Schlagwort: Winckelmannstraße

  • Tiefgaragenbrand in Erkrath-Hochdahl: Feuerwehr verhindert größere Katastrophe

    Tiefgaragenbrand in Erkrath-Hochdahl: Feuerwehr verhindert größere Katastrophe

    Großeinsatz in der Winckelmannstraße

    Ein Tiefgaragenbrand in Erkrath-Hochdahl hat in der Nacht zum 3. März 2026 einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Um 23:42 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Erkrath zunächst mit dem Stichwort „F2 – Garagenbrand“ zur Winckelmannstraße. Aufgrund zahlreicher Notrufe und dichter schwarzer Rauchentwicklung erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort noch während des Ausrückens auf „F3“ und löste damit Vollalarm für die gesamte Feuerwehr aus.

    Rauch dringt in Mehrfamilienhäuser ein

    Kurze Zeit später meldeten Anrufer, dass bereits ein Treppenraum der angrenzenden Mehrfamilienhäuser verraucht sei. Daraufhin forderte der Einsatzleiter zusätzliche Löschgruppenfahrzeuge aus Mettmann und Hilden an. Vor Ort bestätigte sich die Lage: In der Tiefgarage befanden sich rund 20 Fahrzeuge, darunter drei E-Fahrzeuge sowie mindestens zwei elektrische Kleinkrafträder.

    Bewohner evakuiert – 24 Personen medizinisch gesichtet

    Zwei Atemschutztrupps gingen sofort mit jeweils einem Löschrohr zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage vor. Gleichzeitig räumten Einsatzkräfte die insgesamt 18 Wohnungen der beiden Mehrfamilienhäuser. Insgesamt sichtete der Rettungsdienst der Feuerwehr Erkrath gemeinsam mit einem Notarzt der Feuerwehr Mettmann 24 Personen. Eine Frau behandelte der Rettungsdienst kurzzeitig in einem Rettungswagen, ein Krankenhaustransport war jedoch nicht erforderlich.

    E-Kleinfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Akkus betroffen

    Beim Tiefgaragenbrand in Erkrath-Hochdahl standen ein E-Kleinfahrzeug sowie ein elektrisches Kleinkraftrad in Brand. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Da beide Fahrzeuge über Lithium-Ionen-Akkus verfügten und erhöhte Temperaturen aufwiesen, ließ die Einsatzleitung sie mit Unterstützung eines Bergeunternehmens aus der Tiefgarage entfernen. Anschließend lagerte man sie in speziellen Sicherheitsbehältern.

    Zur Entrauchung setzte die Feuerwehr mehrere Überdrucklüfter ein. Insgesamt kamen sechs Atemschutztrupps für Brandbekämpfung, Lüftungs- und Nachlöscharbeiten zum Einsatz.

    Spezialfahrzeuge angefordert – aber nicht eingesetzt

    Weil zunächst unklar blieb, ob weitere E-Fahrzeuge betroffen waren, alarmierte die Feuerwehr vorsorglich ein Speziallöschfahrzeug mit Schneidlöschsystem aus Ratingen sowie ein Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) des Kreises Mettmann. Beide Einheiten standen in Bereitstellung, mussten jedoch nicht eingreifen.

    Der Einsatz dauerte bis etwa 04:00 Uhr. Alle eingesetzten Atemschutztrupps dekontaminierte die Feuerwehr noch vor Ort nach ihrem Hygienekonzept. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten sämtliche Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

    Erheblicher Sachschaden – Ursache noch unklar

    Der Tiefgaragenbrand in Erkrath-Hochdahl verursachte erheblichen Sachschaden durch Hitzeeinwirkung und Rauchgasniederschläge an den abgestellten Fahrzeugen. Zur Brandursache ermittelt die zuständige Polizei. Ein technischer Defekt während eines Ladevorgangs kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Nordrhein-Westfalen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland. Informationen der zuständigen Behörden veröffentlicht unter anderem die Feuerwehr Erkrath und die Kreisverwaltung Mettmann.

  • Schock in Berlin! 18-Jähriger entreißt Mutter ihr Kind und läuft davon

    Schock in Berlin! 18-Jähriger entreißt Mutter ihr Kind und läuft davon

    Angriff auf Mutter mit Kind in Johannisthal

    Ein dramatischer Vorfall sorgte gestern am frühen Nachmittag in Berlin-Johannisthal für Aufsehen.

    Eine 29 Jahre alte Mutter war mit ihrem zweijährigen Sohn im Bereich der Winckelmannstraße / Köpenicker Straße unterwegs,
    als ein 18-jähriger Mann plötzlich versuchte, das Kind zu entführen.

    18-Jähriger entreißt Mutter ihr Kind

    Gegen 14 Uhr sprach der junge Mann den Jungen zunächst harmlos an, während das Kind an einer Pfütze spielte.

    Im nächsten Moment nahm er den Zweijährigen auf den Arm und rannte in Richtung Segelfliegerdamm davon.
    Die Mutter folgte ihm sofort und versuchte, ihren Sohn zurückzubekommen.

    Als sie den 18-Jährigen erreichte, entwickelte sich eine heftige Auseinandersetzung.

    Der Tatverdächtige drückte die Frau gegen eine Wand, schlug ihr ins Gesicht und verweigerte die Herausgabe des Kindes.

    Erst als mehrere Passanten eingriffen und die Beteiligten ansprachen, konnte die Mutter ihren Sohn wieder an sich nehmen.

    Festnahme und psychiatrische Untersuchung

    Eine zufällig vorbeifahrende Streife der Bundespolizei wurde auf die Situation aufmerksam und nahm den Tatverdächtigen umgehend fest.

    Der junge Mann musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen.

    Da der 18-Jährige während der Tat und der polizeilichen Maßnahmen auffällig reagierte, ordneten die Beamten eine psychiatrische Untersuchung
    in einem Krankenhaus an.

    Über eine mögliche Unterbringung entscheidet nun die zuständige Staatsanwaltschaft.

    Mutter verletzt, Kind bleibt unverletzt

    Die 29-jährige Mutter erlitt bei der Attacke Gesichtsprellungen. Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
    Ihr zweijähriger Sohn blieb glücklicherweise unverletzt.

    Das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung
    übernommen. Weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

    Weiterführende Informationen