Schlagwort: Waldbrand

  • Brand an Dreilägerbachtalsperre in Roetgen

    Brand an Dreilägerbachtalsperre in Roetgen

    Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung

    Ein Brand an der Dreilägerbachtalsperre in Roetgen hat am Freitagabend (01.05.2026) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst und beschäftigt nun die Kriminalpolizei. Gegen 18:00 Uhr bemerkten aufmerksame Zeugen aufsteigenden Rauch im Bereich der Jägerhausstraße und alarmierten umgehend die Einsatzkräfte.

    Feuerwehr löscht Flammen schnell – große Fläche betroffen

    Die Feuerwehr rückte zügig aus und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Dennoch entstand erheblicher Schaden: Nach ersten Einschätzungen brannten rund 1.000 Quadratmeter Unterholz. Auch angrenzende Bäume wurden durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen.

    Im Zuge der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte ein ausgebranntes Grillrost im betroffenen Bereich. Dieser Fund deutet darauf hin, dass sich möglicherweise zuvor Personen dort aufgehalten und ein Feuer entfacht haben könnten.

    Polizei ermittelt wegen möglicher fahrlässiger Brandstiftung

    Die Polizei Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen. Aktuell schließen die Beamten eine fahrlässige Brandstiftung nicht aus. Konkrete Hinweise auf mögliche Verursacher liegen derzeit jedoch nicht vor. Die Ermittler prüfen nun alle Spuren und bitten mögliche Zeugen um Hinweise.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.

    Polizei warnt vor erhöhter Brandgefahr

    Angesichts der aktuellen Wetterlage mahnt die Polizei zur Vorsicht. Trockenheit und steigende Temperaturen erhöhen das Risiko von Wald- und Flächenbränden erheblich. Bereits kleine Unachtsamkeiten können verheerende Folgen haben.

    Die Polizei Aachen weist deshalb ausdrücklich darauf hin:

    • Verzichten Sie auf offenes Feuer in Waldgebieten und deren Nähe
    • Nutzen Sie ausschließlich ausgewiesene Grillplätze
    • Werfen Sie keine Zigaretten oder glühenden Gegenstände weg
    • Melden Sie Rauch oder Feuer sofort über den Notruf 112

    Weitere Präventionshinweise finden Sie auch auf der offiziellen Seite der Polizei NRW sowie bei der Feuerwehr Deutschland.

    Ermittlungen dauern an

    Der Brand an der Dreilägerbachtalsperre in Roetgen zeigt erneut, wie schnell sich Feuer in trockenen Gebieten ausbreiten können. Die Kriminalpolizei arbeitet weiterhin daran, die genaue Ursache zu klären und mögliche Verantwortliche zu identifizieren.

    Die Behörden hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Vorfall vollständig aufzuklären und ähnliche Ereignisse künftig zu verhindern. 

  • Einsatzkräfte bei größerem Wald- und Moorbrand gefordert

    Einsatzkräfte bei größerem Wald- und Moorbrand gefordert

    4000 Quadratmeter Wald- und Moorfläche in Flammen

    Ein Waldbrand in Henstedt-Ulzburg hat am Dienstagabend (28.04.2026) einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 20:25 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „FEU Wald“ in den Bereich Togenkamp, nachdem eine Reiterin Rauchentwicklung und Flammenschein gemeldet hatte.

    Schnelle Brandausbreitung im unwegsamen Gelände

    Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich das Ausmaß des Waldbrandes in Henstedt-Ulzburg: Rund 1000 Quadratmeter Wald- und Moorfläche standen in Vollbrand. Das Feuer breitete sich aufgrund der Trockenheit und eines Graslandfeuerindex von 3 rasch aus.

    Die Einsatzleitung reagierte umgehend und erhöhte das Stichwort auf „FEU 2“. Dadurch wurde Vollalarm für die gesamte Gemeindewehr ausgelöst. Schon auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung erkennen.

    Schwierige Wasserversorgung und aufwendige Löscharbeiten

    Das unwegsame Gelände erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Einsatzfahrzeuge konnten die schmalen Wege nicht verlassen, sodass die Feuerwehr eine über 1000 Meter lange Wasserversorgung vom Hydrantennetz aufbauen musste.

