Schlagwort: Zivilstreife

  • Bad Ems: 24-Jähriger flüchtet vor Kontrolle – ohne Führerschein und mit Joint im Auto gestoppt

    Bad Ems: 24-Jähriger flüchtet vor Kontrolle – ohne Führerschein und mit Joint im Auto gestoppt

    Bad Ems: 24-Jähriger flüchtet vor Verkehrskontrolle – Polizei stoppt ihn trotz riskanter Fahrt

    Bad Ems. In der Nacht zum 02.02.2026 kam es in Bad Ems zu einer gefährlichen Flucht vor der Polizei. Gegen 0:30 Uhr wollte eine Zivilstreife einen Autofahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle anhalten. Der 24-jährige Fahrzeugführer reagierte jedoch nicht wie erwartet – stattdessen trat er aufs Gas und versuchte zu entkommen.

    Licht ausgeschaltet und mit hoher Geschwindigkeit geflüchtet

    Nach Angaben der Polizei schaltete der Mann während der Flucht sein Fahrzeuglicht aus und fuhr mit stark erhöhter Geschwindigkeit davon. Damit setzte er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer einem erheblichen Risiko aus. Die Einsatzkräfte ließen den Fahrer jedoch nicht aus den Augen und nahmen die Verfolgung auf.

    Kurze Zeit später gelang es der Streife, den Wagen einzuholen und den Fahrer zu stoppen. Damit endete die Flucht vor Verkehrskontrolle in Bad Ems ohne einen bekannten Unfall – dennoch dürfte das Verhalten des 24-Jährigen nun ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

    Grund für die Flucht schnell klar: Kein Führerschein

    Nach dem Anhalten zeigte sich rasch, warum der Mann die Kontrolle unbedingt vermeiden wollte: Er besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Damit steht der Verdacht im Raum, dass er das Fahrzeug ohne Führerschein führte und sich durch die Flucht zusätzlich strafbar machte.

    Die Flucht vor Verkehrskontrolle in Bad Ems dürfte deshalb nicht nur als riskantes Fehlverhalten gewertet werden, sondern auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. In solchen Fällen ermittelt die Polizei in der Regel wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Delikte, die sich aus dem Verhalten während der Flucht ergeben können.

    Joint im Fahrzeug entdeckt – Blutprobe entnommen

    Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten zudem einen Joint im Fahrzeug. Aufgrund dieses Fundes ordneten die Einsatzkräfte weitere Maßnahmen an. Der 24-Jährige musste eine Blutprobe abgeben, um zu klären, ob er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saß.

    Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen ein. Ob der Mann zum Zeitpunkt der Fahrt tatsächlich berauscht war, wird nun die Auswertung der Blutprobe zeigen. Klar ist bereits jetzt: Die Flucht vor Verkehrskontrolle in Bad Ems endete für den Fahrer mit einem erheblichen rechtlichen Nachspiel.

    Polizei mahnt: Flucht vor Kontrollen bringt niemanden weiter

    Die Polizei warnt immer wieder davor, sich Verkehrskontrollen zu entziehen. Wer flüchtet, erhöht das Risiko schwerer Unfälle und verschärft meist die eigene Lage deutlich. Auch in diesem Fall führte die Flucht nicht zum Erfolg – die Beamten stoppten den Fahrer und stellten die Verstöße fest.

    Weitere Informationen zu Einsätzen und aktuellen Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken: Verkehr und Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Präventionsinfos stellt auch die Polizei bereit, unter anderem über die Webseite der Polizei Rheinland-Pfalz

  • Polizeibeamte mit Messer bedroht

    Polizeibeamte mit Messer bedroht

    Polizeibeamte mit Messer bedroht

    Gießen –

    Ein Autofahrer hielt am frühen Samstag (12.10.) neben einem Auto an der Kreuzung Bismarckstraße / Ludwigstraße an. Gegen 4 Uhr zeigte er dessen beiden Insassen plötzlich und ohne erkennbaren Grund ein Springmesser und bedrohte sie verbal aus seinem Fahrzeug heraus.

    Was der 25-Jährige zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte war, dass er soeben eine Zivilstreife der Gießener Kriminalpolizei bedroht hatte. Die Beamten ließen den Mann zunächst gewähren, forderten Unterstützung an und stoppten den Kriminellen kurz darauf. Es folgte seine Festnahme. Es wurde niemand verletzt.

