Schlagwort: Warntag

  • Bundesweiter Warntag: Sirenen-Probealarm in Rheinland-Pfalz am heutigen Donnerstag

    Bundesweiter Warntag: Sirenen-Probealarm in Rheinland-Pfalz am heutigen Donnerstag

    Bundesweiter Warntag: Rheinland-Pfalz testet über 3.400 Sirenen

    Am heutigen Donnerstag um 11 Uhr heulen in Rheinland-Pfalz die Sirenen: Der bundesweite Warntag findet statt. Ziel ist es, die Bevölkerung auf Ernstfälle vorzubereiten und die technischen Warnsysteme umfassend zu überprüfen.

    Sirenen kehren als wichtiges Warnmittel zurück

    Innenminister Michael Ebling (SPD) betont die zentrale Bedeutung der Sirenen: „Nur wenn alle Warnmittel zuverlässig zusammenspielen, können wir im Ernstfall die Bevölkerung schnell erreichen.“ In Rheinland-Pfalz investierten die Kommunen in den vergangenen Jahren gezielt in den Ausbau des Sirenennetzes. Die Anlagen, die lange als altmodisch galten, haben sich als unverzichtbarer Bestandteil im Mix der Warnmittel etabliert.

    Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe umfasst das Warnmittelkataster mittlerweile 3.458 betriebsfähige Sirenen im Land. Diese Zahl verdeutlicht, wie stark die Kommunen aufgerüstet haben, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.

    Teilnahme von Städten und Landkreisen

    Insgesamt beteiligen sich in Rheinland-Pfalz acht kreisfreie Städte sowie sieben Landkreise mit 42 Kommunen aktiv am Warntag. 22 Kommunen setzen dabei auf ihre eigenen Warnmöglichkeiten wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Ergänzend werden Warnmeldungen über Rundfunksender, digitale Anzeigetafeln sowie Warn-Apps wie NINA weitergeleitet.

    Die Entwarnung erfolgt laut Bundesamt gegen 11:45 Uhr. Damit soll ein realistischer Ablauf simuliert und die Reaktionsfähigkeit aller Beteiligten überprüft werden.

    Bedeutung für Bevölkerungsschutz

    Die Investitionen in Warnsysteme zeigen, wie ernst Rheinland-Pfalz den Bevölkerungsschutz nimmt. Der Warntag verdeutlicht, wie wichtig ein funktionierendes Zusammenspiel von Sirenen, Apps und klassischen Medien ist. Im Ernstfall zählt jede Sekunde, um die Bevölkerung zuverlässig zu erreichen und zu schützen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Sicherheitsthemen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Deutschland.

  • Bundesweiter Warntag am 11. September

    Bundesweiter Warntag am 11. September

     
     
    Zum Schutz der Bevölkerung ist eine effektive und barrierefreie Warnung vor Gefahren enorm wichtig. Aus diesem Grund findet am Donnerstag, 11. September, der jährliche Bundeswarntag statt. Vom Lagezentrum des Bundes werden dazu gegen 11 Uhr alle zentralen Warnmittel, dazu zählen Warn-Apps, welche man sich auf sein Handy laden muss (z.B. NINA, KATWARN), sowie das System Cell Broadcast, bei dem jedes moderne Handy in Form einer Warnnachricht angesprochen wird, ohne dass man dazu selbst aktiv tätig werden muss, ausgelöst.
     
    Parallel zum Alarm des Bundes, löst die Feuerwehr Koblenz alle 52 Sirenen der Stadt Koblenz aus. Wichtig zu wissen ist, dass man im Alarmfall nach dem Wahrnehmen des Sirenentons das Fenster öffnet, um die anschließende Alarmdurchsage der Sirene zu hören. Sollten sich dabei die Durchsagen von mehreren Sirenen überlagern, sollte nach Möglichkeit zu einem Fenster einer anderen Wohnungsseite gewechselt werden. In Koblenz wird im Anschluss zum Sirenenton immer auch der Auslösegrund per Sprachdurchsage ausgegeben. Der Alarmton ist übrigens immer ein auf- und abschwellender Sirenenton.
     
    Gegen 11.45 Uhr erfolgt dann die Entwarnung. Wichtig dabei zu wissen ist, dass über das System Cell Broadcast keine Entwarnung empfangen wird – d.h. bei der Entwarnung bleibt das Handy stumm, sofern man keine Warn-App installiert hat. Der Entwarnton einer Sirene ist ein gleichbleibender Dauerton.
     