    Zunächst versuchten die Kräfte mit Feuerpatschen und Löschrucksäcken das Feuer einzudämmen. Dennoch breitete sich der Waldbrand in Henstedt-Ulzburg weiter aus und erfasste schließlich eine Fläche von etwa 4000 Quadratmetern.

    Erst durch den gezielten Einsatz mehrerer C- und D-Strahlrohre sowie zusätzlicher Löschmittel gelang es, die Ausbreitung zu stoppen. Um 22:12 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer unter Kontrolle“.

    Drohne unterstützt bei der Suche nach Glutnestern

    Zur Unterstützung kam eine Drohne der Ortswehr Norderstedt-Glashütte zum Einsatz. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester schnell lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte löschten diese gezielt ab, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

    Feuerwehrmann verletzt – Nachkontrollen notwendig

    Während der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine leichte Rauchgasintoxikation. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus.

    Gegen 23:12 Uhr meldete die Einsatzleitung schließlich „Feuer aus“. Aufgrund der Gefahr von unterirdischen Schwelbränden ließ die Feuerwehr jedoch Schlauchmaterial vor Ort und plant regelmäßige Nachkontrollen.

    Großaufgebot im Einsatz

    Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine Angaben vor.

    Weitere aktuelle Einsätze finden Sie auch in unserer Übersicht unter News sowie in den Bereichen Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen erhalten Sie zudem bei der Feuerwehr Deutschland sowie bei der Landesregierung Schleswig-Holstein.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • PKW-Brand auf der Wienenbuschstraße

    PKW-Brand auf der Wienenbuschstraße

    Feuerwehr stoppt Ausbreitung auf Wald

    In der Nacht zu Donnerstag kam es gegen 01:34 Uhr zu einem PKW-Brand auf der Wienenbuschstraße im Grenzbereich zwischen Mülheim und Essen.

    Mehrere Anrufer alarmierten die Leitstelle über einen lauten Knall und ein brennendes Fahrzeug. Erste Meldungen deuteten bereits darauf hin, dass die Flammen auf benachbarte Fahrzeuge sowie ein angrenzendes Waldstück überzugreifen drohten.

    Lage vor Ort bestätigt: Zwei Fahrzeuge betroffen

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Fahrzeug in Vollbrand. Ein weiteres Fahrzeug war bereits zur Hälfte von den Flammen betroffen. Auch Büsche und Bäume in unmittelbarer Nähe hatten Feuer gefangen. Die Polizei sperrte die Wienenbuschstraße in beide Richtungen ab, um eine sichere Einsatzabwicklung zu gewährleisten.

    Feuerwehr Mülheim übernimmt Einsatz

    Da sich die Einsatzstelle formell auf Essener Stadtgebiet befand, stimmten sich die Leitstellen Essen und Mülheim vorab ab. Die Feuerwehr Mülheim übernahm die vollständige Einsatzabwicklung. Aufgrund der wasserarmen Lage kam ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Tank (10.000 Liter Löschwasser) zum Einsatz.

    Ein Löschangriff mit zwei Strahlrohren brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Dadurch verhinderten die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung auf Wald- und Wohnbereiche. Hinweise auf eine möglicherweise im Fahrzeug befindliche Person bestätigten sich nicht. Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht.

    Polizei übernimmt Ermittlungen

    Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Die Kriminalwache prüft, ob ein technischer Defekt oder eine vorsätzliche Handlung zum Brand führte.

    Eingesetzte Kräfte

    • Kräfte der Feuerwache 2 mit Löschfahrzeugen
    • Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter „Tank“
    • Führungsdienst der Feuerwehr
    • Polizei

    Weitere Nachrichten zu ähnlichen Vorfällen finden Sie in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland. Informationen der Polizei Essen sind unter polizei.nrw abrufbar.

  • Dieselspur und Waldbrand: Feuerwehr mit zwei Einsätzen am Montag

    Dieselspur und Waldbrand: Feuerwehr mit zwei Einsätzen am Montag

    Feuerwehr-Einsätze am Montag: Dieselspur und Waldbrand

    Am Montagmorgen rückten die Einsatzkräfte der Hauptwache zu einem aufwendigen Einsatz aus.

    Gegen 08:30 Uhr meldeten Bürger eine großflächige Dieselspur, die sich über mehrere Straßen im Stadtgebiet erstreckte.