    Bei der Durchsuchung stellten die Beamten neben einem Springmesser noch einen Baseballschläger sowie einen Schlagring sicher. Der Festgenommene musste mit zur Dienststelle. Sie leiteten ein Strafverfahren ein, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der deutsche Staatsangehörige entlassen. Der Grund für sein Verhalten ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

  • Fünf Delikte in drei Minuten: Videotechnik zeichnet riskante Autobahnfahrt auf

    Fünf Delikte in drei Minuten: Videotechnik zeichnet riskante Autobahnfahrt auf

    Fünf Delikte in drei Minuten: Videotechnik zeichnet riskante Autobahnfahrt auf

    Dortmund

    Zu schnell und mit zu geringem Abstand raste ein Tesla-Fahrer aus Bochum am 16. November 2023 über die Autobahn 2 bei Dortmund. Die jetzt ausgewerteten Videoaufzeichnungen einer Zivilstreife der Autobahnpolizeiwache in Kamen stimmen den Fahrer hoffentlich nachdenklich.

    Diesen aggressiven und gefährlichen Fahrstil beobachten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer tagtäglich, wenn sie zum Beispiel einen Drängler im Rückspiegel haben. Mit Kontrollen will die Polizei die Raser und Drängler stoppen und zum Umdenken überzeugen – und damit schwere Verkehrsunfälle verhindern.

    Für Raser und Drängler sind diese Kontrollen der Autobahnpolizei mit Videotechnik im Verfolgungsfahrzeug (“Provida”) nicht sichtbar. Im konkreten Fall muss der Tesla-Fahrer 700 Euro zahlen und für drei Monate seinen Führerschein abgeben, weil er mehrmals zu schnell fuhr. Da er mit zu geringem Abstand zu vorausfahrenden Autos über die A 2 fuhr, sind weitere 240 Euro und ein weiteres Fahrverbot (ein Monat) fällig.

    Erkennt die Bußgeldstelle ein Vorsatz, verdoppeln sich die Kosten. Das Polizeipräsidium Dortmund übermittelt die Daten jetzt an die Bußgeldstelle.

    Was war geschehen? Dem Provida-Team der Autobahnpolizei fiel während einer Streifenfahrt auf der A 2 am 16. November 2023 bei Dortmund in Richtung Hannover ab 08:49 Uhr zunächst das hohe Tempo des Teslas auf: Bei erlaubten 80 km/h zeigte der Videomonitor der Polizei 163 km/h an. Soweit zu Fall 1 dieser gefährlichen Fahrt.

    Weitere Fälle zeigen ebenfalls Tempoverstoß

    Bei Fall 2 fuhr der 25-Jährige bei 140 km/h mit 18,22 Metern hinter einem Pkw her – die “halber Tacho”-Regel sieht bei 140 km/h einen Abstand von 70 Metern vor. Wichtig zu wissen: Bei 140 km/h ist der Anhalteweg fast 200 Meter lang. Bei einem Unfall unmittelbar vor ihm hätte der Tesla-Fahrer nicht mehr rechtzeitig anhalten können.

    Mit Fall 3 dokumentiert die Videotechnik einen weiteren Tempoverstoß: Wo 130 km/h erlaubt sind, fuhr der Tesla mit 170 km/h über die A 2. Damit nicht genug: Im Verlauf der Fahrt fuhr der Bochumer bei 121 km/h mit einem Abstand von 14 Metern hinter einem Fahrzeug her (Beweis Nummer 4). Das fünfte dokumentierte Delikt belegt einen weiteren Abstands-Verstoß von 16 Metern bei 130 km/h.

    Das alles innerhalb von drei Minuten. Drei Minuten, in denen ein schwerer Unfall hätte passieren können. Nicht, weil Technik versagt hätte, sondern weil ein Mensch mit Technik nicht sicher umgehen kann. Daher die dringende Bitte der Polizei: Achten Sie aufs Tempo – halten Sie Abstand. Zeigen Sie Respekt vor dem Leben.

  • 26-jähriger Raser nach illegalem Rennen gefasst

    26-jähriger Raser nach illegalem Rennen gefasst

    26-jähriger Raser nach illegalem Rennen gefasst
    Köln

    Nach einem Alleinrennen hat der Einsatztrupp Verkehr der Polizei Köln am Samstagabend (27. März) in Köln-Mülheim den Porsche sowie den Führerschein eines 26-Jährigen beschlagnahmt.
    Ihm wird vorgeworfen, gegen 22 Uhr über den Clevischen Ring mit mehr als 130 km/h mehrere Autos links und rechts bei erlaubten 50 km/h überholt zu haben.
    In Höhe des Wiener Platzes soll er mit überhöhter Geschwindigkeit so nah an einer vor einer Ampel wartenden Gruppe von Fußgängern vorbei gefahren sein, dass sie vor Schreck nach hinten ausgewichen sein sollen.
    Eine Zivilstreife war dem Porsche Panamera hinterher gefahren und stellte ihn in Höhe der Bergisch Gladbacher Straße.