    Ein Flyer, der über das grundsätzliche Verhalten bei einem Alarm informiert, kann unter https://www.koblenz.de/sirenen heruntergeladen werden. Erhältlich ist der Flyer auch bei der Feuerwache in der Schlachthofstraße.
     
    Auf dieser Internetseite steht zudem am Warntag ein Online-Formular für Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Warnung zur Verfügung.
     
    Allgemeine Erläuterung des Warntages sind auf den Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de zu finden.
     
    Im Vorfeld des Bundeswarntags testet die Stadt Koblenz zusammen mit ihrem Partner, der Firma awk AUSSENWERBUNG GmbH die Stadtinformationsanlagen (Digitalscreens) in der Stadt. Die awk hat die von ihr betriebenen Digitalscreens fit für die Zukunft gemacht und an das vom Bund betriebene Warnsystem MoWas angeschlossen. Dies bedeutet, dass zukünftig die Digitalscreens ein Teil des Warnnetzes sind und somit auch eine Lücke im Warnmittelmix schließen.
     
    Um diese Funktion zu testen, löst die Integrierte Leitstelle in Koblenz am Dienstagmorgen, 9. September, gegen 11 Uhr einen Probealarm aus, welcher dann auf den Digitalscreens angezeigt wird. Die Warnauslösung, welche ausschließlich die von der awk betriebenen Digitalscreens betrifft, ist der erste Test dieser Art in ganz Deutschland und wird auch seitens der zuständigen Stellen des Bundes begleitet.
     
     
     
     
    Foto (Stadt Koblenz / Andreas Egenolf): Sirene auf dem Dach eines Hauses in der Koblenzer Straße
  • Heute landesweiter Warntag in Rheinland-Pfalz

    Heute landesweiter Warntag in Rheinland-Pfalz

    Erster landesweiter Warntag 2025 in Rheinland-Pfalz: So läuft der Test ab

    Heute am 13. März 2025 wird es in Rheinland-Pfalz laut. Der erste landesweite Warntag steht an. Sirenen, Warn-Apps und Lautsprecherdurchsagen kommen zum Einsatz. Ziel ist es, die Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.

    Umfassender Test der Warnsysteme

    Punkt 10:00 Uhr startet der Probealarm im neuen Lagezentrum Bevölkerungsschutz des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) in Koblenz. Das rheinland-pfälzische Innenministerium koordiniert den Ablauf. Über das Modulare Warnsystem (MoWaS) werden verschiedene Warnmittel aktiviert:

    • Warn-Apps wie NINA und Katwarn

    • Lautsprecherdurchsagen

    • Sirenen

    • Mobile Lautsprecher

    • Cell Broadcast auf Smartphones

    Cell Broadcast: Moderne Technik im Einsatz

    Cell Broadcast ist seit zwei Jahren deutschlandweit im Einsatz. Es soll möglichst viele Menschen erreichen, selbst bei einem Ausfall des Notrufs 112. Nutzer:innen erhalten einen Warntext direkt auf ihr Handy. Dazu ertönt ein lauter Alarmton. Eine zusätzliche App ist nicht erforderlich.

    Cell Broadcast funktioniert ähnlich wie Rundfunksignale. Die Nachricht erreicht alle kompatiblen Geräte in einer Funkzelle. So werden auch Menschen gewarnt, die keine Warn-App installiert haben.

    Nachbarn informieren – gemeinsames Handeln

    Ein wichtiges Ziel des Warntags: Menschen sollen lernen, bei einer Warnung Nachbarn zu informieren.
    Das ist besonders wichtig, wenn ältere Personen kein Handy besitzen oder nur eingeschränkt mobil sind. Je mehr Menschen die Warnung erhalten, desto besser funktioniert der Bevölkerungsschutz.

    Entwarnung nach 45 Minuten

    Um 10:45 Uhr folgt die Entwarnung. Sie wird über die gleichen Kanäle wie die Warnung ausgespielt. Damit endet der landesweite Test.

    Neue mobile Warnanlage in Wiltingen

    Erstmals wird in Wiltingen eine mobile Warnanlage getestet. Sie kann schnell auf Feuerwehrfahrzeugen montiert werden. In der Verbandsgemeinde Konz können bestehende Sirenen bisher nur Feuerwehralarme auslösen. Der Katastrophenschutz benötigt jedoch einen anderen Ton. Der Warnton für die Bevölkerung ist ein auf- und abschwellender Heulton. Er unterscheidet sich deutlich vom Dauerton der Feuerwehralarmierung.

