Schlagwort: Weihnachtsmärkte

  • Kontrollen auf Weihnachtsmärkten: Messerverbot und Konsumverbot von Cannabis im Fokus

    Kontrollen auf Weihnachtsmärkten: Messerverbot und Konsumverbot von Cannabis im Fokus

    Kontrollen auf Weihnachtsmärkten: Messerverbot und Konsumverbot von Cannabis im Fokus

    Südosthessen

    Dieser Tage starten sie wieder: Weihnachtsmärkte im ganzen Land öffnen ihre Pforten für die Besucherinnen und Besucher. Die Hessische Polizei verstärkt zum Beginn der festlichen Saison
    ihre Sicherheitsmaßnahmen – auch im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen.

    Die Märkte in den großen Städten Offenbach und Hanau haben vor wenigen Tagen bereits begonnen, andere Weihnachtsmärkte in der Region wie etwa in Seligenstadt oder auch in den anderen Orten im Zuständigkeitsbereich beginnen in Kürze oder finden nur an wenigen Tagen statt.

    Die örtlich zuständigen Polizeidienststellen werden zum Teil mit Unterstützung des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz auch in diesem Jahr wieder mit Einsatzkräften vor Ort sein und die verschiedenen Weihnachtsmarktgelände deutlich sichtbar bestreifen – sowohl uniformiert als auch in zivil. Hierzu zählen beispielsweise eine erhöhte polizeiliche Präsenz an den zum Teil stark frequentierten Örtlichkeiten sowie Personen- und Fahrzeugkontrollen.

    Ein Augenmerk werden die eingesetzten Beamtinnen und Beamten auch
    auf Messer und gefährliche Gegenstände haben, damit diese erst gar nicht auf den Weihnachtsmarkt gelangen.

    Anlass hierzu ist die jüngst auf Bundesebene beschlossene Ausweitung des Verbots des Mitführens von Messern auf öffentlichen Veranstaltungen. Demnach ist das Mitführen von Messern jeder Art auf Weihnachts- und Adventsmärkten grundsätzlich verboten. Dementsprechend wird die Polizei selbstverständlich die Einhaltung des allgemeinen Messerverbots mit in die Kontrollen einfließen lassen. Auch verhaltensauffällige Personen werden schon während des Zulaufs zum Weihnachtsmarkt anlassbezogen kontrolliert.

    “Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit der Besucher. Weihnachtsmärkte sollen ein Ort der Besinnlichkeit und Freude sein. Messer und andere gefährliche Gegenstände haben auf solchen Veranstaltungen nichts verloren”, stellt Polizeipräsident Daniel Muth klar. “Wir setzen auf präventive Maßnahmen und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten die Einhaltung der Gesetze konsequent sicherstellen.”

    Auch Verstöße gegen das Konsumverbot von Cannabis in den Bereichen von Weihnachtsmärkten, die sich in Fußgängerzonen befinden, werden entsprechend überwacht. Demnach ist dort der Konsum zwischen 7 und 20 Uhr per se gesetzlich verboten. Und auch der von Cannabis in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen ist untersagt.

    Die Polizei weist darauf hin, dass bei Verstößen gegen das Messerverbot oder das Konsumverbot von Cannabis Bußgelder oder sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen. “Wir werden diese Kontrollen sowohl gezielt als auch stichprobenartig durchführen, um auch dadurch die Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten zu gewährleisten”, so der Behördenleiter.

    Für den Hanauer Weihnachtsmarkt am Marktplatz wird sogar eine Weihnachtsmarkt-Wache eingerichtet, die sowohl von Kräften der Stadtpolizei, als auch der Landespolizei besetzt ist. Die Präsenzzeiten der Landespolizei während der Zeit des Weihnachtsmarktes in der Stadtwache im Rathaus sind: Montag bis Samstag von 17 bis 21 Uhr und Sonntag von 13 bis 21 Uhr.

    Das Polizeipräsidium Südosthessen wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen fröhlichen und friedlichen Besuch der Weihnachtsmärkte in der Region sowie eine schöne Vorweihnachtszeit.

  • Polizei am Limit – Forderung nach mehr Überwachungskameras auf Weihnachtsmärkten

    Polizei am Limit – Forderung nach mehr Überwachungskameras auf Weihnachtsmärkten

    Sicherheitsbedenken auf Weihnachtsmärkten: Polizei fordert verstärkte Videoüberwachung 

    Die Weihnachtsmärkte in Deutschland erleben einen Ansturm, doch Sicherheitsbedenken stehen im Raum, nachdem Anschlagspläne bekannt wurden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert angesichts der jüngsten Festnahmen wegen möglicher Anschläge verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.

    Forderung nach verstärktem Einsatz technischer Mittel

    Die GdP betont die Notwendigkeit eines verstärkten Einsatzes technischer Hilfsmittel, um die Polizei zu entlasten. Videoüberwachung und Gesichtserkennungssoftware könnten Ressourcen freisetzen, um mehr Streifen und bürgerfreundliche Polizeiarbeit zu gewährleisten, insbesondere auf Weihnachtsmärkten.

    Herausforderungen für die Polizei 

    Die Polizei ist durch den Schutz der Weihnachtsmärkte personell stark gefordert. Die Umstellung von Dienstplänen, Urlaubssperren und Überstunden werden als Belastungsfaktoren genannt. Die Gewerkschaft fordert auf der Innenministerkonferenz eine Diskussion über die Belastungssituation, Krankheitsquote und Personalausstattung.

    Videoüberwachung als wirksames Mittel 

    Die GdP betont die Wirksamkeit der Videoüberwachung auf Weihnachtsmärkten. Trotz Datenschutzbedenken sollte diese intensiv unter Einsatz modernster Technik genutzt werden, um präventive Maßnahmen zu ermöglichen.

    Appell an Besucher und Sicherheitslage der Weihnachtsmärkte

    Die Gewerkschaft appelliert an die Besucher, aufmerksam, aber ohne Angst zu sein. Verdächtiges sollte gemeldet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hebt hervor, dass die Belastung durch andere Einsätze die Situation verschärft.

    Jugendliche planten Anschlag

    Nach den jüngsten Festnahmen von Jugendlichen, die einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt gplant haben sollen, betont die Polizei die anhaltende Gefahr von Terroranschlägen. Die Sicherheit der 3200 Weihnachtsmärkte in Deutschland wird zwar betont, jedoch wird zur Achtsamkeit aufgerufen.

    Verfassungsschutz warnt vor erhöhter Gefahr 

    Bereits vor den Festnahmen warnte der Verfassungsschutz vor einer erhöhten Gefahr von Terroranschlägen im Kontext des Nahostkonflikts. Die größte Bedrohung geht laut dem Verfassungsschutz von Terrorgruppen wie Al-Kaida oder dem sogenannten Islamischen Staat (IS) aus.