Schlagwort: Zugkollision

  • Zug kollidiert mit Auto auf Bahnübergang in Velbert

    Zug kollidiert mit Auto auf Bahnübergang in Velbert

    Unfall am Bahnübergang in Velbert

    In Velbert hat ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und der herannahenden S9 am Donnerstagvormittag für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Trotz der spektakulären Kollision blieb nach aktuellen Erkenntnissen niemand verletzt. Die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

    Fahrerin stoppt Auto auf den Gleisen

    Gegen 10:55 Uhr fuhr eine 78 Jahre alte Velberterin mit ihrem Skoda über die Bernsaustraße in Richtung Neviges. Beim Überqueren des Bahnübergangs bemerkte sie eigenen Angaben zufolge, dass sich die Schranken schlossen. Die Seniorin hielt daraufhin auf den Gleisen an und legte den Rückwärtsgang ein, um den Übergang wieder zu verlassen. In diesem Moment näherte sich die S9 mit rund 60 Personen an Bord.

    Lokführer leitet Notbremsung ein

    Der Lokführer reagierte sofort und leitete eine Notbremsung ein. Dennoch konnte er die Kollision nicht verhindern. Die Front des Zuges erfasste das Auto der Velberterin und schob es zur Seite. Trotz der Wucht des Aufpralls blieben sowohl die Autofahrerin als auch alle Insassen des Zuges unverletzt. Die Rettungskräfte der Feuerwehr Velbert brachten die Frau vorsorglich in ein Krankenhaus.

    Auto schwer beschädigt – Bahnverkehr beeinträchtigt

    Das Auto der Seniorin erlitt erhebliche Schäden und musste abgeschleppt werden. Die S9 setzte ihre Fahrt zunächst bis zum nächsten Bahnhof fort. Ab dort stieg ein kurzfristig organisierter Schienenersatzverkehr ein, während die beschädigte Lok zur Reparatur nach Wuppertal überführt wurde. Die Störung dauerte bis etwa 12:30 Uhr an. Danach gaben die Einsatzkräfte den Bahnübergang wieder frei.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und prüft nun, wie es zu der gefährlichen Situation kommen konnte. Hinweise auf technische Defekte liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen folgen auf der Website der Polizei NRW.

    Weitere Ereignisse aus der Region finden Leserinnen und Leser im Nachrichtenbereich von BlaulichtMYK sowie in der Rubrik Verkehr.

  • Zug kollidiert mit Sattelzug

    Zug kollidiert mit Sattelzug

    Zug kollidiert mit Sattelzug

    Thaleischweiler-Fröschen

    Aufgrund fehlender Ortskenntnisse befuhr ein Sattelzugfahrer die Fröschener Straße in Richtung Kronenstraße.

    Im Bereich des Bahnübergangs musste er aufgrund des engen, kurvigen Straßenverlaufs mehrfach mit seinem Gespann rangieren, um seine Fahrt fortsetzen zu können.

    Währenddessen näherte sich der Zug RB 68 aus Rieschweiler-Mühlbach kommend in Fahrtrichtung Thaleischweiler-Fröschen. Der Zugführer erkannte die Gefahr, konnte aber trotz eingeleiteter Notbremsung eine Kollision mit dem Auflieger nicht vermeiden.

    Durch die Kollision wurde der Auflieger von den Bahngleisen in die Bahn-Schrankenanlage geschoben, die ebenfalls beschädigt wurde. Die Bahnstrecke blieb bis zur Bergung des Zuges gesperrt, ist aber mittlerweile wieder freigegeben.

    Der Zug war besetzt mit 22 Fahrgästen; 2 davon wurden leicht verletzt. Der Zugführer erlitt einen Schock. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 80000EUR.

  • ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    ICE kollidiert mit Pferd auf der Schnellfahrstrecke in Deesen

    Pferd kollidiert mit ICE bei Deesen – Schnellbremsung auf Hochgeschwindigkeitsstrecke

    Am Sonntagabend, gegen 20:00 Uhr, kam es auf der ICE-Strecke Köln–Frankfurt zu einem tragischen Unfall.

    Der ICE 412 erfasste ein entlaufenes Pferd auf Höhe der Ortslage Deesen in Rheinland-Pfalz.

    Der Hochgeschwindigkeitszug war mit rund 300 km/h unterwegs.

    Nach dem Zusammenstoß leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein.

    Etwa 1,2 Kilometer später kam der Zug im Bahnhof Montabaur zum Stillstand.

    Das Pferd überlebte die Kollision nicht.

    Es handelte sich um ein gesatteltes Tier, das zuvor an einer Schleppjagd teilgenommen hatte.

    Beim Verladen in einen Pferdeanhänger wurde es offenbar aufgeschreckt.

    Daraufhin riss das Tier aus und gelangte auf die Bahnstrecke.

    Die Halterin des Pferdes konnte schnell ausfindig gemacht werden.

    Sie wurde von den Behörden über den Unfall in Kenntnis gesetzt.

    Am ICE entstand ein Sachschaden.

    Trotzdem konnte der Zug seine Fahrt bis ins DB-Regio Werk Frankfurt-Griesheim fortsetzen.

    Die Bahnstrecke blieb bis zum Abschluss der Ermittlungen gesperrt.

    Erst um 23:26 Uhr wurde sie durch die Einsatzkräfte wieder freigegeben.

    Vor Ort waren Kräfte der Bundespolizei Trier, der Landespolizei sowie die Feuerwehr und das
    THW Montabaur.


    Die genaue Unfallursache und die Abläufe vor dem Unglück werden weiter untersucht.