    Die Verbandsgemeinde Konz hat vier mobile Warnanlagen angeschafft. Zwei weitere wurden vom Kreis bereitgestellt. Diese neuen Anlagen können sowohl den Warnton als auch das Entwarnungssignal abspielen. Eine Warnfahrt durch Wiltingen, das häufig von Hochwasser betroffen ist, startet um 10:00 Uhr.

    Landesweiter Warntag ergänzt bundesweiten Termin

    Der landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz ergänzt den bundesweiten Warntag im September.
    Der nächste bundesweite Warntag findet am 12. September 2025 um 11:00 Uhr statt.

    Seit 2020 wird dieser jährlich am zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Beide Warntage helfen, Abläufe zu optimieren und die Bevölkerung besser auf Notlagen vorzubereiten.

    Mit dem landesweiten Warntag 2025 setzt Rheinland-Pfalz ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und einen effektiven Katastrophenschutz.

  • Erster landesweiter Warntag in Rheinland-Pfalz am 13. März

    Erster landesweiter Warntag in Rheinland-Pfalz am 13. März

    Sirenennetzwerk im Westerwaldkreis wird mit getestet

    Seit 2020 wird jedes Jahr im September der bundesweite Warntag durchgeführt. In dessen Rahmen werden die verschiedenen Warnmittel vom Bund wie die Warn-Apps NINA und KATWARN oder auch
    Cell Broadcast getestet und auch Warnmultiplikatoren wie zum Beispiel Radio und Fernsehen in die Übung eingebunden.

    Um die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz verstärkt im Umgang mit den verschiedenen Warnmitteln
    zu sensibilisieren und insbesondere auf die Bedeutung der Sirenensignale hinzuweisen,
    erfolgt am 13. März der erste landesweite Warntag Rheinland-Pfalz. Dieser soll künftig als regelmäßiger Übungstermin jährlich jeweils am zweiten Donnerstag im März stattfinden.

    Zum Warntag ertönen am 13. März im Westerwaldkreis die Sirenen

    Gegen 10 Uhr warnen sie die Bevölkerung im Probealarm eine Minute lang mit einem
    auf- und abschwellenden Heulton vor „Gefahr“.

    Um 10.45 Uhr signalisieren sie dann eine Minute lang mit einem gleichbleibenden Dauerton „Entwarnung“.

    Derzeit errichten der Kreis und seine zehn Verbandsgemeinden für rund vier Millionen Euro ein zukunftsfähiges Sirenenwarnsystem. Bislang konnten bereits mehr als 100 Sirenen durch eine Fachfirma eingerichtet werden, weitere Standorte folgen in den kommenden Jahren. Die Kosten werden dabei zu zwei Dritteln vom Kreis und zu einem Drittel von der jeweiligen Verbandsgemeinde übernommen.

    Lediglich für die ersten 46 Sirenen erhielten die Westerwälder Kommunen eine finanzielle Unterstützung von Bund und Land.

    Das neue Sirenennetz erweitert die bestehenden, vielfältigen Warnmöglichkeiten für die Bevölkerung. Neben verschiedenen Heultönen besteht zusätzlich die Möglichkeit, durch Sprachdurchsagen die Bevölkerung über spezielle Gefahrenlagen zu informieren. Ein entscheidender Unterschied zu den früheren Sirenen ist, dass die neuen Sirenen auch bei einem Stromausfall über lange Zeit weiterhin funktionsfähig bleiben.

    Tests der Lautsprecherdurchsagen in ausgewählten Warnbezirken

    Zusätzlich zu den stationären Sirenen wurden 36 mobile Hochleistungslautsprecher beschafft,
    die mit Feuerwehrfahrzeugen mobil eingesetzt werden können. Dafür wurde das Kreisgebiet in knapp
    450 Warnbezirke unterteilt, damit im Schadensfall schnell Lautsprecherdurchsagen erfolgen können.
    Beim ersten landesweiten Warntag Rheinland-Pfalz werden in ausgewählten Warnbezirken auch diese Durchsagen im Kreis getestet.

