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Warum werden Fahndungsfotos oft so spät veröffentlicht?

Öffentlichkeitsfahndung ist die letzte Möglichkeit

Das heißt: Opfer und Zeugen müssen befragt werden, Tatort-Spuren restlos ausgewertet sein. Auch die polizeiinterne Fahndung geht vor. So werden Bilder der Straftäter an die Abschnitte geschickt – denn oftmals erkennen die Streifenbeamten Täter aus ihrem Bereich. Hat das alles nichts gebracht, muss ein Richter die Veröffentlichung absegnen.

„Je schwerer ein Delikt, desto schneller eine Öffentlichkeitsfahndung.“

Öffentlichkeitsfahndung ist ein schwerwiegender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte

Die Fahndungsbilder könnten schneller veröffentlicht werden, wenn der Ermittler selbst,
also ohne richterlichen Beschluss eine Fahndung mit Bildmaterial einleiten könnte.

In Paragraf 131 der Strafprozessordnung ist die Veröffentlichung von Fahndungsbildern unmissverständlich geregelt. Darin ist vorgesehen, dass die öffentliche Fahndung mit Fotos des Beschuldigten nur bei dem Verdacht der Begehung einer Straftat von erheblicher Bedeutung zulässig sei. Und auch nur dann, wenn die Aufklärung der Straftat oder die Feststellung der Identität eines unbekannten Täters auf andere Weise erheblich weniger Erfolg versprechend oder wesentlich erschwert sei. Hinzu kommt, dass die Veröffentlichung von derartigen Fotos der Anordnung durch einen Richter bedarf. Es muss ein entsprechender Beschluss eingeholt werden.

Text: Blaulicht-Report Redaktion


 

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