Schlagwort: Wildtier

  • Fuchs mit Plastikbox in Köln

    Fuchs mit Plastikbox in Köln

    Fuchs mit Plastikbox in Köln: Tierschützer suchen das Wildtier seit Tagen

    Ein Fuchs mit Plastikbox in Köln sorgt seit Tagen für Sorge. Das scheue Wildtier läuft mit einem großen Plastikbehälter über dem Kopf durch die Stadt. Dadurch kann es kaum fressen und kaum trinken. Außerdem droht es zu entkräften, wenn niemand rechtzeitig hilft.

    Erste Sichtungen meldeten Zeugen am 28. Dezember in einem Industriegebiet in Köln-Niehl. Seitdem gehen immer wieder Hinweise ein. Zuletzt sahen Anwohner den Fuchs auch an Silvester in einem Wohngebiet in Köln-Longerich. Genau deshalb bleibt die Lage dynamisch.

    So läuft die Rettungsaktion für den Fuchs mit Plastikbox in Köln

    Tierschützer versuchen, das Tier gezielt aufzuspüren. Sie arbeiten dabei unter anderem mit Drohnen und Wildtierkameras. Auch Behörden setzten zusätzliche Kameras ein. Trotzdem entkommt der Fuchs immer wieder, weil er sehr wachsam reagiert und schnell verschwindet.

    Eine Betäubung aus der Entfernung kommt nach Angaben der Helfer nicht infrage. Die Wirkung tritt nicht sofort ein. Der Fuchs könnte dann noch weit flüchten. Außerdem erschwert das die spätere Suche. Deshalb setzen die Retter auf Sichtungen, schnelle Standortdaten und einen planvollen Fang.

    Zeugenhinweise helfen am meisten

    Wer den Fuchs mit Plastikbox in Köln sieht, soll ruhig bleiben und Abstand halten. Ein Foto oder kurzes Video hilft sehr, vor allem mit klarer Ortsangabe. Am besten sendest Du das Material direkt per WhatsApp an die Helfer. Das Team für Tiere Köln erreicht man unter 0160-99069657. Dogman Tierrettung erreicht man unter 0172-2164431.

    Wichtige Warnung: Bitte nicht selbst einfangen

    Der Fuchs bleibt ein Wildtier. In Stresssituationen kann er unberechenbar reagieren. Eigene Fangversuche bringen deshalb Risiken für Menschen und für das Tier. Außerdem kann eine falsche Annäherung die Rettung verzögern, weil der Fuchs danach noch scheuer wird.

    Wenn Du unsicher bist, nutze lieber offizielle Anlaufstellen. Informationen zur Kölner Berufsfeuerwehr findest Du bei der Stadt Köln unter Berufsfeuerwehr Köln (Stadtportal). Einen offiziellen Überblick zur Feuerwehr Köln bietet außerdem feuerwehr-nrw.de. Allgemeine Hinweise zum Umgang mit Wildtieren und Hilfe-Strukturen in der Region beschreibt der NABU hier: Wildtierhilfe (NABU Rhein-Sieg).

    Mehr aktuelle Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland und Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Motorradfahrer kollidiert mit Wildtier und kommt schwerverletzt zu Fall !

    Motorradfahrer kollidiert mit Wildtier und kommt schwerverletzt zu Fall !

    Motorradfahrer kollidiert mit Wildtier und kommt schwerverletzt zu Fall 

    Friesenhagen

    Am 08.10.2023, gg. 19:30 Uhr befuhr ein 52jähriger mit seinem Motorrad die L279 aus Richtung Katzwinkel kommend in Richtung Friesenhagen. Auf einem geraden Streckenabschnitt kreuzte plötzlich Rehwild die Fahrbahn, der Motorradfahrer kollidierte mit dem Tier und kam infolgedessen zu Fall. Sein Motorrad rutschte noch ca. 75m über die Fahrbahn. Durch den Sturz wurde der Motorradfahrer schwerverletzt, er wurde durch achtsame Verkehrsteilnehmer gefunden und konnte durch den informierten Rettungsdienst erstversorgt und in ein Krankenhaus verbracht werden.