    Im Notfall erhalten Bürgerinnen und Bürger im Westerwaldkreis ebenfalls Warnungen unter anderem über die kostenlosen Warn-Apps NINA und KATWARN, die beispielsweise bei Großbränden, Gefahrstoffausbreitungen und Hochwasser Verhaltenstipps geben. Seit 2022 besteht zusätzlich die Möglichkeit, über Cell Broadcast Warnnachrichten direkt auf Mobiltelefone zu senden. Daneben warnen Kreis und Verbandsgemeinden im Bedarfsfall über Pressemitteilungen, die Internetseiten,
    Social-Media-Kanäle und den Rundfunk.

    Die Abläufe beim ersten landesweiten Warntag Rheinland-Pfalz
    am 13. März 2025

    Das Lagezentrum Bevölkerungsschutz des Landes Rheinland-Pfalz löst gegen 10 Uhr alle an das
    Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel und Warnmultiplikatoren aus. Parallel aktivieren die kommunalen Aufgabenträger die in ihrem Zuständigkeitsbereich befindlichen, nicht direkt an MoWaS angeschlossenen Warnmittel manuell.

    Gegen 10.45 Uhr sendet das Lagezentrum Bevölkerungsschutz eine Entwarnung für das gesamte Land Rheinland-Pfalz. Die Kreisverwaltung bittet die Tierhalterinnen und Tierhalter im Westerwaldkreis, beim Warntag im Besonderen auf Haus- und Nutztiere zu achten. Der erhöhte Lärmpegel der einzelnen Warnmittel stellt für Tiere eine besondere Belastung dar.

  • Bundesweiter Warntag mit guten Ergebnissen in Koblenz

    Bundesweiter Warntag mit guten Ergebnissen in Koblenz

    Bundesweiter Warntag mit guten Ergebnissen in Koblenz

    Im Rahmen des bundesweiten Warntages am vergangenen Donnerstag, wurden alle Sirenen- und Warnsysteme getestet. Die Feuerwehr Koblenz zieht nach einer Auswertung der Rückmeldungen aus der Bevölkerung ein positives Fazit.

    Mit Ausnahme der Sirene auf dem Dach der Grundschule in Moselweiß haben alle derzeit
    installierten 46 Sirenen ordnungsgemäß ausgelöst. Durch eine neue Technik konnte die Sirenenauslösung von der Feuerwehr Koblenz nicht nur zentral gesteuert, sondern auch sirenengenau kontrolliert werden.

    Über das eigens eingerichtete Online-Formular gab es knapp 500 Rückmeldungen, wodurch sich ein genaues Bild der Effektivität der Warnung erstellen lässt. Für die hohe Zahl an Rückmeldungen bedankt sich die Feuerwehr Koblenz bei allen Teilnehmenden.

    So kann festgestellt werden, dass der Warnmittelmix eine gute Durchdringung der Bevölkerung hat, d.h. es ist fast ausgeschlossen, dass man keine Warnung erhält.

    Jede und jeder ist jedoch in der Pflicht, sich durch Medien oder persönliche Nachfrage bei Mitmenschen weiter zu informieren, weshalb eine Warnung ausgesprochen wurde und ggfs. welche persönlichen Maßnahmen zu ergreifen sind. Eine komplett umfassende Warnung und Information der Bevölkerung ist alleine über die Warnmittel mit Weckfunktion (Sirene, CellBroadcast, Warn-Apps) nicht möglich.

    Derzeit befinden sich in Koblenz noch fünf weitere Sirenen im Bau – zwei auf der Karthause,
    zwei im Industriegebiet und eine im Güterverkehrszentrum Zaunheimer Straße. Aus den Gebieten,
    die noch nicht mit Sirenen versorgt sind, kamen entsprechende Rückmeldungen, dass die Sirenen nur schlecht oder überhaupt nicht zu hören seien. Dies wird sich bis zum Landeswarntag, am 13. März 2025, noch ändern.

    Hier kommen nun noch einige technische Hinweise bezüglich der Wahrnehmung von Sirenentönen und Sprachdurchsagen:

    In vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung war angegeben, dass Bewohnerinnen und Bewohner die Fenster geschlossen hatten und den Warnton wahrgenommen, aber keine Sprachdurchsage gehört hatten. Bei den Presseveröffentlichungen und auch im Info-Flyer der Stadt Koblenz wird immer darauf hingewiesen, dass für die Wahrnehmung der Sprachdurchsage die Fenster zu öffnen sind. Die Sirenen sind für die Aussendung der Warn- und Entwarntöne optimiert. Die Sprachdurchsage ist eine zusätzliche Info, welche aufgrund der Schallausbreitung aber an ihre Grenzen stößt.

