteren Erkundung und Suche nach versteckten Glutnestern setzte die Feuerwehr Essen eine Drohne mit integrierter Wärmebildkamera ein. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurden die Hallenbereiche entraucht.

    Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Heßlerstraße.

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr Essen war mit den Einheiten der Wachen Altenessen, Stadtmitte, Kray, Stadthafen, dem Rettungsdienst der Stadt Essen sowie dem Führungsdienst für rund vier Stunden im Einsatz.