Schlagwort: Zwangseinweisung

  • Zwangseinweisung – Aggressive Frau schlägt mit dem Kopf gegen Laternen

    Zwangseinweisung – Aggressive Frau schlägt mit dem Kopf gegen Laternen

    Frau schlägt in Hagener Innenstadt mit dem Kopf gegen Laternen – Zwangseinweisung nach Polizeieinsatz

    Am Montag (20. Oktober) kam es in der Hagener Innenstadt zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Passanten sprachen eine Streifenwagenbesatzung an, nachdem sie beobachtet hatten, wie eine Frau wiederholt mit ihrem Kopf gegen Laternen schlug. Die Einsatzkräfte fuhren sofort in den Bereich der Elberfelder Straße, um der Situation nachzugehen.

    26-Jährige schreit laut und versteckt sich im Geschäft

    Vor Ort trafen die Polizisten auf eine 26-jährige Bochumerin, die der Beschreibung der Zeugen entsprach. Als die Beamten sie ansprachen, reagierte sie panisch und versteckte sich in einem nahegelegenen Ladengeschäft. Laut schreiend rief sie nach Hilfe und versuchte, sich hinter dem Kassenbereich zu verbergen. Trotz mehrfacher Versuche gelang es den Polizisten nicht, sie zu beruhigen.

    Polizisten müssen eingreifen – Frau leistet erheblichen Widerstand

    Um zu verhindern, dass sich die Frau verschanzt oder gefährliche Gegenstände greift, griffen die Beamten ein. Dabei reagierte die 26-Jährige äußerst aggressiv und wehrte sich heftig gegen die polizeiliche Maßnahme. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte konnten die Polizisten sie schließlich fixieren. Insgesamt vier Beamte trugen die Frau in den Streifenwagen.

    Widerstand setzt sich im Polizeifahrzeug fort

    Auch im Fahrzeug setzte die Hagenerin ihren Widerstand fort. Immer wieder versuchte sie, sich aus den Handfesseln zu befreien, und stemmte ihre Beine gegen die Innenverkleidung. Erst nach einer Weile und sichtlicher Erschöpfung gab sie den Widerstand auf. Laut Polizei deuteten mehrere Anzeichen auf eine psychische Erkrankung hin.

    Zwangseinweisung und Strafanzeige

    Das Ordnungsamt und der sozialpsychiatrische Dienst ordneten eine Zwangseinweisung in eine psychiatrische Einrichtung an. Gegen die Frau wurde zudem eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gestellt. Der Einsatz zeigt, wie herausfordernd der Umgang mit psychisch auffälligen Personen für die Polizei sein kann.

    Weitere Berichte über ähnliche Vorfälle finden Sie unter Blaulicht Deutschland oder in der Rubrik Aktuelle News.

  • Jugendlicher beleidigt Polizeibeamte

    Jugendlicher beleidigt Polizeibeamte

    Jugendlicher beleidigt Polizeibeamte

    Altena

    Wegen einer hilflosen Person wurde die Polizei am Samstag in die Nettestraße gerufen. Dort saß ein durchnässter junger Mann in T-Shirt, Jogginghose und ohne Schuhe. Als ihn die Polizeibeamten aufforderten, sich auszuweisen, begrüßte er die Polizeibeamten als “Hurensöhne, dumme Wichser” und “Fickt euch!” Dann rannte er weg.

    Die Polizeibeamten verfolgten ihn. Als ihn ein Beamter zu fassen bekam, holte der 16-Jährige zum Faustschlag aus. Nur unter massivem körperlichem Einsatz konnten ihn die Beamten zu Boden bringen. Dabei bekamen die Einsatzkräfte mehrere Fußtritte. Er schlug und spuckte nach den Polizisten.

    Erst als Verstärkungskräfte eingetroffen waren, konnte der junge Mann endgültig fixiert und gefesselt werden. Seine Beleidigungen setzte er fortlaufend und vor Zeugen fort. Er weigerte sich weiter, seinen Namen zu nennen. Er wurde zur Feststellung seiner Identität zur Wache gebracht. Eine Untersuchung durch Rettungsdienst-Personal verweigerte er. Auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes und nach einer Untersuchung durch einen Arzt erfolgte eine Zwangseinweisung. Er war zu Besuch in Altena und wohnt eigentlich in Paderborn. Er bekam eine Anzeige wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.  

  • Gefahrenlage: Polizei und Feuerwehr räumen zwölf Wohnhäuser

    Gefahrenlage: Polizei und Feuerwehr räumen zwölf Wohnhäuser

    Werdohl

    Ein Werdohler (34) hat am heutigen Abend gegenüber Bekannten seinen Suizid angekündigt und hierzu in seiner Wohnung am Kupferhammerweg Gas ausgebracht. Polizei und Feuerwehr erhielten gegen 21 Uhr Kenntnis vom Vorfall. In der Folge wurden zwölf Wohnhäuser am Kupferhammerweg und Ludemerter Weg geräumt. Polizeibeamten gelang es gegen 22.30 Uhr den Mann zu überwältigen und in Gewahrsam zu nehmen. Die Feuerwehr führte Messungen durch und lüftete die Wohnräume. Die Anwohner konnten kurz vor 23 Uhr in die Häuser zurückkehren. Das Ordnungsamt und ein Arzt wurden informiert und die Prüfung einer Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik veranlasst.