    Die Sprachausgabe muss aus Gründen der Verständlichkeit leiser ausgestrahlt werden als ein Warnton. Ein Warnton ist durchdringender als die Sprachausgabe, weshalb er auch als wesentlich lauter wahrgenommen wird. Die Verständlichkeit der Sprache ist maßgeblich abhängig von der Windstärke und -richtung, von Nebengeräuschen (in diesem Jahr z.B. Hubschrauber über der Innenstadt, Straßenverkehr, uvm.), vom Standort (Reflektion von Hausfassaden, Innenhofbereichen, Abschattungen von Gebäuden) und von der Bebauung (in der Innenstadt erheblich schwieriger als bei dörflicher Struktur – daher gab es erheblich mehr positive Rückmeldungen aus den Ortsteilen als aus der Innenstadt).

    Ab einer Entfernung von 150 bis 200 Metern zur Sirene nimmt die Verständlichkeit der Sprachdurchsagen rapide ab. Speziell bei dichter Bebauung müssen die Sirenen ziemlich nahe zueinanderstehen. Dadurch kommt es aber mitunter zu Überlagerungen bei der Sprachdurchsage. Die Sirenen sind so ausgeführt, dass jede zweite Sirene den Durchsagetext zeitverzögert ausgibt, um eine bessere Verständlichkeit zu erreichen. Eine noch größere zeitliche Verzögerung führt aber dazu, dass man ein nach der Warnung geöffnetes Fenster wieder schließt, weil man denkt es kommt nichts mehr.

    Wenn man zwei, oder mehrere Sirenen gleichzeitig hört, sollte man den Raum bzw. die Himmelsrichtung wechseln, da man von dort vielleicht dann nur eine einzige Sprachdurchsage hört und diese nun verstehen kann.

    Die Sprachdurchsagen sind im Übrigen landesweit einheitlich.

    CellBroadcast wird am Warntag zentral vom Bund ausgelöst, die Stadt Koblenz hat keinen Einfluss darauf. Im Ernstfall löst die Integrierte Leitstelle Koblenz dann örtlich bezogen einen Alarm aus. Wichtig ist zu wissen, dass über CellBroadcast am Bundeswarntag keine Entwarnung erfolgt.

  • Rückmeldungen zum Warntag erbeten

    Rückmeldungen zum Warntag erbeten

    Rückmeldungen zum Warntag erbeten

    Am heutigen Warntag wurde in ganz Deutschland testweise ein Mix aus verschiedenen Warnmitteln ausgelöst, um so auf verschiedenen Wegen die Bevölkerung mit einer Warnmeldung zu erreichen. Zu den Warnmitteln gehören neben den Warn-Apps und Cell-Broadcast auch die örtlichen Sirenensysteme.

    Um weitere Verbesserungen an diesem Warnmittel-Mix vornehmen zu können, bittet die
    Feuerwehr Koblenz die Bürgerinnen und Bürger im Nachgang zum diesjährigen Warntag eine Rückmeldung zu geben, z.B. zu den Fragen: Waren die Sirenensignale hörbar? War die Sprachdurchsage verständlich? Hat man eine Cell Broadcast-Warnung empfangen?

    Für die Rückmeldungen steht im Internet unter koblenz.de/sirenen ein Online-Formular zur Verfügung.

  • Warntag in Koblenz: Verantwortliche zeigen sich zufrieden mit Auslösung des Warnmixes

    Warntag in Koblenz: Verantwortliche zeigen sich zufrieden mit Auslösung des Warnmixes

    Koblenz

    Um Punkt 11 Uhr waren sie am Donnerstagmorgen in Koblenz und teilweise auch in umliegenden Gemeinden zu hören: Die Sirenen der Stadt Koblenz samt Lautsprecherdurchsagen, die im Rahmen einer Probewarnung ausgelöst wurden.