  • Orca kommt dank Milliardär nach 53 Jahren frei

    Orca kommt dank Milliardär nach 53 Jahren frei

    Orca kommt dank Milliardär nach 53 Jahren frei

    Nach 53 Jahren Gefangenschaft im “Miami Seaquarium” steht das Orca-Weibchen Lolita, auch bekannt als “Tokitae”, kurz vor seiner lang ersehnten Befreiung. Die 57-jährige Schwertwal-Dame wurde im Alter von nur vier Jahren gefangen genommen und lebt seitdem in einem viel zu kleinen Becken, wo sie gezwungen war, unnatürliche Kunststücke vor lauten Zuschauermassen vorzuführen.

    53 Jahre gefangen

    Lolita erhielt ihren Spitznamen “Tokitae”, was in einer indigenen Sprache “Schöner Tag, schöne Farben” bedeutet, von einem Tierarzt kurz nach ihrer Gefangennahme. Doch ihre Jahre in Gefangenschaft waren geprägt von Leid und Einsamkeit, da Orcas als soziale Tiere gelten und die Nähe ihrer Mutter suchen.

    20 Millionen Dollar !

    Die lang ersehnte Rettung verdankt Lolita dem großzügigen Amerikaner Jim Irsay, CEO der US-Footballmannschaft Indianapolis Colts. In der Talksendung “The Pat McAfee Show” verkündete Irsay, dass er die Kosten von 20 Millionen Dollar für die Befreiung des Schwertwals übernehmen wird.

    Seit Jahren kämpft die Non-Profit-Organisation “Friends of Lolita” für die Freilassung der Orca-Dame und hat nun endlich einen Finanzier gefunden, der ihren Traum wahr werden lässt. Der Umzug von Lolita ist für die nächsten 18 bis 24 Monate geplant und wird mit einem aufwändigen Transportkonzept umgesetzt.

    Lolita soll mithilfe eines Harnischs in einen riesigen Glastank gesetzt und dann per Flugzeug über rund 5300 Kilometer von Florida an der Atlantikküste nach Seattle an der Pazifikküste gebracht werden. Von dort aus geht es per Truck zum endgültigen Ziel, der Salish Sea, einem Meerabschnitt zwischen der kanadischen Vancouver Island und dem US-Bundesstaat Washington.

    Bereits 500.000 Dollar wurden für die Anschaffung von lebensnotwendigen Transportgegenständen für Lolita ausgegeben. Bevor sie endgültig in die Freiheit entlassen wird, wird der 57-jährige Wal darauf vorbereitet, wieder selbstständig im Meer zu überleben und Nahrung zu fangen.

    Die Gesundheit von Lolita hat unter ihrer langen Gefangenschaft stark gelitten, da Orcas in freier Wildbahn bis zu 160 Kilometer Strecke zurücklegen können. Das viel zu kleine Becken im “Miami Seaquarium” war für das 6,5 Meter lange Tier völlig ungeeignet, um artgerecht zu leben.

    Aufgrund des riesigen Drucks von Aktivisten wurden die Live-Shows von Lolita im vergangenen Jahr eingestellt, und das “Miami Seaquarium” hat sie aus dem Programm genommen, da sich ihr Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte.

    Die bevorstehende Befreiung von Lolita aus der Gefangenschaft ist ein bedeutender Schritt für den Tierschutz und ein Symbol für die Notwendigkeit, Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu lassen, wo sie frei und glücklich leben können.

    80er 90er Party Koblenz

     

    Über “Friends of Lolita”: “Friends of Lolita” ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Freilassung von Lolita, dem Orca-Weibchen, einsetzt. Die Organisation setzt sich für den Schutz und die Erhaltung von Orcas und anderen Wildtieren ein, die in Gefangenschaft gehalten werden.

    MSN hat ales erstes berichtet