Schlagwort: Warburg

  • Polizei stoppt massiv überladenes Gespann auf der B7

    Polizei stoppt massiv überladenes Gespann auf der B7

    Warburg: Polizei stoppt massiv überladenes Gespann 

    Ein überladener Anhänger in Warburg hat einen Polizeieinsatz auf der B7 ausgelöst. Beamte des Verkehrsdienstes kontrollierten gegen 14 Uhr ein auffällig langsam fahrendes Gespann in Richtung Ossendorf. Dabei fiel den Polizisten ein bulgarischer Ford Focus mit Autoanhänger auf, der durch seine geringe Geschwindigkeit bereits für einen Rückstau sorgte.

    Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht schnell: Der überladene Anhänger in Warburg überschritt die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs deutlich. Der Anhänger brachte zusammen mit seiner Ladung rund 2.700 Kilogramm auf die Waage. Der Ford Focus durfte jedoch nur etwa 1.200 Kilogramm ziehen. Damit lag das tatsächliche Gewicht mehr als doppelt über dem erlaubten Wert.

    Polizei beendet Fahrt auf der B7 bei Warburg sofort

    Die Beamten untersagten die Weiterfahrt mit dem Anhänger noch an Ort und Stelle. Neben der deutlich überschrittenen Anhängelast stellten die Einsatzkräfte auch fest, dass die zulässige Stützlast der Anhängerkupplung des Ford ebenfalls klar überschritten war. Damit war das Gespann nicht mehr verkehrssicher unterwegs.

    Gerade bei solchen Verstößen sieht die Polizei ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer. Ein Gespann, das massiv überladen unterwegs ist, kann beim Bremsen, Ausweichen oder in Kurven schnell zur Gefahr werden. Im Fall des gestoppten Fahrzeugs reagierten die Beamten deshalb unmittelbar und zogen das Fahrzeuggespann aus dem Verkehr.

    51-jähriger Fahrer muss mit Bußgeld rechnen

    Der Fahrer des Wagens, ein 51-jähriger Mann aus Bulgarien, muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 380 Euro rechnen. Nach der Kontrolle durfte er seine Fahrt mit dem Anhänger nicht fortsetzen.

    Der Fall zeigt deutlich, wie schnell eine Überladung im Straßenverkehr nicht nur zu einem Verstoß, sondern auch zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem werden kann. Der überladene Anhänger in Warburg fiel den Polizeibeamten zunächst wegen der langsamen Fahrweise auf. Die Kontrolle machte dann das ganze Ausmaß deutlich.

    Kontrolle nach auffälliger Fahrweise Richtung Ossendorf

    Die Polizei bemerkte das Gespann auf der B7 in Richtung Ossendorf. Weil das Fahrzeug so langsam fuhr, bildete sich hinter ihm ein Rückstau. Genau diese Auffälligkeit führte schließlich zur Kontrolle. Danach stand fest: Der Anhänger war massiv überladen und die Fahrt musste sofort beendet werden.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland. Informationen zur Polizei im Kreis Höxter gibt es außerdem bei der Polizei Höxter und zur Polizeiwache Warburg.

  • Lkw rutscht bei Willebadessen in Graben: Fahrer verletzt

    Lkw rutscht bei Willebadessen in Graben: Fahrer verletzt

    Fahrer verletzt – K26/L763 voll gesperrt

    Willebadessen. Ein Verkehrsunfall bei Willebadessen hat am Freitagmorgen, 30. Januar, für eine Vollsperrung gesorgt. An der Einmündung der K26 zur L763 rutschte ein Lkw aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse in einen Straßengraben. Der 26-jährige Fahrer aus Rheda-Wiedenbrück erlitt dabei leichte Verletzungen.

    Aktuell arbeitet eine Abschleppfirma an der Bergung des Fahrzeugs. Dabei kommen Krane zum Einsatz. Die Polizei geht davon aus, dass der betroffene Streckenabschnitt voraussichtlich bis in die Mittagsstunden voll gesperrt bleibt. Verkehrsteilnehmende sollten den Bereich weiträumig umfahren und zusätzliche Fahrzeit einplanen.

    Polizei Kreis Höxter: 26 witterungsbedingte Einsätze in 24 Stunden

    Der Verkehrsunfall bei Willebadessen reiht sich in eine ganze Serie von Einsätzen ein. Nach Angaben der Polizei verzeichneten die Einsatzkräfte im Kreis Höxter innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 26 witterungsbedingte Einsätze. Neben drei gemeldeten Gefahrenstellen kam es zu 22 Verkehrsunfällen.

    In diesen Fällen blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. Dennoch zeigt die Bilanz deutlich, wie schnell winterliche Straßenverhältnisse zu gefährlichen Situationen führen können. Gerade auf Nebenstrecken und an Einmündungen kann sich Glätte unbemerkt bilden.

    Weiterer Unfall auf der K11 bei Warburg: VW Polo prallt gegen Baum

    Auch im Raum Warburg kam es zu einem Unfall: Auf der K11 bei Warburg verlor ein 22-jähriger Mann aus Diemelstadt die Kontrolle über seinen VW Polo. Das Auto kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.

    Der VW Polo war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro.

    Polizei appelliert: Fahrweise anpassen und vorsichtig fahren

    Die Polizei Höxter ruft alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, ihre Geschwindigkeit und Fahrweise an die winterlichen Bedingungen anzupassen. Besonders wichtig bleibt ein größerer Abstand, vorausschauendes Fahren und das Vermeiden abrupten Bremsens. Wer unterwegs ist, sollte außerdem ausreichend Zeit einplanen und nach Möglichkeit Strecken wählen, die gut geräumt und gestreut sind.

    Weitere Meldungen aus der Region findest Du in unserer Rubrik News sowie unter Verkehr. Offizielle Hinweise und Präventionstipps stellt die Polizei außerdem auf der Website der Polizei NRW bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Lkw kippt auf der B68 bei Hardehausen um – Fahrer verletzt, Straße stundenlang gesperrt

    Lkw kippt auf der B68 bei Hardehausen um – Fahrer verletzt, Straße stundenlang gesperrt

    Lkw-Unfall auf der B68 bei Hardehausen sorgt für stundenlange Sperrung

    Ein Lkw-Unfall auf der B68 bei Hardehausen hat am frühen Freitagmorgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Ein mit Getreide beladener Sattelzug kam von der Fahrbahn ab, kippte um und blockierte die Bundesstraße für mehrere Stunden vollständig.

    Unfall gegen 4.30 Uhr – Ursache noch unklar

    Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 58-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Gespann die B68 aus Richtung Warburg-Scherfede in Fahrtrichtung Paderborn. Gegen 4.30 Uhr kam der Lastwagen in Höhe der Abfahrt Hardehausen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

    Der mit Getreide beladene Sattelauflieger verlor dabei die Stabilität, kippte auf die rechte Fahrzeugseite und kam schließlich auf dem Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Liegen. Der Lkw-Unfall auf der B68 bei Hardehausen führte unmittelbar zu einer Vollsperrung der Bundesstraße.

    Feuerwehr befreit verletzten Fahrer

    Der Fahrer wurde in seiner Fahrerkabine eingeschlossen und konnte das Fahrzeug nicht selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Mann aus dem Führerhaus. Anschließend brachte ein Rettungsdienst den 58-Jährigen zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus. Nach ersten Informationen erlitt er Verletzungen unklaren Grades.

    An dem Einsatz waren neben der Feuerwehr auch Polizei und Rettungsdienst beteiligt. Die Polizei übernahm die Unfallaufnahme und leitete die verkehrsrechtlichen Maßnahmen ein. Weitere Informationen stellt die Polizei Nordrhein-Westfalen regelmäßig online zur Verfügung.

    Aufwendige Bergung – Sperrung bis zum Vormittag

    Die Bergung des beladenen Sattelzuges gestaltete sich aufwendig. Aufgrund der großen Menge an geladenem Getreide und der Lage des Fahrzeugs musste schweres Gerät eingesetzt werden. Aus diesem Grund sperrten die Behörden die B68 zunächst vollständig für den Verkehr.

    Gegen 6.30 Uhr gaben die Einsatzkräfte die Fahrspur in Richtung Warburg wieder frei. Die vollständige Freigabe der Bundesstraße erfolgte erst um 9.45 Uhr, nachdem der Lkw geborgen und die Fahrbahn gereinigt war. Während der Sperrung kam es zu Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

    Ordnungswidrigkeiten während der Sperrung

    Trotz der klaren Verkehrsregelungen ignorierten mehrere Verkehrsteilnehmer die Absperrungen. Die Polizei stellte drei Verstöße fest und leitete entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. Die Beamten weisen in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren von missachteten Straßensperrungen hin.

    Weitere Meldungen zu Verkehrsunfällen findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie in der Rubrik Deutschland. Informationen zur Arbeit der Einsatzkräfte bietet außerdem der Deutsche Feuerwehrverband.

    Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache des Lkw-Unfall auf der B68 bei Hardehausen dauern an.

  • Jäger erschossen – Jagdunfall

    Jäger erschossen – Jagdunfall

    Tödlicher Jagdunfall bei Warburg: 23-Jähriger stirbt nach Schuss

    Warburg (Kreis Höxter) – Ein tödlicher Jagdunfall bei Warburg erschüttert die Region. Am Freitagabend, 9. Januar 2026, traf ein Schuss einen 23-jährigen Jäger aus dem Raum Paderborn. Trotz schneller Hilfe starb der Mann noch im Wald. Polizei und Staatsanwaltschaft klären nun, wie es zu dem Unglück kam.

    Was bisher bekannt ist – Jäger erschossen – Jagdunfall 

    Nach Angaben der Ermittler ging eine vierköpfige Gruppe junger Männer im Alter zwischen 22 und 24 Jahren im Wald nordwestlich von Warburg auf die Jagd. Die Gruppe hielt sich in einem unwegsamen Waldgebiet zwischen den Ortsteilen Nörde und Rimbeck auf. Gegen 20.30 Uhr alarmierten Beteiligte und Zeugen den Rettungsdienst.

    Schuss von Hochsitz – Opfer auf anderem Stand

    Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der mutmaßliche Schütze (22) mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz. Der 23-Jährige saß auf einem anderen, nahe gelegenen Hochsitz. Dann fiel der Schuss, und das Projektil traf den 23-Jährigen lebensgefährlich. Notarzt und Rettungskräfte starteten sofort Reanimationsmaßnahmen. Trotzdem verlor der Mann noch am Einsatzort sein Leben.

    Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung laufen

    Die Kriminalpolizei Höxter arbeitet im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn. Die Ermittler prüfen den genauen Ablauf der Schussabgabe. Sie führen das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung nach § 222 StGB. Aktuell gehen die Behörden von einem tragischen tödlichen Jagdunfall bei Warburg aus.

    In der kommenden Woche ordnet die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Die Rechtsmedizin Münster soll dabei weitere Klarheit schaffen. Außerdem sichern die Ermittler Spuren am Hochsitz und im Umfeld. Sie befragen Beteiligte und werten vorhandene Erkenntnisse aus. Erst danach rechnen die Behörden mit belastbaren Ergebnissen.

    Mehr Meldungen aus dem Bereich Verkehr findest Du in unserer Rubrik Verkehr. Aktuelle Fälle und Aufrufe der Ermittler bündeln wir außerdem unter Fahndung.

    Offizielle Infos der Ermittler gibt es bei der Kreispolizeibehörde Höxter sowie bei der Staatsanwaltschaft Paderborn. Den Straftatbestand findest Du im Gesetz unter § 222 StGB.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

     

  • Zugmaschine prallt gegen Grundstücksmauer und Verteilerkasten

    Zugmaschine prallt gegen Grundstücksmauer und Verteilerkasten

    Zugmaschine prallt gegen Grundstücksmauer und Verteilerkasten

    Warburg

    Eine landwirtschaftliche Zugmaschine ist am Samstag, 22. März, in Warburg-Wormeln gegen eine Grundstücksmauer geprallt.

    Der 51-jährige Fahrer fuhr mit seinem Gespann auf der Straße Bessel in Fahrtrichtung Twistetalstraße
    und kam gegen 11.20 Uhr aus noch unklaren Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab.

    Dort prallte die Zugmaschine gegen eine Grundstücksmauer und einen Verteilerkasten, der dadurch völlig zerstört wurde. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

    Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon, auch der Trecker wurde nur leicht beschädigt. 

  • Schwerer Verkehrsunfall mit verletzter und schwerverletzter Person

    Schwerer Verkehrsunfall mit verletzter und schwerverletzter Person

    Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

    Warburg

    Am Mittwoch, 4. September, kam es in Warburg-Bonenburg zu einem Zusammenstoß von zwei Pkw. Dabei verletzten sich zwei Beifahrerinnen, eine sogar schwer.

    Gegen 19.10 Uhr fuhr ein 27-Jähriger aus Marsberg mit seinem Mercedes auf der L828 in Richtung Willebadessen. Mit im Mercedes saß eine 37-Jährige aus Marsberg auf dem Beifahrersitz. Zur gleichen Zeit fuhr ein 19-Jähriger aus Warburg mit seinem Seat auf der L837 zur L828. Eine 18-Jährige aus Warburg saß auf dem Beifahrersitz. Nach ersten Aussagen beabsichtigte der Seat links auf die L828 einzufahren.

    Dabei kam es im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß beider Pkw. Die 19-Jährige verletzte sich leicht, die 37-Jährige schwer. Sie kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Die L828 war für etwa zwei Stunden gesperrt.