    Die Rhein-Mosel-Stadt setzte bei ihrem Warntag nicht nur auf die bisher 42 installierten Hochleistungssirenen samt Lautsprechern sondern auf einen Mix aus verschiedenen Warnmitteln. So kam ebenfalls die sogenannte Cell-Broadcast-Technik zum Einsatz, die automatisiert Warnnachrichten auf dafür empfangsfähiges Handys oder Smartphones geschickt hat. Auch über das Modulare Warnsystem (MoWaS), welches Warnapps wie NINA oder Katwarn auslöst, wurde die Koblenzer Bevölkerung am Donnerstag genauso gewarnt wie über die offiziellen Social-Media-Kanäle der Stadtverwaltung Koblenz auf Facebook und Instagram sowie der Feuerwehr Koblenz auf Twitter.

    „Unser erstes Fazit fällt positiv aus. Die ersten Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen uns, dass die Warnmittel überwiegend planmäßig ausgelöst haben. Dass noch nicht an allen Stellen in Koblenz die Sirenen zu hören sind, hängt auch damit zusammen, dass der Ausbau unseres Warn- und Informationsnetzes noch nicht final abgeschlossen ist“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, die zuständige Dezernentin für den Brand- und Katastrophenschutz.

    Am Sportplatz Immendorf steht nach aktuellem Stand die einzige der 42 Sirenen, die bisher installiert wurden, die nicht ausgelöst hat. „Hier hatten wir darauf gehofft, dass das Empfangsmodul, was es für die Auslösung braucht, noch rechtzeitig vor dem Warntag bei uns eintrifft. Leider haben Lieferschwierigkeiten dafür gesorgt, dass das nicht der Fall war“, erklärt Olaf Becker, der beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz für den Ausbau des Warn- und Informationsnetzes zuständig ist, die Hintergründe.

    Bei der Warnung per Cell Broadcast erhielten die Bürgerinnen und Bürger unterdessen zwar die Meldung auf ihre Endgeräte, doch es gab keine akustische Warnung. „Bei der Auslösung eines Probealarms per Cell Broadcast wird auf den empfangsfähigen Endgeräten lediglich eine Warnmeldung angezeigt. Anders als beim bundesweiten Warntag erfolgt kein akustisches Signal. Würde es zum Ernstfall kommen, würde es aber auch eine akustische Warnung geben“, sagt Meik Maxeiner, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Koblenz.

    Um den Warntag auswerten und mögliche Verbesserungen durchführen zu können, bitte die Stadtverwaltung Koblenz um Unterstützung durch die Bevölkerung. Per E-Mail an katastrophenschutz@stadt.koblenz.de <mailto:katastrophenschutz@stadt.koblenz.de> sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Eindrücke schildern. In der Mail sollen sie Angaben zu ihrem Standort während der Warnung (genaue Ortsangabe/Stadtteil, in der Wohnung etc.), zur konkreten Umgebungssituation (z.B. Fenster geschlossen, Verkehrslärm in der Nähe etc.) und zur persönlichen Wahrnehmung (z.B. Lautstärke des Warntons der Sirenen, Verständlichkeit der Durchsagen, Auslösung von Cell Broadcast und Warnapps etc.) machen.

    „Diese Rückmeldungen helfen uns, Schwachstelle zu identifizieren und hieran zu arbeiten“, erklären
    Meik Maxeiner und Olaf Becker.

    Bis zum nächsten planmäßigen Warntag, der am Donnerstag, 14. September, stattfindet, soll der Ausbau des Warn- und Informationsnetzes, wie das Sirenennetz in Koblenz offiziell heißt, weiter voranschreiten. Bis zum Ende des 2. Quartals 2023 sollen nach aktuellem Stand fünf weitere Standorte in Bubenheim, Metternich, Rübenach und Niederberg hinzukommen. Im Anschluss sollen dann auch noch weitere Sirenen samt Lautsprecher im Stadtgebiet errichtet werden, so dass ab Ende 2024 insgesamt 53 Hochleistungsanlagen in Koblenz zur Verfügung stehen.

    Weitere Informationen zum Sirenennetz der Stadt Koblenz finden sich im Internet unter www.koblenz.de/sirenen

  • Koblenz führt Warntag am 9. März durch

    Koblenz führt Warntag am 9. März durch

    Koblenz

    Nicht zuletzt die Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 hat schmerzlich gezeigt, wie wichtig es sein kann, unter anderem ein funktionierendes Sirenen- und Warnnetz zu haben. Aus diesem Grund setzt die Stadt Koblenz auf regelmäßige Testungen ihres gesamten Warnmixes. Der nächste stadtweite Test steht am Donnerstag, 9. März, um 11 Uhr an.