    Um die Gefahr für den Straßenverkehr schnell zu beseitigen, streuten die Einsatzkräfte die betroffenen Stellen
    mit Bindemittel ab. Die Spur erstreckte sich über mehrere Kilometer.

    Im Anschluss reinigte eine Kehrmaschine der TB-Gev. die Straßenoberfläche gründlich. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz erfolgreich beendet und die Verkehrswege wieder sicher befahrbar.

    Rauchentwicklung am Abend – Waldbrand entdeckt

    Am Abend desselben Tages folgte der nächste Alarm.

    Zunächst meldeten Anrufer eine unklare Rauchentwicklung.

    Polizei und Feuerwehr suchten die Umgebung ab, bis ein weiterer Notruf den entscheidenden Hinweis lieferte: Zwischen der Brockenbergstraße und der S-Bahn-Linie stand ein Waldstück in Flammen.

    Ein alter, abgebrochener Baumstamm sowie umliegendes Busch- und Baumwerk brannten auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern in voller Ausdehnung.

    Herausfordernder Einsatz im Waldstück

    Die schwierige Lage im steilen Gelände stellte die Feuerwehr vor zusätzliche Herausforderungen.

    Um die Brandstelle zu erreichen, mussten die Einsatzkräfte rund 200 Meter Schlauchleitung verlegen.
    Insgesamt kämpften 28 Kräfte aus dem Hauptamt, dem Löschzug 2 und dem Löschzug 3 gegen die Flammen. Auch die Polizei war vor Ort eingebunden.

    Nach etwa zwei Stunden konnten die Feuerwehrleute den Brand vollständig löschen.

    Grundschutz im Stadtgebiet sichergestellt

    Während der Löscharbeiten im Wald stellte der Löschzug 1 den Grundschutz im Stadtgebiet sicher und besetzte die Hauptwache.

    So konnten die Bürger jederzeit auf schnelle Hilfe vertrauen. Beide Einsätze zeigen erneut die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte, die innerhalb weniger Stunden zwei umfangreiche Gefahrenlagen meisterten.

    Weitere aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie unter News oder im Bereich Deutschland. Informationen zur Polizeiarbeit bietet die Polizei.

  • Brennende Arbeitsmaschine löst Waldbrand aus

    Brennende Arbeitsmaschine löst Waldbrand aus

    Harvester setzt Waldfläche in Brand 

    Bad Wünnenberg

    Im südlichen Leiberger Wald ist am Dienstag ein Harvester in Brand geraten und hat eine Waldfläche in Brand gesetzt.

    Nach einem technischen Defekt mit einem Schwelbrand im Bereich des Motors, geriet die Holzerntemaschine nachmittags in Brand. Gegen 15.50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr am Brandort nahe des Salzwegs stand der Harvester in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf die umliegende abgeerntete Waldfläche mit Totholz und gefällten Bäumen übergegriffen. Die Wehrleute löschten die Maschine sowie eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern rundum. Am Harvester entstand Totalschaden.

  • 15.000 Quadratmetern Wald abgebrannt

    15.000 Quadratmetern Wald abgebrannt

    München – Bei einem Waldbrand im Münchner Süd-Osten wurden Bäume und Vegetation auf einer Fläche von etwa 15.000 Quadratmetern zerstört.

    Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle eine Rauchentwicklung aus einem Waldstück nördlich der Putzbrunner Straße. In der Nähe der Josefskapelle konnten die Einsatzkräfte dann die Örtlichkeit lokalisieren und das Ausmaß auf eine Fläche von etwa 300 x 50 Metern eingrenzen. Da die Zugänglichkeit im Gelände schwierig war, forderte der Einsatzleiter noch weitere geländegängige Löschfahrzeuge nach. Die Flughelferstaffel mit Außenlastbehältern und ein Hubschrauber wurden ebenfalls in Bereitschaft versetzt. Diese mussten aber zum Glück nicht eingesetzt werden. Die Einsatzkräfte am Boden konnten den Brand nach gut eineinhalb Stunden unter Kontrolle bringen. Mit mehreren Löschrohren und sogenannten Feuerpatschen wurden die Flammen gelöscht.

    Anschließend wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, um die Glutnester im Boden restlos abzulöschen. Im Einsatz waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr München. Eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr