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Todes-Drama im ICE – Gaffer behindern Reanimation

Auf der Fahrt des ICE 881 zwischen Hamburg Altona und München Hauptbahnhof ist es am Sonntag (1. Dezember) zu einem dramatischen und folgenschweren Zwischenfall gekommen.

Kurz nach der Abfahrt am Hannoveraner Hauptbahnhof legte der Zug eine Notbremsung hin. Wenig später bat der Zugführer per Lautsprecher-Durchsage um die Hilfe von anwesenden Ärzten. Menschen rannten laut Aussagen eines Fahrgastes mehrmals hektisch durch die Zug-Waggons. 

Toter im ICE 881 nach München: Bundespolizei bestätigt den Vorfall im DB-Zug

 

„Der verständigte Notarzt hat weitere 20 Minuten versucht, den Fahrgast wiederzubeleben. Leider ohne Erfolg“, so Ackert. Der 62-Jährige sei noch vor Ort verstorben.

Todesfall im ICE nach München Hauptbahnhof: Gaffer und ungeduldige Fahrgäste störten Reanimationsversuche

Nach etwa einer Stunde setzte der ICE seine Fahrt nach München Hauptbahnhof fort. Der Zugführer wirkte dabei arg mitgenommen: Er beschwerte sich per Lautsprecher-Durchsage darüber, dass die Reanimationsversuche durch „Gaffer“ und Fahrgäste, die nach Anschlusszügen fragten, behindert worden seien.

Seine beiden Zugbegleiter-Kollegen seien an der Reanimation beteiligt gewesen und wurden danach in psychologische Betreuung übergeben, so dass er die Fahrt zunächst alleine fortsetzen musste. Später wurde das Zugpersonal wieder verstärkt.

Die Deutsche Bahn wollte den Vorfall nicht näher kommentieren. Man könne lediglich bestätigen, dass es zur ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes gekommen sei, so ein Sprecher

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