    „Uns ist es wichtig, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und auch die Warnmittel und Abläufe technisch zu erproben“, erklären Oberbürgermeister David Langner und die für den
    Brand- und Katastrophenschutz zuständige Bürgermeisterin Ulrike Mohrs die Intention der regelmäßigen Warntage in der Rhein-Mosel-Stadt. „Da es in Rheinland-Pfalz bisher keinen landesweiten Warntag gibt, orientieren wir uns mit unseren Terminen an den beiden Warntagen in unserem Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen“, sagt Olaf Becker, der beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz den Ausbau des Warn- und Informationsnetzes koordiniert. In Nordrhein-Westfalen werden seit 2018 jeweils am zweiten Donnerstag im März und September um 11 Uhr landesweit die Sirenen und Warnmittel getestet, woran sich auch die Stadt Koblenz orientiert.

    So wird es in Koblenz in diesem Jahr auch am Donnerstag, 9. März, um 11 Uhr zu einer Probewarnung über verschiedene Kanäle kommen, ehe um 11.05 Uhr die Entwarnung durchgeführt wird. Neben den Hochleistungssirenen, über die auch Lautsprecherdurchsagen möglich sind, wird beim Koblenzer Warntag im März auch das Modulare Warnsystem (MoWaS), über das Warnapps wie Nina und Katwarn ausgelöst werden, zum Einsatz kommen. Ebenfalls sollen Probewarnungen für Koblenz über die seit 23. Februar offiziell eingeführte Cell Broadcast-Technik versendet werden, die Alarmmeldungen an viele Handy- und Smartphonemodelle in Koblenz automatisch versendet.

    Hinzu kommen die Social-Media-Kanäle der Stadtverwaltung Koblenz (Facebook, Instagram) und der
    Feuerwehr Koblenz (Twitter). „Es geht uns nicht allein um den Test unseres Sirenennetzes in Koblenz, sondern wir wollen auch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass wir im Katastrophenfall auf einen Warnmix setzen, um möglichst alle Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Kanäle zu erreichen“, begründet Meik Maxeiner, Leiter des Amts für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Koblenz, die Vielfalt der Warnmöglichkeiten, die am 9. März beim Warntag in Koblenz zum Einsatz kommen wird.

    Waren es beim bundesweiten Warntag im Dezember 2022 noch 26 Sirenen, die seinerzeit im Einsatz waren,
    sind es am 9. März nunmehr 42 Standorte im gesamten Stadtgebiet, von denen das Warnsignal und die Lautsprecherdurchsagen ertönen sollen. „Der Sirenenwarnton ist ein Weckton, nach welchem die Fenster geöffnet werden sollen, um die anschließende Durchsage hören zu können. Gleichzeitig stehen auch Informationen über Apps, Cell Broadcast, Social-Media-Kanäle und Internet zur Verfügung, wodurch ein Warn- und Informationspaket für die Koblenzer Bürger geschnürt wird“, sagt Olaf Becker.

    Dass am 9. März noch nicht in allen Stadtteilen die Sirenen zu hören sein werden, ist nicht auszuschließen, denn der Ausbau des Warn- und Informationsnetzes, der mit dem Aufbau der ersten Sirenen auf dem Dach der Hans-Zulliger-Schule in Lützel im September 2020 sichtbar angelaufen ist, ist noch nicht final abgeschlossen. 47 Hochleistungssirenen sollen es bis zum Ende des zweiten Quartals 2023 sein. „Bei diesen Anlagen handelt es sich überwiegend um sogenannte Mastanlagen, deren Errichtung aufgrund der Gründungsmaßnahmen etwas aufwendiger ist. Deren Fertigstellung ist jedoch für die erste Jahreshälfte 2023 durch die Fachfirma zugesichert“, erklärt Meik Maxeiner die Hintergründe.

    Neben den bereits angedachten und langfristig geplanten 47 Sirenen sollen in 2023 und 2024 insgesamt sechs weitere Sirenen zur flächendeckenden Abdeckung des Stadtgebietes einschließlich der Berücksichtigung von großen Gewerbe- und Industriegebieten sowie der Nachverdichtung von Wohngebieten installiert werden. „Diese Standorte haben sich im Laufe unserer Planungen und der bisherigen Probewarnungen zusätzlich noch ergeben“, nennt Olaf Becker die Gründe, für die weiteren sechs Sirenenstandorte, deren Planung derzeit noch läuft. Ab Ende 2024 sollen damit insgesamt 53 Hochleistungsanlagen im gesamten Koblenzer Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Rund 1,03 Millionen Euro wird die Stadt Koblenz letztlich insgesamt für den Aufbau des gesamten Sirenennetzes, das offiziell als Warn- und Informationsnetz bezeichnet wird, investiert haben.

    Weitere Informationen, wie beispielsweise ein Informationsflyer zum Download und eine Karte mit den aktuellen Sirenenstandorten in Koblenz, findet sich im Internet unter www.koblenz.de/sirenen

    Wer erfahren möchte, ob sein Handy oder Smartphone für die Cell Broadcast-Technik geeignet ist, kann dies im Internet unter bit.ly/cellbroadcastko erfahren.

  • Warntag – Was heute passiert

    Warntag – Was heute passiert

    Heute wird ab 11 Uhr der Ernstfall geprobt

    Am heutigen bundesweiten Probewarntag sollen so viele Menschen wie möglich über Radio, Sirenen und eben Mobiltelefone (sogenanntes Cell Broadcasting) erreicht werden. Denn in Zukunft sollen Bürger damit vor echten Gefahren wie Hochwasser und Stromausfällen gewarnt werden.

    Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen zum Warntag am 8. Dezember 2022, zum Cell Broadcasting.

    Wie funktioniert Cell Broadcast?

    Um 11 Uhr am 8. Dezember 2022 sollen erstmals Warnungen per Mitteilung über das Mobiltelefon ausgespielt werden. Zusätzlich zur Warnmeldung soll ein lautes Tonsignal eintreffen.

    Sie benötigen keine zusätzliche App um die Warnmeldung zu erhalten. Die Mitteilung wird automatisch an alle kompatiblen Geräte versandt. Um eine Warnmeldung auf Ihr Mobiltelefon zu erhalten, muss es eingeschaltet und empfangsbereit sein.

    Welche Mobiltelefone können eine Warnmeldung empfangen?
    Geräte mit dem Apple-Betriebssystem (iPhone) können ab den Versionen iOS 16, 15.7.1 und 15.6.1 eine Meldung empfangen. Android-Nutzer sind ab Betriebsversion 11 kompatibel.

    Alle weiteren Infos zum Thema Cell Broadcasting finden Sie im ausführlichen Bericht des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Die wichtigsten Fakten zum Warntag im Überblick

  • 8. Dezember bundesweiter Warntag

    8. Dezember bundesweiter Warntag

    Cell Broadcast – der nationale Warnservice

    Wichtiger Hinweis zum bundesweiten Warntag am 08.12.2022: Ab 11 Uhr findet die bundesweite Übung zur Warnung der Bevölkerung statt. Die Probewarnung kann zusätzlich zu Radio, Sirene usw. direkt auf Ihrem Handy erfolgen – auch ohne installierte Warn-App.
    Wir informieren Sie heute, damit Sie auf diese neue Art der Warnung vorbereitet sind.

    Am 8. Dezember 2022 findet der öffentliche bundesweite Warntag statt, in dem auch Cell Broadcast einbezogen wird. Cell Broadcast ist ein nationaler Warnservice, den die deutschen Mobilfunknetzbetreiber in ihren Netzen installiert haben. Der Service geht Anfang 2023 in den Betrieb. Bereits heute testet die Deutsche Telekom Cell Broadcast im eigenen Mobilfunknetz.

    Der Cell Broadcast-Dienst funktioniert ohne Installation einer Warn-App und ist eine Ergänzung zu den bereits verfügbaren Warn-Apps wie NINA oder Katwarn. Eine über Cell Broadcast versendete Warnung erreicht, anders als eine SMS, jedes empfangsbereite Gerät in einer Funkzelle. 

    Bekommt man eine Warnmeldung über Cell Broadcast, gibt das Mobilfunkgerät im Regelfall ein lautes Warnsignal aus. Gleichzeitig zeigt es eine Textnachricht an, die auf manchen Geräten auch vorgelesen wird: Etwa eine Warnung vor Feuer, einem Unfall oder einer Naturkatastrophe. Der Text enthält Anweisungen zum Verhalten und auch Hinweise für Informationen.
    Wichtig: Für den Inhalt der Warnung ist die zuständige Behörde bzw. das zuständige Ministerium verantwortlich.